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  3. All watched over by #MachinesOfLovingGrace?

All watched over by #MachinesOfLovingGrace?

Geplant Angeheftet Gesperrt Verschoben Uncategorized
machinesoflovinggrace
140 Beiträge 44 Kommentatoren 0 Aufrufe
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  • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

    Was meint Ihr: ist das abgedrehte „Technikfeindlichkeit“ und „Spinnerei“ oder sollte es einen Anspruch auf KI-Freie Gemeinden, KI-freie Schulen, KI-freie Ämter, KI-freies Leben geben (bzw. gibt es ihn bereits, z.B. wg der Würdegaratie, vgl https://de.wikipedia.org/wiki/Objektformel)?

    Und sollte er (grundrechtlich?) garantiert sein?

    3/3

    expertenkommision_cyberunfall@mastodon.socialE This user is from outside of this forum
    expertenkommision_cyberunfall@mastodon.socialE This user is from outside of this forum
    expertenkommision_cyberunfall@mastodon.social
    schrieb zuletzt editiert von
    #93

    @AwetTesfaiesus

    Es sollte einen Anspruch auf klar dokumentierte, nachvollziehbare Prozesse und Entscheidungsfindung, rein durch Menschen geben.
    Sowie eine Verpflichtung jegliche Nutzung von KI offenzulegen (Bilder, Textbestandteile etc)

    1 Antwort Letzte Antwort
    0
    • jwildeboer@social.wildeboer.netJ jwildeboer@social.wildeboer.net

      @AwetTesfaiesus Seit es Managerversicherungen gibt ist die Kontrollfunktion und die Verantwortung z.B. von Aufsichtsräten praktisch irrelevant geworden. @larsmb

      carlamelee@chaos.socialC This user is from outside of this forum
      carlamelee@chaos.socialC This user is from outside of this forum
      carlamelee@chaos.social
      schrieb zuletzt editiert von
      #94

      @jwildeboer @AwetTesfaiesus @larsmb ganz so einfach ist es dann doch nicht. Kommt drauf an, ob es Bußgelder sind, nach meinem Kenntnisstand läuft noch ein Prozess beim EUGH dazu, speziell bei Verstößen gegen die DSGVO ist nicht sicher, ob man sich im Management da quasi "freikaufen" kann über Versicherungen. Kommt ja auch darauf an, ob es Management in einem KRITIS Bereich ist usw...

      awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Antwort Letzte Antwort
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      • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

        All watched over by #MachinesOfLovingGrace? Mich würde Eure Meinung sehr interessieren:

        Der Schutz von “anderen“ Lebensentwürfen war mE immer grüner Kernbestand. Es war immer grün, bestimmte intrusive Technologien für Menschen mindestens optional zu halten; z.B. Leben ohne Atomenergie, Atomwaffenfreie Zonen, Leben ohne GMO/Gentechnik, ohne Auto.

        Es war mE Teil des Grünen Grund-Konsens, zumindest für Optionalität zu sein. Die Grünen in 🇧🇪 haben sich sogar so genannt (anders gaan leven).
        1/3

        maikek@fedifreu.deM This user is from outside of this forum
        maikek@fedifreu.deM This user is from outside of this forum
        maikek@fedifreu.de
        schrieb zuletzt editiert von
        #95

        @AwetTesfaiesus Imho muss eine Gesetzgebung in die Richtung gehen, die @digitalcourage mit ihrer Petition gegen Digitalzwang einschlagen.
        https://digitalcourage.de/digitalzwang
        #Digitalzwang #KI

        1 Antwort Letzte Antwort
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        • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

          Was meint Ihr: ist das abgedrehte „Technikfeindlichkeit“ und „Spinnerei“ oder sollte es einen Anspruch auf KI-Freie Gemeinden, KI-freie Schulen, KI-freie Ämter, KI-freies Leben geben (bzw. gibt es ihn bereits, z.B. wg der Würdegaratie, vgl https://de.wikipedia.org/wiki/Objektformel)?

          Und sollte er (grundrechtlich?) garantiert sein?

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          klappspatack@troet.cafeK This user is from outside of this forum
          klappspatack@troet.cafeK This user is from outside of this forum
          klappspatack@troet.cafe
          schrieb zuletzt editiert von
          #96

          @AwetTesfaiesus Bitte, bitte Ja, ja, ja und ja!!!

