Wir wollen also Jugendliichen den Zugriff auf Social Media verwehren, um sie zu schützen, weil wir denken, dass die Erwachsenen, die diese Plattformen gebaut haben, nicht regulierbar sind.
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Wir wollen also Jugendliichen den Zugriff auf Social Media verwehren, um sie zu schützen, weil wir denken, dass die Erwachsenen, die diese Plattformen gebaut haben, nicht regulierbar sind.
Darf ich dann darum bitten, dass auch mittelalte weiße Männer, die Frauen im Internet Morddrohungen schicken, Internetverbot bekommen?
Täterschutz muss enden.
Wir haben immer noch keine gesetzlichen Grundlagen gegen Onlinehass.
@SheDrivesMobility Warum das eine gegen das andere ausspielen? Wir können den Jugendschutz verbessern UND gleichzeitig Täter härter verfolgen. Die Forderung nach einem "Internetverbot" für Erwachsene klingt zwar nach einer starken Pointe, ist aber in einer Demokratie kaum umsetzbar. Wie genau stellst du dir die technische Umsetzung vor, ohne die gesamte Anonymität im Netz abzuschaffen?
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Wir wollen also Jugendliichen den Zugriff auf Social Media verwehren, um sie zu schützen, weil wir denken, dass die Erwachsenen, die diese Plattformen gebaut haben, nicht regulierbar sind.
Darf ich dann darum bitten, dass auch mittelalte weiße Männer, die Frauen im Internet Morddrohungen schicken, Internetverbot bekommen?
Täterschutz muss enden.
Wir haben immer noch keine gesetzlichen Grundlagen gegen Onlinehass.
@SheDrivesMobility
Weil wir nicht den Arsch in der Hose haben, große amerikanische Firmen auf unsere gesellschaftlichen Standarts zu verpfllichten. Etwas Korruption mag auch im Spiel sein.Morddrohungen sind bereits verboten.
Hassen ist erlaubt. Mag eine negativ besetzte Emotion sein, aber ich kann hassen wen ich will und das ist auch gut so.
Mir macht Sorge, dass Leute zunehmend nicht mehr zwischen "gefällt mir nicht" und gesellschaftlich ausgehandelten Regeln für alle unterscheiden können oder wollen.
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@SheDrivesMobility Warum das eine gegen das andere ausspielen? Wir können den Jugendschutz verbessern UND gleichzeitig Täter härter verfolgen. Die Forderung nach einem "Internetverbot" für Erwachsene klingt zwar nach einer starken Pointe, ist aber in einer Demokratie kaum umsetzbar. Wie genau stellst du dir die technische Umsetzung vor, ohne die gesamte Anonymität im Netz abzuschaffen?
@Yahooru aber durch eine Altersüberprüfung ist "Anonymität" (oder auch nur Pseudonymität) gewährleistet?

Wieso eigentlich BigTech eine Absolution erteilen und Jugendliche dafür ganz vom Netz aussperren, statt sie tatsächlich vor Übergriffen zu schützen!?
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Wir wollen also Jugendliichen den Zugriff auf Social Media verwehren, um sie zu schützen, weil wir denken, dass die Erwachsenen, die diese Plattformen gebaut haben, nicht regulierbar sind.
Darf ich dann darum bitten, dass auch mittelalte weiße Männer, die Frauen im Internet Morddrohungen schicken, Internetverbot bekommen?
Täterschutz muss enden.
Wir haben immer noch keine gesetzlichen Grundlagen gegen Onlinehass.
Jeder, egal ob jung, mittelalt oder alt, egal ob weiß, schwarz, grün oder blau, egal ob männlich, weiblich oder divers, sollte rechtlich Folgen spüren, wenn er jemanden zu töten droht. Auch egal, ob digital oder analog. Das gilt selbst, wenn diese Person nicht der Adressat ist, also A sagt zu B, dass C am nächsten Baum aufgeknüpft werden solle.
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@Yahooru aber durch eine Altersüberprüfung ist "Anonymität" (oder auch nur Pseudonymität) gewährleistet?

