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  3. Warum reden wir beim Geburtenrückgang eigentlich fast nur über Frauen?

Warum reden wir beim Geburtenrückgang eigentlich fast nur über Frauen?

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  • bojerlanski@norden.socialB This user is from outside of this forum
    bojerlanski@norden.socialB This user is from outside of this forum
    bojerlanski@norden.social
    schrieb zuletzt editiert von
    #1

    Warum reden wir beim Geburtenrückgang eigentlich fast nur über Frauen?

    Es ist merkwürdig: In fast allen europäischen Ländern gibt es mehr kinderlose Männer als Frauen. Aber in der Debatte spielen sie kaum eine Rolle. Ich habe mir das mal genauer angeschaut. Ein Thread. 🧵

    bojerlanski@norden.socialB olivetree@social.anoxinon.deO 2 Antworten Letzte Antwort
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    • bojerlanski@norden.socialB bojerlanski@norden.social

      Männer und Kinderwunsch interessieren Forschung und Politik bisher kaum. Eine Umfrage unter meinen Leser:innen und eine Studie der Dualen Hochschule Gera-Eisenach zeigt:

      bojerlanski@norden.socialB This user is from outside of this forum
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      bojerlanski@norden.social
      schrieb zuletzt editiert von
      #2

      Freiheit ist bei vielen Menschen ohne Kinderwunsch ein Top-Motiv.

      Aber: Für Männer bedeutet Freiheit Autonomie und Hobbys.

      Für Frauen bedeutet sie, dass sie trotz Kind Geld verdienen können und nicht in der Care-Gap versinken.

      bojerlanski@norden.socialB sagittarius59@norden.socialS 2 Antworten Letzte Antwort
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      • bojerlanski@norden.socialB bojerlanski@norden.social

        Freiheit ist bei vielen Menschen ohne Kinderwunsch ein Top-Motiv.

        Aber: Für Männer bedeutet Freiheit Autonomie und Hobbys.

        Für Frauen bedeutet sie, dass sie trotz Kind Geld verdienen können und nicht in der Care-Gap versinken.

        bojerlanski@norden.socialB This user is from outside of this forum
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        bojerlanski@norden.social
        schrieb zuletzt editiert von
        #3

        Kein Wunder, dass eine Leserin mir schrieb: „Wenn ich Vater werden könnte, würde ich es mir überlegen.“

        Aber Männer haben ein anderes Problem:

        bojerlanski@norden.socialB 1 Antwort Letzte Antwort
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        • bojerlanski@norden.socialB bojerlanski@norden.social

          Warum reden wir beim Geburtenrückgang eigentlich fast nur über Frauen?

          Es ist merkwürdig: In fast allen europäischen Ländern gibt es mehr kinderlose Männer als Frauen. Aber in der Debatte spielen sie kaum eine Rolle. Ich habe mir das mal genauer angeschaut. Ein Thread. 🧵

          bojerlanski@norden.socialB This user is from outside of this forum
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          bojerlanski@norden.social
          schrieb zuletzt editiert von
          #4

          Männer und Kinderwunsch interessieren Forschung und Politik bisher kaum. Eine Umfrage unter meinen Leser:innen und eine Studie der Dualen Hochschule Gera-Eisenach zeigt:

          bojerlanski@norden.socialB 1 Antwort Letzte Antwort
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          • bojerlanski@norden.socialB bojerlanski@norden.social

            Wenn sie Väter sind, fallen auch sie ungewollt in alte Rollen. Ein Großteil der Befragten möchte Haushalt und Betreuung 50:50 teilen, spürt aber immer noch massiven gesellschaftlichen Druck, die Rolle des Hauptverdieners auszufüllen.

