Eine Studie der dänischen Universität Aarhus zeigt, dass Horrorfans während der Corona-Pandemie weniger gestresst waren und die Situation häufiger als Möglichkeit zur Weiterentwicklung wahrgenommen haben.
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Eine Studie der dänischen Universität Aarhus zeigt, dass Horrorfans während der Corona-Pandemie weniger gestresst waren und die Situation häufiger als Möglichkeit zur Weiterentwicklung wahrgenommen haben. Der Grund: Horrorfans haben sich jahrelang mit fiktiven Bedrohungen beschäftigt und den Umgang mit #Angst in einer sicheren Umgebung übt. Auf eine echte Bedrohung seien sie besser vorbereitet.
Mehr über Angst und ihre politische und gesellschaftliche Bedeutung unter https://www.bpb.de/571759
@bpb Hmmm. Könnte es nicht auch sein, dass manche Menschen gerne Horrorfilme sehen, weil sie von vornherein ein anderes Verhältnis zu Angst & Schrecken haben (psychisch robuster sind? Angstlust empfinden?) und deshalb - nicht wegen der Filme - weniger gestresst durch die Pandemie gekommen sind?
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Eine Studie der dänischen Universität Aarhus zeigt, dass Horrorfans während der Corona-Pandemie weniger gestresst waren und die Situation häufiger als Möglichkeit zur Weiterentwicklung wahrgenommen haben. Der Grund: Horrorfans haben sich jahrelang mit fiktiven Bedrohungen beschäftigt und den Umgang mit #Angst in einer sicheren Umgebung übt. Auf eine echte Bedrohung seien sie besser vorbereitet.
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Eine Studie der dänischen Universität Aarhus zeigt, dass Horrorfans während der Corona-Pandemie weniger gestresst waren und die Situation häufiger als Möglichkeit zur Weiterentwicklung wahrgenommen haben. Der Grund: Horrorfans haben sich jahrelang mit fiktiven Bedrohungen beschäftigt und den Umgang mit #Angst in einer sicheren Umgebung übt. Auf eine echte Bedrohung seien sie besser vorbereitet.
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@bpb Ah, was bin ich erleichtert ...
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@bpb Hmmm. Könnte es nicht auch sein, dass manche Menschen gerne Horrorfilme sehen, weil sie von vornherein ein anderes Verhältnis zu Angst & Schrecken haben (psychisch robuster sind? Angstlust empfinden?) und deshalb - nicht wegen der Filme - weniger gestresst durch die Pandemie gekommen sind?
@sudelsurium @bpb
Oder sich schon so oft mit negativen "was wäre wenn" Szenarien beschädigt, das deren Eintreten keine Überraschung dar stellt und evtl schon Strategien wie damit umgehen, entwickelt haben 🤪 -
Eine Studie der dänischen Universität Aarhus zeigt, dass Horrorfans während der Corona-Pandemie weniger gestresst waren und die Situation häufiger als Möglichkeit zur Weiterentwicklung wahrgenommen haben. Der Grund: Horrorfans haben sich jahrelang mit fiktiven Bedrohungen beschäftigt und den Umgang mit #Angst in einer sicheren Umgebung übt. Auf eine echte Bedrohung seien sie besser vorbereitet.
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@bpb also ich kann keine Horrorfilme gucken, weil ich genug Angst im realen Leben erlebt habe.
Ich stelle mal die These auf, dass Menschen, die sich gern Horrorfilme reinziehen, generell ein eher sicheres Gefühl im Leben haben. Und daher weder die Filme noch das reale Leben sie sehr doll stresst.

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@bpb also ich kann keine Horrorfilme gucken, weil ich genug Angst im realen Leben erlebt habe.
Ich stelle mal die These auf, dass Menschen, die sich gern Horrorfilme reinziehen, generell ein eher sicheres Gefühl im Leben haben. Und daher weder die Filme noch das reale Leben sie sehr doll stresst.

@effken_von_nebenan @bpb Also ich schau & spiele gern Horror und neben Sci-Fi mein liebstes Genre und muss der These da widersprechen. Die Realität macht mir verdammt viel Angst, vor allem wenn man an Trump denkt oder was hier gerade bei uns im Asyl / Bürgergeld abgeht aber wenn ich mir dann n Horror Film anschaue merke ich das es 2 unterschiedliche Arten von Angst sind. Schwer zu beschreiben aber ist halt n anderes Gefühl n Horror Film zu schauen als die Realität ^^
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Eine Studie der dänischen Universität Aarhus zeigt, dass Horrorfans während der Corona-Pandemie weniger gestresst waren und die Situation häufiger als Möglichkeit zur Weiterentwicklung wahrgenommen haben. Der Grund: Horrorfans haben sich jahrelang mit fiktiven Bedrohungen beschäftigt und den Umgang mit #Angst in einer sicheren Umgebung übt. Auf eine echte Bedrohung seien sie besser vorbereitet.
