Dieser ganze Kram mit den Erneuerungsbewegungen ... unheimlich.
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Dieser ganze Kram mit den Erneuerungsbewegungen ... unheimlich. Und wieder etwas, das ich nicht raffe, so wie ich eigentlich alles religiöse nicht raffe. Das Bedürfnis nach Glaube, Spiritualität, etwas göttlichem usw. Kurz das Bedürfnis nach Religion ist mir so krass fremd, dass ich es bis heute nicht verstehe. Ja, ich verstehe auf Vernunftebene die Aussagen, dass Menschen Halt suchen usw., aber ich begreife Religion dennoch nicht. Religionen sind selbst für mich zu krass unlogisch.
@T3Z Ich bin der Meinung, Religionen haben etwas mit Verantwortungsverlagerung und Kontrolle zu tun. Der Mensch versucht „etwas“ für Umstände verantwortlich zu machen, die er sich nicht erklären kann oder auf die er keinen Einfluss hat.
Und am Ende steht die Erlösung, der ultimative Gewinn, egal wie schlecht es einem im Leben ging. Man muss sich nur an die Regeln halten, sonst gibt’s Ärger!
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Dieser ganze Kram mit den Erneuerungsbewegungen ... unheimlich. Und wieder etwas, das ich nicht raffe, so wie ich eigentlich alles religiöse nicht raffe. Das Bedürfnis nach Glaube, Spiritualität, etwas göttlichem usw. Kurz das Bedürfnis nach Religion ist mir so krass fremd, dass ich es bis heute nicht verstehe. Ja, ich verstehe auf Vernunftebene die Aussagen, dass Menschen Halt suchen usw., aber ich begreife Religion dennoch nicht. Religionen sind selbst für mich zu krass unlogisch.
Und ja, auch aus geschichtswissenschaftlicher Perspektive leuchten mir Religionen und ihre Regeln ein Stück weit ein. Die Vernunftebene begreift den Nutzen in der Vergangenheit.
Was mir unbegreiflich ist, ist halt wirklich dieser feste Glaube, dieses überzeugt sein, dieses Bedürfnis von einer höheren Macht geführt zu werden, dieses Vertrauen in irgendwas, das keine Sau beweisen kann. -
@T3Z Ich bin der Meinung, Religionen haben etwas mit Verantwortungsverlagerung und Kontrolle zu tun. Der Mensch versucht „etwas“ für Umstände verantwortlich zu machen, die er sich nicht erklären kann oder auf die er keinen Einfluss hat.
Und am Ende steht die Erlösung, der ultimative Gewinn, egal wie schlecht es einem im Leben ging. Man muss sich nur an die Regeln halten, sonst gibt’s Ärger!
@fastjack25 dann ist es doch aber eher Drücken vor Verantwortung als richtiger Glaube. Ist das Religiösität? Klingt eher nach "Hilfe, Freiheit und Verantwortung machen mir Angst!"
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@fastjack25 dann ist es doch aber eher Drücken vor Verantwortung als richtiger Glaube. Ist das Religiösität? Klingt eher nach "Hilfe, Freiheit und Verantwortung machen mir Angst!"
@T3Z Das ist wohl auch ein nicht zu unterschätzender Aspekt und zählt definitiv dazu. Glaube gibt natürlich auch Halt und Stütze in schwierigen Situation. Oder wie Marx es sagte: Religion ist Opium fürs Volk.
„Ich muss keine Verantwortung übernehmen, weil „etwas“ eh alles entscheidet oder vorherbestimmt. Wenn ich zu ihm bete, wird „etwas“ meine Wünsche bestimmt erfüllen“.
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Dieser ganze Kram mit den Erneuerungsbewegungen ... unheimlich. Und wieder etwas, das ich nicht raffe, so wie ich eigentlich alles religiöse nicht raffe. Das Bedürfnis nach Glaube, Spiritualität, etwas göttlichem usw. Kurz das Bedürfnis nach Religion ist mir so krass fremd, dass ich es bis heute nicht verstehe. Ja, ich verstehe auf Vernunftebene die Aussagen, dass Menschen Halt suchen usw., aber ich begreife Religion dennoch nicht. Religionen sind selbst für mich zu krass unlogisch.
Das ist glaub das Pferd von hinten aufgezäumt.
Du bist doch auch nicht gegen industrielle Massentierhaltung weil es dir nützt oder dir Halt gibt. Sondern weil es sich für dich richtig anfühlt. Rational ist das nicht.
Ähnlich das Gefühl von Erhabenheit in der Natur. Der Blick aufs Meer, die Berge, die Milchstrasse. Dieses Gefühl von der Weite und Grösse des Seins. Das ist nicht rational.
Und diese Gefühle, wie Gewissen, sind da. Menschen fühlen sich nicht als Ansammlung von Zahnrädern.
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Das ist glaub das Pferd von hinten aufgezäumt.
