Mein Reden.
-
Mein Reden. Wir müssen davon weg, Städte nach den Bedürfnissen des Individualverkehrs zu planen und sie stattdessen wieder als Lebensraum für Menschen sehen. Jeder Stellplatz ist eine verlorene Spielmöglichkeit. Jedes auf dem Bürgersteig parkende Kfz beschränkt die Freiheit, sich zu Fuß zu bewegen. Wir brauchen wieder mehr Raum für Menschen statt für Autos!
https://www.fr.de/panorama/geht-verloren-paedagogin-reagiert-auf-bedenklichen-trend-bei-achtjaehrigen-zr-94116317.html -
Mein Reden. Wir müssen davon weg, Städte nach den Bedürfnissen des Individualverkehrs zu planen und sie stattdessen wieder als Lebensraum für Menschen sehen. Jeder Stellplatz ist eine verlorene Spielmöglichkeit. Jedes auf dem Bürgersteig parkende Kfz beschränkt die Freiheit, sich zu Fuß zu bewegen. Wir brauchen wieder mehr Raum für Menschen statt für Autos!
https://www.fr.de/panorama/geht-verloren-paedagogin-reagiert-auf-bedenklichen-trend-bei-achtjaehrigen-zr-94116317.htmlJa, den Vergleich zu 1919 find ich etwas schräg. Ich glaub nicht, dass es damals in meiner Gegend überhaupt schon irgendwelche Autos gab.
Es gab damals also keine Gefahr, von einem Auto niedergefahren zu werden...Und natürlich war damals der Radius größer - meine Großväter sind noch nach dem Zweiten Weltkrieg zu Fuß gegangen, wenn sie von A nach B mussten, auch Strecken von 15 km.
-
Ja, den Vergleich zu 1919 find ich etwas schräg. Ich glaub nicht, dass es damals in meiner Gegend überhaupt schon irgendwelche Autos gab.
Es gab damals also keine Gefahr, von einem Auto niedergefahren zu werden...Und natürlich war damals der Radius größer - meine Großväter sind noch nach dem Zweiten Weltkrieg zu Fuß gegangen, wenn sie von A nach B mussten, auch Strecken von 15 km.
@Mab_813
Meine Mutter ist bei ihrer Fahrprüfung zwei anderen Autos begegnet. In Hamburg.
Das hat sich zwar in den 1960/70ern massiv verändert, aber einen Kilometer zu laufen oder für längere Strecken das Rad zu nehmen, war in meiner Kindheit normal.Natürlich war es schon damals gefährlich, aber es gab Schleichwege und Freiflächen, die nicht mit Autos zugemüllt waren (inzwischen empfinde ich das, jede freie Fläche blockierende Blech tatsächlich als Müll). Das fehlt!
-
Mein Reden. Wir müssen davon weg, Städte nach den Bedürfnissen des Individualverkehrs zu planen und sie stattdessen wieder als Lebensraum für Menschen sehen. Jeder Stellplatz ist eine verlorene Spielmöglichkeit. Jedes auf dem Bürgersteig parkende Kfz beschränkt die Freiheit, sich zu Fuß zu bewegen. Wir brauchen wieder mehr Raum für Menschen statt für Autos!
https://www.fr.de/panorama/geht-verloren-paedagogin-reagiert-auf-bedenklichen-trend-bei-achtjaehrigen-zr-94116317.html@C_Ottenburg Letztens hat wer bei ähnlicher Gelegenheit geschrieben: "Städte können halt nicht wie Dörfer aussehen."
Und ich dachte sofort: Doch! Genau da müssen wir hin! Und das geht auch, denn Städte sind vielfach aus Ortskernen zusammengewachsen. Die Strukturen sind noch da.
Es geht nur nicht, wenn überall Autos rumstehen, oder durchrasen. -
@C_Ottenburg Letztens hat wer bei ähnlicher Gelegenheit geschrieben: "Städte können halt nicht wie Dörfer aussehen."
