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  3. Die CDU beschließt heute das Ende des Internets wie wir es kennen und versteht es möglicherweise nicht mal selbst.

Die CDU beschließt heute das Ende des Internets wie wir es kennen und versteht es möglicherweise nicht mal selbst.

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113 Beiträge 44 Kommentatoren 0 Aufrufe
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  • markus_netzpolitik@chaos.socialM markus_netzpolitik@chaos.social

    Die CDU beschließt heute das Ende des Internets wie wir es kennen und versteht es möglicherweise nicht mal selbst.

    https://www.digitalpolitik.de/das-ende-des-internets-wie-wir-es-kennen/

    confessio@kirche.socialC This user is from outside of this forum
    confessio@kirche.socialC This user is from outside of this forum
    confessio@kirche.social
    schrieb zuletzt editiert von
    #64

    @markus_netzpolitik

    Ich habe es technisch nicht verstanden: Wie soll Account-Altersbegrenzung ohne eindeutige Identifikation wirksam funktionieren? Klar - mein E-Perso kann das Alter bestätigen, ohne den Namen zu verraten. Aber wer verhindert, dass jemand in jeder Hofpause für 5€ pro Person mal kurz seinen Ausweis an die Kids „vermietet“ und damit reich wird? Solange die Verifikation nicht bei jeden Login erforderlich wird, ist das komplett ohne Effekt. Ist das zu Ende gedacht?

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    • energisch_@troet.cafeE energisch_@troet.cafe shared this topic
    • markus_netzpolitik@chaos.socialM markus_netzpolitik@chaos.social

      Die CDU beschließt heute das Ende des Internets wie wir es kennen und versteht es möglicherweise nicht mal selbst.

      https://www.digitalpolitik.de/das-ende-des-internets-wie-wir-es-kennen/

      C This user is from outside of this forum
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      carl@chaos.social
      schrieb zuletzt editiert von
      #65

      @markus_netzpolitik Möööglicherweise. Es ist komplex.

      1 Antwort Letzte Antwort
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      • theoldpossum@troet.cafeT theoldpossum@troet.cafe

        @markus_netzpolitik
        "Ja Aber denkt doch mal an die Kinder"

        Dummköpfe an den Reglern der Macht sind eine Pest. Kannste wunderbar durch einige wenige helle Köpfe lenken, bis wir eine lebensfeindliche Umgebung erreicht haben.

        Man möchte ja auswandern, aber ich glaub das nächste Linienschiff zur Beteigeuze 5 dauert noch ...

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        C This user is from outside of this forum
        carl@chaos.social
        schrieb zuletzt editiert von
        #66

        @TheOldPossum Präsident Barack Hussein Obama hat genau das Gegenteil gemacht. Er hat alle Ministerien mit Fachleuten besetzt und sich seine Berater*innen nach Fachqualifikation ausgesucht. Er war einer der besten US-Präsidenten aller Zeiten, wenn nicht der Beste. @markus_netzpolitik

        1 Antwort Letzte Antwort
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        • stubenhocker@troet.cafeS stubenhocker@troet.cafe

          @HansBernhard
          Kontonummer auch noch. Ja geil, perfek, die greif ich dann in Massen ab und scam mich superreich. Geniale Idee!
          https://troet.cafe/@stubenhocker/116108088297994142

          H This user is from outside of this forum
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          hansbernhard@troet.cafe
          schrieb zuletzt editiert von
          #67

          @stubenhocker wie wäre denn deine Lösung?

          stubenhocker@troet.cafeS 1 Antwort Letzte Antwort
          0
          • H hansbernhard@troet.cafe

            @markus_netzpolitik Wenn wir aber Hass und Hetze wirklich einschränken wollen kommen wir um Klarnamen wahrscheinlich nicht herum.
            Anmeldung mit Personalausweis und und Kontonummer, jeder kann sich nur einmal anmelden
            Angezeigt wird nur der Vorname,, die Betreiber haben aber die volle Adresse
            Wer trotzdem Hass und Hetze verbreitet - Verwarnung - 100 € wird von Konto abgebucht, das zweite Mal 500
            oder zuerst 14 Tage Sperre, dann 3 Monate

            C This user is from outside of this forum
            C This user is from outside of this forum
            carl@chaos.social
            schrieb zuletzt editiert von
            #68

