Wenn hier u.a.O. von #Totalerfassung und "#Ausweispflicht im Netz" die Rede ist denken sicher die meisten an eine Verhinderung des #Überwachungsstaat s.
-
@AwetTesfaiesus Nimmt man denen noch das Internet... die haben auch so schon fast keine Chance mitzukriegen, dass da einiges schief läuft aber die paar, die rauskriegen könnten wären dann vollkommen hilflos ausgeliefert.
Das weiß ich aus eigener Erfahrung, genauso wie von "Unschönheiten" in "Jugendhilfeeinrichtungen". Umso mehr Kontakt nach außen eingeschränkt wird, umso leichter lassen sich Leute unterdrücken.
Oder beim Arab spring: "Erst gehen die Lichter aus, dann kommen die Schlägertrupps"
@AwetTesfaiesus Transparenztröt: Flüchtlingslager kenne ich von innen als Ex-Ehrenamtlicher einer katholischen NGO, Jugend"hilfe"einrichtung von der anderen Seite vom Tresen, als Kunde. Arab Spring kenn ich anekdotisch, es gab häufiger Berichte, dass erst der Strom, damit Internet in einem Stadtviertel ausgeschaltet wurde und dann die Regierung rein ging. Hat mir ein Freund aus Ägypten ein paar Jahre später auch von erzählt.
-
@StephanMatthiesen @AwetTesfaiesus Ich finde, das ist ein gewichtiges Manko der #Klarnamenpflicht. Sie grenzt marginalisierte Gruppen weiter gesellschaftlich aus, die sich den Luxus einer gefahrlosen Namensnennung nicht so einfach leisten können - und das wäre durchaus undemokratisch. Eine #Demokratie muss ihre Minderheiten schützen und beteiligen, sonst ist sie nur eine #Mehrheitsdiktatur.
@StephanMatthiesen @AwetTesfaiesus Außerdem ignoriert sie komplett den Elefanten im Raum (dreimal dürft ihr raten, was das ist): #KI #Bots.
Schon jetzt und in Zukunft noch viel mehr verbreiten sie effektiv die Dinge im Netz, die die #Klarnamenpflicht vorgibt, bekämpfen zu können. -
Wenn hier u.a.O. von #Totalerfassung und "#Ausweispflicht im Netz" die Rede ist denken sicher die meisten an eine Verhinderung des #Überwachungsstaat s.
Das ist verständlich aber (ehrlich gesagt auch naiv); längst weiß der Staat wer ihr seid; und wo und wann und mit wem (der dt. Staat weiß es vllt noch nicht).
Total übersehen wird m.E. die Exklusionsfunktion. Online-ID ist ein 1a Diskriminierungstool, dass sich gegen Marginalisierte Gruppen nutzen lässt.
IMhO: Das ist heute das echte Risiko.
@AwetTesfaiesus Demnach sind auch die Kinder bekannt und die Regulierung könnte anders aussehen. Und zu den Klarnamen, die Leute benutzen weitgehend ihre bekannten Namen. Und die Verifikation der Kinder, dass sie volljährig sind, gibt es dann für 20 Euro bei den entsprechenden Dienstleistern der anderen Seite.
Es gibt keine technischen Lösungen für soziale Belange.
Arbeit mit den Menschen, mit den Kindern, das bracht es immer, nicht nur für Socialmedia. Da kommen wir nie drumherum.
-
@AwetTesfaiesus Demnach sind auch die Kinder bekannt und die Regulierung könnte anders aussehen. Und zu den Klarnamen, die Leute benutzen weitgehend ihre bekannten Namen. Und die Verifikation der Kinder, dass sie volljährig sind, gibt es dann für 20 Euro bei den entsprechenden Dienstleistern der anderen Seite.
Es gibt keine technischen Lösungen für soziale Belange.
Arbeit mit den Menschen, mit den Kindern, das bracht es immer, nicht nur für Socialmedia. Da kommen wir nie drumherum.
@AwetTesfaiesus Wie hier genug erwähnt wird, toxische Algorithmen für alle Menschen verbieten und die Konzerne in die Pflicht nehmen.
-
Wenn hier u.a.O. von #Totalerfassung und "#Ausweispflicht im Netz" die Rede ist denken sicher die meisten an eine Verhinderung des #Überwachungsstaat s.
Das ist verständlich aber (ehrlich gesagt auch naiv); längst weiß der Staat wer ihr seid; und wo und wann und mit wem (der dt. Staat weiß es vllt noch nicht).
Total übersehen wird m.E. die Exklusionsfunktion. Online-ID ist ein 1a Diskriminierungstool, dass sich gegen Marginalisierte Gruppen nutzen lässt.
IMhO: Das ist heute das echte Risiko.
@AwetTesfaiesus so wie die Konten Kündigungen bestimmter (politischer) Gruppen oder Visa/Ec sperren.
-
Wenn hier u.a.O. von #Totalerfassung und "#Ausweispflicht im Netz" die Rede ist denken sicher die meisten an eine Verhinderung des #Überwachungsstaat s.
Das ist verständlich aber (ehrlich gesagt auch naiv); längst weiß der Staat wer ihr seid; und wo und wann und mit wem (der dt. Staat weiß es vllt noch nicht).
