Ich bin wütend.
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Ich bin wütend.
Eines meiner beiden externen Wohnzimmer hier in Augsburg wurde Samstag Abend Ziel einer Razzia. Abends um 20:40 standen auf einmal 200 Polizist*innen in der Bar, setzten alle 150 Gäste stundenlang fest. Wer gehen wollte, müsste sich buchstäblich nackig machen - draußen in der Kälte, in einer Januarnacht. Die letzten wurden erst gegen 2 Uhr früh gehen gelassen.
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Ich bin wütend.
Eines meiner beiden externen Wohnzimmer hier in Augsburg wurde Samstag Abend Ziel einer Razzia. Abends um 20:40 standen auf einmal 200 Polizist*innen in der Bar, setzten alle 150 Gäste stundenlang fest. Wer gehen wollte, müsste sich buchstäblich nackig machen - draußen in der Kälte, in einer Januarnacht. Die letzten wurden erst gegen 2 Uhr früh gehen gelassen.
Räume befreundeter Künstler*innen im selben Haus wurden ohne Durchsuchungsbeschluss aufgebrochen, die Kasse der Bar und die Handys der Mitarbeiter*innen konfisziert.
Gefunden wurden knapp 100g Drogen, verteilt über die Kundschaft und illegal durchsuchten Räumlichkeiten. Klar, ein Verbrechen, die zu besitzen. Aber rechtfertigt das dutzendfache sexuelle Belästigung unschuldiger Partygänger durch die Polizei?
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Räume befreundeter Künstler*innen im selben Haus wurden ohne Durchsuchungsbeschluss aufgebrochen, die Kasse der Bar und die Handys der Mitarbeiter*innen konfisziert.
Gefunden wurden knapp 100g Drogen, verteilt über die Kundschaft und illegal durchsuchten Räumlichkeiten. Klar, ein Verbrechen, die zu besitzen. Aber rechtfertigt das dutzendfache sexuelle Belästigung unschuldiger Partygänger durch die Polizei?
Wäre es nicht möglich gewesen, den Club zu durchsuchen, ohne über 100 Feiernde zu traumatisieren? Wo bleibt die Verhältnismäßigkeit?
Der Verdacht kommt eher auf, dass da die queerfreundlichste Bar der Stadt durchsucht wurde, weil die CSU im Wahlkampf ihre Macht demonstrieren und den bekanntesten linken Treffpunkt der Stadt ausschalten wollte. Ohne Rücksicht auf Verluste, körperliche oder psychische Unversehrtheit der Anwesenden. Das ist nur noch einen Schritt von ICE-Taktiken entfernt.
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Wäre es nicht möglich gewesen, den Club zu durchsuchen, ohne über 100 Feiernde zu traumatisieren? Wo bleibt die Verhältnismäßigkeit?
Der Verdacht kommt eher auf, dass da die queerfreundlichste Bar der Stadt durchsucht wurde, weil die CSU im Wahlkampf ihre Macht demonstrieren und den bekanntesten linken Treffpunkt der Stadt ausschalten wollte. Ohne Rücksicht auf Verluste, körperliche oder psychische Unversehrtheit der Anwesenden. Das ist nur noch einen Schritt von ICE-Taktiken entfernt.
Ich hab da also in der Nacht auf Sonntag in der Kälte gestanden und demonstriert, gegen die Unverhältnismäßigkeit, gegen die Übergriffigkeit und schiere Gewalt einer Strafverfolgungsbehörde, die nicht zum ersten Mal jedes Augenmaß vermissen lässt. Deswegen: Hände weg vom CityClub!
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Ich bin wütend.
Eines meiner beiden externen Wohnzimmer hier in Augsburg wurde Samstag Abend Ziel einer Razzia. Abends um 20:40 standen auf einmal 200 Polizist*innen in der Bar, setzten alle 150 Gäste stundenlang fest. Wer gehen wollte, müsste sich buchstäblich nackig machen - draußen in der Kälte, in einer Januarnacht. Die letzten wurden erst gegen 2 Uhr früh gehen gelassen.
@kuhseeschaf
Wtf?

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Ich hab da also in der Nacht auf Sonntag in der Kälte gestanden und demonstriert, gegen die Unverhältnismäßigkeit, gegen die Übergriffigkeit und schiere Gewalt einer Strafverfolgungsbehörde, die nicht zum ersten Mal jedes Augenmaß vermissen lässt. Deswegen: Hände weg vom CityClub!
@kuhseeschaf Danke fürs Teilen! Das klingt unglaublich und furchbar und unglaublich furchtbar.

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Ich bin wütend.
Eines meiner beiden externen Wohnzimmer hier in Augsburg wurde Samstag Abend Ziel einer Razzia. Abends um 20:40 standen auf einmal 200 Polizist*innen in der Bar, setzten alle 150 Gäste stundenlang fest. Wer gehen wollte, müsste sich buchstäblich nackig machen - draußen in der Kälte, in einer Januarnacht. Die letzten wurden erst gegen 2 Uhr früh gehen gelassen.
@kuhseeschaf ja, das ist defintiv unverhältnismäßig, aber ist ja nix neues. Gegen rechts die Samthandschuhe und gegen alles, was auch nur ansatzweise links ausschaut, die scharfen Geschütze.
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@kuhseeschaf Danke fürs Teilen! Das klingt unglaublich und furchbar und unglaublich furchtbar.

@Schepphimself War es. Ist es. Und ich war ja noch nicht mal direkt betroffen.
Aber die Polizei hier ist schon besonders gerne mit Hausdurchsuchungen für völlige Lappalien unterwegs. Der Schaden, den die vermeintliche Ermittlungsarbeit anrichtet, ist oft um ein Vielfaches höher als das vorgeworfene Vergehen.
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@kuhseeschaf ja, das ist defintiv unverhältnismäßig, aber ist ja nix neues. Gegen rechts die Samthandschuhe und gegen alles, was auch nur ansatzweise links ausschaut, die scharfen Geschütze.
@T3Z Jep, gerade in Bayern besonders gerne. Und in Augsburg insbesondere.
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