Sehr schöner ChatGPT Takedown an einem sehr simplen aber extrem lustigen Beispiel https://mindmatters.ai/2025/08/chatgpt-5-tries-out-rotated-tic-tac-toe-you-be-the-judge/
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Die prinzipiellen Schwächen dieser Systeme ignoriert er oder erzählt mir das wenn ich nur wohlhabender wäre und 200€/Monat Abos hätte alles total toll wäre (kann ich halt nicht überprüfen und scheint mir auch nicht glaubhaft) (2/2)
@343max Das Schöne ist ja, dass es Forschung gibt und die ist bisher ziemlich eindeutig. Man fühlt sich als Softwareentwickler mit LLM-"Unterstützung " deutlich produktiver als man tatsächlich ist.
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@343max Das Schöne ist ja, dass es Forschung gibt und die ist bisher ziemlich eindeutig. Man fühlt sich als Softwareentwickler mit LLM-"Unterstützung " deutlich produktiver als man tatsächlich ist.
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@rstockm @343max Bisher hat mich noch kein LLM für die Softwareentwicklung überzeugt. Ja, die kotzen schnell einen Prototypen raus, aber sobald die echte Welt damit in Verbindung kommt, explodiert alles.
Für kleine Nischenprobleme kann es vielleicht was taugen, aber da sind spezielle Lösungen sicher besser als LLMs.
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@rstockm @343max Bisher hat mich noch kein LLM für die Softwareentwicklung überzeugt. Ja, die kotzen schnell einen Prototypen raus, aber sobald die echte Welt damit in Verbindung kommt, explodiert alles.
Für kleine Nischenprobleme kann es vielleicht was taugen, aber da sind spezielle Lösungen sicher besser als LLMs.
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@lbenedix @343max Alles hier aus den letzten 2 Jahren dazu zwei nicht öffentliche die noch komplexer sind:
https://github.com/rstockm?tab=repositories
Es kommt halt auch darauf an ob man die LLMs beim Coden als Gegner sieht den man aufs Kreuz legen möchte oder als endlos geduldig motivierten Junior DEV den man ins eigene Projekt einarbeitet.
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@lbenedix @343max Alles hier aus den letzten 2 Jahren dazu zwei nicht öffentliche die noch komplexer sind:
https://github.com/rstockm?tab=repositories
Es kommt halt auch darauf an ob man die LLMs beim Coden als Gegner sieht den man aufs Kreuz legen möchte oder als endlos geduldig motivierten Junior DEV den man ins eigene Projekt einarbeitet.
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@343max @rstockm Bei der Beurteilung, ob ein LLM gute Arbeit macht, spielen viele psychologische Verzerrungen mit. Es fängt schon damit an, dass man selbst etwas tut, also einen Prompt formuliert und dann passiert etwas. Das ist natürlich toll.
Aber ja, es gibt glaub ich kein erfolgreiches Open Source Projekt, bei dem der überwiegende Anteil der Contributions von LLMs kommt. Oder?
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@343max @rstockm Bei der Beurteilung, ob ein LLM gute Arbeit macht, spielen viele psychologische Verzerrungen mit. Es fängt schon damit an, dass man selbst etwas tut, also einen Prompt formuliert und dann passiert etwas. Das ist natürlich toll.
Aber ja, es gibt glaub ich kein erfolgreiches Open Source Projekt, bei dem der überwiegende Anteil der Contributions von LLMs kommt. Oder?
@lbenedix @343max Schön, dass ihr euch einig seid, dass meine Apps alle unterkomplex sind. Was ich sagen kann:
1) ich habe keine Zeile davon selbst geschrieben
2) keines der Projekte hätte ich angefangen ohne LLMs (ich kann kein JavaScript)
3) die Oneshot Quote ist mit den Monaten kontinuierlich gestiegen, bei Testabend fast alles bis auf mobil CSS
4) Einigen der Tools würde ich doch gesellschaftlichen Nutzen zuschreiben wie Mastowall, Mastotags oder Fedipol. -
@lbenedix @343max Schön, dass ihr euch einig seid, dass meine Apps alle unterkomplex sind. Was ich sagen kann:
1) ich habe keine Zeile davon selbst geschrieben
2) keines der Projekte hätte ich angefangen ohne LLMs (ich kann kein JavaScript)
3) die Oneshot Quote ist mit den Monaten kontinuierlich gestiegen, bei Testabend fast alles bis auf mobil CSS
4) Einigen der Tools würde ich doch gesellschaftlichen Nutzen zuschreiben wie Mastowall, Mastotags oder Fedipol.@rstockm Geht mir genauso. Ich brauchte zB Backup-Apps für ein phpBB Forum und meine Friendica-Instanz. Ersteres hab ich vor Jahren schon mal selbst gemacht. War ein Mega-Gefummel und ich hab nichts sinnvolles dabei gelernt.