            Was steckt hinter dem Schweigen der Männer?

            bojerlanski@norden.socialB This user is from outside of this forum
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            schrieb zuletzt editiert von
            #5

            Die ganze Analyse gibt es hier: https://krautreporter.de/geschlecht-und-gerechtigkeit/6220-hat-mal-jemand-die-manner-gefragt-warum-sie-keine-kinder-wollen?shared=10c69c00-f063-48d6-b7dd-89b6458c304d&utm_campaign=share-url&utm_medium=editorial

            sagittarius59@norden.socialS aileen22@mastodon.socialA 2 Antworten Letzte Antwort
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            • bojerlanski@norden.socialB bojerlanski@norden.social

              Kein Wunder, dass eine Leserin mir schrieb: „Wenn ich Vater werden könnte, würde ich es mir überlegen.“

              Aber Männer haben ein anderes Problem:

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              schrieb zuletzt editiert von
              #6

              Wenn sie Väter sind, fallen auch sie ungewollt in alte Rollen. Ein Großteil der Befragten möchte Haushalt und Betreuung 50:50 teilen, spürt aber immer noch massiven gesellschaftlichen Druck, die Rolle des Hauptverdieners auszufüllen.

              Was steckt hinter dem Schweigen der Männer?

              bojerlanski@norden.socialB sagittarius59@norden.socialS sascha_raubal@muenchen.socialS 3 Antworten Letzte Antwort
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              • bojerlanski@norden.socialB bojerlanski@norden.social

                Warum reden wir beim Geburtenrückgang eigentlich fast nur über Frauen?

                Es ist merkwürdig: In fast allen europäischen Ländern gibt es mehr kinderlose Männer als Frauen. Aber in der Debatte spielen sie kaum eine Rolle. Ich habe mir das mal genauer angeschaut. Ein Thread. 🧵

                olivetree@social.anoxinon.deO This user is from outside of this forum
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                olivetree@social.anoxinon.de
                schrieb zuletzt editiert von
                #7

                @bojerlanski

                Ich finde viel merkwürdiger, dass der Geburtenrückgang als Problem begriffen wird.

                Weniger Menschen währen eine Entlastung für die Welt.

                Ein langsamerer anstieg auch.

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                • bojerlanski@norden.socialB bojerlanski@norden.social

                  Wenn sie Väter sind, fallen auch sie ungewollt in alte Rollen. Ein Großteil der Befragten möchte Haushalt und Betreuung 50:50 teilen, spürt aber immer noch massiven gesellschaftlichen Druck, die Rolle des Hauptverdieners auszufüllen.

                  Was steckt hinter dem Schweigen der Männer?

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                  schrieb zuletzt editiert von
                  #8

                  @bojerlanski

                  😠Hinter dem "Schweigen" der Männer steht der Druck der wettbewerbsbedingt-konfusen Symptomatik im Verhältnis von 1:5 (Wohlstand : Tittytainment), zu der die Mehrheit der Frauen und Männer schweigen, wenn es darum geht wirklich-wahrhaftige Vernunft und Verantwortungsbewusstsein zu realisieren.

                  1 Antwort Letzte Antwort
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                  • bojerlanski@norden.socialB bojerlanski@norden.social

                    Die ganze Analyse gibt es hier: https://krautreporter.de/geschlecht-und-gerechtigkeit/6220-hat-mal-jemand-die-manner-gefragt-warum-sie-keine-kinder-wollen?shared=10c69c00-f063-48d6-b7dd-89b6458c304d&utm_campaign=share-url&utm_medium=editorial

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                    schrieb zuletzt editiert von
                    #9

                    @bojerlanski

                    In der leichtfertigen Kompromissbereitschaft, zur wettbewerbsbedingt-konfusen Symptomatik im Verhältnis von 1:5, haben die meisten Menschen den Verstand für wirklich-wahrhaftige Vernunft längst verloren.👋🥴

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                    • bojerlanski@norden.socialB bojerlanski@norden.social

                      Freiheit ist bei vielen Menschen ohne Kinderwunsch ein Top-Motiv.

                      Aber: Für Männer bedeutet Freiheit Autonomie und Hobbys.

