An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1.
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Man könnte sich umschauen, von welchen Ländern man abschauen könnte.
Beispielsweise:
- "Housing first" in Finnland
- Radwegekonzepte in NL
- Alkoholbesteuerung in Schweden
- Bahninfrastruktur in Japan
- PKW-Enteignung bei schweren Verkehrsvergehen in DK
- Integrationskonzepte in Spanien
- Schul- und Inklusionskonzepte in Finnland (huch, schon wieder)@smial @OrntLaOkro @rpolenz Zuckerbesteuerung in UK
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@AlienJay
Magst du die Länder hier auflisten?
Ansonsten:
Ich schreibe schon seit ein paar Jahren von "Deutschland 2033 - hundert Jahre später".
Dürfte genau hinkommen.
Warum?
Weil Rechte mit ihrer Vorstellung des "1000-jährigen Reichs" sehr viel mehr Geduld haben, als alle Linken Vorstellungen zusammen.
Ihnen geht es nicht darum, dass es innerhalb ihrer heutigen Lebenszeit "errichtet" sein muss, aber an den Voraussetzungen zur Errichtung arbeiten sie kontinuierlich.
Und mit Merz haben sie einen "braven" Unterstützer!
@rpolenz -
Man könnte sich umschauen, von welchen Ländern man abschauen könnte.
Beispielsweise:
- "Housing first" in Finnland
- Radwegekonzepte in NL
- Alkoholbesteuerung in Schweden
- Bahninfrastruktur in Japan
- PKW-Enteignung bei schweren Verkehrsvergehen in DK
- Integrationskonzepte in Spanien
- Schul- und Inklusionskonzepte in Finnland (huch, schon wieder)Ja, das wäre die zielführendere, zukunftsorientiertere Frage gewesen. Was andere Länder besser machen, oder eben auch was in Deutschland besser läuft.
Und auch was früher besser war. Der Privatisierungswahn der 90er, die Steuergeschenke an die Superreichen und das Drängen der Menschen in den Niedriglohnsektor waren ja alles politische Entscheidungen und nicht gottgegeben.
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An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1. Gibt es von den 193 Staaten auf der Welt 10, in denen Sie lieber leben würden als in Deutschland? 2. Gibt es in der Vergangenheit eine Zeitspanne, in der Sie lieber in Deutschland gelebt hätten, als jetzt? - Ich bin auf die Antworten gespannt.
1. Ich bereite meine Auswanderung im Herbst vor
2. Ich bin froh, dass ich den größten Teil meines Lebens hinter mir und wirklich viel Schönes erlebt habe -
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@plinubius
Na dann nennen Sie die doch auch, Butter bei die Fische ...
@rpolenzSind doch jetzt nicht so schwer zuzuordnen. (Auch wenn ich vermutlich nicht bei allen mitgehen würde.)
Wer Deutschland international vergleicht - und darauf zielt die Frage von @rpolenz ja ab - sollte schon ein Bild der anderen Länder haben, oder?
Und dass Deutschland in den meisten der von @plinubius angesprochenen Punkten nicht Klassenbeste ist, ist schon so. Oder?
Ich finds ja gut auch mal gegen Doom&Gloom anzuposten.
Aber reicht der Mut für "Was macht Deutschland besser?"
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An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1. Gibt es von den 193 Staaten auf der Welt 10, in denen Sie lieber leben würden als in Deutschland? 2. Gibt es in der Vergangenheit eine Zeitspanne, in der Sie lieber in Deutschland gelebt hätten, als jetzt? - Ich bin auf die Antworten gespannt.
@rpolenz Wo fang ich an…
Ich fühle mich hier nicht mehr wohl.
Können Sie mich ernst nehmen, anstatt zu relativieren?
Bisher hatte ich den Eindruck, dass Sie persönlich noch ganz vernünftig sind.Spaltung der Gesellschaft, Fraktionszwang, Populismus, Machtkämpfe, die Menschen ohne Geld/Macht noch mehr unterdrücken…
Ich bin in den 70ern geboren, da gab es noch eine Mittelschicht und ein Verdiener reichte aus.
Und heute? Hass, Druck und Machtkämpfe in Politik statt „für das Volk“ -
@StephanMatthiesen meine Schwester lebt seit 15 Jahren in England und was ich da so vom NHS hör überzeugt mich nicht.
@durchdiewelt NHS Scotland ist von NHS England&Wales unabhängig und wird von der schottischen Regierung finanziert. Die Tories wollen den NHS seit langem zerschlagen und hetzen entsprechend mit vielen Lügen dagegen.
Und mit dem "was ich so höre" wär ich vorsichtig. Was ich so höre, ist das deutsche System teuer, bürokratisch und ineffizient und Leute kriegen lebenswichtige Behandlungen nicht.
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An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1. Gibt es von den 193 Staaten auf der Welt 10, in denen Sie lieber leben würden als in Deutschland? 2. Gibt es in der Vergangenheit eine Zeitspanne, in der Sie lieber in Deutschland gelebt hätten, als jetzt? - Ich bin auf die Antworten gespannt.
