Einen Tag nach dem Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus muss ich meiner Fassungslosigkeit über #Dresden erneut Ausdruck verleihen.Ich bin fassungslos, dass der längst einstimmig beschlossene Gedenkort am Alten Leipziger Bahnhof an die Opfer der Shoa überhaupt verhandelbar ist. Ich bin fassungslos, dass die rechte Mehrheit die sowieso geringen Mittel in 2025 bereits unwiderruflich verhindert hat. Ich bin fassungslos, dass die Mittel für 2026 noch immer auf Eis liegen. Ich bin fassungslos, dass Nebelkerzen wie Grundstücksfrage oder gar ein “zu teuer” (wir reden von 100.000€ in einem 2Mrd Haushalt) Teil der Debatte ist. Ich bin fassungslos, dass GLOBUS das Grundstück, von dem aus nahezu alle verbleibenden Dresdner Jüd:innen deportiert wurden, als Verhandlungsmasse benutzt. Ich bin fassungslos, dass all das politisch verhandelbar ist. Ich dachte, es gibt noch sakrosankte Themen.Morgen spricht der #StaDDrat auf meinen Antrag hin über die Zukunft & Finanzierung des Gedenkortes.