Vergesst nicht: Die Menschen, welche #OpenSource #Software entwickeln, tun dies für uns #ALLE !
-
Was ist denn daran schwurbelig, wenn die Entwicklung von z.B. #LibreOffice, #Gimp, #FreeCAD, #Inkscape oder #FreePascal als ehrenamtliche Tätigkeit anerkannt wird?
@Harald Du hast mich falsch verstanden. Es geht um den Begriff der Gemeinnützigkeit. Nur diese setzt die Steuerbegünstigung voraus, egal in welcher Form. In dem Moment, in dem ein Ehrenamt nicht mehr gemeinnützig ist (was es auch gibt), ist es nicht mehr steuerbegünstigt. Allerdings kann auch jetzt schon steuerbegünstigt Open-Source-Software entwickelt werden, wenn es eben diese gemeinnützigen Zwecken lt. AO52 erfüllt. Daher nochmal meine Frage: Wenn es bereits möglich ist, wozu die Petition?
-
@Irisfreundin @Harald hast Du dazu mal ein bisschen Kontext? Mein Argument ist, dass die Entwicklung an Open-Source-Software im Rahmen der AO52 bereits gemeinnützig ist, solange es die dort aufgeführten Zwecke unterstützt und der Träger als gemeinnützig anerkannt ist. Wieso passt es jemanden nicht? Und was hat das mit dem Faschismus zu tun?
-
@Irisfreundin @Harald hast Du dazu mal ein bisschen Kontext? Mein Argument ist, dass die Entwicklung an Open-Source-Software im Rahmen der AO52 bereits gemeinnützig ist, solange es die dort aufgeführten Zwecke unterstützt und der Träger als gemeinnützig anerkannt ist. Wieso passt es jemanden nicht? Und was hat das mit dem Faschismus zu tun?
-
@Irisfreundin @Harald nicht jede kommerzielle Software finanziert Milliardäre. Gegenbeispiele kann Dir jeder nennen, der als Softwareentwickler in einem mittelständischen Unternehmen arbeitet - was eine "kleine Handvoll" sein dürfte. Auf der anderen Seite gibt es viele Hackspaces und gGmbHs, die bereits steuerbegünstigt Open-Source-Software entwickeln. Das ist der Jetzt-Zustand. Was also ist hier das harte Argument?
-
Was ist denn daran schwurbelig, wenn die Entwicklung von z.B. #LibreOffice, #Gimp, #FreeCAD, #Inkscape oder #FreePascal als ehrenamtliche Tätigkeit anerkannt wird?
@Harald Mir fällt gerade ein, dass #LibreOffice ein sehr gutes Beispiel ist, für das, was ich meine:
https://www.documentfoundation.org/
Das ist bereits eine "gemeinnützige rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts", also können hier Ehrenamtsstunden und Aufwandsentschädigungen bereits steuerbefreit anerkannt werden. Es braucht lediglich eine Bestätigung der Stiftung darüber. Ehrenamtlichen Arbeit an Open-Source-Software wäre in diesem Falls also bereits als gemeinnützig anerkannt. -
@Irisfreundin @Harald nicht jede kommerzielle Software finanziert Milliardäre. Gegenbeispiele kann Dir jeder nennen, der als Softwareentwickler in einem mittelständischen Unternehmen arbeitet - was eine "kleine Handvoll" sein dürfte. Auf der anderen Seite gibt es viele Hackspaces und gGmbHs, die bereits steuerbegünstigt Open-Source-Software entwickeln. Das ist der Jetzt-Zustand. Was also ist hier das harte Argument?
-
@Harald Mir fällt gerade ein, dass #LibreOffice ein sehr gutes Beispiel ist, für das, was ich meine:
https://www.documentfoundation.org/
Das ist bereits eine "gemeinnützige rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts", also können hier Ehrenamtsstunden und Aufwandsentschädigungen bereits steuerbefreit anerkannt werden. Es braucht lediglich eine Bestätigung der Stiftung darüber. Ehrenamtlichen Arbeit an Open-Source-Software wäre in diesem Falls also bereits als gemeinnützig anerkannt.Was stört Dich an der Idee, dass ALLE, die #OpenSource #Software entwickeln und der Allgemeinheit zur Verfügung stellen, ihre Arbeit als ehrenamtlich anerkannt bekommen?
Lass mich das bitte wissen ...