Mit Claude ging das nicht nur schneller, sondern ich habe auch reichlich gelernt, wie Dinge mit Python gehen können, ohne mich erst durch hunderte Packages zu wühlen, oder in CSS, wo ich so überhaupt keine Ahnung habe. (Die Backup-Apps können static web sites mit den Inhalten erzeugen)
Ich habe aber reichlich Erfahrung in Specs schreiben, Leute anleiten und deren Zeugs testen und debuggen. Job-mässig bin ich eher in C/C++ für Produktionssteuerungen unterwegs. Von embedded bis SAP-Anschluss.
Ich mag die Geschwindigkeit, wenn ich mit Coding LLMs werkel. Es lassen sich Dinge ausprobieren, wo ich Stunden für's (um)schreiben gebraucht hätte. Ich kann viel schneller Packages und Libs finden und anwenden (lassen) in Bereichen, wo ich mich bisher nicht auskenne. Beim Friendica-Backup zB die Authentification, die vier web-APIs, usw. Ich die meiste Zeit auf der funktionalen Ebene, nicht mit einzelnen Fizzeligkeiten beschäftigt. Claude kann inzwischen auch ziemlich gute Doku und Kommentare schreiben, so dass ich mich auch in Code unbekannter Sprachen schnell zurecht finden kann, wenn ich mal genauer schauen möchte.
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@rstockm Geht mir genauso. Ich brauchte zB Backup-Apps für ein phpBB Forum und meine Friendica-Instanz. Ersteres hab ich vor Jahren schon mal selbst gemacht. War ein Mega-Gefummel und ich hab nichts sinnvolles dabei gelernt.
Mit Claude ging das nicht nur schneller, sondern ich habe auch reichlich gelernt, wie Dinge mit Python gehen können, ohne mich erst durch hunderte Packages zu wühlen, oder in CSS, wo ich so überhaupt keine Ahnung habe. (Die Backup-Apps können static web sites mit den Inhalten erzeugen)
Ich habe aber reichlich Erfahrung in Specs schreiben, Leute anleiten und deren Zeugs testen und debuggen. Job-mässig bin ich eher in C/C++ für Produktionssteuerungen unterwegs. Von embedded bis SAP-Anschluss.
Ich mag die Geschwindigkeit, wenn ich mit Coding LLMs werkel. Es lassen sich Dinge ausprobieren, wo ich Stunden für's (um)schreiben gebraucht hätte. Ich kann viel schneller Packages und Libs finden und anwenden (lassen) in Bereichen, wo ich mich bisher nicht auskenne. Beim Friendica-Backup zB die Authentification, die vier web-APIs, usw. Ich die meiste Zeit auf der funktionalen Ebene, nicht mit einzelnen Fizzeligkeiten beschäftigt. Claude kann inzwischen auch ziemlich gute Doku und Kommentare schreiben, so dass ich mich auch in Code unbekannter Sprachen schnell zurecht finden kann, wenn ich mal genauer schauen möchte.
Libraries/Frameworks, Schönes Beispiel, ja …
Ich fang in Cursor damit an das mit ein llm erstmal eine spec und Architektur und requirements schreibt, aus einem offenen Brainstorming mit dem Agenten. Da gehört auch dazu, die Frage zu klären welche libraries/Frameworks man für bestimmte Aspekte nutzen kann und welch pro und con es gibt. Wenn ich dann angebe dass ich kein Enterprise ready riesenframework brauche sondern genau einen Aspekt betrachtet und gelöst haben will, dann kann mir das llm verschiedene Optionen vorschlagen, inkl
Selbstschreiben, und ich kann dann als Architekt das Vorgehen bestimmen.