            @HansBernhard Bestehende Gesetzte werden auf bestimmte Gruppen schon heute nicht angewendet. So laufen aktuell um die 1000 mit Haftbefehl "gesuchte" Rechtsradikale in Deutschland frei rum. Die Klarnamenpficlht würde politisch wieder nur gegen bestimmte Menschen instrumentalisiert werden. Bitte schaue dir noch einmal die Argumente gegen Klarnamen-Pflicht an. @markus_netzpolitik

            1 Antwort Letzte Antwort
            0
            • H hansbernhard@troet.cafe

              @stubenhocker wie wäre denn deine Lösung?

              stubenhocker@troet.cafeS This user is from outside of this forum
              stubenhocker@troet.cafeS This user is from outside of this forum
              stubenhocker@troet.cafe
              schrieb zuletzt editiert von
              #69

              @HansBernhard
              Das was die Netzpolitik-Bubble seit 10-20 Jahren sagt.

              stubenhocker@troet.cafeS 1 Antwort Letzte Antwort
              0
              • stubenhocker@troet.cafeS stubenhocker@troet.cafe

                @HansBernhard
                Das was die Netzpolitik-Bubble seit 10-20 Jahren sagt.

                stubenhocker@troet.cafeS This user is from outside of this forum
                stubenhocker@troet.cafeS This user is from outside of this forum
                stubenhocker@troet.cafe
                schrieb zuletzt editiert von
                #70

                @HansBernhard
                Also wenn du ne Qualitätslösung willst frag nicht mich, sondern arbeite dich durch die erwähnte Bubble und kämpf mit, wenn du eine rechtsradikale Lösung willst, verfolge deinen Ansatz weiter. 🤷‍♂️

                H 1 Antwort Letzte Antwort
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                • bwana@discordian.socialB bwana@discordian.social

                  @EvaLie Und für dieses "Signal" sollen Kinder, für die solche Medien tatsächlich wichtig wären (z.B. LGBTQ-Kinder mit "feindlichem" Elternhaus, Kinder mit chronischen Krankheiten oder Behinderungen, die sonst den sozialen Anschluss verlieren würden...) massiv eingeschränkt werden? Für dieses "Signal" sollen Menschen jeden Alters gezwungen, mal wieder mehr Daten in den Rachen der Konzerne zu werfen (s. #Discord, das in einigen Ländern bereits eine #Altersverifikation eingeführt hat, wo es kurz darauf auch schon zu einem massiven #Leak von Ausweisdaten kam...)? Und es ist nicht so, daß ab dann alle jungen Menschen mit 16 relativ unvorbereitet mit Sozialen Medien konfrontiert werden - es werden nämlich vorher Wege gefunden werden, das Verbot zu umgehen, 100%.
                  Statt die geld- und datengierigen, kommerziellen "Sozialen" Medien zu reglementieren, werden mal wieder alle ihre Benutzer gegängelt.

                  @markus_netzpolitik

                  evalie@bildung.socialE This user is from outside of this forum
                  evalie@bildung.socialE This user is from outside of this forum
                  evalie@bildung.social
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #71

                  @bwana @markus_netzpolitik
                  Die Daten werden jetzt bereits in die Rachen geworfen, das ist doch auch eine gängige Kritik an Social Media.
                  Netzwerke für junge Menschen sind natürlich nötig und wichtig, müssen aber ebenso regional ausgebaut werden. Hier sind vor allem Schulen, Schulsozialarbeit und Gemeinden gefordert.
                  Aktuell werfen wir unsere Jugend und vor allem Kinder Social Media zum Fraß vor. Niemand würde den Umgang, den unsere Kids dort täglich erleben, bei persönlichem Kontakt gutheißen.

                  bwana@discordian.socialB 1 Antwort Letzte Antwort
                  0
                  • evalie@bildung.socialE evalie@bildung.social

                    @markus_netzpolitik
                    Ich sehe das anders.
                    Ja, Big Tec braucht klare Regulation. Aber:
                    Wir haben zu viele Kinder, die ohne jegliche Regulation und fachliche Unterstützung ein Handy von ihren Eltern in die Hand gedrückt bekommen. Eltern, die dann sagen: "Mit dem Handy kenne ich mich nicht aus." Kinder, die sagen: "Was ich im Internet mache, interessiert keinen."

