Wann haben wir uns eigentlich sagen lassen, dass wir unsere Daten über eine #Cloud syncen "müssen"?
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Wann haben wir uns eigentlich sagen lassen, dass wir unsere Daten über eine #Cloud syncen "müssen"?
Ich bin selber gerade dabei, meinen Sync-Prozess von einer bei Hetzner gehosteten #Nextcloud zu Syncthing zu migrieren; so dass ich komplett auf die Cloud verzichten kann.
"There is no cloud, just other people's computers".
Das Problem fällt mit #Syncthing weg - die Daten bleiben bei mir.
@thom mit icloud.
Und das waren die ersten und das war und ist super bequem.
Hast du mal versucht, auf iCloud zu verzichten und Syncthing zwischen iPad und iPhone zu nutzen? Ich habe es nicht hinbekommen, weil iOS es nicht erlaubt entsprechende Prozess im Hintergrund laufen zu lassen.
Und für Privat mag dass mit syncthing für jemanden der technisch versiert ist, gehen. Aber für ein Unternehmen oder für ein Mittelständler wäre das unmöglich. Außerdem braucht Syncthing ein gewisses Know-How, dass 99,99 Prozent der Menschen nicht haben. -
@daumenlutscher @thom das kommt ein bisschen drauf an. Wenn du eine Kalender oder Kontakte App hast, die jeden Tag oder alle paar Tage einen Back-up schreibt, dann kannst du dieses natürlich mit ST transportieren und woanders automatisch importieren.
Aber das mache ich auch mit nextcloud bei mir lokal. -
@daumenlutscher @thom ja, ich auf Android auch. Aber wenn man Linux, macOS, iPadOS und android hat, wird es nicht leichter.
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@thom mit icloud.
Und das waren die ersten und das war und ist super bequem.
Hast du mal versucht, auf iCloud zu verzichten und Syncthing zwischen iPad und iPhone zu nutzen? Ich habe es nicht hinbekommen, weil iOS es nicht erlaubt entsprechende Prozess im Hintergrund laufen zu lassen.
Und für Privat mag dass mit syncthing für jemanden der technisch versiert ist, gehen. Aber für ein Unternehmen oder für ein Mittelständler wäre das unmöglich. Außerdem braucht Syncthing ein gewisses Know-How, dass 99,99 Prozent der Menschen nicht haben.@Okuna I-irgendwas war mir schon vor 20 Jahren suspekt - mir ihrer lock-in Mentalität. Wer wann was als erster gemacht hat... nun denn. Synchronisationssoftware gibt es auch für Unternehmen. Mit Cronjobs etc. lässt sich da schon ganz schön was machen.
Bezüglich Know-How: Man sitzt ja auch nicht ohne Führerschein ans Steuer - oder? Dieses Argument zählt für mich nicht. Wer ein Werkzeug nutzt, sollte auch im Stande sein, es zu bedienen. Das wiederum setzt voraus, dass man sich damit beschäftigt. -
Was machst Du bei einem Hausbrand, Erdrutsch etc. ?
Darum hab ich das Backup (aktuell Jottacloud) und der Sync ist ist Praktischerweise eben dabei.
@tobi82 Ich persönlich hätte dann eh andere Prioritäten, als meine Daten. Ganz ehrlich. Und für den Fall gibt es eine Disk, die liegt bei mir in der Firma im Kleiderschrank. Backup-Strategie. Selber denken, nicht denken lassen.
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@thom @daumenlutscher Dein Mailserver is just another's computer ...
@pdl @daumenlutscher Dessen bin ich mir auch bewusst. Nur kann ich mein Hosting-Anbieter jederzeit wechseln, wenn mir etwas nicht passt und ich kann auswählen, wo ich meine Webseiten (und somit auch mein Mail) hoste. Falls mir das nicht passt, dann läuft zb. Yunohost auf einem Raspi zu Hause hinter dem Router und da kann ich ohne Probleme XMPP und Email betreiben

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@pdl @daumenlutscher Dessen bin ich mir auch bewusst. Nur kann ich mein Hosting-Anbieter jederzeit wechseln, wenn mir etwas nicht passt und ich kann auswählen, wo ich meine Webseiten (und somit auch mein Mail) hoste. Falls mir das nicht passt, dann läuft zb. Yunohost auf einem Raspi zu Hause hinter dem Router und da kann ich ohne Probleme XMPP und Email betreiben

@thom @daumenlutscher Bei der Definition "There is no cloud, just other people's computers." und dem von dir behaupteten Komplettverzicht auf eine Cloud musst du konsequenterweise auch deine Kontakte und Kalender nur noch lokal halten und lokal synchronisieren.
Das geht übrigens auch mit Nextcloud, selbstgehostet. Die kann, muss aber nicht öffentlich erreichbar sein. -
@thom @daumenlutscher Bei der Definition "There is no cloud, just other people's computers." und dem von dir behaupteten Komplettverzicht auf eine Cloud musst du konsequenterweise auch deine Kontakte und Kalender nur noch lokal halten und lokal synchronisieren.