          1 Antwort Letzte Antwort
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          • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

            @brolf
            So?

            brolf@chaos.socialB This user is from outside of this forum
            brolf@chaos.socialB This user is from outside of this forum
            brolf@chaos.social
            schrieb zuletzt editiert von
            #97

            @AwetTesfaiesus Ich dachte an Daneel Olivaw und Giskard Reventlov aber sure 😆

            awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Antwort Letzte Antwort
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            • brolf@chaos.socialB brolf@chaos.social

              @AwetTesfaiesus Ich dachte an Daneel Olivaw und Giskard Reventlov aber sure 😆

              awettesfaiesus@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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              awettesfaiesus@mastodon.social
              schrieb zuletzt editiert von
              #98

              @brolf if it's not in the movie, I don't know it!

              brolf@chaos.socialB 1 Antwort Letzte Antwort
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              • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                @WolGus nochmal advocata diaboli: Kernfusion steuern, Ernten, Wasserverbrauch, Verkehrsströme optimieren. Deine Steuererklärung optimieren. Deinen verstorbenen Partner simulieren.

                An Verheißungen ist ja wahrlich kein Mangel.

                torsten@libranet.deT This user is from outside of this forum
                torsten@libranet.deT This user is from outside of this forum
                torsten@libranet.de
                schrieb zuletzt editiert von
                #99
                @AwetTesfaiesus KI wird vor allem Kapitalismus optimieren. Hier und da kann es auch dir und mir nutzen, z.B. in der Medizin um Krankheiten besser und früher zu erkennen. So wie die Rahmenbedinungen jetzt sind, überwiegen jedoch die Nachteile.
                awettesfaiesus@mastodon.socialA kaibojens@gruene.socialK 2 Antworten Letzte Antwort
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                • carlamelee@chaos.socialC carlamelee@chaos.social

                  @jwildeboer @AwetTesfaiesus @larsmb ganz so einfach ist es dann doch nicht. Kommt drauf an, ob es Bußgelder sind, nach meinem Kenntnisstand läuft noch ein Prozess beim EUGH dazu, speziell bei Verstößen gegen die DSGVO ist nicht sicher, ob man sich im Management da quasi "freikaufen" kann über Versicherungen. Kommt ja auch darauf an, ob es Management in einem KRITIS Bereich ist usw...

                  awettesfaiesus@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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                  awettesfaiesus@mastodon.social
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #100

                  Und es gibt für die Strafverfolgung ein paar offene Türen, die sich waffenfähig machen lassen. Ob oder ob nicht ist leider eine politische Entscheidung der Innenbehörden.

                  Dabei wäre es m.E. andersherum richtig. Finanziell haften, statt strafrechtlich verantworten.

                  @carlamelee @jwildeboer @larsmb

                  1 Antwort Letzte Antwort
                  0
                  • torsten@libranet.deT torsten@libranet.de
                    @AwetTesfaiesus KI wird vor allem Kapitalismus optimieren. Hier und da kann es auch dir und mir nutzen, z.B. in der Medizin um Krankheiten besser und früher zu erkennen. So wie die Rahmenbedinungen jetzt sind, überwiegen jedoch die Nachteile.
                    awettesfaiesus@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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                    awettesfaiesus@mastodon.social
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #101

                    @torsten Den ersten Teil Deiner Aussage sehe ich jedenfalls aktuell ähnlich.

                    1 Antwort Letzte Antwort
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                    • falk@mastodon.onlineF falk@mastodon.online

                      @AwetTesfaiesus Guter Gedanke, würde ich aber differenzierter betrachten. KI kann Vieles verbessern helfen, darf aber nicht das Ruder übernehmen. Bereits jetzt wissen manche Behörden-MA nicht, warum “der Computer" best. Entscheidungen trifft. Auch Pauschal KI-freie Schulen halte ich daher für einen Fehler. Wie sollen wir KI einigermaßen beherrschen, wenn wir die Kids nicht lehren, damit umzugehen?

                      awettesfaiesus@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
                      awettesfaiesus@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
                      awettesfaiesus@mastodon.social
                      schrieb zuletzt editiert von
                      #102