                    Diese Eltern brauchen ein Signal, die Kinder brauchen ein Signal und die Plattformen brauchen ein Signal.

                    dreiws@mastodon.socialD This user is from outside of this forum
                    dreiws@mastodon.socialD This user is from outside of this forum
                    dreiws@mastodon.social
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #72

                    @EvaLie @markus_netzpolitik eigentlich sind die Eltern das Problem.
                    Hauptsache das Überwachungstool ist auf dem Kindergerät. Sind dann die Eltern Egoisten oder schlicht verantwortungslos ?

                    evalie@bildung.socialE 1 Antwort Letzte Antwort
                    0
                    • dreiws@mastodon.socialD dreiws@mastodon.social

                      @EvaLie @markus_netzpolitik eigentlich sind die Eltern das Problem.
                      Hauptsache das Überwachungstool ist auf dem Kindergerät. Sind dann die Eltern Egoisten oder schlicht verantwortungslos ?

                      evalie@bildung.socialE This user is from outside of this forum
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                      evalie@bildung.social
                      schrieb zuletzt editiert von
                      #73

                      @dreiws @markus_netzpolitik

                      Ich kann dir nicht ganz folgen. Kritisierst du die Eltern, kritisierst du die Überlegungen, kritisierst du Handynutzung im Allgemeinen oder versuchst du provokant irgendeinen deiner Überzeugungspunkte zu verdeutlichen?
                      Worauf willst du hinaus?

                      dreiws@mastodon.socialD 1 Antwort Letzte Antwort
                      0
                      • evalie@bildung.socialE evalie@bildung.social

                        @bwana @markus_netzpolitik
                        Die Daten werden jetzt bereits in die Rachen geworfen, das ist doch auch eine gängige Kritik an Social Media.
                        Netzwerke für junge Menschen sind natürlich nötig und wichtig, müssen aber ebenso regional ausgebaut werden. Hier sind vor allem Schulen, Schulsozialarbeit und Gemeinden gefordert.
                        Aktuell werfen wir unsere Jugend und vor allem Kinder Social Media zum Fraß vor. Niemand würde den Umgang, den unsere Kids dort täglich erleben, bei persönlichem Kontakt gutheißen.

                        bwana@discordian.socialB This user is from outside of this forum
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                        bwana@discordian.social
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #74

                        @EvaLie "Die Daten werden jetzt bereits in den Rachen geworfen" - Also, ich habe noch keinem solchen Dienst ein Foto meines Gesichts oder meinen Klarnamen gegeben, geschweige denn einen Scan meiner Ausweisdokumente. Ob andere Leute das mit ihren Daten regelmäßig tun, oder ob diese Dienste auf anderem Wege an mein Gesicht oder meinen Namen kommen, ist 'ne völlig andere Frage.
                        Also noch mal: Wie soll das funktionieren, ohne daß jeder Benutzer gezwungen ist, sensible Daten an unsichere Dienstbetreiber zu übergeben?
                        Wie staatliche Stellen - Schulen, Gemeinden etc. - den erwähnten marginalisierten Jugendlichen helfen sollen (oder eher: wollen), wenn allenthalben rückschrittliche Politik auf dem Vormarsch ist, sehe ich leider auch kritisch.
                        Und ja, so, wie die so genannten "Sozialen Medien" jetzt überwiegend sind - gewinnorientiert, auf Verwertung/Verkauf von Daten ausgelegt, süchtig machend, proprietär, undurchsichtig, unsicher - sollte man sie nicht auf Kinder loslassen. Auf Erwachsene aber eigentlich auch nicht.
                        Was *wirklich* helfen würde, wäre, daß sich diese so genannten "sozialen Medien" ändern. Alterskontrolle macht an der Lage kaum etwas besser, aber vieles schlimmer. Wir lassen uns durch diese Art der Kontrolle auf Benutzer- statt auf Betreiberseite selbst immer mehr Freiheitsvektoren wegnehmen, statt uns weitere zu erkämpfen, was dann wiederum autoritären Machtmenschen (s.o.) in die Karten spielt. Ich bin es so leid. 😩

                        @markus_netzpolitik

                        #Zermürbungstaktik #Salamitatktik #Überwachung #BigData #AgeVerification #Altersverifikation #Alterskontrolle

