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  3. Zum letzten Teil unserer heutigen Serie zu den Spuren jüdischer Geschichte...

Zum letzten Teil unserer heutigen Serie zu den Spuren jüdischer Geschichte...

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  • stadt_land_erleben@mastodon.socialS This user is from outside of this forum
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    #1

    Zum letzten Teil unserer heutigen Serie zu den Spuren jüdischer Geschichte...

    Kitzingen. Ab dem 13. Jahrhundert gab es in Kitzingen eine kleine, jüdische Gemeinde.
    Während des Pestpogroms Mitte des 14. Jahrhunderts kamen mehrere jüdisch gläubige Menschen zu Tode. Dennoch blieb die jüdische Gemeinde in Kitzingen erhalten und blühte erneut auf.

    Ab dem 15. Jahrhundert drohte den jüdischen Familien die Ausweisung.

    1/4

    #kitzingen #bildung #geschichte #synagoge #nationalsozialismus

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    • stadt_land_erleben@mastodon.socialS stadt_land_erleben@mastodon.social

      Zum letzten Teil unserer heutigen Serie zu den Spuren jüdischer Geschichte...

      Kitzingen. Ab dem 13. Jahrhundert gab es in Kitzingen eine kleine, jüdische Gemeinde.
      Während des Pestpogroms Mitte des 14. Jahrhunderts kamen mehrere jüdisch gläubige Menschen zu Tode. Dennoch blieb die jüdische Gemeinde in Kitzingen erhalten und blühte erneut auf.

      Ab dem 15. Jahrhundert drohte den jüdischen Familien die Ausweisung.

      1/4

      #kitzingen #bildung #geschichte #synagoge #nationalsozialismus

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      schrieb zuletzt editiert von
      #2

      2/4

      Daraufhin verzichteten die Familien auf bestehende Schuldforderungen und konnten so in der Stadt bleiben.

      Im Mittelalter war die jüdische Synagoge in verschiedenen privaten Wohnhäusern untergebracht. Ab dem 16. Jahrhundert gab es eine Synagoge nahe der damaligen Stadtmauer. Von dieser ersten Synagoge ist heute nichts mehr erhalten, denn das Gebäude wurde während des Zweiten Weltkriegs bei einem Luftangriff zerstört.

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        2/4

        Daraufhin verzichteten die Familien auf bestehende Schuldforderungen und konnten so in der Stadt bleiben.

        Im Mittelalter war die jüdische Synagoge in verschiedenen privaten Wohnhäusern untergebracht. Ab dem 16. Jahrhundert gab es eine Synagoge nahe der damaligen Stadtmauer. Von dieser ersten Synagoge ist heute nichts mehr erhalten, denn das Gebäude wurde während des Zweiten Weltkriegs bei einem Luftangriff zerstört.

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        #3

        3/4

        Das heute als "Alte Synagoge" bezeichnete Gebäude wurde 1883 errichtet und ersetzte die alte Synagoge.

        1938 wurde die Synagoge von den Nationalsozialisten in Brand gesetzt und schwer beschädigt. Große Teile der kostbaren Ausstattung gingen für immer verloren. Jüdische Mitbürger wurden verfolgt und in Konzentrationslagern ermordet.

        Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die ausgebrannte Synagoge saniert und als Lagerraum genutzt.

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          3/4

          Das heute als "Alte Synagoge" bezeichnete Gebäude wurde 1883 errichtet und ersetzte die alte Synagoge.

          1938 wurde die Synagoge von den Nationalsozialisten in Brand gesetzt und schwer beschädigt. Große Teile der kostbaren Ausstattung gingen für immer verloren. Jüdische Mitbürger wurden verfolgt und in Konzentrationslagern ermordet.

          Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die ausgebrannte Synagoge saniert und als Lagerraum genutzt.