Am Ende giest der Agent das Brainstorming in die beiden Files Requirements.md und Techspec.md und das sind die ersten Files im Git Repo.
Meine Cursor-Rules sagen, dass diese beiden Files immer wieder Teil des Context sind und zu beachten sind.
natürlich können die sich in den nachfolgenden Sessions auch noch angepasst werden … neue offene Fragen werden dort erörtert und beantwortet.
Ein anderer Agent erstellt dann aus diesen Files einen Plan zum abarbeiten und erst die dritte Agent-Session erzeugt überhaupt Code und trackt den Fortschritt im Plan.Ja, das ist kein OneShot… das ist den Juniordev an die Hand nehmen und ihm logische Planung abnehmen.
Man kann den Junior DEV benutzen und mit ihm produktiv sein. Man kann sich so verhalten, dass man dem juniodev die ganze Zeit Rätsel gibt, die die graue Emminenz kennt und dem Junior dann vor dem Kopf knallen, wie doof er ist. Ich bin gespannt wie lange das im reallife gut geht.
Ralph hat oben mwn nicht behauptet dass die llms alle auf architektenlevel arbeiten. das ist es aber was viele aufgrund des Hypes da rein interpretieren.
Nein! das sind erstmal dumme Juniors die nur bis zur nächsten Frage denken können und wenn man ihnen nicht genug Context gibt, bzw nicht weiß wie man das macht, der ist enttäuscht…Sorry for the longread, my 2ct
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Libraries/Frameworks, Schönes Beispiel, ja …
Ich fang in Cursor damit an das mit ein llm erstmal eine spec und Architektur und requirements schreibt, aus einem offenen Brainstorming mit dem Agenten. Da gehört auch dazu, die Frage zu klären welche libraries/Frameworks man für bestimmte Aspekte nutzen kann und welch pro und con es gibt. Wenn ich dann angebe dass ich kein Enterprise ready riesenframework brauche sondern genau einen Aspekt betrachtet und gelöst haben will, dann kann mir das llm verschiedene Optionen vorschlagen, inkl
Selbstschreiben, und ich kann dann als Architekt das Vorgehen bestimmen.
Am Ende giest der Agent das Brainstorming in die beiden Files Requirements.md und Techspec.md und das sind die ersten Files im Git Repo.
Meine Cursor-Rules sagen, dass diese beiden Files immer wieder Teil des Context sind und zu beachten sind.
natürlich können die sich in den nachfolgenden Sessions auch noch angepasst werden … neue offene Fragen werden dort erörtert und beantwortet.
Ein anderer Agent erstellt dann aus diesen Files einen Plan zum abarbeiten und erst die dritte Agent-Session erzeugt überhaupt Code und trackt den Fortschritt im Plan.Ja, das ist kein OneShot… das ist den Juniordev an die Hand nehmen und ihm logische Planung abnehmen.
Man kann den Junior DEV benutzen und mit ihm produktiv sein. Man kann sich so verhalten, dass man dem juniodev die ganze Zeit Rätsel gibt, die die graue Emminenz kennt und dem Junior dann vor dem Kopf knallen, wie doof er ist. Ich bin gespannt wie lange das im reallife gut geht.
Ralph hat oben mwn nicht behauptet dass die llms alle auf architektenlevel arbeiten. das ist es aber was viele aufgrund des Hypes da rein interpretieren.
Nein! das sind erstmal dumme Juniors die nur bis zur nächsten Frage denken können und wenn man ihnen nicht genug Context gibt, bzw nicht weiß wie man das macht, der ist enttäuscht…Sorry for the longread, my 2ct
@jwalzer @rstockm Genau so arbeite ich auch. Bei größeren Projekten auch mit Projektplan und Meilensteinen, die ich den Agent erstellen und pflegen lasse, die ich aber prüfe und abändere, bevor ich das Go gebe.
Kleinschrittiges Arbeiten scheint bei mir nötig, um Limits und Degradation zu vermeiden.
Die Pläne und Doku sind auch nötig, um zu archivieren und irgendwann später wieder aufsetzen zu können. Es ist schon erstaunlich was bei „erstelle eine vollständige Doku mit Spezifikationen, Entscheidungen und Erkenntnissen, um später in einem neuen Chat fortsetzen zu können" alles entsteht.