                        evalie@bildung.socialE 1 Antwort Letzte Antwort
                        0
                        • bwana@discordian.socialB bwana@discordian.social

                          @EvaLie "Die Daten werden jetzt bereits in den Rachen geworfen" - Also, ich habe noch keinem solchen Dienst ein Foto meines Gesichts oder meinen Klarnamen gegeben, geschweige denn einen Scan meiner Ausweisdokumente. Ob andere Leute das mit ihren Daten regelmäßig tun, oder ob diese Dienste auf anderem Wege an mein Gesicht oder meinen Namen kommen, ist 'ne völlig andere Frage.
                          Also noch mal: Wie soll das funktionieren, ohne daß jeder Benutzer gezwungen ist, sensible Daten an unsichere Dienstbetreiber zu übergeben?
                          Wie staatliche Stellen - Schulen, Gemeinden etc. - den erwähnten marginalisierten Jugendlichen helfen sollen (oder eher: wollen), wenn allenthalben rückschrittliche Politik auf dem Vormarsch ist, sehe ich leider auch kritisch.
                          Und ja, so, wie die so genannten "Sozialen Medien" jetzt überwiegend sind - gewinnorientiert, auf Verwertung/Verkauf von Daten ausgelegt, süchtig machend, proprietär, undurchsichtig, unsicher - sollte man sie nicht auf Kinder loslassen. Auf Erwachsene aber eigentlich auch nicht.
                          Was *wirklich* helfen würde, wäre, daß sich diese so genannten "sozialen Medien" ändern. Alterskontrolle macht an der Lage kaum etwas besser, aber vieles schlimmer. Wir lassen uns durch diese Art der Kontrolle auf Benutzer- statt auf Betreiberseite selbst immer mehr Freiheitsvektoren wegnehmen, statt uns weitere zu erkämpfen, was dann wiederum autoritären Machtmenschen (s.o.) in die Karten spielt. Ich bin es so leid. 😩

                          @markus_netzpolitik

                          #Zermürbungstaktik #Salamitatktik #Überwachung #BigData #AgeVerification #Altersverifikation #Alterskontrolle

                          evalie@bildung.socialE This user is from outside of this forum
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                          evalie@bildung.social
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #75

                          @bwana @markus_netzpolitik
                          Du bist auch reflektiert. Du verstehst, was Betreiber tun, bist vorsichtig. Das verstehen Kinder und viele Eltern nicht - insbesondere die nicht, deren Eltern selbst die Basissicherheiten nicht einstellen können. Das sind die Eltern, deren Kids mit 9 Jahren alles am Handy machen, die sich überall anmelden, keinerlei Grenzen erfahren. (Das sind die Kids, die eine Hürde zum Schutz brauchen).
                          Zusätzlich müssen für Betreiber weitere Regeln kommen. Beides! A+B Beides!

                          bwana@discordian.socialB 1 Antwort Letzte Antwort
                          0
                          • wando@troet.cafeW wando@troet.cafe shared this topic
                          • evalie@bildung.socialE evalie@bildung.social

                            @bwana @markus_netzpolitik
                            Du bist auch reflektiert. Du verstehst, was Betreiber tun, bist vorsichtig. Das verstehen Kinder und viele Eltern nicht - insbesondere die nicht, deren Eltern selbst die Basissicherheiten nicht einstellen können. Das sind die Eltern, deren Kids mit 9 Jahren alles am Handy machen, die sich überall anmelden, keinerlei Grenzen erfahren. (Das sind die Kids, die eine Hürde zum Schutz brauchen).
                            Zusätzlich müssen für Betreiber weitere Regeln kommen. Beides! A+B Beides!

                            bwana@discordian.socialB This user is from outside of this forum
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                            bwana@discordian.social
                            schrieb zuletzt editiert von
                            #76

