Wir haben hier ja einige #solarpunk s.
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Die Wachstumsfixierung ist einer der großen Irrtümer der Ökonomie, zumal hier nur ein monetärer Gesamtbetrag betrachtet wird. Wenn z.B. die Ungleichheit stärker wächst als die Gesamtwirtschaft, findet in weiten Teilen der Bevölkerung eine Schrumpfung statt.
Außerdem hat Wirtschaftswachstum nichts mit Lebensqualität zu tun. Wird z.B. der ÖPNV verbessert, führt das zu Degrowth (weniger Umsatz durch Kfz-Käufe) und erhöht die Lebensqualität.
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Dass Konsumfixierung als wichtige Voraussetzung für Wirtschaftswachstum das persönliche Glücksempfinden beeinträchtigt, ist in der Psychologie schon lange bekannt.
Die Priorisierung von Wirtschaftswachstum ist ein Relikt aus Zeiten, als die Mehrheit ihre Grundbedürfnisse noch nicht befriedigen konnte.
Heute benötigen wir Suffizienz, Ressourcengerechtigkeit und mehr Fokus auf das Gemeinwohl. Und damit meine ich keinen Sozialismus, sondern kooperatives Wirtschaften.
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@Peavey böses Wort?
@AwetTesfaiesus Ungefähr so

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Immer wenn wirtschaftliches Wachstum als als Kompass für politischen Erfolg genommen wird, sträuben sich mir die Nackenhaare.
Einfach ausgedrückt: Angesichts eines ziemlich ausgeplünderten endlichen Planeten, wohin wollen wir noch weiter wachsen?
Wieviel unnötige "Ware" wird nur zum Konsum im wirtschaftlichen Sinne hergestellt und der Bedarf dazu künstlich durch Werbung erzeugt!
Sehr anregend finde ich zu diesem Thema das Buch von Ulrike Herrmann:Das Ende des Kapitalismus -
Warum Wachstum und Klimaschutz nicht vereinbar sind - und wie wir in Zukunft leben werden.Egal wie man es umsetzen will, man macht sich damit nicht beliebt!
Trotzdem muss man darüber sprechen.@u_urban das Buch kenne ich. Nicht sicher ob es dem Anliegen förderlich war
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Wir haben hier ja einige #solarpunk s.
Thematisch sehr nah dran scheint mir #degrowth.
Mich würden Eure Meinungen dazu interessieren:
- economic madness,
- der einzige Weg nach vorn oder
- just another craze?https://www.arte.tv/de/videos/104840-007-A/brauchen-wir-wirtschaftswachstum/
Wie steht ihr zu #Degrowth im Allgemeinen?
Im Speziellen?
Konkret?Bitte wählt die Antwort mit der relativ größten Zustimmung
@AwetTesfaiesus Ich halte Degrowth des Degrowth wegen für eine sehr dumme Idee, weil es das Problem beibehält: Wie messen wir Wohlstand? Im Moment haben wir einen Zustand, der monetäres Wachstum des monetären Wachstums wegen belohnt, weil Menschen das System absichtlich so angepasst haben.
Ich denke, wir sollten schon ein Wachstum anstreben, weil Menschen wachsen wollen. Aber der größte Teil des Lebens ist nicht sinnvoll mit Geld zu beschreiben. Und das muss man endlich politisch respektieren. -
Wir haben hier ja einige #solarpunk s.
Thematisch sehr nah dran scheint mir #degrowth.
Mich würden Eure Meinungen dazu interessieren:
- economic madness,
- der einzige Weg nach vorn oder
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Wie steht ihr zu #Degrowth im Allgemeinen?
Im Speziellen?
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Ich werfe mal als advocata diaboli ein:
Wenn man sich das Lohnniveau und seine Entwicklung der letzten 20 Jahre so an sieht, leben dann nicht schon die allermeisten Menschen im globalen Norden im real existierenden Degrowth?
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Wir haben hier ja einige #solarpunk s.
Thematisch sehr nah dran scheint mir #degrowth.
Mich würden Eure Meinungen dazu interessieren:
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Im Speziellen?
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Auf die Dauer halte ich Degrowth für den richtigen Weg.
Im real existierenden Kapitalismus erscheint es mir allerdings zielführender, ganz klassische ökonomische Anreize für ökologisches und soziales Handeln zu setzen.
Das ist, denke ich, vor allem wegen des Faktors Zeit, kurz- und mittelfristig effektiver.
Das sollte uns allerdings nicht davon abhalten, über andere Ansätze nachzudenken und sie, da wo es geht, umzusetzen.
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Ich werfe mal als advocata diaboli ein:
Wenn man sich das Lohnniveau und seine Entwicklung der letzten 20 Jahre so an sieht, leben dann nicht schon die allermeisten Menschen im globalen Norden im real existierenden Degrowth?
Ja!
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Ich werfe mal als advocata diaboli ein:
Wenn man sich das Lohnniveau und seine Entwicklung der letzten 20 Jahre so an sieht, leben dann nicht schon die allermeisten Menschen im globalen Norden im real existierenden Degrowth?
@AwetTesfaiesus Jetzt müssen nur noch die Top-Vermögen auch noch schrumpfen
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Wenn Menschen individuell immer weiter wachsen, ist das ja auch nicht gesund. Das gilt, denke ich, auch für die Menscheit als Kollektiv. Ewiges Wachstum gibt es nicht, vorher gibt der Wirtsorganismus auf.
Etwas schade, dass viele Menschen die Menschheit wie eine Krebserkrankung organisieren möchten.