Mehr über Angst und ihre politische und gesellschaftliche Bedeutung unter https://www.bpb.de/571759
@bpb Ernstgemeinter Verbesserungsvorschlag von jemandem, der gerne Primärquellen liest: Verlinkt doch im Quellenverzeichnis gerne den entsprechenden DOI, hier z.B. https://doi.org/10.1037/ebs0000152
Das wäre toll!
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@bpb Hmmm. Könnte es nicht auch sein, dass manche Menschen gerne Horrorfilme sehen, weil sie von vornherein ein anderes Verhältnis zu Angst & Schrecken haben (psychisch robuster sind? Angstlust empfinden?) und deshalb - nicht wegen der Filme - weniger gestresst durch die Pandemie gekommen sind?
@sudelsurium @bpb
Die These deckt sich schon mit Erkenntnissen aus anderen Feldern (Fliegerei, Medizin, Militär), dass für die Performance in Ausnahmesituationen weniger persönliche Merkmale entscheidend sind, sondern ob und wie intensiv das Handeln in Extremsituationen trainiert worden ist.Ist sicher nur einer von vielen Faktoren, aber für ganz abwegig halte ich es nicht, dass es mehr ist, als nur eine Korrelation.
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Eine Studie der dänischen Universität Aarhus zeigt, dass Horrorfans während der Corona-Pandemie weniger gestresst waren und die Situation häufiger als Möglichkeit zur Weiterentwicklung wahrgenommen haben. Der Grund: Horrorfans haben sich jahrelang mit fiktiven Bedrohungen beschäftigt und den Umgang mit #Angst in einer sicheren Umgebung übt. Auf eine echte Bedrohung seien sie besser vorbereitet.
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@bpb
Ich vermute, dass die Vorbereitungsphase auf eine mögliche Angstsituation mit entscheidend dazu beiträgt, wie das Erlebte anschliessend bewältigt, eingeordnet wird - vllt wird ein guter Spannungsbogen deshalb auch so sehr geschätzt...wer schonmal einen Horrorfilm ohne Hintergrundmusik gesehen hat, weiss auch: halb so spannend 🥱...
Dem Gegenüber sehe ich verstörende Social Media Beiträge, die teils unvermittelt (ohne Vorbereitung oder Entzugsmöglichkeit) auf einen einprasseln
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Eine Studie der dänischen Universität Aarhus zeigt, dass Horrorfans während der Corona-Pandemie weniger gestresst waren und die Situation häufiger als Möglichkeit zur Weiterentwicklung wahrgenommen haben. Der Grund: Horrorfans haben sich jahrelang mit fiktiven Bedrohungen beschäftigt und den Umgang mit #Angst in einer sicheren Umgebung übt. Auf eine echte Bedrohung seien sie besser vorbereitet.
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@bpb sollen wir jetzt alle Horrorfilme gucken? Nicht ihr Ernst. Es gibt Wichtigeres!
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@sudelsurium @bpb
Die These deckt sich schon mit Erkenntnissen aus anderen Feldern (Fliegerei, Medizin, Militär), dass für die Performance in Ausnahmesituationen weniger persönliche Merkmale entscheidend sind, sondern ob und wie intensiv das Handeln in Extremsituationen trainiert worden ist.Ist sicher nur einer von vielen Faktoren, aber für ganz abwegig halte ich es nicht, dass es mehr ist, als nur eine Korrelation.
@thorsten4future Dann bin ich vielleicht ein Gegenbeispiel: Ich reagiere sehr empfindlich auf Gewalt/Horror im Film, handle aber unerschrocken und besonnen in realen Notsituationen und fand einen guten Umgang mit der Pandemie (ok, auch dank sozialem Umfeld und Wohnsituation).
Ich würde differenzieren wollen. Training und spieler. Abhärtung können Menschen, z.B. Soldaten, resilienter machen - aber auch Verantwortung, Selbstvertrauen und Halt, kultiviert im realen Leben.
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@sudelsurium @bpb
Die These deckt sich schon mit Erkenntnissen aus anderen Feldern (Fliegerei, Medizin, Militär), dass für die Performance in Ausnahmesituationen weniger persönliche Merkmale entscheidend sind, sondern ob und wie intensiv das Handeln in Extremsituationen trainiert worden ist.Ist sicher nur einer von vielen Faktoren, aber für ganz abwegig halte ich es nicht, dass es mehr ist, als nur eine Korrelation.
