Ich muss etwas verzweifelt lachen: Nachdem ich mich am 27.11.
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Ich muss etwas verzweifelt lachen: Nachdem ich mich am 27.11. vor Ort arbeitslos gemeldet habe bekomme ich immer noch kein ALG.
Nach 2 Wochen rief ich an, um den Bearbeitungsstand zu erfahren bzw ob ich denn für Dezember meine Miete würde zahlen können? Ja, na, da müssen Sie einen Antrag stellen. Nee, arbeitsuchend und arbeitslos melden reicht nicht, die Leistungsstelle braucht einen eigenen Antrag. Nee, Ihre Sachbearbeiterin ist nicht verpflichtet, Sie darüber zu informieren.
Nie*mensch in diesem System ist dafür verantwortlich, darauf zu achten, daß Menschen, die kein Einkommen haben, ihre Miete zahlen können und was zu essen haben ... tja.
Nächste Frage: wo kriege ich denn den Antrag? Also am besten machen Sie das online. Einen halben Tag ergebnislose Telefonate mit der Technik-Hotline und 5 Anrufe später: ja, Sie müssen das online machen. Wir können Ihnen den Antrag zuschicken, aber das dauert ... machen Sie das doch online.
Anfang Dezember frage ich vor Ort nach einem Antrag, den ich dort gleich ausfüllen und abgeben will - nee, das ist nicht möglich, der kann Ihnen nur zugeschickt werden. Ja, das kann dauern. Aber machen Sie sich keine Sorgen, Sie haben ja den Anspruch. Wovon Sie zwischenzeitlich Miete und Essen zahlen ist ja nun nicht unser Problem, höhö.
Zwei Hotline-Telefonate später stellt sich raus: das war gelogen. Vor Ort kann sehr wohl ein Antrag ausgedruckt werden. Danke für Nichts!
Mitte Dezember schicke ich einen Antrag los und erfahre Anfang Januar, daß leider leider Nichts angekommen ist.
Zwischenzeitlich habe ich 2 Stellenangebote bekommen, die in keinster Weise Etwas mit meinen Qualifikationen zu tun haben und ich musste eine Selbsterfahrungsgruppe besuchen bei Androhung von 1 Woche Sperrfrist. Sehr hilfreich, wenn sich gerade Mietschulden anhäufen und auch keine Krankenversicherung mehr besteht ... Prioritäten, so wichtig!
Ausserdem bekomme ich einen weiteren Antrag und 5 einzelne Briefe mit Online-Freischaltcodes zugeschickt - leider kann ich mit den Freischaltcodes nicht meine Miete zahlen ... und sie funktionieren einfach nicht.
Montag nun war ich persönlich da und habe meinen ausgefüllten Antrag eingeworfen. Heute habe ich erfahren, daß er eingegangen ist - Hallelujah!
Die Hotline-Person war verständnisvoll, freundlich und solidarisch - und bestätigte: das Problem kommt von oben. Wir sollen Alles nur noch digital machen, Anderes wird erstmal nicht bearbeitet.
Erzähle ihr, daß ich überlege, eine Petition zu starten, daß vor Ort Anträge verfügbar sein müssen, die auch direkt abgegeben werden können. Es gibt ja schließlich auch extra Papier-Telefonbücher, die weit weniger existenziell wichtig sind.
Ja, sagt sie, machen Sie das, ich zeichne sofort mit.
Wir sind uns einig, daß das Alles großer ineffizienter Mist ist und nie*mensch in diesem Haus, das Verrückte produziert, glücklich wird. Weil keine*r Etwas wirklich lösen und sinnvoll bewirken kann. Stattdessen wird unnötiger Verwaltungs-Overhead produziert, der viel zu teuer ist und vermeidbar.
In Kürze: meldet euch arbeitsuchend, arbeitslos und macht den Leistungsantrag digital oder lasst ihn euch vor Ort ausdrucken. Sobald ihr im System als arbeitslos erfasst seid ist das euer gutes Recht. Wahlweise lasst euch den Antrag zuschicken und werft ihn am besten vor Ort mit Zeug*innen ein (Ja, die Agenturen stellen KEINE Empfangsbestätigung aus!).
*geht über einen Petitionstext grübelnd ab
@anders_von_hadern Hat sich also nichts bei denen geändert. Damals gab es die Möglichkeit, Dokumente hochzuladen - die dann nur von eins selbst eingesehen werden konnten, also Agentur- Cloud-Speicher quasi, zu dem nur die "Kundschaft" Zugriff hatte. Das gab es als Information natürlich erst, nachdem ich mich nach dem Bearbeitungsstand des Hochgeladenen erkundigte. Software, die der "Vermittlung" zur "Auswahl" nur eine Option zuließ und anderer Mist, der zwar bekannt war, aber der Leitung egal.
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N necrosis@chaos.social shared this topic on
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Ich muss etwas verzweifelt lachen: Nachdem ich mich am 27.11. vor Ort arbeitslos gemeldet habe bekomme ich immer noch kein ALG.
Nach 2 Wochen rief ich an, um den Bearbeitungsstand zu erfahren bzw ob ich denn für Dezember meine Miete würde zahlen können? Ja, na, da müssen Sie einen Antrag stellen. Nee, arbeitsuchend und arbeitslos melden reicht nicht, die Leistungsstelle braucht einen eigenen Antrag. Nee, Ihre Sachbearbeiterin ist nicht verpflichtet, Sie darüber zu informieren.
Nie*mensch in diesem System ist dafür verantwortlich, darauf zu achten, daß Menschen, die kein Einkommen haben, ihre Miete zahlen können und was zu essen haben ... tja.
Nächste Frage: wo kriege ich denn den Antrag? Also am besten machen Sie das online. Einen halben Tag ergebnislose Telefonate mit der Technik-Hotline und 5 Anrufe später: ja, Sie müssen das online machen. Wir können Ihnen den Antrag zuschicken, aber das dauert ... machen Sie das doch online.
Anfang Dezember frage ich vor Ort nach einem Antrag, den ich dort gleich ausfüllen und abgeben will - nee, das ist nicht möglich, der kann Ihnen nur zugeschickt werden. Ja, das kann dauern. Aber machen Sie sich keine Sorgen, Sie haben ja den Anspruch. Wovon Sie zwischenzeitlich Miete und Essen zahlen ist ja nun nicht unser Problem, höhö.
Zwei Hotline-Telefonate später stellt sich raus: das war gelogen. Vor Ort kann sehr wohl ein Antrag ausgedruckt werden. Danke für Nichts!
Mitte Dezember schicke ich einen Antrag los und erfahre Anfang Januar, daß leider leider Nichts angekommen ist.