                      @falk Meinst Du das wirklich so, oder ist das ein Mäßigungsreflex? Advocata Diaboli: Alkoholkonsum lehren wir ja in der Schule auch nicht aktiv.

                      falk@mastodon.onlineF 1 Antwort Letzte Antwort
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                      • torsten@libranet.deT torsten@libranet.de
                        @AwetTesfaiesus KI wird vor allem Kapitalismus optimieren. Hier und da kann es auch dir und mir nutzen, z.B. in der Medizin um Krankheiten besser und früher zu erkennen. So wie die Rahmenbedinungen jetzt sind, überwiegen jedoch die Nachteile.
                        kaibojens@gruene.socialK This user is from outside of this forum
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                        kaibojens@gruene.social
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #103

                        @torsten @AwetTesfaiesus Wir müssen KI hier aber trennen zwischen dem LLM Quatsch im Copilot und Groks Bildgenerator auf der einen Seite und etwa KI bei der Proteinfaltung auf der anderen Seite.

                        Ansätze wie die von Alphafold sind da sehr erfolgversprechend.

                        https://www.zeit.de/digital/2024-05/alphafold-google-kuenstliche-intelligenz-molekuele-dna

                        awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Antwort Letzte Antwort
                        0
                        • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                          Was meint Ihr: ist das abgedrehte „Technikfeindlichkeit“ und „Spinnerei“ oder sollte es einen Anspruch auf KI-Freie Gemeinden, KI-freie Schulen, KI-freie Ämter, KI-freies Leben geben (bzw. gibt es ihn bereits, z.B. wg der Würdegaratie, vgl https://de.wikipedia.org/wiki/Objektformel)?

                          Und sollte er (grundrechtlich?) garantiert sein?

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                          asbfreiburg@freiburg.socialA This user is from outside of this forum
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                          asbfreiburg@freiburg.social
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #104

                          @AwetTesfaiesus Ich glaube nicht, dass die Frage so wie sie gestellt ist, zielführend ist. "KI" ist ein viel zu schwammiger Begriff. Unter KI - oder besser: maschinellem Lernen - werden so viele verschiedene Algorithmen und Anwendungsfälle zusammengefasst, dass die Forderung nach "KI"-Freiheit keinen Sinn ergibt.
                          Einfaches Beispiel aus unserer Archivarbeit: Unsere Nutzer:innen können einen großen Index aller bei uns digital oder digitalisiert vorliegenden Bestände nutzen. Die Erstellung dieses Indexes wäre ohne KI nicht möglich, denn Texterkennung (OCR) ist natürlich eine KI-Anwendung, ebenso die Transkription von Audio- und Video-Dateien. Sollen wir jetzt unsere Nutzer:innen davor warnen, dass sie KI nutzen, wenn sie mit Hilfe dieses Volltextindexes bei uns recherchieren? Das wäre Unsinn. Andererseits müssen wir sie aber tatsächlich darauf hinweisen, dass die Rechercheergebnisse wahrscheinlich unvollständig sind, weil die automatische Texterkennung eine gewisse Fehlerquote hat.
                          Jetzt kommt natürlich das Argument, dass "diese Art von KI" nicht gemeint sei, sondern nur Deep Learning. Aber auch ein einfacher, ziemlich gut durchschaubarer und in Maßen kontrollierbarer KI-Algorithmus wie lineare Regression kann gesellschaftlich massiven Schaden anrichten. Zum Beispiel wenn er über die Kreditwürdigkeit von Menschen entscheidet. Oder wenn er - wie es die Arbeitsagentur in Österreich wollte - darüber entscheidet, welche:r Arbeitslose eine Qualifizierungsmaßnahme bekommt oder nicht.
                          Es ist primär nicht das Werkzeug, sondern sein Einsatz, der gesellschaftlich diskutiert werden muss. Eine Debatte über ein pauschales Recht auf "KI"-Freiheit geht dabei an den realen Problemen vorbei.

                          awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Antwort Letzte Antwort
                          0
                          • kaibojens@gruene.socialK kaibojens@gruene.social

                            @torsten @AwetTesfaiesus Wir müssen KI hier aber trennen zwischen dem LLM Quatsch im Copilot und Groks Bildgenerator auf der einen Seite und etwa KI bei der Proteinfaltung auf der anderen Seite.

