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  3. Nach #CransMontana habe ich beschlossen, hier mal eine Sammlung von Dingen zu machen, die in der #Schweiz schief laufen.

Nach #CransMontana habe ich beschlossen, hier mal eine Sammlung von Dingen zu machen, die in der #Schweiz schief laufen.

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57 Beiträge 7 Kommentatoren 1 Aufrufe
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  • bioschweiz@troet.cafeB bioschweiz@troet.cafe

    @nelement @sibylle naja, besser als die Schulden mir zu übergeben? Wer soll sie sonst zahlen? Dafür gibts ja KK : damit man was einzahlt und bei Bedarf was rauskriegt. Ohne Einzahler funktioniert das halt nicht. Und wenn sie am Ende eben doch behandelt werden, finde ich das im prinzip ok (wie gesagt, kenne das Thema gar nicht)

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    nelement@chaos.social
    schrieb zuletzt editiert von
    #47

    @BioSchweiz @sibylle
    Warum sollten Kinder Schulden übernehmen, die Eltern gemacht haben?

    Lieber übernehme ich als Teil der Gesellschaft übrigens die Investitionen in die Gesundheit der Gesamtbevölkerung als zB Banken zu retten und steuerfreie Erbschaften für Superreiche zu ermöglichen. Würden wir es anders handhaben, wäre die Kostendeckung und nötige Investitionen ohne Weiteres möglich. Eine Einheitskasse würde auch das Geld bei uns halten, statt es nach oben zu verteilen.

    bioschweiz@troet.cafeB 1 Antwort Letzte Antwort
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    • needlesslivemore@climatejustice.socialN needlesslivemore@climatejustice.social

      @BioSchweiz ja, aber manchmal sind die Folgen halt so gross, dass der sich dann wegduckt und wiederum die Gemeinschaft betroffen ist

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      bioschweiz@troet.cafe
      schrieb zuletzt editiert von
      #48

      @needlesslivemore manchmal, dann muss die Gemeinschaft die Folgen mindern helfen. Aber das finde ich trotzdem besser als vorausschauend alle zu gängeln.

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      • needlesslivemore@climatejustice.socialN needlesslivemore@climatejustice.social

        @BioSchweiz im ersten post schriebst du von halbherziger Organisation und fehlender Kontrolle. Beides könnte eine Politik verbessern

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        bioschweiz@troet.cafe
        schrieb zuletzt editiert von
        #49

        @needlesslivemore ja, könnte sie. Zumindest teilweise. Aber es ist ja nicht so, als ob in Staaten mit mehr Kontrollinstanzen keine Fehler gemacht werden, keine Korruption herrscht. Geht es den Leuten ‚overall‘ besser mit mehr Kontrollen? Oder wird am Ende nur mehr Geld ausgegeben für mehr Kontrolleute, und die Probleme häufen sich woanders an?

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        • needlesslivemore@climatejustice.socialN needlesslivemore@climatejustice.social

          @BioSchweiz jetzt finde ich das bisschen komisch, wir kennen uns glaub nicht, für mich muss keine sorgen, bin gut versorgt, auch mit zahlreichen Privilegien.
          Mir geht es aber genau darum, jene die keine oder wenig Privilegien haben, sollten dennoch Gleicheit erhalten. Menschenrecht. ( nicht alle exakt gleichviel haben, sondern im Sinn von Rechte und Pflichten und Möglichkeiten entfalten. Bezüglich Materiellem aber doch mit Minimum und Maximum, die politisch auszuhandeln wären und Mechanismen, die nicht wieder zum Anstieg der Ungleichheit führen).
          Das Narrativ, dass alle könnten die wollten ist halt auch politisch und teile ich nicht...

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          bioschweiz@troet.cafe
          schrieb zuletzt editiert von
          #50

          @needlesslivemore das war ein übertragendes ‚du‘, sorry! Ich kenne dich ja nicht. Recht auf Gleichheit ist übrigens kein Menschenrecht,das hast du dir ausgedacht! Es gibt das Menschenrecht auf Arbeit und Bildung: da müsste man ansetzen. Hol dir die beste Ausbildung,zu der du fähig bist, und dann gehe arbeiten und verdiene was du kannst. Nur wer das nicht kann, braucht Hilfe von der Gemeinschaft.

          needlesslivemore@climatejustice.socialN 1 Antwort Letzte Antwort
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          • nelement@chaos.socialN nelement@chaos.social

            @BioSchweiz @sibylle
            Warum sollten Kinder Schulden übernehmen, die Eltern gemacht haben?