Du bist doch auch nicht gegen industrielle Massentierhaltung weil es dir nützt oder dir Halt gibt. Sondern weil es sich für dich richtig anfühlt. Rational ist das nicht.
Ähnlich das Gefühl von Erhabenheit in der Natur. Der Blick aufs Meer, die Berge, die Milchstrasse. Dieses Gefühl von der Weite und Grösse des Seins. Das ist nicht rational.
Und diese Gefühle, wie Gewissen, sind da. Menschen fühlen sich nicht als Ansammlung von Zahnrädern.
Religion und Spiritualität sind doch oft Versuche dieses weitverbreitete Gefühl von "irrationaler" Richtigkeit zu ergründen, zu greifen, zu halten, zu verstetigen.
Und ja, dabei kommen oft auch noch andere menschliche Bedürfnisse und Gefühle ins Spiel.
Oder Empfindungen wie "Was einfach ist, ist auch nix wert" oder das generelle Konzept des "sich verdienens" oder des Lebens als Kampf. Leute die nicht einfach an nen gnädigen Gott glauben können, weil es zu einfach wär.
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Das ist glaub das Pferd von hinten aufgezäumt.
Du bist doch auch nicht gegen industrielle Massentierhaltung weil es dir nützt oder dir Halt gibt. Sondern weil es sich für dich richtig anfühlt. Rational ist das nicht.
Ähnlich das Gefühl von Erhabenheit in der Natur. Der Blick aufs Meer, die Berge, die Milchstrasse. Dieses Gefühl von der Weite und Grösse des Seins. Das ist nicht rational.
Und diese Gefühle, wie Gewissen, sind da. Menschen fühlen sich nicht als Ansammlung von Zahnrädern.
zum Massentierhaltungspunkt: Tiere sind leidensfähig. Sie empfinden Schmerz und Angst. Das ist erwiesen. Massentierhaltung schadet Umwelt und Klima und frisst krass viel Ressourcen. Das ist wissenschaftlich erwiesen. Sie schadet uns letztendlich allen. Ihre schädlichen Folgen für Mensen,Tier,Natur sind bewiesen.
Dass ich dagegen bin, ist daher nicht irrational. Sorry, aber was soll das denn für ein Argument sein? Es ist irrational, eine nachweislich schädliche Praxis abzulehnen? -
Religion und Spiritualität sind doch oft Versuche dieses weitverbreitete Gefühl von "irrationaler" Richtigkeit zu ergründen, zu greifen, zu halten, zu verstetigen.
Und ja, dabei kommen oft auch noch andere menschliche Bedürfnisse und Gefühle ins Spiel.
Oder Empfindungen wie "Was einfach ist, ist auch nix wert" oder das generelle Konzept des "sich verdienens" oder des Lebens als Kampf. Leute die nicht einfach an nen gnädigen Gott glauben können, weil es zu einfach wär.
@billiglarper deine Argumentation ist für mich auch nicht schlüssig. Was richtig und falsch ist, dafür haben wir Ethik und Moral, idealerweise basierend auf Vernunft und Empathie. Dafür brauchts keinen Gott.
Das uns Schönheit ergreift und emotional berührt, dafür brauchts auch keine Religion. Ästhetisches Empfinden ist Teil unserer Natur.
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@billiglarper deine Argumentation ist für mich auch nicht schlüssig. Was richtig und falsch ist, dafür haben wir Ethik und Moral, idealerweise basierend auf Vernunft und Empathie. Dafür brauchts keinen Gott.
Das uns Schönheit ergreift und emotional berührt, dafür brauchts auch keine Religion. Ästhetisches Empfinden ist Teil unserer Natur.
@billiglarper und warum sollte einfaches nix Wert sein?
Die Verdienstlogik klingt wieder sehr nach Egoismus. "Ich verdiene das, weil ..." wobei Egoismus auch gesund sein kann, solange er nicht dominiert, und auch wieder Teil unserer Natur ist.
Religion also nur, weil Menschen mit ihrer Natur nicht klar kommen.
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zum Massentierhaltungspunkt: Tiere sind leidensfähig. Sie empfinden Schmerz und Angst. Das ist erwiesen. Massentierhaltung schadet Umwelt und Klima und frisst krass viel Ressourcen. Das ist wissenschaftlich erwiesen. Sie schadet uns letztendlich allen. Ihre schädlichen Folgen für Mensen,Tier,Natur sind bewiesen.
Dass ich dagegen bin, ist daher nicht irrational. Sorry, aber was soll das denn für ein Argument sein? Es ist irrational, eine nachweislich schädliche Praxis abzulehnen?Ja, Tiere leiden. Aber warum ist das für dich als biologische Maschine wichtig? Du wirst nie ein Tier sein, das ist keine Solidarität, keine Gegenseitigkeit. Dadurch, dass du Tieren Leid ersparen willst, gewinnst du nichts materielles. Es kostet dich sogar. Das ist keine rationale Entscheidung, sondern eine spirituelle.