                            @EvaLie Ob ich im Umgang mit Medien reflektiert bin oder nicht, ist ziemlich irrelevant. Ich sehe leider gerade nichts, was meine Argumentation entkräftet. Wenn eine wirksame Regulation der betreibenden Firmen existieren würde, warum müsste man dann noch Benutzer_innen gängeln und unnötig Daten erheben? Warum die Freiheiten für alle einschränken? Warum autoritärer Politik weiter Vorschub leisten? Zumal halt eine Altersverifikation mit Sicherheit als Feigenblatt dienen würde, um keinerlei wirksame Regulation auf seiten der Netze durchzuführen.
                            In meiner Jugend haben wir auch jede Menge Sachen an der Kontrolle von Staat, Eltern und sonstigen Institutionen vorbei betrieben, genauso wird es bei den von dir erwähnten Kids mit Umgehungsmaßnahmen für die Alterskontrollen passieren. Ich habe ja jetzt schon Entsprechendes im Bezug auf die Altersverifikation bei Discord mitbekommen. Und, wie erwähnt, hat Discord das alles erst vor Kurzem eingeführt, und schon wurden die Daten geleakt. Die Shitshow läuft also schon, warum wollen wir da mitmachen?

                            @markus_netzpolitik

                            evalie@bildung.socialE 1 Antwort Letzte Antwort
                            0
                            • ingo_wichmann@digitalcourage.socialI ingo_wichmann@digitalcourage.social

                              @markus_netzpolitik G+ ?
                              Immer noch installiert 🙂

                              der_mit_ph@toot.berlinD This user is from outside of this forum
                              der_mit_ph@toot.berlinD This user is from outside of this forum
                              der_mit_ph@toot.berlin
                              schrieb zuletzt editiert von
                              #77

                              @ingo_wichmann @markus_netzpolitik Um die Vines zu, err, wie hieß das bei G+ noch mal? Nicht boosten.

                              1 Antwort Letzte Antwort
                              0
                              • bwana@discordian.socialB bwana@discordian.social

                                @EvaLie Ob ich im Umgang mit Medien reflektiert bin oder nicht, ist ziemlich irrelevant. Ich sehe leider gerade nichts, was meine Argumentation entkräftet. Wenn eine wirksame Regulation der betreibenden Firmen existieren würde, warum müsste man dann noch Benutzer_innen gängeln und unnötig Daten erheben? Warum die Freiheiten für alle einschränken? Warum autoritärer Politik weiter Vorschub leisten? Zumal halt eine Altersverifikation mit Sicherheit als Feigenblatt dienen würde, um keinerlei wirksame Regulation auf seiten der Netze durchzuführen.
                                In meiner Jugend haben wir auch jede Menge Sachen an der Kontrolle von Staat, Eltern und sonstigen Institutionen vorbei betrieben, genauso wird es bei den von dir erwähnten Kids mit Umgehungsmaßnahmen für die Alterskontrollen passieren. Ich habe ja jetzt schon Entsprechendes im Bezug auf die Altersverifikation bei Discord mitbekommen. Und, wie erwähnt, hat Discord das alles erst vor Kurzem eingeführt, und schon wurden die Daten geleakt. Die Shitshow läuft also schon, warum wollen wir da mitmachen?

                                @markus_netzpolitik

                                evalie@bildung.socialE This user is from outside of this forum
                                evalie@bildung.socialE This user is from outside of this forum
                                evalie@bildung.social
                                schrieb zuletzt editiert von
                                #78

                                @bwana
                                Wir reden offenbar aneinander vorbei und sehen verschiedene Ziele dahinter.
                                Welches sind denn deiner Meinung nach die Aspekte von Sozialen Netzwerken, die verändert werden müssen, um Kinder und Jugendliche angemessen zu schützen?
                                Wo müssen die Betreiber ran?
                                Was dürfte Kids online nicht mehr so schnell begegnen?
                                BTW: Ist das Vorzeigen eines Persos in einer Disco, beim Eröffnung eines Kontos, beim Betreten eines Casinos, Bordells u.ä. auch eine Sammlung eines "autoritären Staates"?

                                bwana@discordian.socialB 1 Antwort Letzte Antwort
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                                • evalie@bildung.socialE evalie@bildung.social

                                  @bwana
                                  Wir reden offenbar aneinander vorbei und sehen verschiedene Ziele dahinter.
                                  Welches sind denn deiner Meinung nach die Aspekte von Sozialen Netzwerken, die verändert werden müssen, um Kinder und Jugendliche angemessen zu schützen?
                                  Wo müssen die Betreiber ran?
                                  Was dürfte Kids online nicht mehr so schnell begegnen?
                                  BTW: Ist das Vorzeigen eines Persos in einer Disco, beim Eröffnung eines Kontos, beim Betreten eines Casinos, Bordells u.ä. auch eine Sammlung eines "autoritären Staates"?

