Warum reden wir beim Geburtenrückgang eigentlich fast nur über Frauen?
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Männer und Kinderwunsch interessieren Forschung und Politik bisher kaum. Eine Umfrage unter meinen Leser:innen und eine Studie der Dualen Hochschule Gera-Eisenach zeigt:
Freiheit ist bei vielen Menschen ohne Kinderwunsch ein Top-Motiv.
Aber: Für Männer bedeutet Freiheit Autonomie und Hobbys.
Für Frauen bedeutet sie, dass sie trotz Kind Geld verdienen können und nicht in der Care-Gap versinken.
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Freiheit ist bei vielen Menschen ohne Kinderwunsch ein Top-Motiv.
Aber: Für Männer bedeutet Freiheit Autonomie und Hobbys.
Für Frauen bedeutet sie, dass sie trotz Kind Geld verdienen können und nicht in der Care-Gap versinken.
Kein Wunder, dass eine Leserin mir schrieb: „Wenn ich Vater werden könnte, würde ich es mir überlegen.“
Aber Männer haben ein anderes Problem:
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Warum reden wir beim Geburtenrückgang eigentlich fast nur über Frauen?
Es ist merkwürdig: In fast allen europäischen Ländern gibt es mehr kinderlose Männer als Frauen. Aber in der Debatte spielen sie kaum eine Rolle. Ich habe mir das mal genauer angeschaut. Ein Thread. 🧵
Männer und Kinderwunsch interessieren Forschung und Politik bisher kaum. Eine Umfrage unter meinen Leser:innen und eine Studie der Dualen Hochschule Gera-Eisenach zeigt:
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Wenn sie Väter sind, fallen auch sie ungewollt in alte Rollen. Ein Großteil der Befragten möchte Haushalt und Betreuung 50:50 teilen, spürt aber immer noch massiven gesellschaftlichen Druck, die Rolle des Hauptverdieners auszufüllen.
Was steckt hinter dem Schweigen der Männer?
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Kein Wunder, dass eine Leserin mir schrieb: „Wenn ich Vater werden könnte, würde ich es mir überlegen.“
Aber Männer haben ein anderes Problem:
Wenn sie Väter sind, fallen auch sie ungewollt in alte Rollen. Ein Großteil der Befragten möchte Haushalt und Betreuung 50:50 teilen, spürt aber immer noch massiven gesellschaftlichen Druck, die Rolle des Hauptverdieners auszufüllen.
Was steckt hinter dem Schweigen der Männer?
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Warum reden wir beim Geburtenrückgang eigentlich fast nur über Frauen?
Es ist merkwürdig: In fast allen europäischen Ländern gibt es mehr kinderlose Männer als Frauen. Aber in der Debatte spielen sie kaum eine Rolle. Ich habe mir das mal genauer angeschaut. Ein Thread. 🧵
Ich finde viel merkwürdiger, dass der Geburtenrückgang als Problem begriffen wird.
Weniger Menschen währen eine Entlastung für die Welt.
Ein langsamerer anstieg auch.
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Wenn sie Väter sind, fallen auch sie ungewollt in alte Rollen. Ein Großteil der Befragten möchte Haushalt und Betreuung 50:50 teilen, spürt aber immer noch massiven gesellschaftlichen Druck, die Rolle des Hauptverdieners auszufüllen.
Was steckt hinter dem Schweigen der Männer?
Hinter dem "Schweigen" der Männer steht der Druck der wettbewerbsbedingt-konfusen Symptomatik im Verhältnis von 1:5 (Wohlstand : Tittytainment), zu der die Mehrheit der Frauen und Männer schweigen, wenn es darum geht wirklich-wahrhaftige Vernunft und Verantwortungsbewusstsein zu realisieren. -
In der leichtfertigen Kompromissbereitschaft, zur wettbewerbsbedingt-konfusen Symptomatik im Verhältnis von 1:5, haben die meisten Menschen den Verstand für wirklich-wahrhaftige Vernunft längst verloren.
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Freiheit ist bei vielen Menschen ohne Kinderwunsch ein Top-Motiv.
Aber: Für Männer bedeutet Freiheit Autonomie und Hobbys.
Für Frauen bedeutet sie, dass sie trotz Kind Geld verdienen können und nicht in der Care-Gap versinken.
"Freiheit" ist, wie alle "Werte" in dieser manipulativ-schwankenden Welt- und "Werteordnung", ein stumpf- wie blödsinniges / bewusstseinsbetäubendes Symptom der Surfer auf dem Zeitgeist der wettbewerbsbedingt-konfusen Symptomatik.
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L luettdeern@plasmatrap.com shared this topic
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Wenn sie Väter sind, fallen auch sie ungewollt in alte Rollen. Ein Großteil der Befragten möchte Haushalt und Betreuung 50:50 teilen, spürt aber immer noch massiven gesellschaftlichen Druck, die Rolle des Hauptverdieners auszufüllen.
Was steckt hinter dem Schweigen der Männer?
@bojerlanski
Mich hat mein Chef (Dr. der BWL und nie ehrlich gearbeitet) auch angeschaut wie ein Auto, wenn's blitzt, als ich nur zwei Monate Elternzeit wollte. Und als ich wg. Burnout hingeschmissen hab, war er beleidigt.
Inzwischen haben meine Frau & ich praktisch die Rollen getauscht. Sie fährt in die Arbeit, ich mach "Kinder"-Kram und ein gut Teil des Haushalts und arbeite noch von daheim aus. Aber man wird schon gerne dumm angeschaut dafür. -
@bojerlanski
Mich hat mein Chef (Dr. der BWL und nie ehrlich gearbeitet) auch angeschaut wie ein Auto, wenn's blitzt, als ich nur zwei Monate Elternzeit wollte. Und als ich wg. Burnout hingeschmissen hab, war er beleidigt.
Inzwischen haben meine Frau & ich praktisch die Rollen getauscht. Sie fährt in die Arbeit, ich mach "Kinder"-Kram und ein gut Teil des Haushalts und arbeite noch von daheim aus. Aber man wird schon gerne dumm angeschaut dafür.@Sascha_Raubal @bojerlanski ich find's cool.
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@Sascha_Raubal @bojerlanski ich find's cool.
@bobschi
Na ja, es war schon aus der Not geboren (eben Burnout). Aber da unser Nachwuchs etwas mehr Betreuung braucht als andere, paßte es dann ganz gut. Und meine Frau hat einen ziemlich krisenfesten Job …
@bojerlanski -
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