Und ich dachte sofort: Doch! Genau da müssen wir hin! Und das geht auch, denn Städte sind vielfach aus Ortskernen zusammengewachsen. Die Strukturen sind noch da.
Es geht nur nicht, wenn überall Autos rumstehen, oder durchrasen.@thorsten4future
Da würde ich widersprechen. Städte müssen nicht wie Dörfer aussehen. (Zumal selbst Dörfer nicht wie das Dorf aussehen, das die zitierte Person vermutlich im Sinn hatte) Aber die Infrastruktur muss auf Menschen ausgerichtet, an die Bedürfnisse ihrer Bewohner:innen angepasst sein und für diese Gruppe funktionieren (gilt für's Dorf genauso).
Wenn das gewährleistet ist, können wir darüber reden, wo dann noch Platz für private Pkw bleibt.
Es ist eine Frage der Prioritäten. -
E energisch_@troet.cafe shared this topic
-
@thorsten4future
Da würde ich widersprechen. Städte müssen nicht wie Dörfer aussehen. (Zumal selbst Dörfer nicht wie das Dorf aussehen, das die zitierte Person vermutlich im Sinn hatte) Aber die Infrastruktur muss auf Menschen ausgerichtet, an die Bedürfnisse ihrer Bewohner:innen angepasst sein und für diese Gruppe funktionieren (gilt für's Dorf genauso).
Wenn das gewährleistet ist, können wir darüber reden, wo dann noch Platz für private Pkw bleibt.
Es ist eine Frage der Prioritäten.@C_Ottenburg Eine Frage der Prioritäten und wer sie setzt. @thorsten4future
-
@C_Ottenburg Eine Frage der Prioritäten und wer sie setzt. @thorsten4future
-
L luettdeern@plasmatrap.com shared this topic
-
Ja, den Vergleich zu 1919 find ich etwas schräg. Ich glaub nicht, dass es damals in meiner Gegend überhaupt schon irgendwelche Autos gab.
Es gab damals also keine Gefahr, von einem Auto niedergefahren zu werden...Und natürlich war damals der Radius größer - meine Großväter sind noch nach dem Zweiten Weltkrieg zu Fuß gegangen, wenn sie von A nach B mussten, auch Strecken von 15 km.
Auch 1919 überfuhren KfZs öfters Menschen.
Das war eine Straftat. Kein "Unfall", wo der Stärkere durch die StVO geschützt wurde. Die wurde durch KfZ-Lobbyisten vorformuliert.Vergleiche sind immer "schräg" / hinken. Ein beliebter Einwand.
Tatsache bleibt: 1919 oder 1970 bewegten sich Heranwachsende freier: Das prägt ein Leben lang.EIne Gesellschaft, die von Angst aka Fürsorge besessen ist, nimmt schon Kids etwas Elementares ab: Eigenständigkeit und Selbstbewusstsein.
-
Mein Reden. Wir müssen davon weg, Städte nach den Bedürfnissen des Individualverkehrs zu planen und sie stattdessen wieder als Lebensraum für Menschen sehen. Jeder Stellplatz ist eine verlorene Spielmöglichkeit. Jedes auf dem Bürgersteig parkende Kfz beschränkt die Freiheit, sich zu Fuß zu bewegen. Wir brauchen wieder mehr Raum für Menschen statt für Autos!
https://www.fr.de/panorama/geht-verloren-paedagogin-reagiert-auf-bedenklichen-trend-bei-achtjaehrigen-zr-94116317.html@C_Ottenburg oder aufhören "Individualverkehr" mit "Auto" gleichzusetzen. Ich fahre auf meinem #Fahrrad auch immer alleine, wie auch jeder Fußgänger "Individualverkehr" ist.
-
@C_Ottenburg oder aufhören "Individualverkehr" mit "Auto" gleichzusetzen. Ich fahre auf meinem #Fahrrad auch immer alleine, wie auch jeder Fußgänger "Individualverkehr" ist.
@lostgen @C_Ottenburg dafür gibt es den Begriff "motorisierter Individualverkehr".
-
B bjoerne@norden.social shared this topic