                                  bwana@discordian.socialB This user is from outside of this forum
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                                  schrieb zuletzt editiert von
                                  #79

                                  @EvaLie Vorweg: Ich muss gerade zugeben, nach diesem "BTW" habe ich den Eindruck, dieser Punkt, den ich jetzt *mehrfach* erklärt hatte, wurde von dir einfach ignoriert, was meine Motivation, hiernach weiterzudiskutieren, eigentlich stark verringert. Überhaupt bist du im Verlauf auf sehr wenige meiner Argumente eingegangen. 😐
                                  Also: Bei der Türkontrolle des Casinos oder Bordells oder an der Ladenkasse beim Alkoholkauf werden meine Perso-Daten nicht gespeichert oder weiterverkauft. Bei Banken kommt's drauf an, reine Sichtkontrolle vor Ort ist OK, digital sehe ich auch kritisch, weil Nachlässigkeit auch schon vorkam (z.B. bei Bonitätsprüfungen für Kredite). Nicht die bloße Prüfung, sondern die Übertragung, Speicherung und Verarbeitung der Daten (insbesondere Verknüpfung mit anderen Datenbeständen) sind die Hauptprobleme hier.
                                  Und bei deinen anderen Fragen würde ich an diesem Punkt am liebsten den Ball zurückspielen und erst mal dich fragen, was *dich* denn stört, daß du den Zugriff auf soziale Medien regulieren willst, um dir dann mit Maßnahmen antworten zu können. Aber okay, kurze Liste aus dem Stegreif, welche Probleme ich sehe: 1. Strukturell geförderte Sucht nach soz. Medien (und anderen Apps) 2. Psychische/emotionale Überforderung und Abstumpfung durch exzessiven Dauerkonsum 3. Gefährliche Inhalte und Interaktionen (Gewalt, Hass, Pornographie, Grooming, Cybermobbing, aber auch schwierige Vorbilder, Trends, "Challenges"...) - diese Punkte greifen natürlich auch alle ineinander. Was ich für sinnvoll halten würde: 1. Moderation und Support durch geschulte Mitarbeiter und in wirksamem Umfang. Meldungen (über Cybermobbing, Gewalt- und Hasshinhalte etc.), dürfen nicht ins Leere laufen, Trends ("Challenges" & Co.) müssen überwacht und ggf. gebremst werden. 2. Druck- und Suchtmechaniken entfernen, algorithmische Empfehlungen zurücknehmen, kein Endlos-Scrolling mehr, Like-/Klick-/View-Jagd entschärfen, keine UI Dark Patterns etc., ggf. sogar aktiv entgegenwirken durch automatische Vorschläge von Bildschirmpausen 3. Generell De-Kommerzialisierung (weniger Werbung, weniger Clickbait, weniger Slop zulassen) 4. Voreinstellungen sollten Benutzer_innen schützen (Privatsphäre, Kontaktmöglichkeiten etc.) 5. - und das ist jetzt nicht mehr bloß auf Seiten der Dienste, aber im Gesamtkonzept unerlässlich: Aufklärung bzw. Erziehung aller Beteiligten im Bereich der Medienkompetenz. Ebenso, wenn der Staat schon autoritär werden will: 6. Überprüfung und konsequente Sanktion der Dienste, wenn die ersten vier Punkte nicht hinreichend erfüllt werden.
                                  Ansonsten verweise ich abschließend gern auf folgende Artikel:

                                  - https://www.eff.org/deeplinks/2025/05/keeping-people-safe-online-fundamental-rights-protective-alternatives-age-checks
                                  - https://edri.org/our-work/why-age-verification-misses-the-mark-and-puts-everyone-at-risk/

                                  Gute Nacht.