Ich finde es insbesondere schlimm wenn CxU'lern das C abhanden kommt.
Wie zur Hölle (CxU'ler glauben ja daran) lässt es sich mit pro-aktiv praktizierter Nächstenliebe vereinbaren wenn DE gegen BE, DK, US, CL, GB, usw. ausgespielt werden müssen um mit "ist doch nicht soooo schlimm in DE" "Flood The Zone With Shit" zu betreiben.
Eure Energie-, Sozial-, Bildungs-, Steuer(un)gerechtigskeits, LGBQT-negativ-, und Fremden(feindlichkeits)politik - ist eine Schande vor dem Herrn.
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An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1. Gibt es von den 193 Staaten auf der Welt 10, in denen Sie lieber leben würden als in Deutschland? 2. Gibt es in der Vergangenheit eine Zeitspanne, in der Sie lieber in Deutschland gelebt hätten, als jetzt? - Ich bin auf die Antworten gespannt.
@rpolenz zu 1. Kanada im Herbst 2026 (vorherige Alternativen: Nordirland, Malta, Schottland, Dänemark, Norwegen) (1/6)
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zu 2. Zu der Zeit, als man noch in Deutschland einigermaßen partizipieren konnte, als die bundesregierenden noch sich an Stimmungen im Volk orientiert haben. Ich würde sagen, so ungefähr vor 2013, bevor die AfD gegründet wurde. Seitdem merke ich, eine deutlich von Haß geprägte Gesellschaft auf alles, was dem Menschen- und Meinungsbild der AfD nicht entspricht. Teile der CDU/CSU übernehmen diesen Haß und das Bild. (2/6)
Das Fass für mich zum Überlaufen hat definitiv die Abschiebepraktik des Herrn Dobrindt und die Hasstiraden auf "Links" im Wahlkampf von Friedrich Merz gebracht. Die Attacken auf die Grünen (ich bin kein Grünenwähler, war bis 2021 SPD-Anhänger und -Mitglied, derzeit bin ich im politischen Niemandsland angekommen, aber weiterhin eher Mitte bis links) durch Markus Söder haben mich weiter von diesem Land distanziert. (3/6)
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@rpolenz zu 1. Kanada im Herbst 2026 (vorherige Alternativen: Nordirland, Malta, Schottland, Dänemark, Norwegen) (1/6)
zu 2. Zu der Zeit, als man noch in Deutschland einigermaßen partizipieren konnte, als die bundesregierenden noch sich an Stimmungen im Volk orientiert haben. Ich würde sagen, so ungefähr vor 2013, bevor die AfD gegründet wurde. Seitdem merke ich, eine deutlich von Haß geprägte Gesellschaft auf alles, was dem Menschen- und Meinungsbild der AfD nicht entspricht. Teile der CDU/CSU übernehmen diesen Haß und das Bild. (2/6)
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Das Thema Remigration, welches die Deportation "kulturfremder Menschen“ beinhaltet, diesem möchte ich zuvorkommen, da ich selbst davon betroffen bin. Der Wandel Deutschlands seit der Wiederwahl von Friedrich Merz von einem offenen und vielfältigen Land zu einem von unsinnigen Debatten geprägten Land, in welchem man selbst als Staatsbürger nicht mehr willkommen scheint ist widerlich. (4/6)
Die Tonwahl und der Stil mit welchen vor allem bestimmte CDU-Politiker aufwarten und der permanente Druck auf die Bevölkerung und die Beleidigungen der Bevölkerung sind ein inakzeptabler Zustand, welcher sich aufgrund der Ferne der Regierung zum Volk (=Arbeitgeber des Parlamentes) nicht ändern lässt. Ich bin es leid zu kämpfen, nach mehreren Jahrzehnten habe ich da nichts mehr übrig an Kraft dafür. (5/6)
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Das Fass für mich zum Überlaufen hat definitiv die Abschiebepraktik des Herrn Dobrindt und die Hasstiraden auf "Links" im Wahlkampf von Friedrich Merz gebracht. Die Attacken auf die Grünen (ich bin kein Grünenwähler, war bis 2021 SPD-Anhänger und -Mitglied, derzeit bin ich im politischen Niemandsland angekommen, aber weiterhin eher Mitte bis links) durch Markus Söder haben mich weiter von diesem Land distanziert. (3/6)
Das Thema Remigration, welches die Deportation "kulturfremder Menschen“ beinhaltet, diesem möchte ich zuvorkommen, da ich selbst davon betroffen bin. Der Wandel Deutschlands seit der Wiederwahl von Friedrich Merz von einem offenen und vielfältigen Land zu einem von unsinnigen Debatten geprägten Land, in welchem man selbst als Staatsbürger nicht mehr willkommen scheint ist widerlich. (4/6)
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@hayvaldi so richtig konkret ist Ihre Antwort aber nicht

@rpolenz Ist ja auch nur ziemlich schlimm.