Klar kann man das Rationalisieren. Antibiotika-Immunität und Seuchen sind ja n Ding. Aber gäbs das nicht wärst du immer noch dagegen. Weil es sich falsch anfühlt.
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@billiglarper deine Argumentation ist für mich auch nicht schlüssig. Was richtig und falsch ist, dafür haben wir Ethik und Moral, idealerweise basierend auf Vernunft und Empathie. Dafür brauchts keinen Gott.
Das uns Schönheit ergreift und emotional berührt, dafür brauchts auch keine Religion. Ästhetisches Empfinden ist Teil unserer Natur.
In gewisser Weise sind Ethik und Moral nur komplexe Handwedelei. Am Ende landen die auch immer wieder bei "moralischer Intuition", was letztlich nichts anderes ist als Gewissen.
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Ja, Tiere leiden. Aber warum ist das für dich als biologische Maschine wichtig? Du wirst nie ein Tier sein, das ist keine Solidarität, keine Gegenseitigkeit. Dadurch, dass du Tieren Leid ersparen willst, gewinnst du nichts materielles. Es kostet dich sogar. Das ist keine rationale Entscheidung, sondern eine spirituelle.
Klar kann man das Rationalisieren. Antibiotika-Immunität und Seuchen sind ja n Ding. Aber gäbs das nicht wärst du immer noch dagegen. Weil es sich falsch anfühlt.
@billiglarper Menschen sind Säugetiere. Tiere gehen Bindungen ein, sind nachweislich in gewissem Sinne intelligent. Sie trauern, können Depressionen bekommen, Freude empfinden usw. Da hat die Forschung inzwischen so einiges rausgefunden. Sie ähneln uns. Empathie gegenüber Tieren ist daher logisch.
Vegan zu leben ist kein großer Aufwand und auch nicht teurer. Ich habe davon auch was. U.a. bessere Blutwerte.Das hat nichts mit Spiritualität zu tun. Das sind Empathie und Vernunft.
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In gewisser Weise sind Ethik und Moral nur komplexe Handwedelei. Am Ende landen die auch immer wieder bei "moralischer Intuition", was letztlich nichts anderes ist als Gewissen.
@billiglarper ja, das Gewissen. Religiöse Menschen scheinen da aber mehr zu brauchen. Das ist der Knackpunkt. Diese Sehsucht nach ... keine Ahnung. Weiß nicht, was die erwarten.
Für ein Gewissen brauch ich keinen Gott, keine Religion, die mir sagt "schlachte Ungläubige ab" oder "Sex vor der Ehe ist eine Sünde". Ich habe eher den Eindruck, da wollen Menschen ihr Gewissen abgeben.
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@billiglarper Menschen sind Säugetiere. Tiere gehen Bindungen ein, sind nachweislich in gewissem Sinne intelligent. Sie trauern, können Depressionen bekommen, Freude empfinden usw. Da hat die Forschung inzwischen so einiges rausgefunden. Sie ähneln uns. Empathie gegenüber Tieren ist daher logisch.
Vegan zu leben ist kein großer Aufwand und auch nicht teurer. Ich habe davon auch was. U.a. bessere Blutwerte.Das hat nichts mit Spiritualität zu tun. Das sind Empathie und Vernunft.
Warum ist es logisch, auf etwas Rücksicht zu nehmen nur weil es mir ähnelt?
Und, mal als Gedankenspiel: Wenn Empathie und Gewissen und Liebe zu Tieren nur Produkte deiner menschlichen Biologie wären. Und es gäbe die Möglichkeit die zu entfernen. Wäre das dann nicht die rationale Entscheidung? Schmackhaftes Protein ohne Gewissensbisse. Du wärst doch objektiv glücklicher, oder? Warum würdest du das trotzdem nicht tun? Das ist doch unvernünftig?
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Warum ist es logisch, auf etwas Rücksicht zu nehmen nur weil es mir ähnelt?
Und, mal als Gedankenspiel: Wenn Empathie und Gewissen und Liebe zu Tieren nur Produkte deiner menschlichen Biologie wären. Und es gäbe die Möglichkeit die zu entfernen. Wäre das dann nicht die rationale Entscheidung? Schmackhaftes Protein ohne Gewissensbisse. Du wärst doch objektiv glücklicher, oder? Warum würdest du das trotzdem nicht tun? Das ist doch unvernünftig?
@billiglarper der Mensch tickt nunmal so. Ich hab die Erklärung dafür nicht mehr im Kopf. Müsste ich nochmal nachlesen.
Und warum sollte ich einen Teil meiner Biologie entfernen? Schmackhaftes Protein habe ich auch pflanzlich. Warum also etwas, das Teil der menschlichen Natur ist, ohne Notwendigkeit entfernen?