                                  evalie@bildung.socialE 1 Antwort Letzte Antwort
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                                  • bwana@discordian.socialB bwana@discordian.social

                                    @EvaLie Vorweg: Ich muss gerade zugeben, nach diesem "BTW" habe ich den Eindruck, dieser Punkt, den ich jetzt *mehrfach* erklärt hatte, wurde von dir einfach ignoriert, was meine Motivation, hiernach weiterzudiskutieren, eigentlich stark verringert. Überhaupt bist du im Verlauf auf sehr wenige meiner Argumente eingegangen. 😐
                                    Also: Bei der Türkontrolle des Casinos oder Bordells oder an der Ladenkasse beim Alkoholkauf werden meine Perso-Daten nicht gespeichert oder weiterverkauft. Bei Banken kommt's drauf an, reine Sichtkontrolle vor Ort ist OK, digital sehe ich auch kritisch, weil Nachlässigkeit auch schon vorkam (z.B. bei Bonitätsprüfungen für Kredite). Nicht die bloße Prüfung, sondern die Übertragung, Speicherung und Verarbeitung der Daten (insbesondere Verknüpfung mit anderen Datenbeständen) sind die Hauptprobleme hier.
                                    Und bei deinen anderen Fragen würde ich an diesem Punkt am liebsten den Ball zurückspielen und erst mal dich fragen, was *dich* denn stört, daß du den Zugriff auf soziale Medien regulieren willst, um dir dann mit Maßnahmen antworten zu können. Aber okay, kurze Liste aus dem Stegreif, welche Probleme ich sehe: 1. Strukturell geförderte Sucht nach soz. Medien (und anderen Apps) 2. Psychische/emotionale Überforderung und Abstumpfung durch exzessiven Dauerkonsum 3. Gefährliche Inhalte und Interaktionen (Gewalt, Hass, Pornographie, Grooming, Cybermobbing, aber auch schwierige Vorbilder, Trends, "Challenges"...) - diese Punkte greifen natürlich auch alle ineinander. Was ich für sinnvoll halten würde: 1. Moderation und Support durch geschulte Mitarbeiter und in wirksamem Umfang. Meldungen (über Cybermobbing, Gewalt- und Hasshinhalte etc.), dürfen nicht ins Leere laufen, Trends ("Challenges" & Co.) müssen überwacht und ggf. gebremst werden. 2. Druck- und Suchtmechaniken entfernen, algorithmische Empfehlungen zurücknehmen, kein Endlos-Scrolling mehr, Like-/Klick-/View-Jagd entschärfen, keine UI Dark Patterns etc., ggf. sogar aktiv entgegenwirken durch automatische Vorschläge von Bildschirmpausen 3. Generell De-Kommerzialisierung (weniger Werbung, weniger Clickbait, weniger Slop zulassen) 4. Voreinstellungen sollten Benutzer_innen schützen (Privatsphäre, Kontaktmöglichkeiten etc.) 5. - und das ist jetzt nicht mehr bloß auf Seiten der Dienste, aber im Gesamtkonzept unerlässlich: Aufklärung bzw. Erziehung aller Beteiligten im Bereich der Medienkompetenz. Ebenso, wenn der Staat schon autoritär werden will: 6. Überprüfung und konsequente Sanktion der Dienste, wenn die ersten vier Punkte nicht hinreichend erfüllt werden.
                                    Ansonsten verweise ich abschließend gern auf folgende Artikel:

                                    - https://www.eff.org/deeplinks/2025/05/keeping-people-safe-online-fundamental-rights-protective-alternatives-age-checks
                                    - https://edri.org/our-work/why-age-verification-misses-the-mark-and-puts-everyone-at-risk/

                                    Gute Nacht.

                                    evalie@bildung.socialE This user is from outside of this forum
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                                    schrieb zuletzt editiert von
                                    #80

                                    @bwana
                                    Danke für deine Ausführungen. Ich wollte sicher gehen, ob wir über die selben Dinge sprechen.
                                    Natürlich sind das Maßnahmen, die dringend nötig sind. Davon sprach ich übrigens auch, von Anbeginn an. Ich sagte, dass es beides erfolgen muss.

                                    Da ich mit Kindern/ Jugendlichen arbeite, deren Eltern nicht medial helfen - aber den Zugang uneingeschränkt zur Verfügung stellen, bin ich eine der Personen, die gerade junge Menschen aufklärt und die Einstellungen am Handy zeigt. (1/3)

                                    evalie@bildung.socialE 1 Antwort Letzte Antwort
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                                    • evalie@bildung.socialE evalie@bildung.social

                                      @bwana
                                      Danke für deine Ausführungen. Ich wollte sicher gehen, ob wir über die selben Dinge sprechen.
                                      Natürlich sind das Maßnahmen, die dringend nötig sind. Davon sprach ich übrigens auch, von Anbeginn an. Ich sagte, dass es beides erfolgen muss.