Total übersehen wird m.E. die Exklusionsfunktion. Online-ID ist ein 1a Diskriminierungstool, dass sich gegen Marginalisierte Gruppen nutzen lässt.
IMhO: Das ist heute das echte Risiko.
@AwetTesfaiesus sehe tbh den Unterschied nicht. Marginalisierung, Ausgrenzung, Benachteiligung, Unterdrückung, Verfolgung, Brechen von Widerstand, etc. sind IMHO nur unterschiedliche Aspekte anlassloser Massenüberwachung, bzw. Aspekte, die letztere ermöglicht.
Und den allermeisten hier dürfte sehr wohl klar sein, wie weit die Überwachung heute (in etwa) bereits geht, auch und gerade wem versucht, sich dem so gut wie möglich zu entziehen und weiterhin dagegen anzukämpfen.
-
@AwetTesfaiesus sehe tbh den Unterschied nicht. Marginalisierung, Ausgrenzung, Benachteiligung, Unterdrückung, Verfolgung, Brechen von Widerstand, etc. sind IMHO nur unterschiedliche Aspekte anlassloser Massenüberwachung, bzw. Aspekte, die letztere ermöglicht.
Und den allermeisten hier dürfte sehr wohl klar sein, wie weit die Überwachung heute (in etwa) bereits geht, auch und gerade wem versucht, sich dem so gut wie möglich zu entziehen und weiterhin dagegen anzukämpfen.
@AwetTesfaiesus "und wo und wann und mit wem" – mehr als mir lieb ist, sicherlich, so uneingeschränkt dann aber auch wieder nicht. Schlicht, weil das Smartphone bei mir oft, wenn nicht sogar meist Zuhause (oder zumindest offline) bleibt, die Verabredung auch nicht zwangsläufig darüber stattfindet (oft auch: man läuft sich zufällig über den Weg und macht dann fix was aus) und ich ja auch nicht unbedingt in jede Kamera schauen muss (in der Großstadt mag das schwieriger sein).
-
@AwetTesfaiesus sehe tbh den Unterschied nicht. Marginalisierung, Ausgrenzung, Benachteiligung, Unterdrückung, Verfolgung, Brechen von Widerstand, etc. sind IMHO nur unterschiedliche Aspekte anlassloser Massenüberwachung, bzw. Aspekte, die letztere ermöglicht.
Und den allermeisten hier dürfte sehr wohl klar sein, wie weit die Überwachung heute (in etwa) bereits geht, auch und gerade wem versucht, sich dem so gut wie möglich zu entziehen und weiterhin dagegen anzukämpfen.
@sunnythesheep vermutlich richtig.
-
Davon kann ich ein Lied singen! Teile meiner Familie haben das Patronym-System stillschweigend aufgegeben; teile halten daran fest.
Nicht-Lateinische Original-Schreibungen sind auch ein krasses Problem (in lat. Transliteration gibt es eine Menge Möglichkeiten, محمد falsch zu schreiben). Alle davon führen zu Problemen bei der Post.
Ich habe nur EIN Sonderzeichen im Namen und jede Menge Schwierigkeiten deshalb.
Aber mir jetzt egal.
Hab mich von System "abgekoppelt", weil ich teilweise ausgeschlossen wurde.
Gebe mein chilenische ID nicht mehr an.
Alles was ohne nicht geht, mache ich ueber Andere, oder erfundene IDs. -
Wenn hier u.a.O. von #Totalerfassung und "#Ausweispflicht im Netz" die Rede ist denken sicher die meisten an eine Verhinderung des #Überwachungsstaat s.
Das ist verständlich aber (ehrlich gesagt auch naiv); längst weiß der Staat wer ihr seid; und wo und wann und mit wem (der dt. Staat weiß es vllt noch nicht).
Total übersehen wird m.E. die Exklusionsfunktion. Online-ID ist ein 1a Diskriminierungstool, dass sich gegen Marginalisierte Gruppen nutzen lässt.
IMhO: Das ist heute das echte Risiko.
Was ebenfalls recht ungemütlich wird, aber noch kaum jemand auf dem Schirm hat: die Kosten für die Flut an notwendigen Zertifikaten, Zeitstempeln, etc.
eIDAS regelt auch die Anforderungen für die entsprechenden Trust Service Provider (TSPs) im Hintergrund, die großen Aufwand betreiben müssen, um akkreditiert zu werden. (Wer akkreditiert ist, hat eine Gelddruckmaschine im Keller.)
Umgelegt wird der Aufwand letztlich auf uns. In der öffentlichen Wahrnehmung geht's aber in puncto Digitalisierung nur darum, mit ordentlich viel Krypto-Vokabular Eindruck zu schinden.
Als Analogie: viele können heute ihrem Webserver Zertifikate von Let's Encrypt verpassen, für lau, und damit HTTPS ermöglichen. Würde Let's Encrypt den Laden dichtmachen, müssten gut 700 Millionen Websites bei kommerziellen Certificate Authorities Zertifikate kaufen.
Für die kommende Lawine an Zertifikats- und Zeitstempel- Erfordernissen gibt es nichts der Analogie Vergleichbares. Das zahlen wir, auch periodisch für Zertifikate, die ablaufen. Und dank Zwangsdigitalisierung gibt's auch keinen weg drumherum.
-
P pearl22@troet.cafe shared this topic