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  3. Nach heutigem Stand 119 Schwerverletzte mussten nach der Brandkatastrophe in der Schweiz in Spezialkliniken verlegt werden - auch bis nach Deutschland.

Nach heutigem Stand 119 Schwerverletzte mussten nach der Brandkatastrophe in der Schweiz in Spezialkliniken verlegt werden - auch bis nach Deutschland.

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    schrieb zuletzt editiert von
    #1

    Nach heutigem Stand 119 Schwerverletzte mussten nach der Brandkatastrophe in der Schweiz in Spezialkliniken verlegt werden - auch bis nach Deutschland. Das hat mehrere Tage gedauert, in Deutschland musste hierfür sogar das „Kleeblattverfahren" aktiviert werden.
    Wenn man nun berücksichtigt, dass die Bundeswehr für einen möglichen Kriegsfall alleine für Deutschland mit einem Aufkommen von ca. 1000 Verwundeten, davon 120 Schwerverwundeten PRO TAG zusätzlich zu den zivilen Patienten rechnet, andererseits aber die deutschen Krankenhäuser derzeit eine Behandlungskapazität von 85 Schwerverletzten täglich haben sollen (so die Deutsche Krankenhausgesellschaft), dann reicht schon ein einfacher Dreisatz, um festzustellen, dass das deutsche Gesundheits- und Krankenhauswesen derzeit für solche Lagen absolut unvorbereitet ist. Unserem neuen DRK-Präsidenten Hermann Gröhe ist daher uneingeschränkt zuzustimmen, wenn er auf dieses offensichtliche Missverhältnis mit deutlichen Worten hinweist.
    Es wird hohe Zeit, Krankenhäuser endlich nicht mehr nur als Elemente der „Gesundheitswirtschaft" zu sehen, sondern als Sicherheitsinfrastruktur, deren Existenz keineswegs nur mit betriebswirtschaftlichen Rentabilitätsbetrachtungen beurteilt werden darf. Das Ereignis in Crans-Montana hat gezeigt, dass bereits zivile Katastrophen so erhebliche Auswirkungen haben können, dass sie das Gesundheits- und Krankenhauswesen staatenübergreifend an seine Grenzen bringen können - um wieviel mehr würde das erst unter den Bedingungen eines bewaffneten Konfliktes so sein, bei dem nicht nur mit Kampfhandlungen an der Front, sondern auch mit Terror- und Sabotageakten durch die sog. „5. Kolonne" im rückwärtigen Raum zu rechnen wäre.
    Aber nicht nur der Staat, sondern (wie ich finde) auch wir im Roten Kreuz müssen uns mental, aber auch infrastrukturell darauf vorbereiten, bei solchen Lagen helfen zu können. Dazu gehört nicht zuletzt die Fähigkeit, bei einer dann erforderlichen Kapazitätserweiterung in der Krankenhausversorgung entlastend und unterstützend für das pflegerische Fachpersonal tätig werden zu können, aber auch beim terrestrischen Patienten- und Verwundetentransport per Straße und Schiene (siehe Bemerkung oben zum „Kleeblattverfahren") zu helfen; das wird nämlich keineswegs alleine durch den Rettungsdienst oder militärische Krankentransporteinheiten zu bewältigen sein.
    Ich finde es wichtig, dass unser neuer Präsident Hermann Gröhe diesen Ball, den Präsidentin Gerda Hasselfeldt bereits in Bezug auf den Bevölkerungsschutz jahrelang gespielt hat, bereits in seinem ersten großen Interview zum Jahreswechsel aufgegriffen und weitergetragen hat. Dass diese Gedanken nun durch Crans-Montana bereits nach wenigen Tagen in so bedrückender Form Aktualität gewonnen haben, macht diese Überlegungen umso wichtiger!
    #HermannGröhe #DRK #Bevölkerungsschutz #Zivilschutz #Sanitätsdienst #Krankenhaus #CransMontana

    unionista@mastodon.socialU 1 Antwort Letzte Antwort
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    • cbr@drk.networkC cbr@drk.network

