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  3. "Wir sollten nicht immer alles durch die Brille von Trump sehen und versuchen, darauf zu reagieren, sondern unseren eigenen Plan machen.

"Wir sollten nicht immer alles durch die Brille von Trump sehen und versuchen, darauf zu reagieren, sondern unseren eigenen Plan machen.

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  • peterjelinek@mastodon.socialP peterjelinek@mastodon.social

    Natürlich müssen wir darüber diskutieren, was eigtl. "Großmacht" ist, aber endlich entwirft mal jemand einen Entwurf, den wir Trump (und der Welt) vorhalten können.

    lichdi@dresden.networkL This user is from outside of this forum
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    lichdi@dresden.network
    schrieb zuletzt editiert von
    #3

    @peterjelinek gemeint sein sollte: sicherheitspolitisch unabhängig von den USA, Verteidigungsfähig gegen Russland, Kern eines weltweiten Bündnisses von Demokratien, die ökologischen Herausforderungen bestehend und sozial ausgleichend.

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    • peterjelinek@mastodon.socialP peterjelinek@mastodon.social

      Natürlich müssen wir darüber diskutieren, was eigtl. "Großmacht" ist, aber endlich entwirft mal jemand einen Entwurf, den wir Trump (und der Welt) vorhalten können.

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      wackjackle@norden.social
      schrieb zuletzt editiert von
      #4

      @peterjelinek Wie soll dieser Anspruch in dieser Welt nicht durch mehr Militär, mehr Kapitalismus, etc. durchgesetzt werden?

      Grüne Imperiale Vorstellungen des 21. Jhdt.

      Wobei soll das helfen?

      nerevar@sueden.socialN 1 Antwort Letzte Antwort
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      • peterjelinek@mastodon.socialP peterjelinek@mastodon.social

        "Wir sollten nicht immer alles durch die Brille von Trump sehen und versuchen, darauf zu reagieren, sondern unseren eigenen Plan machen. Was sind denn eigentlich unsere Vorstellungen? (...) Wir [Europäer] müssen auch den Anspruch haben, dass wir als Europäische Union Großmacht sind."

        👏

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        stiebke@hadan.social
        schrieb zuletzt editiert von
        #5

        @peterjelinek Plan, nunja. Wir benötigen einen Gegenentwurf, welcher auf europäischen Werten basiert. Man muss Dinge im Zusammenleben nachhaltig denken. Mehr gemeinsames Handeln. Unser Anspruch sollte nicht sein, dass Großmacht zu nennen. Es sollte etwas Neues sein und auf einer vernunftsbegabten Basis beruhen. Ein Modell, welches andere Länder begeistern kann. Alles andere ist eine billige Kopie. Ob das allerdings mit einer CxU-geführten Regierung mit Deutschland gelingen kann … schwierig.

        willy_wuff@troet.cafeW 1 Antwort Letzte Antwort
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        • stiebke@hadan.socialS stiebke@hadan.social

          @peterjelinek Plan, nunja. Wir benötigen einen Gegenentwurf, welcher auf europäischen Werten basiert. Man muss Dinge im Zusammenleben nachhaltig denken. Mehr gemeinsames Handeln. Unser Anspruch sollte nicht sein, dass Großmacht zu nennen. Es sollte etwas Neues sein und auf einer vernunftsbegabten Basis beruhen. Ein Modell, welches andere Länder begeistern kann. Alles andere ist eine billige Kopie. Ob das allerdings mit einer CxU-geführten Regierung mit Deutschland gelingen kann … schwierig.

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          willy_wuff@troet.cafe
          schrieb zuletzt editiert von
          #6

          @stiebke @peterjelinek Großmacht von Amerikas gnaden.
          Dreht Onkel Donald den MS Hahn zu, bricht Europa digital zusammen.
          Bevor man Grossmachtsphantasien entwickelt, sollte man die Notwendigen Grundlagen schaffen, vorher sollte man aber ganz still sein.

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          • wackjackle@norden.socialW wackjackle@norden.social

            @peterjelinek Wie soll dieser Anspruch in dieser Welt nicht durch mehr Militär, mehr Kapitalismus, etc. durchgesetzt werden?