                            Ansätze wie die von Alphafold sind da sehr erfolgversprechend.

                            https://www.zeit.de/digital/2024-05/alphafold-google-kuenstliche-intelligenz-molekuele-dna

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                            awettesfaiesus@mastodon.social
                            schrieb zuletzt editiert von
                            #105

                            @kaibojens @torsten Kannst Du darlegen, woran Du diese Unterscheidung konkret fest machst?

                            Nehmen wir etwas ungefährliches:

                            Sagen wir, Dein Antrag auf Ausnahmeparkerlaubnis wird von der KI gewürdigt und beschieden.

                            Oder Deine Zulassung zu einem Erlaubnispflichtigen Beruf.

                            Oder die Studienplatzvergabe.

                            Oder die Anerkennung von Bestimmten Kosten als 'außergewöhnliche Belastung' bei der Einkommensteuer.

                            kaibojens@gruene.socialK coastgnu@federation.networkC 2 Antworten Letzte Antwort
                            0
                            • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                              Ich wüsste gern von Euch:
                              ➡️ Brauchen wir dasselbe für KI?

                              Ich denke nämlich, es ist absehbar, dass KI sehr schnell in alle Lebensbereiche diffundieren wird.

                              Es sind sicher mehrere Modelle denkbar. Z.B. drängt sich m.E. auf:

                              1. Ein Recht auf Leben, das nicht strukturell von KI abhängt
                              2. Ein Recht auf Leben in dem eine Interaktion mit KI (Staat/Privat) nicht erzwungen wird
                              3. Ein Recht auf menschliche Überprüfung einer KI Entscheidung.
                              4. Sigel für KI-freie Produkte/Dienstleistungen?
                              2/3

                              weddige@gruene.socialW This user is from outside of this forum
                              weddige@gruene.socialW This user is from outside of this forum
                              weddige@gruene.social
                              schrieb zuletzt editiert von
                              #106

                              @AwetTesfaiesus auf jeden Fall, wobei das leider nur sehr eingeschränkt geht.

                              Ein Recht auf menschliche Überprüfung einer KI Entscheidung ist IMHO das mindeste, ein Recht auf Leben, das nicht strukturell von KI abhängt, wäre wünschenswert.

                              Ein Recht auf Leben in dem eine Interaktion mit KI nicht erzwungen wird, adressiert IMHO vor allem ein Gefühl, löst aber kein Problem, wenn im Hintergrund doch wieder alles über KI läuft. Das Siegel kommt stark auf die Umsetzung an.

                              1/n

                              weddige@gruene.socialW forthy42@mastodon.net2o.deF 2 Antworten Letzte Antwort
                              0
                              • asbfreiburg@freiburg.socialA asbfreiburg@freiburg.social

                                @AwetTesfaiesus Ich glaube nicht, dass die Frage so wie sie gestellt ist, zielführend ist. "KI" ist ein viel zu schwammiger Begriff. Unter KI - oder besser: maschinellem Lernen - werden so viele verschiedene Algorithmen und Anwendungsfälle zusammengefasst, dass die Forderung nach "KI"-Freiheit keinen Sinn ergibt.
                                Einfaches Beispiel aus unserer Archivarbeit: Unsere Nutzer:innen können einen großen Index aller bei uns digital oder digitalisiert vorliegenden Bestände nutzen. Die Erstellung dieses Indexes wäre ohne KI nicht möglich, denn Texterkennung (OCR) ist natürlich eine KI-Anwendung, ebenso die Transkription von Audio- und Video-Dateien. Sollen wir jetzt unsere Nutzer:innen davor warnen, dass sie KI nutzen, wenn sie mit Hilfe dieses Volltextindexes bei uns recherchieren? Das wäre Unsinn. Andererseits müssen wir sie aber tatsächlich darauf hinweisen, dass die Rechercheergebnisse wahrscheinlich unvollständig sind, weil die automatische Texterkennung eine gewisse Fehlerquote hat.
                                Jetzt kommt natürlich das Argument, dass "diese Art von KI" nicht gemeint sei, sondern nur Deep Learning. Aber auch ein einfacher, ziemlich gut durchschaubarer und in Maßen kontrollierbarer KI-Algorithmus wie lineare Regression kann gesellschaftlich massiven Schaden anrichten. Zum Beispiel wenn er über die Kreditwürdigkeit von Menschen entscheidet. Oder wenn er - wie es die Arbeitsagentur in Österreich wollte - darüber entscheidet, welche:r Arbeitslose eine Qualifizierungsmaßnahme bekommt oder nicht.
                                Es ist primär nicht das Werkzeug, sondern sein Einsatz, der gesellschaftlich diskutiert werden muss. Eine Debatte über ein pauschales Recht auf "KI"-Freiheit geht dabei an den realen Problemen vorbei.