                                      Da ich mit Kindern/ Jugendlichen arbeite, deren Eltern nicht medial helfen - aber den Zugang uneingeschränkt zur Verfügung stellen, bin ich eine der Personen, die gerade junge Menschen aufklärt und die Einstellungen am Handy zeigt. (1/3)

                                      evalie@bildung.socialE This user is from outside of this forum
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                                      schrieb zuletzt editiert von
                                      #81

                                      @bwana
                                      Die Altersgrenze von Diensten war dabei jedes Mal für die Kinder ein Thema - es war für sie ein Argument, ob ein Dienst/ eine Applikation/ ein Netzwerk genutzt werden darf oder nicht.
                                      Dabei sind Angebote wie Snapchat bei den Kids besonders beliebt, v.a. weil sie glauben, die gesendeten Bilder können nicht kopiert werden - das ermöglichen aber Drittanbieter. Ein Missbrauch entsteht, außerhalb der Handhabe der Betreiber.
                                      Eine Altersverifikation würde eine Hürde einbauen (2/3)

                                      evalie@bildung.socialE bwana@discordian.socialB 2 Antworten Letzte Antwort
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                                      • evalie@bildung.socialE evalie@bildung.social

                                        @bwana
                                        Die Altersgrenze von Diensten war dabei jedes Mal für die Kinder ein Thema - es war für sie ein Argument, ob ein Dienst/ eine Applikation/ ein Netzwerk genutzt werden darf oder nicht.
                                        Dabei sind Angebote wie Snapchat bei den Kids besonders beliebt, v.a. weil sie glauben, die gesendeten Bilder können nicht kopiert werden - das ermöglichen aber Drittanbieter. Ein Missbrauch entsteht, außerhalb der Handhabe der Betreiber.
                                        Eine Altersverifikation würde eine Hürde einbauen (2/3)

                                        evalie@bildung.socialE This user is from outside of this forum
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                                        evalie@bildung.social
                                        schrieb zuletzt editiert von
                                        #82

                                        @bwana Sie würde verhindern, dass Kinder die Dienste nutzen, die noch nicht bereit sind die Einstellungen vorzunehmen und die Tragweite des Gesendeten zu verstehen.
                                        Auch viele Ältere können letzteres nicht und würden, sobald eine Verifikation nötig ist, möglicherweise eher über eine Registrierung nachdenken.
                                        Dein Argument ist der Zwang zur Datenverarbeitung.
                                        Die Verarbeitung kann sparsam erfolgen - mittels Tokensystem über den ePerso, das schlicht die Alterslegitimation verifiziert.
                                        Beides.

                                        evalie@bildung.socialE bwana@discordian.socialB 2 Antworten Letzte Antwort
                                        0
                                        • evalie@bildung.socialE evalie@bildung.social

                                          @bwana Sie würde verhindern, dass Kinder die Dienste nutzen, die noch nicht bereit sind die Einstellungen vorzunehmen und die Tragweite des Gesendeten zu verstehen.
                                          Auch viele Ältere können letzteres nicht und würden, sobald eine Verifikation nötig ist, möglicherweise eher über eine Registrierung nachdenken.
                                          Dein Argument ist der Zwang zur Datenverarbeitung.
                                          Die Verarbeitung kann sparsam erfolgen - mittels Tokensystem über den ePerso, das schlicht die Alterslegitimation verifiziert.
                                          Beides.

                                          evalie@bildung.socialE This user is from outside of this forum
                                          evalie@bildung.socialE This user is from outside of this forum
                                          evalie@bildung.social
                                          schrieb zuletzt editiert von
                                          #83

                                          @bwana
                                          Falls du ein paar Beispiele brauchst, was Kinder tun:
                                          - Fotos von Freunden aus WhatsApp nehmen, als Sticker verarbeiten und durch die Gegend schicken, alle Gruppen freigeben (jeder kann einladen, jeder kann hinzufügen) - offiziell ist WA ab 16. Interessiert keinen
                                          -In SnapChat allen Personen Ortung gewähren, Fotos von sich selbst in allen Lebenslagen senden
                                          - Download dubioser KI-Bearbeitungsapps - sexuelle Bildererstellung von "Freunden"
                                          uvm.
                                          überall keine Alterskontrolle

                                          bwana@discordian.socialB 1 Antwort Letzte Antwort
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