            Lieber übernehme ich als Teil der Gesellschaft übrigens die Investitionen in die Gesundheit der Gesamtbevölkerung als zB Banken zu retten und steuerfreie Erbschaften für Superreiche zu ermöglichen. Würden wir es anders handhaben, wäre die Kostendeckung und nötige Investitionen ohne Weiteres möglich. Eine Einheitskasse würde auch das Geld bei uns halten, statt es nach oben zu verteilen.

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            bioschweiz@troet.cafe
            schrieb zuletzt editiert von
            #51

            @nelement @sibylle umgekehrt: warum sollte die Gemeinschaft Schulden von wildfremden Leuten übernehmen, wenn sie gewählt haben, mit ihrem Leben/ ihrem Geld was anderes zu machen als Zuwendungen an die Gemeinschaft zu leisten? Ich finde es nicht gut, mit ‚wir‘ und ‚die da oben‘ zu argumentieren. Wenn ‚die da oben‘ sich nicht mehr als Teil des ‚wir’ empfinden würden, wäre weniger Geld für alle da. Deine/ meine Steuern könnten jedenfalls nicht unseren öffentlichen Wohlstand bezahlen.

            nelement@chaos.socialN 1 Antwort Letzte Antwort
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            • bioschweiz@troet.cafeB bioschweiz@troet.cafe

              @needlesslivemore das war ein übertragendes ‚du‘, sorry! Ich kenne dich ja nicht. Recht auf Gleichheit ist übrigens kein Menschenrecht,das hast du dir ausgedacht! Es gibt das Menschenrecht auf Arbeit und Bildung: da müsste man ansetzen. Hol dir die beste Ausbildung,zu der du fähig bist, und dann gehe arbeiten und verdiene was du kannst. Nur wer das nicht kann, braucht Hilfe von der Gemeinschaft.

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              needlesslivemore@climatejustice.social
              schrieb zuletzt editiert von
              #52

              @BioSchweiz denke wir reden aneinander vorbei, ob unabsichtlich mag ich nicht beurteilen, aber mir geht jetzt die Debattierlust aus. Vielleicht magst du dir auch nur nicht vorstellen, dass es auch in der Schweiz Menschen gibt, die unverschuldet armutsbetroffen sind oder aus anderen Gründen nicht gleich behandelt werden und daher andere (schlechtere) Chancen bekommen. So bisschen kommen mir deine Einträge in der Bio von Mastodon vor. Trotzdem schönen Abend und gute Zeit.
              Allgemeine Erklärung der Menschenrechte - Artikel 1: Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.
              https://unric.org/de/allgemeine-erklaerung-menschenrechte/
              Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Gleichheit

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              • bioschweiz@troet.cafeB bioschweiz@troet.cafe

                @nelement @sibylle umgekehrt: warum sollte die Gemeinschaft Schulden von wildfremden Leuten übernehmen, wenn sie gewählt haben, mit ihrem Leben/ ihrem Geld was anderes zu machen als Zuwendungen an die Gemeinschaft zu leisten? Ich finde es nicht gut, mit ‚wir‘ und ‚die da oben‘ zu argumentieren. Wenn ‚die da oben‘ sich nicht mehr als Teil des ‚wir’ empfinden würden, wäre weniger Geld für alle da. Deine/ meine Steuern könnten jedenfalls nicht unseren öffentlichen Wohlstand bezahlen.

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                nelement@chaos.social
                schrieb zuletzt editiert von
                #53

                @BioSchweiz @sibylle
                Ich kann nur annehmen, dass du wenig Ahnung hast von der Lebensrealität vieler Menschen, die in der Schweiz leben.
                Dir kommt offenbar nicht in den Sinn, dass die "Wahl" nicht selten ist: essen oder KK-Beiträge? Kleider für die Kinder oder KK-Beiträge? Oder ähnlich.

                Man kann in solchen Situationen auch nicht einfach zum Sozialdienst. Ich zB habe in Armut gelebt, um eine Ausbildung machen zu können. (Bei den heutigen Beiträgen an die KK wäre das vlt nicht mehr möglich.)

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                • nelement@chaos.socialN nelement@chaos.social

                  @BioSchweiz @sibylle
                  Ich kann nur annehmen, dass du wenig Ahnung hast von der Lebensrealität vieler Menschen, die in der Schweiz leben.
                  Dir kommt offenbar nicht in den Sinn, dass die "Wahl" nicht selten ist: essen oder KK-Beiträge? Kleider für die Kinder oder KK-Beiträge? Oder ähnlich.

                  Man kann in solchen Situationen auch nicht einfach zum Sozialdienst. Ich zB habe in Armut gelebt, um eine Ausbildung machen zu können. (Bei den heutigen Beiträgen an die KK wäre das vlt nicht mehr möglich.)