Aber konkret wären englischsprachige Länder zu bevorzugen, da eine schnellere Kommunikation erfolgen kann, also Schottland oder Irland. Da muss man aber auf England aufpassen, was die so treiben, sieht ja gerade auch nicht prickelnd aus. Portugal macht sich im Moment auch gut, Skandinavien scheint ja noch recht familienfreundlich zu sein, konkret Schweden könnte ich mir vorstellen. Oder, bisserl weiter weg: Japan oder Neuseeland. Aber, wie gesagt, der Teufel steckt im Detail und es wird nie alles Gold sein, was glänzt. Deutschland könnte ja auch (wieder mehr) glänzen, aber das seh ich gerade nicht vor lauter Spahn (stellvertretend) und aufgebauschtem braunen Flugrost. -
Die Tonwahl und der Stil mit welchen vor allem bestimmte CDU-Politiker aufwarten und der permanente Druck auf die Bevölkerung und die Beleidigungen der Bevölkerung sind ein inakzeptabler Zustand, welcher sich aufgrund der Ferne der Regierung zum Volk (=Arbeitgeber des Parlamentes) nicht ändern lässt. Ich bin es leid zu kämpfen, nach mehreren Jahrzehnten habe ich da nichts mehr übrig an Kraft dafür. (5/6)
Dazu kommt noch das durch Fossillobbyismus und Ideologiezerfressenheit neue Industrie- und Dienstleistungszweige bzgl. Klimaschutz zerstört wurden/werden. Was Herr Altmaier und Frau Reiche sich geleistet haben ist furchtbar und zerstört die Zukunft! Und ganz entscheidend: Friedrich Merz hat regelmäßig Deutschland über Europa gestellt. Und natürlich die mangelnde Unterstützung für die Ukraine. Die Trump-Nähe von Merz ist ebenso ziemlich offensichtlich. Steht uns nicht gut zu Gesicht. (6/6)
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@StephanMatthiesen Das ist ein Land. Ich hatte nach 10 gefragt.
@rpolenz Ich hatte die Frage so verstanden, dass es um Länder gehen sollte, die man gut genug kennt, um differenziert beurteilen zu können, ob Leben und Politik und Gesellschaft tatsächlich besser sind.
Schottland kenne ich selbst eben sehr gut. Aber auch Spanien, Finnland, Irland, baltische Länder, Kanada, Mexiko und vielleicht noch Norwegen oder Schweden (zu ethnonationalistisch) kenne ich durch Kollegen/Freunde so gut, dass dort vieles attraktiver scheint als in D. -
An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1. Gibt es von den 193 Staaten auf der Welt 10, in denen Sie lieber leben würden als in Deutschland? 2. Gibt es in der Vergangenheit eine Zeitspanne, in der Sie lieber in Deutschland gelebt hätten, als jetzt? - Ich bin auf die Antworten gespannt.
@rpolenz
Als Alltagsradfahrer ist der Blick sehr schnell bei Skandinavischen Ländern und den Niederlanden. Als Atmosphären-Physiker auch, weil ich da zügige und wirksame Schritte zur Transformation sehe. Die Meldung zum Umgang mit 'illegalrn' Einwanderern in Spanien gestern ist auch so ein Fragment, das mich freut.Außerhalb Europas fehlt mir das umfassende Bild über Einzelthemen hinaus, um die Länder einzuschätzen.
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@rpolenz Ich hatte die Frage so verstanden, dass es um Länder gehen sollte, die man gut genug kennt, um differenziert beurteilen zu können, ob Leben und Politik und Gesellschaft tatsächlich besser sind.
Schottland kenne ich selbst eben sehr gut. Aber auch Spanien, Finnland, Irland, baltische Länder, Kanada, Mexiko und vielleicht noch Norwegen oder Schweden (zu ethnonationalistisch) kenne ich durch Kollegen/Freunde so gut, dass dort vieles attraktiver scheint als in D.@rpolenz Und dann gibt es noch sehr viele Länder, bei denen bestimmte Aspekte toll sind, andere nicht. Z.B. Ruanda macht eine fantastische Transformation zu einem grünen, sozialen Staat, hat aber eine total autokratische Regierung. Japan hat guten Lebensstandard und Sozial- und Gesundheitssysteme, aber kaum Diversität. Usw.
Ich würde mir wünschen, dass Deutschland von vielen anderen Ländern lernt und nicht immer dieses "überall anders ist es noch schlechter"-Gemosere zum Grundsatz erhebt.
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Man könnte sich umschauen, von welchen Ländern man abschauen könnte.
Beispielsweise:
- "Housing first" in Finnland
- Radwegekonzepte in NL
- Alkoholbesteuerung in Schweden
- Bahninfrastruktur in Japan
- PKW-Enteignung bei schweren Verkehrsvergehen in DK
- Integrationskonzepte in Spanien
- Schul- und Inklusionskonzepte in Finnland (huch, schon wieder)@smial
Winter-Radfahren in Finnland
Antriebswende in Norwegen
Städtebau in Dänemark.
Noch mehr?
@OrntLaOkro @rpolenz