Zwischenzeitlich habe ich 2 Stellenangebote bekommen, die in keinster Weise Etwas mit meinen Qualifikationen zu tun haben und ich musste eine Selbsterfahrungsgruppe besuchen bei Androhung von 1 Woche Sperrfrist. Sehr hilfreich, wenn sich gerade Mietschulden anhäufen und auch keine Krankenversicherung mehr besteht ... Prioritäten, so wichtig!
Ausserdem bekomme ich einen weiteren Antrag und 5 einzelne Briefe mit Online-Freischaltcodes zugeschickt - leider kann ich mit den Freischaltcodes nicht meine Miete zahlen ... und sie funktionieren einfach nicht.
Montag nun war ich persönlich da und habe meinen ausgefüllten Antrag eingeworfen. Heute habe ich erfahren, daß er eingegangen ist - Hallelujah!
Die Hotline-Person war verständnisvoll, freundlich und solidarisch - und bestätigte: das Problem kommt von oben. Wir sollen Alles nur noch digital machen, Anderes wird erstmal nicht bearbeitet.
Erzähle ihr, daß ich überlege, eine Petition zu starten, daß vor Ort Anträge verfügbar sein müssen, die auch direkt abgegeben werden können. Es gibt ja schließlich auch extra Papier-Telefonbücher, die weit weniger existenziell wichtig sind.
Ja, sagt sie, machen Sie das, ich zeichne sofort mit.
Wir sind uns einig, daß das Alles großer ineffizienter Mist ist und nie*mensch in diesem Haus, das Verrückte produziert, glücklich wird. Weil keine*r Etwas wirklich lösen und sinnvoll bewirken kann. Stattdessen wird unnötiger Verwaltungs-Overhead produziert, der viel zu teuer ist und vermeidbar.
In Kürze: meldet euch arbeitsuchend, arbeitslos und macht den Leistungsantrag digital oder lasst ihn euch vor Ort ausdrucken. Sobald ihr im System als arbeitslos erfasst seid ist das euer gutes Recht. Wahlweise lasst euch den Antrag zuschicken und werft ihn am besten vor Ort mit Zeug*innen ein (Ja, die Agenturen stellen KEINE Empfangsbestätigung aus!).
*geht über einen Petitionstext grübelnd ab
@anders_von_hadern@meerjungfrauengrotte.de Ich habe über die Feiertage kein ALG bekommen, weil einfach niemand erreichbar war, bei dem ich mich hätte arbeitslos melden können. Erfolglose Anrufe und eine Mail reichen dafür anscheinend nicht.
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Nach 2 Wochen rief ich an, um den Bearbeitungsstand zu erfahren bzw ob ich denn für Dezember meine Miete würde zahlen können? Ja, na, da müssen Sie einen Antrag stellen. Nee, arbeitsuchend und arbeitslos melden reicht nicht, die Leistungsstelle braucht einen eigenen Antrag. Nee, Ihre Sachbearbeiterin ist nicht verpflichtet, Sie darüber zu informieren.
Nie*mensch in diesem System ist dafür verantwortlich, darauf zu achten, daß Menschen, die kein Einkommen haben, ihre Miete zahlen können und was zu essen haben ... tja.
Nächste Frage: wo kriege ich denn den Antrag? Also am besten machen Sie das online. Einen halben Tag ergebnislose Telefonate mit der Technik-Hotline und 5 Anrufe später: ja, Sie müssen das online machen. Wir können Ihnen den Antrag zuschicken, aber das dauert ... machen Sie das doch online.
Anfang Dezember frage ich vor Ort nach einem Antrag, den ich dort gleich ausfüllen und abgeben will - nee, das ist nicht möglich, der kann Ihnen nur zugeschickt werden. Ja, das kann dauern. Aber machen Sie sich keine Sorgen, Sie haben ja den Anspruch. Wovon Sie zwischenzeitlich Miete und Essen zahlen ist ja nun nicht unser Problem, höhö.
Zwei Hotline-Telefonate später stellt sich raus: das war gelogen. Vor Ort kann sehr wohl ein Antrag ausgedruckt werden. Danke für Nichts!
Mitte Dezember schicke ich einen Antrag los und erfahre Anfang Januar, daß leider leider Nichts angekommen ist.
Zwischenzeitlich habe ich 2 Stellenangebote bekommen, die in keinster Weise Etwas mit meinen Qualifikationen zu tun haben und ich musste eine Selbsterfahrungsgruppe besuchen bei Androhung von 1 Woche Sperrfrist. Sehr hilfreich, wenn sich gerade Mietschulden anhäufen und auch keine Krankenversicherung mehr besteht ... Prioritäten, so wichtig!
Ausserdem bekomme ich einen weiteren Antrag und 5 einzelne Briefe mit Online-Freischaltcodes zugeschickt - leider kann ich mit den Freischaltcodes nicht meine Miete zahlen ... und sie funktionieren einfach nicht.
Montag nun war ich persönlich da und habe meinen ausgefüllten Antrag eingeworfen. Heute habe ich erfahren, daß er eingegangen ist - Hallelujah!
Die Hotline-Person war verständnisvoll, freundlich und solidarisch - und bestätigte: das Problem kommt von oben. Wir sollen Alles nur noch digital machen, Anderes wird erstmal nicht bearbeitet.
Erzähle ihr, daß ich überlege, eine Petition zu starten, daß vor Ort Anträge verfügbar sein müssen, die auch direkt abgegeben werden können. Es gibt ja schließlich auch extra Papier-Telefonbücher, die weit weniger existenziell wichtig sind.
Ja, sagt sie, machen Sie das, ich zeichne sofort mit.
Wir sind uns einig, daß das Alles großer ineffizienter Mist ist und nie*mensch in diesem Haus, das Verrückte produziert, glücklich wird. Weil keine*r Etwas wirklich lösen und sinnvoll bewirken kann. Stattdessen wird unnötiger Verwaltungs-Overhead produziert, der viel zu teuer ist und vermeidbar.
In Kürze: meldet euch arbeitsuchend, arbeitslos und macht den Leistungsantrag digital oder lasst ihn euch vor Ort ausdrucken. Sobald ihr im System als arbeitslos erfasst seid ist das euer gutes Recht. Wahlweise lasst euch den Antrag zuschicken und werft ihn am besten vor Ort mit Zeug*innen ein (Ja, die Agenturen stellen KEINE Empfangsbestätigung aus!).
*geht über einen Petitionstext grübelnd ab
Das hat System, und du bist nicht die erste Person und wirst auch nicht die letzte sein, die daran verzweifelt.