Wieso eigentlich BigTech eine Absolution erteilen und Jugendliche dafür ganz vom Netz aussperren, statt sie tatsächlich vor Übergriffen zu schützen!?
@sunnythesheep @SheDrivesMobility Natürlich wäre ein Internet ohne Übergriffe das Ideal. Aber bis wir BigTech weltweit so reguliert haben, dass Hass verschwindet, vergehen Jahre. Jugendschutz-Maßnahmen sind der Versuch, JETZT eine Grenze zu ziehen, bevor noch mehr Schaden entsteht. Ist es wirklich 'Aussperren', wenn man Kinder vor Inhalten schützt, für die sie emotional noch nicht bereit sind?
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@sunnythesheep @SheDrivesMobility Natürlich wäre ein Internet ohne Übergriffe das Ideal. Aber bis wir BigTech weltweit so reguliert haben, dass Hass verschwindet, vergehen Jahre. Jugendschutz-Maßnahmen sind der Versuch, JETZT eine Grenze zu ziehen, bevor noch mehr Schaden entsteht. Ist es wirklich 'Aussperren', wenn man Kinder vor Inhalten schützt, für die sie emotional noch nicht bereit sind?
@Yahooru gerade war noch von Jugendlichen (bis 16!) die Rede, du machst einfach ein "Kinder" daraus... und ja, das ist Täter-Opfer Umkehr, wenn man vor den Tätern kuscht und potentielle Opfer bestraft. Nicht anders, als würde man Frauen den Ausgang verbieten, statt Vergewaltiger zur Rechenschaft zu ziehen.
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@Yahooru gerade war noch von Jugendlichen (bis 16!) die Rede, du machst einfach ein "Kinder" daraus... und ja, das ist Täter-Opfer Umkehr, wenn man vor den Tätern kuscht und potentielle Opfer bestraft. Nicht anders, als würde man Frauen den Ausgang verbieten, statt Vergewaltiger zur Rechenschaft zu ziehen.
@Yahooru und obendrein wirfst du BigTech so noch mehr sensible Daten, GERADE auch von Jugendlichen und Kindern in den Rachen, wenn diese Ausweisdaten einsehen dürfen! Oder vielleicht gleich auch noch einen biometrischen Face-Scan!
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Wir wollen also Jugendliichen den Zugriff auf Social Media verwehren, um sie zu schützen, weil wir denken, dass die Erwachsenen, die diese Plattformen gebaut haben, nicht regulierbar sind.
Darf ich dann darum bitten, dass auch mittelalte weiße Männer, die Frauen im Internet Morddrohungen schicken, Internetverbot bekommen?
Täterschutz muss enden.
Wir haben immer noch keine gesetzlichen Grundlagen gegen Onlinehass.
@SheDrivesMobility Ja gerne Facebook, insta, X und Tiktok verbieten, für alle. Regulierbar sind die eh von Europa aus nicht.
Dann müssen wir auch keine pseudo Diskussionen drüber führen ob Meinungsfreiheit und Teilhabe über glückspiel Faschismus Echo Kammern mit CSAM generieren den Wundermaschinen laufen MUSS. Weil wir ja immer Tolerant den Intolleraten gegenüber sein müssen.... -
@Yahooru gerade war noch von Jugendlichen (bis 16!) die Rede, du machst einfach ein "Kinder" daraus... und ja, das ist Täter-Opfer Umkehr, wenn man vor den Tätern kuscht und potentielle Opfer bestraft. Nicht anders, als würde man Frauen den Ausgang verbieten, statt Vergewaltiger zur Rechenschaft zu ziehen.
@sunnythesheep @SheDrivesMobility
Der Vergleich hinkt gewaltig. Es geht nicht darum, Opfern Rechte zu nehmen, sondern anzuerkennen, dass 13- oder 14-Jährige Schutzbefohlene sind. Wir lassen Kinder auch nicht in Spielhallen oder Nachtclubs, bis alle Spielsüchtigen oder Dealer 'zur Rechenschaft gezogen' wurden. Den Schutzraum für Minderjährige zu stärken, ist keine Kapitulation vor Tätern, sondern Verantwortung, während die Justiz (hoffentlich) ihre Arbeit macht. -
@sunnythesheep @SheDrivesMobility
Der Vergleich hinkt gewaltig. Es geht nicht darum, Opfern Rechte zu nehmen, sondern anzuerkennen, dass 13- oder 14-Jährige Schutzbefohlene sind. Wir lassen Kinder auch nicht in Spielhallen oder Nachtclubs, bis alle Spielsüchtigen oder Dealer 'zur Rechenschaft gezogen' wurden. Den Schutzraum für Minderjährige zu stärken, ist keine Kapitulation vor Tätern, sondern Verantwortung, während die Justiz (hoffentlich) ihre Arbeit macht. -
@Yahooru und obendrein wirfst du BigTech so noch mehr sensible Daten, GERADE auch von Jugendlichen und Kindern in den Rachen, wenn diese Ausweisdaten einsehen dürfen! Oder vielleicht gleich auch noch einen biometrischen Face-Scan!
@sunnythesheep @SheDrivesMobility Es gibt technische Lösungen für Altersverifikationen (z. B. Zero-Knowledge-Proofs), bei denen die Plattform bestätigt bekommt, DASS du über 16 bist, ohne zu wissen, WER du bist. Anonymität und Jugendschutz lassen sich technisch durchaus vereinbaren.
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@sunnythesheep @SheDrivesMobility Es gibt technische Lösungen für Altersverifikationen (z. B. Zero-Knowledge-Proofs), bei denen die Plattform bestätigt bekommt, DASS du über 16 bist, ohne zu wissen, WER du bist. Anonymität und Jugendschutz lassen sich technisch durchaus vereinbaren.
@Yahooru durchgeführt von wem genau?

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@sunnythesheep @SheDrivesMobility
Der Vergleich hinkt gewaltig. Es geht nicht darum, Opfern Rechte zu nehmen, sondern anzuerkennen, dass 13- oder 14-Jährige Schutzbefohlene sind. Wir lassen Kinder auch nicht in Spielhallen oder Nachtclubs, bis alle Spielsüchtigen oder Dealer 'zur Rechenschaft gezogen' wurden. Den Schutzraum für Minderjährige zu stärken, ist keine Kapitulation vor Tätern, sondern Verantwortung, während die Justiz (hoffentlich) ihre Arbeit macht.@sunnythesheep @SheDrivesMobility
Es gibt Zero-Knowledge-Proofs. Dabei bestätigt mir eine vertrauenswürdige Stelle (z. B. die Bank oder die staatliche eID), dass ich über 16 bin, ohne dass die Social-Media-Plattform jemals meinen Namen oder mein Geburtsdatum erfährt. Die Plattform kriegt nur ein digitales ‚Ja‘ oder ‚Nein‘. -
B bjoerne@norden.social shared this topic
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