Lieber Spiegel, Ihr habt es wahrscheinlich nicht so gemeint, aber: Wenn eine Regierungschefin auf Annexionsdrohungen einer Supermacht reagiert, "empört" sie sich nicht.
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@svenscholz @Thumas @MBrandtner
Die grammatischen Feinheiten sind echt faszinierend.
Ich weiß ja nun nicht, wie der ganze Artikel so ist, aber man hätte auch als Schreiber den rechtlichen Fakt in den Vordergrund stellen können:Sie verweist darauf, dass die Vereinigten Staaten kein Recht darauf haben.
Oder so...
@aufreger Ja, das Problem mit den Medien ist weniger, ob sie indirekte Rede korrekt verwenden oder nicht, sondern der "He said - she said"-Journalismus, der "vergisst", das Gesagte einzuordnen. Es gibt da nicht umsonst dieses Zitat, das sagt, dass ein Journalismus seinen Job nicht mache, wenn er nur erzählt, dass jemand sagt es regne und jemand anderes sagt, die Sonne scheine, aber nicht mehr selbst mal zum Fenster geht und nachsieht, wie das Wetter draußen tatsächlich ist.
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N necrosis@chaos.social shared this topic
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Lieber Spiegel, Ihr habt es wahrscheinlich nicht so gemeint, aber: Wenn eine Regierungschefin auf Annexionsdrohungen einer Supermacht reagiert, "empört" sie sich nicht. Sie weist zurück, sie widerspricht, sie stellt klar. Das eine klingt nach Kontrollverlust, das andere nach Staatsräson.
@LorenzMeyer@mastodon.social
darüber hinaus ist das auch noch unterschwellig misogyn, imho.