In Folge 2 unseres Seminars "Urban Resilience & Nightmares on Wax" schauen wir uns dann an, weshalb die Loveparade 2010 ex ante schon eine sehr schlechte Idee war
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In Folge 2 unseres Seminars "Urban Resilience & Nightmares on Wax" schauen wir uns dann an, weshalb die Loveparade 2010 ex ante schon eine sehr schlechte Idee war
RR - wenn zu solchen Themen Interesse besteht, würde ich mal eine Reihe ausarbeiten, ich hab die Analyse solcher Katastrophen auch mal unterrichtet
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RR - wenn zu solchen Themen Interesse besteht, würde ich mal eine Reihe ausarbeiten, ich hab die Analyse solcher Katastrophen auch mal unterrichtet
im Köcher hab ich Loveparade 2010 sowie Stadionkatastrophen (also Heysel/Brüssel, Hillsborough sowie Bradford)
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im Köcher hab ich Loveparade 2010 sowie Stadionkatastrophen (also Heysel/Brüssel, Hillsborough sowie Bradford)
und das tragische ist eben auch, aus den großen Tragödien lässt sich so viel ableiten bis ins kleinste, dieses Inferno in Crans-Montana hätte so nicht passieren müssen mit 1-2 baulichen/organisatorischen Maßnahmen
es sind dann irgendwie überschaubare versäumnisse und am Ende ist es eine riesige Scheisse
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und das tragische ist eben auch, aus den großen Tragödien lässt sich so viel ableiten bis ins kleinste, dieses Inferno in Crans-Montana hätte so nicht passieren müssen mit 1-2 baulichen/organisatorischen Maßnahmen
es sind dann irgendwie überschaubare versäumnisse und am Ende ist es eine riesige Scheisse
klar scheint jetzt: brennbare Materialien (1) sowie mangelhafte Fluchtmöglichkeiten (2) - banal, wenn man drüber nachdenkt, aber es hat keinen gekratzt und wenn es schlimm kommt, dann richtig
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klar scheint jetzt: brennbare Materialien (1) sowie mangelhafte Fluchtmöglichkeiten (2) - banal, wenn man drüber nachdenkt, aber es hat keinen gekratzt und wenn es schlimm kommt, dann richtig
diese zwei Komponenten sind so dermaßen zentral, ihr erinnert euch an den Hochhausbrand in London (Grennfell Tower, 2017, 72 Tote)
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E energisch_@troet.cafe shared this topic
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diese zwei Komponenten sind so dermaßen zentral, ihr erinnert euch an den Hochhausbrand in London (Grennfell Tower, 2017, 72 Tote)
und eigentlich kriegst du (vorallem wenn irgendwie vom Fach, also befasst mit TOP-Sicherheit, Technisch, Organisatorisch, Personell) das kalte Kotzen dass diese Mindeststandards nicht eingehalten werden können und wollen. Das ist keine Raketenwissenschaft, das ist solides Sicherheitshandwerk
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In Folge 2 unseres Seminars "Urban Resilience & Nightmares on Wax" schauen wir uns dann an, weshalb die Loveparade 2010 ex ante schon eine sehr schlechte Idee war
@rationalgarde Ich bin da damals nicht hin, weil ich dachte: da gibt es keine Möglichkeit, sich in die Büsche zu schlagen und wegzukommen, wenn es zu anstrengend wird. An den Worst Case hatte ich gar nicht gedacht.
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@rationalgarde Ich bin da damals nicht hin, weil ich dachte: da gibt es keine Möglichkeit, sich in die Büsche zu schlagen und wegzukommen, wenn es zu anstrengend wird. An den Worst Case hatte ich gar nicht gedacht.
@Bugspriet omg .__.
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@Bugspriet omg .__.
@rationalgarde Ja, wir haben die ganze N8 Listen geführt, wer sich irgendwo gemeldet hat ...
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und eigentlich kriegst du (vorallem wenn irgendwie vom Fach, also befasst mit TOP-Sicherheit, Technisch, Organisatorisch, Personell) das kalte Kotzen dass diese Mindeststandards nicht eingehalten werden können und wollen. Das ist keine Raketenwissenschaft, das ist solides Sicherheitshandwerk
@rationalgarde Ich hab - ich glaub 1995 - mal einen Massensturz bri einem Bowiekonzert in Lille (FR) erlebt. Zu spät angekommen. Nur noch bis zum vorderen Drittel gekommen. Und (im Nachhinein erfahren): die Halle war überfüllt. Es war gruselig eng. Dann: "Hello Spaceboy" wo immer die ganze Masse hopste. Dachte nur "neinneinnein" und sah schon die Leute wie Dominosteine auf mich zukippen. Bin gesprungen konnte mich schnell befreien. Hab dann mit nem Bodybuilder neben mir bewusstlose Menschen hochgezogen und zu den Sanis durchgereicht. Zum Glück keine Schwerverletzten und ich hatte selbst 2 Rippen durch.