                      Für Frauen bedeutet sie, dass sie trotz Kind Geld verdienen können und nicht in der Care-Gap versinken.

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                      schrieb zuletzt editiert von
                      #10

                      @bojerlanski

                      "Freiheit" ist, wie alle "Werte" in dieser manipulativ-schwankenden Welt- und "Werteordnung", ein stumpf- wie blödsinniges / bewusstseinsbetäubendes Symptom der Surfer auf dem Zeitgeist der wettbewerbsbedingt-konfusen Symptomatik.

                      1 Antwort Letzte Antwort
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                      • luettdeern@plasmatrap.comL luettdeern@plasmatrap.com shared this topic
                      • bojerlanski@norden.socialB bojerlanski@norden.social

                        Wenn sie Väter sind, fallen auch sie ungewollt in alte Rollen. Ein Großteil der Befragten möchte Haushalt und Betreuung 50:50 teilen, spürt aber immer noch massiven gesellschaftlichen Druck, die Rolle des Hauptverdieners auszufüllen.

                        Was steckt hinter dem Schweigen der Männer?

                        sascha_raubal@muenchen.socialS This user is from outside of this forum
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                        sascha_raubal@muenchen.social
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #11

                        @bojerlanski
                        Mich hat mein Chef (Dr. der BWL und nie ehrlich gearbeitet) auch angeschaut wie ein Auto, wenn's blitzt, als ich nur zwei Monate Elternzeit wollte. Und als ich wg. Burnout hingeschmissen hab, war er beleidigt.
                        Inzwischen haben meine Frau & ich praktisch die Rollen getauscht. Sie fährt in die Arbeit, ich mach "Kinder"-Kram und ein gut Teil des Haushalts und arbeite noch von daheim aus. Aber man wird schon gerne dumm angeschaut dafür.

                        bobschi@mastodon.socialB 1 Antwort Letzte Antwort
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                        • sascha_raubal@muenchen.socialS sascha_raubal@muenchen.social

                          @bojerlanski
                          Mich hat mein Chef (Dr. der BWL und nie ehrlich gearbeitet) auch angeschaut wie ein Auto, wenn's blitzt, als ich nur zwei Monate Elternzeit wollte. Und als ich wg. Burnout hingeschmissen hab, war er beleidigt.
                          Inzwischen haben meine Frau & ich praktisch die Rollen getauscht. Sie fährt in die Arbeit, ich mach "Kinder"-Kram und ein gut Teil des Haushalts und arbeite noch von daheim aus. Aber man wird schon gerne dumm angeschaut dafür.

                          bobschi@mastodon.socialB This user is from outside of this forum
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                          bobschi@mastodon.social
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #12

                          @Sascha_Raubal @bojerlanski ich find's cool.

                          sascha_raubal@muenchen.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
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                          • bobschi@mastodon.socialB bobschi@mastodon.social

                            @Sascha_Raubal @bojerlanski ich find's cool.

                            sascha_raubal@muenchen.socialS This user is from outside of this forum
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                            schrieb zuletzt editiert von
                            #13

                            @bobschi
                            Na ja, es war schon aus der Not geboren (eben Burnout). Aber da unser Nachwuchs etwas mehr Betreuung braucht als andere, paßte es dann ganz gut. Und meine Frau hat einen ziemlich krisenfesten Job …
                            @bojerlanski

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                            • bojerlanski@norden.socialB bojerlanski@norden.social

                              Die ganze Analyse gibt es hier: https://krautreporter.de/geschlecht-und-gerechtigkeit/6220-hat-mal-jemand-die-manner-gefragt-warum-sie-keine-kinder-wollen?shared=10c69c00-f063-48d6-b7dd-89b6458c304d&utm_campaign=share-url&utm_medium=editorial

                              aileen22@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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                              schrieb zuletzt editiert von
                              #14
                              Dieser Beitrag wurde gelöscht!
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