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                  nelement@chaos.social
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #54

                  @BioSchweiz @sibylle

                  Das war damals der einzige Weg, um langfristig genug Geld für mich und die Kinder zu generieren.
                  Wer aber eine Ausbildung macht, erhält keine Sozialhilfe. Wer sich beim Sozialdienst anmeldet, muss die Ausbildung abbrechen. Egal wie vielversprechend die Situation ist.

                  Anderes Beispiel:
                  Wer bis und mit C-Ausweis hat, wird sich nicht auf dem Sozialdienst anmelden, wenn es irgendwie geht. Weil einem der Aufenthaltsstatus aberkannt werden kann, wenn man Sozialhilfe bezieht.
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                  • nelement@chaos.socialN nelement@chaos.social

                    @BioSchweiz @sibylle

                    Das war damals der einzige Weg, um langfristig genug Geld für mich und die Kinder zu generieren.
                    Wer aber eine Ausbildung macht, erhält keine Sozialhilfe. Wer sich beim Sozialdienst anmeldet, muss die Ausbildung abbrechen. Egal wie vielversprechend die Situation ist.

                    Anderes Beispiel:
                    Wer bis und mit C-Ausweis hat, wird sich nicht auf dem Sozialdienst anmelden, wenn es irgendwie geht. Weil einem der Aufenthaltsstatus aberkannt werden kann, wenn man Sozialhilfe bezieht.
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                    nelement@chaos.social
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #55

                    @BioSchweiz @sibylle

                    Ja. Auch mit einem C-Ausweis. Ja - auch wenn man schon in der 2. oder 3. Generation in der Schweiz lebt.
                    Und eine zukünftige Einbürgerung würde noch schwieriger werden.

                    Dies sind nur zwei von vielen möglichen Beispielen, wo durchaus vernünftiges Handeln hinter solchen Geschichten steht.

                    Ich finde es erstaunlich, wie viele Schweizer*innen sehr wenig Ahnung haben von Lebensrealitäten in der Schweiz.

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                    • nelement@chaos.socialN nelement@chaos.social

                      @BioSchweiz @sibylle

                      Ja. Auch mit einem C-Ausweis. Ja - auch wenn man schon in der 2. oder 3. Generation in der Schweiz lebt.
                      Und eine zukünftige Einbürgerung würde noch schwieriger werden.

                      Dies sind nur zwei von vielen möglichen Beispielen, wo durchaus vernünftiges Handeln hinter solchen Geschichten steht.

                      Ich finde es erstaunlich, wie viele Schweizer*innen sehr wenig Ahnung haben von Lebensrealitäten in der Schweiz.

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                      nelement@chaos.social
                      schrieb zuletzt editiert von
                      #56

                      @BioSchweiz @sibylle

                      Man will zwar angeblich eine humanitäre, soziale Schweiz - .... aber ganz ganz schnell ist es zu sozial und man glaubt genau zu wissen, wer woran selber Schuld hat.

                      Die Schuldzuweisungen können wir uns sparen und stattdessen eine soziale, tragfähige Gesellschaft organisieren, die darauf vertraut, dass die allermeisten Menschen sehr wohl einen wertvollen Beitrag leisten - wenn man sie denn auch lässt und wenn wertvoll nicht allein durch die Wirtschaft diktiert wird.

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                      nelement@chaos.socialN 1 Antwort Letzte Antwort
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                        @BioSchweiz @sibylle

                        Man will zwar angeblich eine humanitäre, soziale Schweiz - .... aber ganz ganz schnell ist es zu sozial und man glaubt genau zu wissen, wer woran selber Schuld hat.

                        Die Schuldzuweisungen können wir uns sparen und stattdessen eine soziale, tragfähige Gesellschaft organisieren, die darauf vertraut, dass die allermeisten Menschen sehr wohl einen wertvollen Beitrag leisten - wenn man sie denn auch lässt und wenn wertvoll nicht allein durch die Wirtschaft diktiert wird.

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                        nelement@chaos.socialN This user is from outside of this forum
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                        nelement@chaos.social
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #57

                        @BioSchweiz @sibylle

                        Manche eine*r ist so viel elitärer, als er*sie denkt. Aber dazu wird in der Schule halt auch sehr viel weniger gelernt, als es gut wäre für unsere gesellschaftliche Entwicklung.

                        Ach ja - und was die Höhe der Steuern anbelangt - wer tatsächlich wieviel beiträgt - dazu gibt es sicherlich bessere Quellen, als die, auf die Du dich beziehst. Das ist ein Narrativ, welches den Realitäten nicht standhält.

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