Es tut mir echt leid für dich, dass du diesen Ärger hast! -
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Nach 2 Wochen rief ich an, um den Bearbeitungsstand zu erfahren bzw ob ich denn für Dezember meine Miete würde zahlen können? Ja, na, da müssen Sie einen Antrag stellen. Nee, arbeitsuchend und arbeitslos melden reicht nicht, die Leistungsstelle braucht einen eigenen Antrag. Nee, Ihre Sachbearbeiterin ist nicht verpflichtet, Sie darüber zu informieren.
Nie*mensch in diesem System ist dafür verantwortlich, darauf zu achten, daß Menschen, die kein Einkommen haben, ihre Miete zahlen können und was zu essen haben ... tja.
Nächste Frage: wo kriege ich denn den Antrag? Also am besten machen Sie das online. Einen halben Tag ergebnislose Telefonate mit der Technik-Hotline und 5 Anrufe später: ja, Sie müssen das online machen. Wir können Ihnen den Antrag zuschicken, aber das dauert ... machen Sie das doch online.
Anfang Dezember frage ich vor Ort nach einem Antrag, den ich dort gleich ausfüllen und abgeben will - nee, das ist nicht möglich, der kann Ihnen nur zugeschickt werden. Ja, das kann dauern. Aber machen Sie sich keine Sorgen, Sie haben ja den Anspruch. Wovon Sie zwischenzeitlich Miete und Essen zahlen ist ja nun nicht unser Problem, höhö.
Zwei Hotline-Telefonate später stellt sich raus: das war gelogen. Vor Ort kann sehr wohl ein Antrag ausgedruckt werden. Danke für Nichts!
Mitte Dezember schicke ich einen Antrag los und erfahre Anfang Januar, daß leider leider Nichts angekommen ist.
Zwischenzeitlich habe ich 2 Stellenangebote bekommen, die in keinster Weise Etwas mit meinen Qualifikationen zu tun haben und ich musste eine Selbsterfahrungsgruppe besuchen bei Androhung von 1 Woche Sperrfrist. Sehr hilfreich, wenn sich gerade Mietschulden anhäufen und auch keine Krankenversicherung mehr besteht ... Prioritäten, so wichtig!
Ausserdem bekomme ich einen weiteren Antrag und 5 einzelne Briefe mit Online-Freischaltcodes zugeschickt - leider kann ich mit den Freischaltcodes nicht meine Miete zahlen ... und sie funktionieren einfach nicht.
Montag nun war ich persönlich da und habe meinen ausgefüllten Antrag eingeworfen. Heute habe ich erfahren, daß er eingegangen ist - Hallelujah!
Die Hotline-Person war verständnisvoll, freundlich und solidarisch - und bestätigte: das Problem kommt von oben. Wir sollen Alles nur noch digital machen, Anderes wird erstmal nicht bearbeitet.
Erzähle ihr, daß ich überlege, eine Petition zu starten, daß vor Ort Anträge verfügbar sein müssen, die auch direkt abgegeben werden können. Es gibt ja schließlich auch extra Papier-Telefonbücher, die weit weniger existenziell wichtig sind.
Ja, sagt sie, machen Sie das, ich zeichne sofort mit.
Wir sind uns einig, daß das Alles großer ineffizienter Mist ist und nie*mensch in diesem Haus, das Verrückte produziert, glücklich wird. Weil keine*r Etwas wirklich lösen und sinnvoll bewirken kann. Stattdessen wird unnötiger Verwaltungs-Overhead produziert, der viel zu teuer ist und vermeidbar.
In Kürze: meldet euch arbeitsuchend, arbeitslos und macht den Leistungsantrag digital oder lasst ihn euch vor Ort ausdrucken. Sobald ihr im System als arbeitslos erfasst seid ist das euer gutes Recht. Wahlweise lasst euch den Antrag zuschicken und werft ihn am besten vor Ort mit Zeug*innen ein (Ja, die Agenturen stellen KEINE Empfangsbestätigung aus!).
*geht über einen Petitionstext grübelnd ab
@anders_von_hadern
Mist, dass sie Dich so mies behandeln.
️
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Ich muss etwas verzweifelt lachen: Nachdem ich mich am 27.11. vor Ort arbeitslos gemeldet habe bekomme ich immer noch kein ALG.
Nach 2 Wochen rief ich an, um den Bearbeitungsstand zu erfahren bzw ob ich denn für Dezember meine Miete würde zahlen können? Ja, na, da müssen Sie einen Antrag stellen. Nee, arbeitsuchend und arbeitslos melden reicht nicht, die Leistungsstelle braucht einen eigenen Antrag. Nee, Ihre Sachbearbeiterin ist nicht verpflichtet, Sie darüber zu informieren.
Nie*mensch in diesem System ist dafür verantwortlich, darauf zu achten, daß Menschen, die kein Einkommen haben, ihre Miete zahlen können und was zu essen haben ... tja.
Nächste Frage: wo kriege ich denn den Antrag? Also am besten machen Sie das online. Einen halben Tag ergebnislose Telefonate mit der Technik-Hotline und 5 Anrufe später: ja, Sie müssen das online machen. Wir können Ihnen den Antrag zuschicken, aber das dauert ... machen Sie das doch online.
Anfang Dezember frage ich vor Ort nach einem Antrag, den ich dort gleich ausfüllen und abgeben will - nee, das ist nicht möglich, der kann Ihnen nur zugeschickt werden. Ja, das kann dauern. Aber machen Sie sich keine Sorgen, Sie haben ja den Anspruch. Wovon Sie zwischenzeitlich Miete und Essen zahlen ist ja nun nicht unser Problem, höhö.
Zwei Hotline-Telefonate später stellt sich raus: das war gelogen. Vor Ort kann sehr wohl ein Antrag ausgedruckt werden. Danke für Nichts!
Mitte Dezember schicke ich einen Antrag los und erfahre Anfang Januar, daß leider leider Nichts angekommen ist.
Zwischenzeitlich habe ich 2 Stellenangebote bekommen, die in keinster Weise Etwas mit meinen Qualifikationen zu tun haben und ich musste eine Selbsterfahrungsgruppe besuchen bei Androhung von 1 Woche Sperrfrist. Sehr hilfreich, wenn sich gerade Mietschulden anhäufen und auch keine Krankenversicherung mehr besteht ... Prioritäten, so wichtig!
Ausserdem bekomme ich einen weiteren Antrag und 5 einzelne Briefe mit Online-Freischaltcodes zugeschickt - leider kann ich mit den Freischaltcodes nicht meine Miete zahlen ... und sie funktionieren einfach nicht.
Montag nun war ich persönlich da und habe meinen ausgefüllten Antrag eingeworfen. Heute habe ich erfahren, daß er eingegangen ist - Hallelujah!