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@AwetTesfaiesus Ich kann mich übrigens nicht erinnern, ob ich eine:n Parlamentarier:in schon einmal von degrowth habe schreiben sehen und bin völlig begeistert!
@Peavey @AwetTesfaiesus Also Kommunalpolitiker:innen mit Degrowth-Sympathie habe ich 2010/2011 bei ecolo (Grüne in französischsprachigem Belgien) definitiv getroffen, da sie 2021 auch eine Anhängerin von Degrowth in den Nationalbank-Aufsichtsrat(?) geschickt haben, vermute ich, dass es da jetzt auch Parlamentarierer:innen gibt, die damit sympathisieren
https://fr.businessam.be/bnb-geraldine-thiry-ecolo/ -
Ich werfe mal als advocata diaboli ein:
Wenn man sich das Lohnniveau und seine Entwicklung der letzten 20 Jahre so an sieht, leben dann nicht schon die allermeisten Menschen im globalen Norden im real existierenden Degrowth?
@AwetTesfaiesus
Degrowth muss alle Parteien und Wirtschaftsbereiche betreffen. Wenn es nur die Einkommen betrifft, ist es eine Kürzung, um an anderen Stellen weiterhin Wachstum zu generieren. -
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@AwetTesfaiesus Ich persönlich habe im Alltag (auch in der Arbeit) Mühe, bei der ständigen Beschwörung vom angeblich notwendigen Wachstum ruhig zu bleiben. Club of Rome, Grenzen des Wachstums ist nicht neu. Wir müssen aufhören, Wachstum als positives Signal zu interpretieren. Meine Meinung.
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Ich werfe mal als advocata diaboli ein:
Wenn man sich das Lohnniveau und seine Entwicklung der letzten 20 Jahre so an sieht, leben dann nicht schon die allermeisten Menschen im globalen Norden im real existierenden Degrowth?
@AwetTesfaiesus Ich kenn die Zahlen zwar nicht, aber behaupte, dass die Verkrempelung der Welt seitdem zugenommen hat, auch bei denen, deren Einkommen gesunken ist. Der Plunder ist halt billig. Also: Das Wachstum geht weiter.
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@AwetTesfaiesus Persönlich würde ich nicht nur, sondern mache bereits. Ich kaufe außer Lebensmitteln immer weniger.
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Ich werfe mal als advocata diaboli ein:
Wenn man sich das Lohnniveau und seine Entwicklung der letzten 20 Jahre so an sieht, leben dann nicht schon die allermeisten Menschen im globalen Norden im real existierenden Degrowth?
@AwetTesfaiesus Im gleichen Sinne, wie z.B. die Deutsche Bahn eine Nonprofit-Organisation ist, ja.
Degrowth meint natürlich einen gesamtgesellschaftlichen Ansatz, nicht die bloße Umverteilung nach oben, wie wir sie heute haben.
Andererseits ist dein Hinweis völlig richtig: Wir könnten vermutlich die Gesellschaft umstellen, ohne dass 80-95% der Bevölkerung davon einen finanziellen Nachteil hätten.
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Ich werfe mal als advocata diaboli ein:
Wenn man sich das Lohnniveau und seine Entwicklung der letzten 20 Jahre so an sieht, leben dann nicht schon die allermeisten Menschen im globalen Norden im real existierenden Degrowth?
@AwetTesfaiesus
I see what you did there, aber das sinkende Wohlstandsniveau hängt nicht nur mit dem individuellen Einkommen zusammen.
Vieles war "früher" (T-20/30 Jahre!) noch selbstverständlich von der öffentlichen Hand (und Arbeitgebern!) als Daseinsvorsorge finanziert und muss heute von diesen sinkenden oder stagnierenden Gehältern unter widrigen Bedingungen selbst bezahlt werden.
Degrowth wäre hier mit weniger Individualkonsum umsetzbar, solange *notwendige* Infrastruktur erhalten bliebe. -
@AwetTesfaiesus Ich kenn die Zahlen zwar nicht, aber behaupte, dass die Verkrempelung der Welt seitdem zugenommen hat, auch bei denen, deren Einkommen gesunken ist. Der Plunder ist halt billig. Also: Das Wachstum geht weiter.
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Wenn Menschen individuell immer weiter wachsen, ist das ja auch nicht gesund. Das gilt, denke ich, auch für die Menscheit als Kollektiv. Ewiges Wachstum gibt es nicht, vorher gibt der Wirtsorganismus auf.
Etwas schade, dass viele Menschen die Menschheit wie eine Krebserkrankung organisieren möchten.
@leonavis sieht meine Waage ähnlich
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Wir haben hier ja einige #solarpunk s.
Thematisch sehr nah dran scheint mir #degrowth.
Mich würden Eure Meinungen dazu interessieren:
- economic madness,
- der einzige Weg nach vorn oder
- just another craze?https://www.arte.tv/de/videos/104840-007-A/brauchen-wir-wirtschaftswachstum/
Wie steht ihr zu #Degrowth im Allgemeinen?
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Noch einmal advocata diaboli:
Das hört 90% auf das neueste iPhone und das nächste Fast Fashion it piece verzichten würden ist mir klar.
Aber wie ist es mit medizinischem Fortschritt?
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Noch einmal advocata diaboli:
Das hört 90% auf das neueste iPhone und das nächste Fast Fashion it piece verzichten würden ist mir klar.
Aber wie ist es mit medizinischem Fortschritt?
@AwetTesfaiesus Anderes Thema. Degrowth != kein Fortschritt. Also, wenn ich das richtig verstanden habe.