            Grüne Imperiale Vorstellungen des 21. Jhdt.

            Wobei soll das helfen?

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            schrieb zuletzt editiert von
            #7

            @wackJackle Klar, auch durch Militär und ggf. zivile Technik. Denn was hält die Aggressoren davon ab, ein Land zu überfallen? Worte? Wohl kaum! Warum sollten die sich daran halten?

            Bisher hat alles "Regelbasiert" funktioniert, weil die USA die Rolle der "Weltpolizei" Polizei mehr schlecht als recht übernommen haben.

            Aber wo Sie den Kapitalismus herbekommen, oder warum der Schutz vor US/Russ. Imperialismus nun "grüner Imperialismus" sein soll, müssen Sie erklären.
            @peterjelinek

            wackjackle@norden.socialW 1 Antwort Letzte Antwort
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            • nerevar@sueden.socialN nerevar@sueden.social

              @wackJackle Klar, auch durch Militär und ggf. zivile Technik. Denn was hält die Aggressoren davon ab, ein Land zu überfallen? Worte? Wohl kaum! Warum sollten die sich daran halten?

              Bisher hat alles "Regelbasiert" funktioniert, weil die USA die Rolle der "Weltpolizei" Polizei mehr schlecht als recht übernommen haben.

              Aber wo Sie den Kapitalismus herbekommen, oder warum der Schutz vor US/Russ. Imperialismus nun "grüner Imperialismus" sein soll, müssen Sie erklären.
              @peterjelinek

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              wackjackle@norden.social
              schrieb zuletzt editiert von
              #8

              @nerevar @peterjelinek Nicht nur Lenin hat schon darüber geschrieben, wie der Kapitalismus danach strebt, auch in anderen Ländern Kapital zur Verwertung zu bringen oder das eigene Kapital gegen das Ausland zu verteidigen.

              Nur weil die anderen als 'Imperalisten' bezichtigt werden und man das alles nur aus der Verteidigung heraus machen möchte, wird der grüne Imperalismus nicht weniger imperalistisch. Er sucht die SELBEN Mittel, um den gleichen ZWECK zu erreichen.

              nerevar@sueden.socialN 1 Antwort Letzte Antwort
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              • peterjelinek@mastodon.socialP peterjelinek@mastodon.social

                Natürlich müssen wir darüber diskutieren, was eigtl. "Großmacht" ist, aber endlich entwirft mal jemand einen Entwurf, den wir Trump (und der Welt) vorhalten können.

                thorsten4future@climatejustice.socialT This user is from outside of this forum
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                thorsten4future@climatejustice.social
                schrieb zuletzt editiert von
                #9

                @peterjelinek Man stelle sich insbesondere mal vor, 🇪🇺 Europa würde Großmacht noch ganz anders buchstabieren, als die Möchtegern-Weltherrscher und den Staaten, die jetzt ebenfalls darum bangen, zum Spielball zu werden, eine echte Partnerschaft anzubieten. Also eine auf Augenhöhe und nicht als Ausbeutungsverhältnis.

                Dann können sich der orange Irre, Putler und Xi aber warm anziehen!

                Ein Problem ist natürlich, dass das mit Merz und seinen Schergen nicht geht.

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                • wackjackle@norden.socialW wackjackle@norden.social

                  @nerevar @peterjelinek Nicht nur Lenin hat schon darüber geschrieben, wie der Kapitalismus danach strebt, auch in anderen Ländern Kapital zur Verwertung zu bringen oder das eigene Kapital gegen das Ausland zu verteidigen.

                  Nur weil die anderen als 'Imperalisten' bezichtigt werden und man das alles nur aus der Verteidigung heraus machen möchte, wird der grüne Imperalismus nicht weniger imperalistisch. Er sucht die SELBEN Mittel, um den gleichen ZWECK zu erreichen.

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                  nerevar@sueden.social
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #10

                  @wackJackle Ohne mich mit Lenin im Detail beschäftigt zu haben: Verteidigt nicht auch der Kommunismus sein Kapital in Form von Fabriken und Infrastruktur? Es verdient nur keiner etwas daran.
                  Und Imperialismus ist doch im Kern die Machtprojektion über das eigene Gebiet hinaus um andere Länder unter den eigenen Einfluss zu bringen (siehe USA derzeit, Russland mit Ukrainekrieg, China mit Seidenstraße).
                  Davon ist die EU weit entfernt.