Die Hotline-Person war verständnisvoll, freundlich und solidarisch - und bestätigte: das Problem kommt von oben. Wir sollen Alles nur noch digital machen, Anderes wird erstmal nicht bearbeitet.
Erzähle ihr, daß ich überlege, eine Petition zu starten, daß vor Ort Anträge verfügbar sein müssen, die auch direkt abgegeben werden können. Es gibt ja schließlich auch extra Papier-Telefonbücher, die weit weniger existenziell wichtig sind.
Ja, sagt sie, machen Sie das, ich zeichne sofort mit.
Wir sind uns einig, daß das Alles großer ineffizienter Mist ist und nie*mensch in diesem Haus, das Verrückte produziert, glücklich wird. Weil keine*r Etwas wirklich lösen und sinnvoll bewirken kann. Stattdessen wird unnötiger Verwaltungs-Overhead produziert, der viel zu teuer ist und vermeidbar.
In Kürze: meldet euch arbeitsuchend, arbeitslos und macht den Leistungsantrag digital oder lasst ihn euch vor Ort ausdrucken. Sobald ihr im System als arbeitslos erfasst seid ist das euer gutes Recht. Wahlweise lasst euch den Antrag zuschicken und werft ihn am besten vor Ort mit Zeug*innen ein (Ja, die Agenturen stellen KEINE Empfangsbestätigung aus!).
*geht über einen Petitionstext grübelnd ab
@anders_von_hadern
Bitter....
Genau hier kann Herr Linnemann von der #CDU mit seiner #Genehmigungsfiktion einfach mal anfangen Bürokratie abzubauen. -
Ich muss etwas verzweifelt lachen: Nachdem ich mich am 27.11. vor Ort arbeitslos gemeldet habe bekomme ich immer noch kein ALG.
Nach 2 Wochen rief ich an, um den Bearbeitungsstand zu erfahren bzw ob ich denn für Dezember meine Miete würde zahlen können? Ja, na, da müssen Sie einen Antrag stellen. Nee, arbeitsuchend und arbeitslos melden reicht nicht, die Leistungsstelle braucht einen eigenen Antrag. Nee, Ihre Sachbearbeiterin ist nicht verpflichtet, Sie darüber zu informieren.
Nie*mensch in diesem System ist dafür verantwortlich, darauf zu achten, daß Menschen, die kein Einkommen haben, ihre Miete zahlen können und was zu essen haben ... tja.
Nächste Frage: wo kriege ich denn den Antrag? Also am besten machen Sie das online. Einen halben Tag ergebnislose Telefonate mit der Technik-Hotline und 5 Anrufe später: ja, Sie müssen das online machen. Wir können Ihnen den Antrag zuschicken, aber das dauert ... machen Sie das doch online.
Anfang Dezember frage ich vor Ort nach einem Antrag, den ich dort gleich ausfüllen und abgeben will - nee, das ist nicht möglich, der kann Ihnen nur zugeschickt werden. Ja, das kann dauern. Aber machen Sie sich keine Sorgen, Sie haben ja den Anspruch. Wovon Sie zwischenzeitlich Miete und Essen zahlen ist ja nun nicht unser Problem, höhö.
Zwei Hotline-Telefonate später stellt sich raus: das war gelogen. Vor Ort kann sehr wohl ein Antrag ausgedruckt werden. Danke für Nichts!
Mitte Dezember schicke ich einen Antrag los und erfahre Anfang Januar, daß leider leider Nichts angekommen ist.
Zwischenzeitlich habe ich 2 Stellenangebote bekommen, die in keinster Weise Etwas mit meinen Qualifikationen zu tun haben und ich musste eine Selbsterfahrungsgruppe besuchen bei Androhung von 1 Woche Sperrfrist. Sehr hilfreich, wenn sich gerade Mietschulden anhäufen und auch keine Krankenversicherung mehr besteht ... Prioritäten, so wichtig!
Ausserdem bekomme ich einen weiteren Antrag und 5 einzelne Briefe mit Online-Freischaltcodes zugeschickt - leider kann ich mit den Freischaltcodes nicht meine Miete zahlen ... und sie funktionieren einfach nicht.
Montag nun war ich persönlich da und habe meinen ausgefüllten Antrag eingeworfen. Heute habe ich erfahren, daß er eingegangen ist - Hallelujah!
Die Hotline-Person war verständnisvoll, freundlich und solidarisch - und bestätigte: das Problem kommt von oben. Wir sollen Alles nur noch digital machen, Anderes wird erstmal nicht bearbeitet.
Erzähle ihr, daß ich überlege, eine Petition zu starten, daß vor Ort Anträge verfügbar sein müssen, die auch direkt abgegeben werden können. Es gibt ja schließlich auch extra Papier-Telefonbücher, die weit weniger existenziell wichtig sind.
Ja, sagt sie, machen Sie das, ich zeichne sofort mit.
Wir sind uns einig, daß das Alles großer ineffizienter Mist ist und nie*mensch in diesem Haus, das Verrückte produziert, glücklich wird. Weil keine*r Etwas wirklich lösen und sinnvoll bewirken kann. Stattdessen wird unnötiger Verwaltungs-Overhead produziert, der viel zu teuer ist und vermeidbar.
In Kürze: meldet euch arbeitsuchend, arbeitslos und macht den Leistungsantrag digital oder lasst ihn euch vor Ort ausdrucken. Sobald ihr im System als arbeitslos erfasst seid ist das euer gutes Recht. Wahlweise lasst euch den Antrag zuschicken und werft ihn am besten vor Ort mit Zeug*innen ein (Ja, die Agenturen stellen KEINE Empfangsbestätigung aus!).
*geht über einen Petitionstext grübelnd ab
@anders_von_hadern puh, was ein Kack… einfach total unmenschlich, was die da mit dir (und all den anderen) machen… wünsche dir viel Kraft!
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Ich muss etwas verzweifelt lachen: Nachdem ich mich am 27.11. vor Ort arbeitslos gemeldet habe bekomme ich immer noch kein ALG.
Nach 2 Wochen rief ich an, um den Bearbeitungsstand zu erfahren bzw ob ich denn für Dezember meine Miete würde zahlen können? Ja, na, da müssen Sie einen Antrag stellen. Nee, arbeitsuchend und arbeitslos melden reicht nicht, die Leistungsstelle braucht einen eigenen Antrag. Nee, Ihre Sachbearbeiterin ist nicht verpflichtet, Sie darüber zu informieren.
Nie*mensch in diesem System ist dafür verantwortlich, darauf zu achten, daß Menschen, die kein Einkommen haben, ihre Miete zahlen können und was zu essen haben ... tja.
