Ich persönlich hätte nichts dagegen in Zukunft Facharzttermine durch meinen Hausarzt zu veranlassen.
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@diabhoil Die Kehrseite der Medaille ist das Patienten aufgrund selbstgestellter "Diagnosen" die Praxen der Fachärzte verstopfen und es keine koordinierte Behandlungen gibt, was schlussendlich auch eher negativ ist.
@jwildeboer kommt vielleicht am Ende drauf an um welche Ärzte es geht.
Für nen Augenarzt-Termin brauche ich imo nicht zum Hausarzt vorher gehen. Das gleiche gilt für nen Zahnarzt-Termin. Mache gehen z.B. für ne regelmäßige Ohrenreinigung zum HNO Arzt. Sollte man dafür dann auch in Zukunft erst zum Hausarzt um abzustimmen, ob das nötig ist oder nicht?
Also ja, es gibt sicherlich Fälle, wo man ggf. selbst irgendwas falsch diagnostiziert und man das ggf. mit einem Hausarzt-Termin abfangen könnte. Aber oft liegt man ja auch gar nicht mal so weit daneben mit seiner Selbstdiagnose und wird dann vom Hausarzt weiter geleitet, weil der selbst auch nur raten kann. Und dann war man unnötigerweise bei zwei Ärzten. Wenn es dadurch in Zukunft schneller geht wäre das vielleicht ok?
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@jwildeboer kommt vielleicht am Ende drauf an um welche Ärzte es geht.
Für nen Augenarzt-Termin brauche ich imo nicht zum Hausarzt vorher gehen. Das gleiche gilt für nen Zahnarzt-Termin. Mache gehen z.B. für ne regelmäßige Ohrenreinigung zum HNO Arzt. Sollte man dafür dann auch in Zukunft erst zum Hausarzt um abzustimmen, ob das nötig ist oder nicht?
Also ja, es gibt sicherlich Fälle, wo man ggf. selbst irgendwas falsch diagnostiziert und man das ggf. mit einem Hausarzt-Termin abfangen könnte. Aber oft liegt man ja auch gar nicht mal so weit daneben mit seiner Selbstdiagnose und wird dann vom Hausarzt weiter geleitet, weil der selbst auch nur raten kann. Und dann war man unnötigerweise bei zwei Ärzten. Wenn es dadurch in Zukunft schneller geht wäre das vielleicht ok?
@jwildeboer Eigentlich noch schlimmer wäre, wenn der Hausarzt, dann aus Unwissenheit (oder anderen Gründen, wer weiß was sich die Politik und die Kassen da für tolle Regeln ausdenken), keinen Facharzt-Termin veranlasst und/oder eine Fehldiagnose stellt.
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@larsmb Umgekehrt macht für mich mehr Sinn. Hausarzt Überweisung mit Terminpflicht und wenn man glaubt selber besser beurteilen zu können welcher Facharzt zu einem passt dann muss man das selber regeln. Aber zumindest hat man einen gesicherten Termin.
@jwildeboer Ja, das funktioniert auch. Halt mit der Möglichkeit dazu, nicht komplett restriktiv.
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@jwildeboer Ja, das funktioniert auch. Halt mit der Möglichkeit dazu, nicht komplett restriktiv.
@larsmb Genau. Zeitnahe Versorgung zuerst, Wahlfreiheit danach.
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@electricfusionQ @jwildeboer @alerich
Ich habe es bei einer Freundin hier auch schon erlebt, wie durch die falsche Diagnose des HA die richtige Behandlung zu ihrem Nachteil verzögert wurde.