-
Was stört Dich an der Idee, dass ALLE, die #OpenSource #Software entwickeln und der Allgemeinheit zur Verfügung stellen, ihre Arbeit als ehrenamtlich anerkannt bekommen?
Lass mich das bitte wissen ...
@Harald Mich stört an der Idee gar nichts, hab ich ja geschrieben. Aber das ist ja auch bereits so. Das ist der Punkt, worauf ich hinaus wollte und warum ich Fragezeichen in den Augen habe, wenn ich die Petition lese. Solange das OpenSource-Projekt einen Zweck der lange Liste in der AO52 erfüllt, wird es bereits als gemeinnützig anerkannt. Nur braucht es hier halt einen rechtlichen Rahmen, der z.B. über gemeinnützige Vereine längst erfüllt ist. Die muss man halt gründen oder denen beitreten.
-
@Harald Mich stört an der Idee gar nichts, hab ich ja geschrieben. Aber das ist ja auch bereits so. Das ist der Punkt, worauf ich hinaus wollte und warum ich Fragezeichen in den Augen habe, wenn ich die Petition lese. Solange das OpenSource-Projekt einen Zweck der lange Liste in der AO52 erfüllt, wird es bereits als gemeinnützig anerkannt. Nur braucht es hier halt einen rechtlichen Rahmen, der z.B. über gemeinnützige Vereine längst erfüllt ist. Die muss man halt gründen oder denen beitreten.
Ach so. Du willst also entweder nur nörgeln oder dass die Menschen das tun, was Du für das richtig e hälst.
Na ja dann ...
-
Ach so. Du willst also entweder nur nörgeln oder dass die Menschen das tun, was Du für das richtig e hälst.
Na ja dann ...
@Harald mir geht es nicht ums nörgeln, das ist Quatsch.
Mir geht es darum, darauf hinzuweisen, dass es genau die Möglichkeiten, die die Petition einfordert, bereits alle gibt. Die kennt jeder, der sich z.B. mit gemeinnützigen Vereinen auseinander gesetzt hat.
Vielleicht hilft es jemanden, der ein ernsthaftes Interesse daran hat, seine gemeinnützige Arbeit in Open-Source-Projekten als solche anerkennen zu lassen.
"Nörgeln" lese ich dagegen eher aus der Petition raus... -
@Harald mir geht es nicht ums nörgeln, das ist Quatsch.
Mir geht es darum, darauf hinzuweisen, dass es genau die Möglichkeiten, die die Petition einfordert, bereits alle gibt. Die kennt jeder, der sich z.B. mit gemeinnützigen Vereinen auseinander gesetzt hat.
Vielleicht hilft es jemanden, der ein ernsthaftes Interesse daran hat, seine gemeinnützige Arbeit in Open-Source-Projekten als solche anerkennen zu lassen.
"Nörgeln" lese ich dagegen eher aus der Petition raus...Bist Du schon einmal auf die Idee gekommen, dass es Menschen geben kann, die nicht in einem gemeinnützigen Verein eintreten wollen?
Wenn die Arbeit an #OpenSource #Software immer eine ehrenamtliche Anerkennung erfährt, dann ist das sehr viel einfacher für alle.
Es kommt noch dazu, dass gemeinnützige Vereine gar nicht so einfach zu gründen sind und dass es da einiges auch nach der Gründung gibt, was das Leben nicht gerade erleichtert ...
-
Bist Du schon einmal auf die Idee gekommen, dass es Menschen geben kann, die nicht in einem gemeinnützigen Verein eintreten wollen?
Wenn die Arbeit an #OpenSource #Software immer eine ehrenamtliche Anerkennung erfährt, dann ist das sehr viel einfacher für alle.
Es kommt noch dazu, dass gemeinnützige Vereine gar nicht so einfach zu gründen sind und dass es da einiges auch nach der Gründung gibt, was das Leben nicht gerade erleichtert ...
@Harald Aber ohne Träger geht es nirgendwo und in keinem Ehrenamt. Das hat mit OSS nichts zu tun, sondern mit dem Steuerrecht.
Es braucht für die Gemeinnützigkeit eine Freistellung vom Finanzamt, nach einer entsprechenden Prüfung. Und eben über diese gemeinnützig anerkannten Träger laufen Aufwandsentschädigungen, Spendenquittungen, Stundennachweise usw. Die stellt ja nicht das Finanzamt aus, sondern das erkennt diese nur noch an.
Vereinsgründung hab ich hinter mir.
Ich sag nur, wie es ist. -
A andresimous@oslo.town shared this topic