Nächste Frage: wo kriege ich denn den Antrag? Also am besten machen Sie das online. Einen halben Tag ergebnislose Telefonate mit der Technik-Hotline und 5 Anrufe später: ja, Sie müssen das online machen. Wir können Ihnen den Antrag zuschicken, aber das dauert ... machen Sie das doch online.
Anfang Dezember frage ich vor Ort nach einem Antrag, den ich dort gleich ausfüllen und abgeben will - nee, das ist nicht möglich, der kann Ihnen nur zugeschickt werden. Ja, das kann dauern. Aber machen Sie sich keine Sorgen, Sie haben ja den Anspruch. Wovon Sie zwischenzeitlich Miete und Essen zahlen ist ja nun nicht unser Problem, höhö.
Zwei Hotline-Telefonate später stellt sich raus: das war gelogen. Vor Ort kann sehr wohl ein Antrag ausgedruckt werden. Danke für Nichts!
Mitte Dezember schicke ich einen Antrag los und erfahre Anfang Januar, daß leider leider Nichts angekommen ist.
Zwischenzeitlich habe ich 2 Stellenangebote bekommen, die in keinster Weise Etwas mit meinen Qualifikationen zu tun haben und ich musste eine Selbsterfahrungsgruppe besuchen bei Androhung von 1 Woche Sperrfrist. Sehr hilfreich, wenn sich gerade Mietschulden anhäufen und auch keine Krankenversicherung mehr besteht ... Prioritäten, so wichtig!
Ausserdem bekomme ich einen weiteren Antrag und 5 einzelne Briefe mit Online-Freischaltcodes zugeschickt - leider kann ich mit den Freischaltcodes nicht meine Miete zahlen ... und sie funktionieren einfach nicht.
Montag nun war ich persönlich da und habe meinen ausgefüllten Antrag eingeworfen. Heute habe ich erfahren, daß er eingegangen ist - Hallelujah!
Die Hotline-Person war verständnisvoll, freundlich und solidarisch - und bestätigte: das Problem kommt von oben. Wir sollen Alles nur noch digital machen, Anderes wird erstmal nicht bearbeitet.
Erzähle ihr, daß ich überlege, eine Petition zu starten, daß vor Ort Anträge verfügbar sein müssen, die auch direkt abgegeben werden können. Es gibt ja schließlich auch extra Papier-Telefonbücher, die weit weniger existenziell wichtig sind.
Ja, sagt sie, machen Sie das, ich zeichne sofort mit.
Wir sind uns einig, daß das Alles großer ineffizienter Mist ist und nie*mensch in diesem Haus, das Verrückte produziert, glücklich wird. Weil keine*r Etwas wirklich lösen und sinnvoll bewirken kann. Stattdessen wird unnötiger Verwaltungs-Overhead produziert, der viel zu teuer ist und vermeidbar.
In Kürze: meldet euch arbeitsuchend, arbeitslos und macht den Leistungsantrag digital oder lasst ihn euch vor Ort ausdrucken. Sobald ihr im System als arbeitslos erfasst seid ist das euer gutes Recht. Wahlweise lasst euch den Antrag zuschicken und werft ihn am besten vor Ort mit Zeug*innen ein (Ja, die Agenturen stellen KEINE Empfangsbestätigung aus!).
*geht über einen Petitionstext grübelnd ab
@anders_von_hadern Das muss diese neue tolle Digitalisierungsstrategie der Bundesregierung sein, von der jetzt immer alle reden...
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Ich muss etwas verzweifelt lachen: Nachdem ich mich am 27.11. vor Ort arbeitslos gemeldet habe bekomme ich immer noch kein ALG.
Nach 2 Wochen rief ich an, um den Bearbeitungsstand zu erfahren bzw ob ich denn für Dezember meine Miete würde zahlen können? Ja, na, da müssen Sie einen Antrag stellen. Nee, arbeitsuchend und arbeitslos melden reicht nicht, die Leistungsstelle braucht einen eigenen Antrag. Nee, Ihre Sachbearbeiterin ist nicht verpflichtet, Sie darüber zu informieren.
Nie*mensch in diesem System ist dafür verantwortlich, darauf zu achten, daß Menschen, die kein Einkommen haben, ihre Miete zahlen können und was zu essen haben ... tja.
Nächste Frage: wo kriege ich denn den Antrag? Also am besten machen Sie das online. Einen halben Tag ergebnislose Telefonate mit der Technik-Hotline und 5 Anrufe später: ja, Sie müssen das online machen. Wir können Ihnen den Antrag zuschicken, aber das dauert ... machen Sie das doch online.
Anfang Dezember frage ich vor Ort nach einem Antrag, den ich dort gleich ausfüllen und abgeben will - nee, das ist nicht möglich, der kann Ihnen nur zugeschickt werden. Ja, das kann dauern. Aber machen Sie sich keine Sorgen, Sie haben ja den Anspruch. Wovon Sie zwischenzeitlich Miete und Essen zahlen ist ja nun nicht unser Problem, höhö.
Zwei Hotline-Telefonate später stellt sich raus: das war gelogen. Vor Ort kann sehr wohl ein Antrag ausgedruckt werden. Danke für Nichts!
Mitte Dezember schicke ich einen Antrag los und erfahre Anfang Januar, daß leider leider Nichts angekommen ist.
Zwischenzeitlich habe ich 2 Stellenangebote bekommen, die in keinster Weise Etwas mit meinen Qualifikationen zu tun haben und ich musste eine Selbsterfahrungsgruppe besuchen bei Androhung von 1 Woche Sperrfrist. Sehr hilfreich, wenn sich gerade Mietschulden anhäufen und auch keine Krankenversicherung mehr besteht ... Prioritäten, so wichtig!
Ausserdem bekomme ich einen weiteren Antrag und 5 einzelne Briefe mit Online-Freischaltcodes zugeschickt - leider kann ich mit den Freischaltcodes nicht meine Miete zahlen ... und sie funktionieren einfach nicht.
Montag nun war ich persönlich da und habe meinen ausgefüllten Antrag eingeworfen. Heute habe ich erfahren, daß er eingegangen ist - Hallelujah!
Die Hotline-Person war verständnisvoll, freundlich und solidarisch - und bestätigte: das Problem kommt von oben. Wir sollen Alles nur noch digital machen, Anderes wird erstmal nicht bearbeitet.
Erzähle ihr, daß ich überlege, eine Petition zu starten, daß vor Ort Anträge verfügbar sein müssen, die auch direkt abgegeben werden können. Es gibt ja schließlich auch extra Papier-Telefonbücher, die weit weniger existenziell wichtig sind.