                  Und welche anderen Option gibt es denn?

                  @peterjelinek

                  wackjackle@norden.socialW 1 Antwort Letzte Antwort
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                  • nerevar@sueden.socialN nerevar@sueden.social

                    @wackJackle Ohne mich mit Lenin im Detail beschäftigt zu haben: Verteidigt nicht auch der Kommunismus sein Kapital in Form von Fabriken und Infrastruktur? Es verdient nur keiner etwas daran.
                    Und Imperialismus ist doch im Kern die Machtprojektion über das eigene Gebiet hinaus um andere Länder unter den eigenen Einfluss zu bringen (siehe USA derzeit, Russland mit Ukrainekrieg, China mit Seidenstraße).
                    Davon ist die EU weit entfernt.

                    Und welche anderen Option gibt es denn?

                    @peterjelinek

                    wackjackle@norden.socialW This user is from outside of this forum
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                    wackjackle@norden.social
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #11

                    @nerevar @peterjelinek Lenin und andere Autoren zeigen auf, warum eine kapitalistische Gesellschaft danach drängt, den eigenen kapitalistischen Einfluss auch außerhalb der eigenen Grenzen durchzusetzen. Kolonialismus ist die andere Seite der selben Medaille.

                    'Und welche anderen Option gibt es denn?'

                    - Trotzki, Luxemburg und viele andere. Wenn die einzige Option für einen ist, das selbe zu tun, ist mensch kein Linker. Linke wollen diese Logik zuhause und überall aufheben.

                    wackjackle@norden.socialW 1 Antwort Letzte Antwort
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                    • wackjackle@norden.socialW wackjackle@norden.social

                      @nerevar @peterjelinek Lenin und andere Autoren zeigen auf, warum eine kapitalistische Gesellschaft danach drängt, den eigenen kapitalistischen Einfluss auch außerhalb der eigenen Grenzen durchzusetzen. Kolonialismus ist die andere Seite der selben Medaille.

                      'Und welche anderen Option gibt es denn?'

                      - Trotzki, Luxemburg und viele andere. Wenn die einzige Option für einen ist, das selbe zu tun, ist mensch kein Linker. Linke wollen diese Logik zuhause und überall aufheben.

                      wackjackle@norden.socialW This user is from outside of this forum
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                      schrieb zuletzt editiert von
                      #12

                      @nerevar @peterjelinek Das ist wirklich einer der wichtigsten KERNE linken Denkens. Und nur weil man sich den eigenen Imperalismus schön daher argumentiert, wird er nicht einfach besser.

                      Und ja, wir leben in einer falschen Welt, in der es schwierig ist richtig zu leben.

                      nerevar@sueden.socialN 1 Antwort Letzte Antwort
                      0
                      • wackjackle@norden.socialW wackjackle@norden.social

                        @nerevar @peterjelinek Das ist wirklich einer der wichtigsten KERNE linken Denkens. Und nur weil man sich den eigenen Imperalismus schön daher argumentiert, wird er nicht einfach besser.

                        Und ja, wir leben in einer falschen Welt, in der es schwierig ist richtig zu leben.

                        nerevar@sueden.socialN This user is from outside of this forum
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                        nerevar@sueden.social
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #13

                        @wackJackle @peterjelinek Ich will nichts "schön daher argumentieren".
                        Mein Punkte waren:
                        - Gegen ökonomischen (Lenin), kulturellen und ideologischen (Annexionen) Imperialismus wehren können muss möglich sein und
                        - das "sich wehren können" ist noch kein Imperialismus (keine aggressive Machtprojektion).

                        Sonst wird man zwischen den Autokraten der Welt aufgeteilt. Ist das schön? Nein, natürlich nicht! Wäre schön, wenn sich Firmen und Länder fair verhalten würden.

                        1 Antwort Letzte Antwort
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                        • luettdeern@plasmatrap.comL luettdeern@plasmatrap.com shared this topic
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