Über Mail, Speicher, soziale Netzwerke usw. spricht gerade jeder. Was mir in der Debatte um digitale Selbständigkeit jedoch noch etwas unterrepräsentiert erscheint, sind Provider für digitale Identitäten (Identity Provider, IdP).Immer wenn man „Login with [X | Google | Facebook | Apple | …]“ nutzt, hat [X | Google | Facebook | Apple | …] seine digitalen Fingerchen im Spiel. Wenn diese Anbieter aus irgendwelchen Gründen den Dienst einstellen oder plötzlich den Zugang sperren, kann man sich bei keinem anderen Dienst mehr anmelden, der diesen IdP nutzt – selbst dann, wenn der eigentliche Dienst in Deutschland betrieben wird.Ich habe solche IdP nie genutzt, sondern immer Benutzername/Passwort (ggf. mit zweitem Faktor, wenn es wichtig war) oder in letzter Zeit Passkeys mit den Diensten konfiguriert. Hätte ich jedoch einen externen IdP verwendet, würde ich die Authentifizierungsmethode für wichtige Accounts inzwischen so konfigurieren, dass kein externer IdP mehr erforderlich ist.#DID #DIDit