Ja, sagt sie, machen Sie das, ich zeichne sofort mit.
Wir sind uns einig, daß das Alles großer ineffizienter Mist ist und nie*mensch in diesem Haus, das Verrückte produziert, glücklich wird. Weil keine*r Etwas wirklich lösen und sinnvoll bewirken kann. Stattdessen wird unnötiger Verwaltungs-Overhead produziert, der viel zu teuer ist und vermeidbar.
In Kürze: meldet euch arbeitsuchend, arbeitslos und macht den Leistungsantrag digital oder lasst ihn euch vor Ort ausdrucken. Sobald ihr im System als arbeitslos erfasst seid ist das euer gutes Recht. Wahlweise lasst euch den Antrag zuschicken und werft ihn am besten vor Ort mit Zeug*innen ein (Ja, die Agenturen stellen KEINE Empfangsbestätigung aus!).
*geht über einen Petitionstext grübelnd ab
Machen sie das online ist gut.
Ich habe einen Gleichstellungsantrag gestellt und dachte mir online geht schneller.
Beim Jobcenter ein Benutzerkonto angelegt, mit der BundID (bei der ich mit ePerso angemeldet bin) verknüpft und dann ...
Es kommt ein PIN Brief, per Post, dauert 2 Wochen. Mit der PIN kann man dann den Antrag ausfüllen, nur diesen Antrag, wenn man was anderes will gibt es neue PIN Briefe.Ich wünsche dir viel Kraft und schnell einen neuen Job.
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Ich muss etwas verzweifelt lachen: Nachdem ich mich am 27.11. vor Ort arbeitslos gemeldet habe bekomme ich immer noch kein ALG.
Nach 2 Wochen rief ich an, um den Bearbeitungsstand zu erfahren bzw ob ich denn für Dezember meine Miete würde zahlen können? Ja, na, da müssen Sie einen Antrag stellen. Nee, arbeitsuchend und arbeitslos melden reicht nicht, die Leistungsstelle braucht einen eigenen Antrag. Nee, Ihre Sachbearbeiterin ist nicht verpflichtet, Sie darüber zu informieren.
Nie*mensch in diesem System ist dafür verantwortlich, darauf zu achten, daß Menschen, die kein Einkommen haben, ihre Miete zahlen können und was zu essen haben ... tja.
Nächste Frage: wo kriege ich denn den Antrag? Also am besten machen Sie das online. Einen halben Tag ergebnislose Telefonate mit der Technik-Hotline und 5 Anrufe später: ja, Sie müssen das online machen. Wir können Ihnen den Antrag zuschicken, aber das dauert ... machen Sie das doch online.
Anfang Dezember frage ich vor Ort nach einem Antrag, den ich dort gleich ausfüllen und abgeben will - nee, das ist nicht möglich, der kann Ihnen nur zugeschickt werden. Ja, das kann dauern. Aber machen Sie sich keine Sorgen, Sie haben ja den Anspruch. Wovon Sie zwischenzeitlich Miete und Essen zahlen ist ja nun nicht unser Problem, höhö.
Zwei Hotline-Telefonate später stellt sich raus: das war gelogen. Vor Ort kann sehr wohl ein Antrag ausgedruckt werden. Danke für Nichts!
Mitte Dezember schicke ich einen Antrag los und erfahre Anfang Januar, daß leider leider Nichts angekommen ist.
Zwischenzeitlich habe ich 2 Stellenangebote bekommen, die in keinster Weise Etwas mit meinen Qualifikationen zu tun haben und ich musste eine Selbsterfahrungsgruppe besuchen bei Androhung von 1 Woche Sperrfrist. Sehr hilfreich, wenn sich gerade Mietschulden anhäufen und auch keine Krankenversicherung mehr besteht ... Prioritäten, so wichtig!
Ausserdem bekomme ich einen weiteren Antrag und 5 einzelne Briefe mit Online-Freischaltcodes zugeschickt - leider kann ich mit den Freischaltcodes nicht meine Miete zahlen ... und sie funktionieren einfach nicht.
Montag nun war ich persönlich da und habe meinen ausgefüllten Antrag eingeworfen. Heute habe ich erfahren, daß er eingegangen ist - Hallelujah!
Die Hotline-Person war verständnisvoll, freundlich und solidarisch - und bestätigte: das Problem kommt von oben. Wir sollen Alles nur noch digital machen, Anderes wird erstmal nicht bearbeitet.
Erzähle ihr, daß ich überlege, eine Petition zu starten, daß vor Ort Anträge verfügbar sein müssen, die auch direkt abgegeben werden können. Es gibt ja schließlich auch extra Papier-Telefonbücher, die weit weniger existenziell wichtig sind.
Ja, sagt sie, machen Sie das, ich zeichne sofort mit.
Wir sind uns einig, daß das Alles großer ineffizienter Mist ist und nie*mensch in diesem Haus, das Verrückte produziert, glücklich wird. Weil keine*r Etwas wirklich lösen und sinnvoll bewirken kann. Stattdessen wird unnötiger Verwaltungs-Overhead produziert, der viel zu teuer ist und vermeidbar.
In Kürze: meldet euch arbeitsuchend, arbeitslos und macht den Leistungsantrag digital oder lasst ihn euch vor Ort ausdrucken. Sobald ihr im System als arbeitslos erfasst seid ist das euer gutes Recht. Wahlweise lasst euch den Antrag zuschicken und werft ihn am besten vor Ort mit Zeug*innen ein (Ja, die Agenturen stellen KEINE Empfangsbestätigung aus!).
*geht über einen Petitionstext grübelnd ab
@anders_von_hadern wenn man einen Antrag vor Ort einwirft, wird dieser per Post nach Berlin geschickt, um dort im Scanzentrum in die e-Akte eingetragen zu werden.
Geht also keinesfalls schneller, als es direkt online zu machen. -
C crossgolf_rebel@moppels.bar shared this topic on
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Ich muss etwas verzweifelt lachen: Nachdem ich mich am 27.11. vor Ort arbeitslos gemeldet habe bekomme ich immer noch kein ALG.
Nach 2 Wochen rief ich an, um den Bearbeitungsstand zu erfahren bzw ob ich denn für Dezember meine Miete würde zahlen können? Ja, na, da müssen Sie einen Antrag stellen. Nee, arbeitsuchend und arbeitslos melden reicht nicht, die Leistungsstelle braucht einen eigenen Antrag. Nee, Ihre Sachbearbeiterin ist nicht verpflichtet, Sie darüber zu informieren.
Nie*mensch in diesem System ist dafür verantwortlich, darauf zu achten, daß Menschen, die kein Einkommen haben, ihre Miete zahlen können und was zu essen haben ... tja.