@thorsten4future Horrorfilme und Achterbahnen halte ich für schlechte Beispiele fürs Training von Extremsituationen. Ich denke, in der Erziehung ist es zB wichtig, die Selbstständigkeit der Kids zu fördern und sie nicht nur in TÜV-geprüften KiTas aufzubewahren, sondern auch mit den Risiken der Natur bekannt zu machen.
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@bpb Ernstgemeinter Verbesserungsvorschlag von jemandem, der gerne Primärquellen liest: Verlinkt doch im Quellenverzeichnis gerne den entsprechenden DOI, hier z.B. https://doi.org/10.1037/ebs0000152
Das wäre toll!
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Eine Studie der dänischen Universität Aarhus zeigt, dass Horrorfans während der Corona-Pandemie weniger gestresst waren und die Situation häufiger als Möglichkeit zur Weiterentwicklung wahrgenommen haben. Der Grund: Horrorfans haben sich jahrelang mit fiktiven Bedrohungen beschäftigt und den Umgang mit #Angst in einer sicheren Umgebung übt. Auf eine echte Bedrohung seien sie besser vorbereitet.
Mehr über Angst und ihre politische und gesellschaftliche Bedeutung unter https://www.bpb.de/571759
@bpb Ah, der Artikel und vor allem die Sache mit der "Recreational Fear" kommt mir gerade rechtzeitig! Ich schreibe über das Fehlen von Mythen und Märchen bei der Beurteilung moderner Politik.

Weil wir in Zeiten leben, wo so manche Regierung an einen Zombiefilm erinnert. Nur dass Märchen, Mythen und Filme meist gut ausgehen, weil sich die Guten heftigst wehren.

Werde den Artikel dann verlinken.
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@sudelsurium @bpb
Die These deckt sich schon mit Erkenntnissen aus anderen Feldern (Fliegerei, Medizin, Militär), dass für die Performance in Ausnahmesituationen weniger persönliche Merkmale entscheidend sind, sondern ob und wie intensiv das Handeln in Extremsituationen trainiert worden ist.Ist sicher nur einer von vielen Faktoren, aber für ganz abwegig halte ich es nicht, dass es mehr ist, als nur eine Korrelation.
@thorsten4future @sudelsurium Ich denke, der Artikel differenziert gut, dass für den Konsum von Recreational Fear viele unterschiedliche Faktoren möglich sind. (Die Studie ist leider nicht öffentlich zugänglich).
Es gibt ja irre viel unterschiedliche Arten von Horror. Das fängt milde damit an, dass sich Leute in Krisenzeiten gern Märchen mit übelsten Fieslingen reinziehen: weil die immer ein Happy End haben und weil das Gute aktiv kämpft und den Fiesling besiegt.
Ob dann jemand Spaß hat, -
@thorsten4future @sudelsurium Ich denke, der Artikel differenziert gut, dass für den Konsum von Recreational Fear viele unterschiedliche Faktoren möglich sind. (Die Studie ist leider nicht öffentlich zugänglich).
Es gibt ja irre viel unterschiedliche Arten von Horror. Das fängt milde damit an, dass sich Leute in Krisenzeiten gern Märchen mit übelsten Fieslingen reinziehen: weil die immer ein Happy End haben und weil das Gute aktiv kämpft und den Fiesling besiegt.
Ob dann jemand Spaß hat,@thorsten4future @sudelsurium Horror zu goutieren, bei dem Menschen realistisch gequält werden und das als normal dargestellt wird, ist wieder eine andere Sache.
Bei vielen läuft eigentlich eher die Trashvariante: Horror, der so zweitklassig oder überzogen ist, dass man beim panischen Popkornessen zusammenrücken und gemeinsam lachen kann: Shaun Of The Dead gehört dazu.Ich persönlich vermute beim Zusammenhang mit der Pandemie auch, dass der Konsum solcher Stories, egal welcher Form, es
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@thorsten4future @sudelsurium Horror zu goutieren, bei dem Menschen realistisch gequält werden und das als normal dargestellt wird, ist wieder eine andere Sache.
Bei vielen läuft eigentlich eher die Trashvariante: Horror, der so zweitklassig oder überzogen ist, dass man beim panischen Popkornessen zusammenrücken und gemeinsam lachen kann: Shaun Of The Dead gehört dazu.Ich persönlich vermute beim Zusammenhang mit der Pandemie auch, dass der Konsum solcher Stories, egal welcher Form, es
@thorsten4future @sudelsurium erleichtert, von der Realität zu dissoziieren.
Ich habe z.B. den schlimmsten realen Horror ausgehalten, weil mein Hirn ein Filmskript dazu schrieb. Auch wenn man einen Trump als Kaiser ohne Kleider zeigt, wirkt er weniger bedrohlich und man kann eher Widerstand leisten.
Urmenschen haben sich ganz sicher von Mammutmonstern erzählt ... -
J jantietje@norden.social shared this topic