                                awettesfaiesus@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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                                awettesfaiesus@mastodon.social
                                schrieb zuletzt editiert von
                                #107

                                @ASBFreiburg Das weiß ich und ich habe bewußt weit gefragt.

                                Wenn ich die Richtervereinigung richtig höre ist ja schon der Einsatz von Webformularen KI.

                                Und "das ist nicht gemeint" sage ich explizit nicht. Aber auch bei der OCR finde ich das schon problematisch.

                                https://media.ccc.de/v/31c3_-_6558_-_de_-_saal_g_-_201412282300_-_traue_keinem_scan_den_du_nicht_selbst_gefalscht_hast_-_david_kriesel

                                Es geht mir (auch) um die extreme Bedeutung: Gibt es ein Recht auf Existenz in einem Gemeinwesen (Staat), ohne mit KI in Interaktion treten zu müssen oder zum Gegenstand (Objekt) von KI gemacht zu werden?

                                asbfreiburg@freiburg.socialA 1 Antwort Letzte Antwort
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                                • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                                  @kaibojens @torsten Kannst Du darlegen, woran Du diese Unterscheidung konkret fest machst?

                                  Nehmen wir etwas ungefährliches:

                                  Sagen wir, Dein Antrag auf Ausnahmeparkerlaubnis wird von der KI gewürdigt und beschieden.

                                  Oder Deine Zulassung zu einem Erlaubnispflichtigen Beruf.

                                  Oder die Studienplatzvergabe.

                                  Oder die Anerkennung von Bestimmten Kosten als 'außergewöhnliche Belastung' bei der Einkommensteuer.

                                  kaibojens@gruene.socialK This user is from outside of this forum
                                  kaibojens@gruene.socialK This user is from outside of this forum
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                                  schrieb zuletzt editiert von
                                  #108

                                  @AwetTesfaiesus @torsten Ich habe noch keine abschließende Meinung zu alldem, tendiere aber dazu mich Rainer Mühlhoff und seinem Buch „Künstliche Intelligenz und der neue Faschismus“ und dort dem Kapitel „Von der Fallprüfung zur Fallwette“ anzuschließen. (1/3)

                                  1 Antwort Letzte Antwort
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                                  • weddige@gruene.socialW weddige@gruene.social

                                    @AwetTesfaiesus auf jeden Fall, wobei das leider nur sehr eingeschränkt geht.

                                    Ein Recht auf menschliche Überprüfung einer KI Entscheidung ist IMHO das mindeste, ein Recht auf Leben, das nicht strukturell von KI abhängt, wäre wünschenswert.

                                    Ein Recht auf Leben in dem eine Interaktion mit KI nicht erzwungen wird, adressiert IMHO vor allem ein Gefühl, löst aber kein Problem, wenn im Hintergrund doch wieder alles über KI läuft. Das Siegel kommt stark auf die Umsetzung an.

                                    1/n

                                    weddige@gruene.socialW This user is from outside of this forum
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                                    schrieb zuletzt editiert von
                                    #109

                                    @AwetTesfaiesus ein Aspekt von KI, von dem es kein Opt-Out gibt, sind die indirekten Konsequenzen: Hardwarepreise, die durch die Decke gehen, der Ressourcenbedarf und (da sollte IMHO mehr Fokus drauf gelegt werden) die enormen Risiken für die Wirtschaft:

                                    Zum einen die Spekulationsblase, die jederzeit die Weltwirtschaft in eine Krise stürzen kann, die alle Unternehmen betrifft, egal ob sie KI einsetzten oder nicht.