Nächste Frage: wo kriege ich denn den Antrag? Also am besten machen Sie das online. Einen halben Tag ergebnislose Telefonate mit der Technik-Hotline und 5 Anrufe später: ja, Sie müssen das online machen. Wir können Ihnen den Antrag zuschicken, aber das dauert ... machen Sie das doch online.
Anfang Dezember frage ich vor Ort nach einem Antrag, den ich dort gleich ausfüllen und abgeben will - nee, das ist nicht möglich, der kann Ihnen nur zugeschickt werden. Ja, das kann dauern. Aber machen Sie sich keine Sorgen, Sie haben ja den Anspruch. Wovon Sie zwischenzeitlich Miete und Essen zahlen ist ja nun nicht unser Problem, höhö.
Zwei Hotline-Telefonate später stellt sich raus: das war gelogen. Vor Ort kann sehr wohl ein Antrag ausgedruckt werden. Danke für Nichts!
Mitte Dezember schicke ich einen Antrag los und erfahre Anfang Januar, daß leider leider Nichts angekommen ist.
Zwischenzeitlich habe ich 2 Stellenangebote bekommen, die in keinster Weise Etwas mit meinen Qualifikationen zu tun haben und ich musste eine Selbsterfahrungsgruppe besuchen bei Androhung von 1 Woche Sperrfrist. Sehr hilfreich, wenn sich gerade Mietschulden anhäufen und auch keine Krankenversicherung mehr besteht ... Prioritäten, so wichtig!
Ausserdem bekomme ich einen weiteren Antrag und 5 einzelne Briefe mit Online-Freischaltcodes zugeschickt - leider kann ich mit den Freischaltcodes nicht meine Miete zahlen ... und sie funktionieren einfach nicht.
Montag nun war ich persönlich da und habe meinen ausgefüllten Antrag eingeworfen. Heute habe ich erfahren, daß er eingegangen ist - Hallelujah!
Die Hotline-Person war verständnisvoll, freundlich und solidarisch - und bestätigte: das Problem kommt von oben. Wir sollen Alles nur noch digital machen, Anderes wird erstmal nicht bearbeitet.
Erzähle ihr, daß ich überlege, eine Petition zu starten, daß vor Ort Anträge verfügbar sein müssen, die auch direkt abgegeben werden können. Es gibt ja schließlich auch extra Papier-Telefonbücher, die weit weniger existenziell wichtig sind.
Ja, sagt sie, machen Sie das, ich zeichne sofort mit.
Wir sind uns einig, daß das Alles großer ineffizienter Mist ist und nie*mensch in diesem Haus, das Verrückte produziert, glücklich wird. Weil keine*r Etwas wirklich lösen und sinnvoll bewirken kann. Stattdessen wird unnötiger Verwaltungs-Overhead produziert, der viel zu teuer ist und vermeidbar.
In Kürze: meldet euch arbeitsuchend, arbeitslos und macht den Leistungsantrag digital oder lasst ihn euch vor Ort ausdrucken. Sobald ihr im System als arbeitslos erfasst seid ist das euer gutes Recht. Wahlweise lasst euch den Antrag zuschicken und werft ihn am besten vor Ort mit Zeug*innen ein (Ja, die Agenturen stellen KEINE Empfangsbestätigung aus!).
*geht über einen Petitionstext grübelnd ab
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@anders_von_hadern
Sorry, dass ich hier gleich mit so einer Textwand ins Haus falle.
Ich kenne die Hilflosigkeit gegenüber garstigen Behörden
, kenne das Gefühl, bloß nicht widersprechen zu wollen, sich deren Drohgebärden zu fügen. Ich muss selbst oft genug an meine Rechte und deren Pflichten erinnert werden.Deshalb musste ich erstmal viel von diesem "das ist wichtig" los werden.
Ich wünsche dir viel Kraft und solidarische Menschen im Umfeld.@ifrauding No need for sorry - die Zeiten sind hart und gute Info ist wichtig - auch für Andere, die hier mitlesen. Daher Danke für deine Antwort

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@anders_von_hadern für ein Mittelding: Beratungsstellen. Gibts in der Regel von Linke, SPD, Diakonie, AWO, DRK und Anderen. Die haben oft auch gute Kontakte, direkte Durchwahl zum zuständigen Sachbearbeiter statt der allgemeinen Hotline und können auch Dinge bewegen
@NeussWave Das stimmt Alles, hilft mir jedoch nicht. Ich habe bereits mit eine*r Anwält*in für Sozialrecht gesprochen: ab 28.2. könnte ich eine Untätigkeitsklage anstrengen. Allerdings wird das mit großer Wahrscheinlichkeit nie*mensch machen wollen, weil es sehr langwieirig ist - auf gut Deutsch: das System zur Existenzsicherung bei Arbeitslosigkeit ist so kaputt, daß kein*e Anwält*in mehr damit Geld verdienen mag, dafür zu sorgen, daß eine Behörde (das bleibt sie, auch wenn sie Agentur heisst) ihrer gesetzlichen Pflicht nachkommt.
Und ja - looking at you, Andrea Nahles! Wie sehr lässt du dir von Merz auf der Nase rumtanzen?
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Tut mir so leid, dass Du grad auch so eine Odyssee durchmachst. Diese Online-Zugangscodes haben mich in den letzten 5 Monaten auch in den Wahnsinn getrieben.
Das schreibt der Bund übrigens zur Antragstellung:
@nachtet Das

Wurde mir so auch schon mehrfach gesagt. Hilft aber nicht, wenn du vor Ort einfach ausgelacht wirst und bei Insistieren der Security-Mann so langsam näher kommt.
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Das hat System, und du bist nicht die erste Person und wirst auch nicht die letzte sein, die daran verzweifelt.
Es tut mir echt leid für dich, dass du diesen Ärger hast!@why_not Es geht mir auch weniger um mich - ich stehe insgesamt mit meinem Umfeld noch ganz gut da.
Ich frage mich eher, was zu tun sei und wie wir uns gemeinsam dagegen wirkungsvoll wehren können.
Daher überlege ich, was für eine Petition es geben müsste.
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@why_not Es geht mir auch weniger um mich - ich stehe insgesamt mit meinem Umfeld noch ganz gut da.
Ich frage mich eher, was zu tun sei und wie wir uns gemeinsam dagegen wirkungsvoll wehren können.
Daher überlege ich, was für eine Petition es geben müsste.
Ich mache schon sehr lange Armutsaktivismus, das ist ein Kampf gegen Windmühlen. Von daher ist eigentlich alles gut, was wir tun.
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Machen sie das online ist gut.