Hier sind die Ärzte noch sehr deutlich „Götter in Weiß“, die man nicht herausfordert. Zumindest ist das bisher mein Eindruck.@samy Aber dann auf gut Glück und nach Rücksprache mit Dr. Google alle möglichen FachärztInnen auf eigene Faust abklappern ist auch keine gute Lösung. (Etwas überspitzt, aber nicht ganz unrealistisch) @electricfusionQ @alerich
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@samy Aber dann auf gut Glück und nach Rücksprache mit Dr. Google alle möglichen FachärztInnen auf eigene Faust abklappern ist auch keine gute Lösung. (Etwas überspitzt, aber nicht ganz unrealistisch) @electricfusionQ @alerich
@jwildeboer @electricfusionQ @alerich
Klar. Wie gesagt, wenn es nicht offensichtlich ist, dann würde ich den HA konsultieren. Aber oft kennt man seine Schwachstellen doch schon. -
@jwildeboer @electricfusionQ @alerich
Klar. Wie gesagt, wenn es nicht offensichtlich ist, dann würde ich den HA konsultieren. Aber oft kennt man seine Schwachstellen doch schon.@samy Mir geht es nicht um den Einzelfall, sondern um die prinzipielle Herangehensweise. Nicht alle Patienten haben Zeit u d Wissen für eine gute Selbstdiagnose aber jeder sollte zeitnah versorgt werden. @electricfusionQ @alerich
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@samy Mir geht es nicht um den Einzelfall, sondern um die prinzipielle Herangehensweise. Nicht alle Patienten haben Zeit u d Wissen für eine gute Selbstdiagnose aber jeder sollte zeitnah versorgt werden. @electricfusionQ @alerich
@jwildeboer @electricfusionQ @alerich
Das ist mir klar. Ist es denn so, dass viele Leute sich von ChatGPT oder Google den Facharzt empfehlen lassen? Gehen die ggf. nicht trotzdem erst zum HA? -
Ich persönlich hätte nichts dagegen in Zukunft Facharzttermine durch meinen Hausarzt zu veranlassen. Aber nur wenn mein Hausarzt dann auch dafür verantwortlich ist die Termine kurzfristig beim Facharzt zu vereinbaren. Das würde mir als Kassenpatient viel Zeit und Ärger sparen. Also TL;DR Facharztüberweisung nur mit Terminangebot. Dann auch gerne exklusiv über Hausarzt.
Mein Hausarzt macht das Teilweise
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Dafür braucht es neue Prozesse, wo Ärzte besser und effektiver zusammenarbeiten können. Technisch lösbar. Man muss es nur wollen. Ach ja, mein Post bezieht sich auf Kassenpatienten. Privat Versicherte leben in einer anderen Welt. Die sind hier explizit NICHT mitgemeint.
@jwildeboer und es braucht mehr Fachärzte. Im Raum Erlangen einen Psychiater zu bekommen ist unmöglich... Kardiologen halbes Jahr Wartezeit, Pulmologen ebenfalls.
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@jwildeboer Eigentlich noch schlimmer wäre, wenn der Hausarzt, dann aus Unwissenheit (oder anderen Gründen, wer weiß was sich die Politik und die Kassen da für tolle Regeln ausdenken), keinen Facharzt-Termin veranlasst und/oder eine Fehldiagnose stellt.
@diabhoil @jwildeboer Dies. Sprich: Die Aus- und Fortbildung für Hausärztys müsste drastisch verbessert werden.
Nicht nur weil die sich in der Regel mit Bedarfen von -jm- med. Minderheiten nicht auskennen. Ich zB bin trans und muss praktisch jedes Arzty einzeln aufklären, PLUS sie schieben gerne jegliches Problem erst mal auf „Ach sie nehmen Hormone?“.
Viele Betroffenen-Verbände beklagen mangelndes Wissen der Hausärztys, unter anderem auch drastisch fehlende Queer-Sensibilität.
Aber auch für Standard-Bevölkerung. Beispiel aus meinem direkten Umfeld: Mutter, damals 86, Diabetikerin, hat normalen Termin beim Hausarzt. Trifft wg Urlaub auf dessen Praxispartner. Dem kommt was komisch vor, schickt sie zur Kardiologie. Der Kardiologe macht EKG, traut sich schon nicht, Belastungs-EKG zu machen. Schickt die Resultate an den Hausarzt; den anderen. Es passiert nix. Zwei Monate später klappt sie zusammen. Diagnose: Schwere Herzinsuffizienz, Verschlüsse bis zu 70 und 90%, zwei Stents sofort, danach mal schauen. Story ongoing seit drei Jahren.
Heisst: Ihr Standard-Hausarzt hat da klar die Anzeichen übersehen UND vermutlich auch die Tests der Kardiologie nicht oder falsch verstanden.
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Dafür braucht es neue Prozesse, wo Ärzte besser und effektiver zusammenarbeiten können. Technisch lösbar. Man muss es nur wollen. Ach ja, mein Post bezieht sich auf Kassenpatienten. Privat Versicherte leben in einer anderen Welt. Die sind hier explizit NICHT mitgemeint.
@jwildeboer und ich hätte gerne eine Einschränkung von Doctolib. Selbst wenn ich den Termin physisch in der Praxis mache, landen meine Daten dort. Eine Alternative zu der Facharztpraxis ist nicht gegeben als Kassenpatientin.
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B bjoerne@norden.social shared this topic