                                    2/n

                                    weddige@gruene.socialW 1 Antwort Letzte Antwort
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                                    • weddige@gruene.socialW weddige@gruene.social

                                      @AwetTesfaiesus ein Aspekt von KI, von dem es kein Opt-Out gibt, sind die indirekten Konsequenzen: Hardwarepreise, die durch die Decke gehen, der Ressourcenbedarf und (da sollte IMHO mehr Fokus drauf gelegt werden) die enormen Risiken für die Wirtschaft:

                                      Zum einen die Spekulationsblase, die jederzeit die Weltwirtschaft in eine Krise stürzen kann, die alle Unternehmen betrifft, egal ob sie KI einsetzten oder nicht.

                                      2/n

                                      weddige@gruene.socialW This user is from outside of this forum
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                                      schrieb zuletzt editiert von
                                      #110

                                      @AwetTesfaiesus und zum anderen Unternehmen, die gerade massiv Know-How verlieren, weil sie an Stellen auf KI setzen, an denen sie es nicht sollten. Auf die Gründe und ob das kurzfristig sogar aufgeht, möchte ich gar nicht eingehen. Aber die Wirtschaft geht hier gerade enorme Risiken ein.

                                      Das Ziel verantwortungsvoller Wirtschaftspolitik in DE und der EU muss es sein, dafür zu sorgen, dass die Wirtschaft einen KI-Kollaps überleben kann.

                                      3/3

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                                      • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                                        Was meint Ihr: ist das abgedrehte „Technikfeindlichkeit“ und „Spinnerei“ oder sollte es einen Anspruch auf KI-Freie Gemeinden, KI-freie Schulen, KI-freie Ämter, KI-freies Leben geben (bzw. gibt es ihn bereits, z.B. wg der Würdegaratie, vgl https://de.wikipedia.org/wiki/Objektformel)?

                                        Und sollte er (grundrechtlich?) garantiert sein?

                                        3/3

                                        joschtl@karlsruhe-social.deJ This user is from outside of this forum
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                                        schrieb zuletzt editiert von
                                        #111

                                        @AwetTesfaiesus Der Grat zwischen "Technikfeindlichkeit" und "Recht auf KI-Freiheit" ist schmal.
                                        Vor allem: KI ≠ LLM.
                                        Maschinelles Handschrift-Lesen (Adressen auf Briefen) oder Vorsortieren von Röntgenbildern u.Ä. ist etabliert, toll und KI. Forschung in jede Richtung sollte auch möglich sein.
                                        Aber z.B. ahnungslos stammelnde Support-Abwimmler auf LLM-Basis sollte man per Gesetz sofort ablehnen können, das ganze DeepFake-Video-Zeug braucht dringend Regulierung. Und der Ressourcenverbrauch!

                                        1 Antwort Letzte Antwort
                                        0
                                        • weddige@gruene.socialW weddige@gruene.social

                                          @AwetTesfaiesus auf jeden Fall, wobei das leider nur sehr eingeschränkt geht.

                                          Ein Recht auf menschliche Überprüfung einer KI Entscheidung ist IMHO das mindeste, ein Recht auf Leben, das nicht strukturell von KI abhängt, wäre wünschenswert.

                                          Ein Recht auf Leben in dem eine Interaktion mit KI nicht erzwungen wird, adressiert IMHO vor allem ein Gefühl, löst aber kein Problem, wenn im Hintergrund doch wieder alles über KI läuft. Das Siegel kommt stark auf die Umsetzung an.

                                          1/n

                                          forthy42@mastodon.net2o.deF This user is from outside of this forum
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                                          schrieb zuletzt editiert von
                                          #112

                                          @weddige @AwetTesfaiesus Menschliche Überprüfung? Die „Technik“ fand am 6.1., dass mein Facebook-Profil Fake ist. Menschliche Überprüfung? Wird versprochen, bislang aber noch nichts zu sehen. Zudem ist meine Erfahrung mit solchen Menschen, die für derartige Konzerne Überprüfungen machen, keineswegs gut: das sind schlecht bezahlte Click-Worker, die im Akkord arbeiten. Zudem ist das die letzte Instanz. Gut, mein Facebook-Account ist nicht so wichtig. Aber ich warne davor, Menschen ganz generell für klug zu halten. Es gibt genügend Leute, die das nicht sind, oder deren Anreize gar nicht vorsehen, dass sie intelligente Entscheidungen treffen.

                                          awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Antwort Letzte Antwort
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