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          schrieb zuletzt editiert von
          #4

          4/4
          1976 sollte das Gebäude sogar auf Anweisung des Kitzinger Stadtrates abgerissen werden. Glücklicherweise konnte der Abriss verhindert werden. Die Synagoge wurde durch bürgerliches Engagement saniert. Seit der Wiedereröffnung im Jahr 1993 dient sie als Erinnerungsort für die Verbrechen der NS-Diktatur und der Geschichte jüdischen Lebens in Kitzingen.

          Unsere Entdeckerpfade machen die jüdische Geschichte im öffentlichen Raum sichtbar und erlebbar – draußen, digital und kostenfrei. Jeden Tag.

          elbtalpomeranze@mastodon.socialE 1 Antwort Letzte Antwort
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            4/4
            1976 sollte das Gebäude sogar auf Anweisung des Kitzinger Stadtrates abgerissen werden. Glücklicherweise konnte der Abriss verhindert werden. Die Synagoge wurde durch bürgerliches Engagement saniert. Seit der Wiedereröffnung im Jahr 1993 dient sie als Erinnerungsort für die Verbrechen der NS-Diktatur und der Geschichte jüdischen Lebens in Kitzingen.

            Unsere Entdeckerpfade machen die jüdische Geschichte im öffentlichen Raum sichtbar und erlebbar – draußen, digital und kostenfrei. Jeden Tag.

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            schrieb zuletzt editiert von
            #5

            @stadt_land_erleben Danke für eure interessante Tour durch die verschiedenen Orten jüdischen Lebens. Ich verbrachte meine Kindheit (in der ehem. Juden-Gasse) in unmittelbarer Nachbarschaft eines alten bereits geschlossenen jüdischen Friedhofs, der mir immer sehr geheimnisvoll erschien. Vor etlichen Jahren habe ich dann mal eine Führung dort besuchen können.

            https://de.wikipedia.org/wiki/Alter_J%C3%BCdischer_Friedhof_(Dresden)#

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            • elbtalpomeranze@mastodon.socialE elbtalpomeranze@mastodon.social

              @stadt_land_erleben Danke für eure interessante Tour durch die verschiedenen Orten jüdischen Lebens. Ich verbrachte meine Kindheit (in der ehem. Juden-Gasse) in unmittelbarer Nachbarschaft eines alten bereits geschlossenen jüdischen Friedhofs, der mir immer sehr geheimnisvoll erschien. Vor etlichen Jahren habe ich dann mal eine Führung dort besuchen können.

              https://de.wikipedia.org/wiki/Alter_J%C3%BCdischer_Friedhof_(Dresden)#

              stadt_land_erleben@mastodon.socialS This user is from outside of this forum
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              schrieb zuletzt editiert von
              #6

              @elbtalpomeranze Sehr gerne. Ich könnte noch endlos weitermachen mit dieser Tour durch die verschiedenen Orte.

              Ich denke, es sind verschiedene Faktoren, die dazu beitragen, dass uns jüdische Friedhöfe ein wenig geheimnisvoll vorkommen. Aus Kindersicht: ein verschlossenes Tor, meist dicht bewachsen, ohne Blumen und Deko, "unleserliche" Schrift...

              elbtalpomeranze@mastodon.socialE 1 Antwort Letzte Antwort
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              • stadt_land_erleben@mastodon.socialS stadt_land_erleben@mastodon.social

                @elbtalpomeranze Sehr gerne. Ich könnte noch endlos weitermachen mit dieser Tour durch die verschiedenen Orte.

                Ich denke, es sind verschiedene Faktoren, die dazu beitragen, dass uns jüdische Friedhöfe ein wenig geheimnisvoll vorkommen. Aus Kindersicht: ein verschlossenes Tor, meist dicht bewachsen, ohne Blumen und Deko, "unleserliche" Schrift...

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                elbtalpomeranze@mastodon.social
                schrieb zuletzt editiert von
                #7

                @stadt_land_erleben Genau, ich habe damals jedesmal durch das Schlüsselloch des rostigen Tores geguckt - zu DDR-Zeiten waren Juden ja auch eher kein Thema.

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