Ich habe einen Gleichstellungsantrag gestellt und dachte mir online geht schneller.
Beim Jobcenter ein Benutzerkonto angelegt, mit der BundID (bei der ich mit ePerso angemeldet bin) verknüpft und dann ...
Es kommt ein PIN Brief, per Post, dauert 2 Wochen. Mit der PIN kann man dann den Antrag ausfüllen, nur diesen Antrag, wenn man was anderes will gibt es neue PIN Briefe.Ich wünsche dir viel Kraft und schnell einen neuen Job.
@HLunke Danke - auch dir viel Erfolg im Kontakt mit diesem Haus, das Verrückte produziert ... es ist nicht mehr aushaltbar.
Und gut zu wissen, daß der Online-Zugang so gar nicht hilft.
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@anders_von_hadern wenn man einen Antrag vor Ort einwirft, wird dieser per Post nach Berlin geschickt, um dort im Scanzentrum in die e-Akte eingetragen zu werden.
Geht also keinesfalls schneller, als es direkt online zu machen.@SimonHain Mein Problem ist nicht, daß ich das analog mache weil schneller
Mein Problem ist, daß digital bei mir nicht funktioniert und ich es aus Datenschutzgründen auch nicht will. -
Ich muss etwas verzweifelt lachen: Nachdem ich mich am 27.11. vor Ort arbeitslos gemeldet habe bekomme ich immer noch kein ALG.
Nach 2 Wochen rief ich an, um den Bearbeitungsstand zu erfahren bzw ob ich denn für Dezember meine Miete würde zahlen können? Ja, na, da müssen Sie einen Antrag stellen. Nee, arbeitsuchend und arbeitslos melden reicht nicht, die Leistungsstelle braucht einen eigenen Antrag. Nee, Ihre Sachbearbeiterin ist nicht verpflichtet, Sie darüber zu informieren.
Nie*mensch in diesem System ist dafür verantwortlich, darauf zu achten, daß Menschen, die kein Einkommen haben, ihre Miete zahlen können und was zu essen haben ... tja.
Nächste Frage: wo kriege ich denn den Antrag? Also am besten machen Sie das online. Einen halben Tag ergebnislose Telefonate mit der Technik-Hotline und 5 Anrufe später: ja, Sie müssen das online machen. Wir können Ihnen den Antrag zuschicken, aber das dauert ... machen Sie das doch online.
Anfang Dezember frage ich vor Ort nach einem Antrag, den ich dort gleich ausfüllen und abgeben will - nee, das ist nicht möglich, der kann Ihnen nur zugeschickt werden. Ja, das kann dauern. Aber machen Sie sich keine Sorgen, Sie haben ja den Anspruch. Wovon Sie zwischenzeitlich Miete und Essen zahlen ist ja nun nicht unser Problem, höhö.
Zwei Hotline-Telefonate später stellt sich raus: das war gelogen. Vor Ort kann sehr wohl ein Antrag ausgedruckt werden. Danke für Nichts!
Mitte Dezember schicke ich einen Antrag los und erfahre Anfang Januar, daß leider leider Nichts angekommen ist.
Zwischenzeitlich habe ich 2 Stellenangebote bekommen, die in keinster Weise Etwas mit meinen Qualifikationen zu tun haben und ich musste eine Selbsterfahrungsgruppe besuchen bei Androhung von 1 Woche Sperrfrist. Sehr hilfreich, wenn sich gerade Mietschulden anhäufen und auch keine Krankenversicherung mehr besteht ... Prioritäten, so wichtig!
Ausserdem bekomme ich einen weiteren Antrag und 5 einzelne Briefe mit Online-Freischaltcodes zugeschickt - leider kann ich mit den Freischaltcodes nicht meine Miete zahlen ... und sie funktionieren einfach nicht.
Montag nun war ich persönlich da und habe meinen ausgefüllten Antrag eingeworfen. Heute habe ich erfahren, daß er eingegangen ist - Hallelujah!
Die Hotline-Person war verständnisvoll, freundlich und solidarisch - und bestätigte: das Problem kommt von oben. Wir sollen Alles nur noch digital machen, Anderes wird erstmal nicht bearbeitet.
Erzähle ihr, daß ich überlege, eine Petition zu starten, daß vor Ort Anträge verfügbar sein müssen, die auch direkt abgegeben werden können. Es gibt ja schließlich auch extra Papier-Telefonbücher, die weit weniger existenziell wichtig sind.
Ja, sagt sie, machen Sie das, ich zeichne sofort mit.
Wir sind uns einig, daß das Alles großer ineffizienter Mist ist und nie*mensch in diesem Haus, das Verrückte produziert, glücklich wird. Weil keine*r Etwas wirklich lösen und sinnvoll bewirken kann. Stattdessen wird unnötiger Verwaltungs-Overhead produziert, der viel zu teuer ist und vermeidbar.
In Kürze: meldet euch arbeitsuchend, arbeitslos und macht den Leistungsantrag digital oder lasst ihn euch vor Ort ausdrucken. Sobald ihr im System als arbeitslos erfasst seid ist das euer gutes Recht. Wahlweise lasst euch den Antrag zuschicken und werft ihn am besten vor Ort mit Zeug*innen ein (Ja, die Agenturen stellen KEINE Empfangsbestätigung aus!).
*geht über einen Petitionstext grübelnd ab
@anders_von_hadern Sollte die Petition dann auch noch eine Informationspflicht beinhalten? Sowohl für "diese und jene Stelle muss noch informiert werden, damit hier alles anläuft" als auch "wir haben Formulare, die Sie vor Ort ausfüllen können."
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@nachtet Das

Wurde mir so auch schon mehrfach gesagt. Hilft aber nicht, wenn du vor Ort einfach ausgelacht wirst und bei Insistieren der Security-Mann so langsam näher kommt.
@anders_von_hadern Ja, furchtbar. 🫂
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@anders_von_hadern Sollte die Petition dann auch noch eine Informationspflicht beinhalten? Sowohl für "diese und jene Stelle muss noch informiert werden, damit hier alles anläuft" als auch "wir haben Formulare, die Sie vor Ort ausfüllen können."
@patrick Ich bin mir noch nicht sicher. Meiner Erfahrung nach funktionieren Petitionen am besten, wenn sie möglichst wenig komplex sind.
Der Punkt, bei dem ich immer wieder lande ist: "Anträge müssen analog vor Ort verfügbar sein, ausgefüllt und abgegeben werden können."
Alles Weitere ist vllt wichtig, aber lässt sich auch sehr schwer nachprüfen in der Umsetzung. Das bringt dann wieder Diskussionen mit sich und verzögert den Erfolg der Petition.