Das geht übrigens auch mit Nextcloud, selbstgehostet. Die kann, muss aber nicht öffentlich erreichbar sein.@pdl @daumenlutscher Genau das habe ich ja geschrieben. Yunohost (mit dem ein- oder anderen Dienst) auf dem Raspberry Pi zu Hause; Nextcloud plain geht auch; aber da reicht mir für flüssige Storagenutzung (zB. Fotos vom Phone) die Netzverbindung zu Hause nicht. Wenn ich die nur für Kontakte und Kalender nutze, dann reichts ziemlich sicher.
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@pdl @daumenlutscher Genau das habe ich ja geschrieben. Yunohost (mit dem ein- oder anderen Dienst) auf dem Raspberry Pi zu Hause; Nextcloud plain geht auch; aber da reicht mir für flüssige Storagenutzung (zB. Fotos vom Phone) die Netzverbindung zu Hause nicht. Wenn ich die nur für Kontakte und Kalender nutze, dann reichts ziemlich sicher.
@thom @daumenlutscher Du behauptest, das "Cloud-Problem" durch die Nutzung von Syncthing nicht mehr zu haben. Das ist nicht richtig. So lange du Kalender und Kontakte über deinen Mailprovider synchronisierst, hast du das "Cloudproblem" noch. Ja, du kannst Kalender und Kontakte auch lokal halten. So lange du das aber nicht machst, nutzt du weiterhin eine Cloud, auch wenn du die "Mailaccount" nennst. So ist das halbgar.
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@Okuna I-irgendwas war mir schon vor 20 Jahren suspekt - mir ihrer lock-in Mentalität. Wer wann was als erster gemacht hat... nun denn. Synchronisationssoftware gibt es auch für Unternehmen. Mit Cronjobs etc. lässt sich da schon ganz schön was machen.
Bezüglich Know-How: Man sitzt ja auch nicht ohne Führerschein ans Steuer - oder? Dieses Argument zählt für mich nicht. Wer ein Werkzeug nutzt, sollte auch im Stande sein, es zu bedienen. Das wiederum setzt voraus, dass man sich damit beschäftigt.@thom der Vergleich mit dem Auto hinkt, denn man wird gezwungen, einen Führerschein zu machen, kann aber einen Computer mit Windows kaufen, ohne dass man sich vorher auch einen Ansatzweise Gedanken macht.
Und Syncthing ist sicherlich eines der am schlechtesten zu benutzenden Tools.
Und es ist eine hybris zu glauben, alle anderen müssen auch so viel Interesse an Datenschutz-Privatsphäre und Technologie haben. Das ist das Problem, dass Linux seit 30 Jahren hat und deshalb immer noch nicht auf den Desktop kommt.
Solange Wissende sagen, ihr müsst euch nur damit beschäftigen und euch drum kümmern, wird das nichts. -
@thom @daumenlutscher Du behauptest, das "Cloud-Problem" durch die Nutzung von Syncthing nicht mehr zu haben. Das ist nicht richtig. So lange du Kalender und Kontakte über deinen Mailprovider synchronisierst, hast du das "Cloudproblem" noch. Ja, du kannst Kalender und Kontakte auch lokal halten. So lange du das aber nicht machst, nutzt du weiterhin eine Cloud, auch wenn du die "Mailaccount" nennst. So ist das halbgar.
@pdl @daumenlutscher Ich behaupte gar nichts. Ich schreibe, dass ich beabsichtige, mich von der Cloud zu verabschieden und statt dessen Syncthing nutzen möchte.
Wenn man eine Strategie umstellt, gibt es eine "Umstellungsphase". Da befinde ich mich jetzt. Du brauchst mir nicht wiederholt zu schreiben, dass meine Kontakte beim Sync über CardDav beim Mailprovider liegen -> wenn ich denn extern Hoste. So weit kann ich selber denken. -
@thom der Vergleich mit dem Auto hinkt, denn man wird gezwungen, einen Führerschein zu machen, kann aber einen Computer mit Windows kaufen, ohne dass man sich vorher auch einen Ansatzweise Gedanken macht.
Und Syncthing ist sicherlich eines der am schlechtesten zu benutzenden Tools.
Und es ist eine hybris zu glauben, alle anderen müssen auch so viel Interesse an Datenschutz-Privatsphäre und Technologie haben. Das ist das Problem, dass Linux seit 30 Jahren hat und deshalb immer noch nicht auf den Desktop kommt.
Solange Wissende sagen, ihr müsst euch nur damit beschäftigen und euch drum kümmern, wird das nichts.@Okuna Es ist ein Irrglaube, dass digitale Geräte einfach so - ohne entsprechende Kenntnis - genutzt werden können.
Klar kann man das machen, wohin das führt sehen wir ja - die einen schon länger, die anderen jetzt so langsam.
Dass Syncthing nicht sehr intuitiv zu bedienen ist - da sind wir uns einig.
Mein Ausgangspost bezog sich auf "ICH bin gerade dabei..." Also nix mit "Ihr müsst"
Woher glaubst Du zu wissen, dass ich nur sage und niemandem zeige?
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