      Nach heutigem Stand 119 Schwerverletzte mussten nach der Brandkatastrophe in der Schweiz in Spezialkliniken verlegt werden - auch bis nach Deutschland. Das hat mehrere Tage gedauert, in Deutschland musste hierfür sogar das „Kleeblattverfahren" aktiviert werden.
      Wenn man nun berücksichtigt, dass die Bundeswehr für einen möglichen Kriegsfall alleine für Deutschland mit einem Aufkommen von ca. 1000 Verwundeten, davon 120 Schwerverwundeten PRO TAG zusätzlich zu den zivilen Patienten rechnet, andererseits aber die deutschen Krankenhäuser derzeit eine Behandlungskapazität von 85 Schwerverletzten täglich haben sollen (so die Deutsche Krankenhausgesellschaft), dann reicht schon ein einfacher Dreisatz, um festzustellen, dass das deutsche Gesundheits- und Krankenhauswesen derzeit für solche Lagen absolut unvorbereitet ist. Unserem neuen DRK-Präsidenten Hermann Gröhe ist daher uneingeschränkt zuzustimmen, wenn er auf dieses offensichtliche Missverhältnis mit deutlichen Worten hinweist.
      Es wird hohe Zeit, Krankenhäuser endlich nicht mehr nur als Elemente der „Gesundheitswirtschaft" zu sehen, sondern als Sicherheitsinfrastruktur, deren Existenz keineswegs nur mit betriebswirtschaftlichen Rentabilitätsbetrachtungen beurteilt werden darf. Das Ereignis in Crans-Montana hat gezeigt, dass bereits zivile Katastrophen so erhebliche Auswirkungen haben können, dass sie das Gesundheits- und Krankenhauswesen staatenübergreifend an seine Grenzen bringen können - um wieviel mehr würde das erst unter den Bedingungen eines bewaffneten Konfliktes so sein, bei dem nicht nur mit Kampfhandlungen an der Front, sondern auch mit Terror- und Sabotageakten durch die sog. „5. Kolonne" im rückwärtigen Raum zu rechnen wäre.
      Aber nicht nur der Staat, sondern (wie ich finde) auch wir im Roten Kreuz müssen uns mental, aber auch infrastrukturell darauf vorbereiten, bei solchen Lagen helfen zu können. Dazu gehört nicht zuletzt die Fähigkeit, bei einer dann erforderlichen Kapazitätserweiterung in der Krankenhausversorgung entlastend und unterstützend für das pflegerische Fachpersonal tätig werden zu können, aber auch beim terrestrischen Patienten- und Verwundetentransport per Straße und Schiene (siehe Bemerkung oben zum „Kleeblattverfahren") zu helfen; das wird nämlich keineswegs alleine durch den Rettungsdienst oder militärische Krankentransporteinheiten zu bewältigen sein.
      Ich finde es wichtig, dass unser neuer Präsident Hermann Gröhe diesen Ball, den Präsidentin Gerda Hasselfeldt bereits in Bezug auf den Bevölkerungsschutz jahrelang gespielt hat, bereits in seinem ersten großen Interview zum Jahreswechsel aufgegriffen und weitergetragen hat. Dass diese Gedanken nun durch Crans-Montana bereits nach wenigen Tagen in so bedrückender Form Aktualität gewonnen haben, macht diese Überlegungen umso wichtiger!
      #HermannGröhe #DRK #Bevölkerungsschutz #Zivilschutz #Sanitätsdienst #Krankenhaus #CransMontana

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      schrieb zuletzt editiert von
      #2

      @cbr

      Bei einem Krieg mit Tausenden Verletzten ist jedes zivile Gesundheitssystem überfordert, es kann eine solche Versorgung niemals aus dem Stand leisten. In so einem Fall würde es Militärlazarette geben, und die werden keine 2-Bett-Zimmer mit Bad und WC haben, so wie das jetzt der Fall ist.

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