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Abspeckgeflüster – Forum für Menschen mit Gewicht(ung)

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  3. Ne sorry, als Person die in der Vergangenheit im Risk Bereich von Banken tätig war, finde ich euer gelaber um "die Bank kann sich ja garnicht äußern" oder "die Regulierung ist ja so kompliziert" oder "die Arme kleine GLS" eigentlich bullshit.

Ne sorry, als Person die in der Vergangenheit im Risk Bereich von Banken tätig war, finde ich euer gelaber um "die Bank kann sich ja garnicht äußern" oder "die Regulierung ist ja so kompliziert" oder "die Arme kleine GLS" eigentlich bullshit.

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  • lilith@chaos.socialL This user is from outside of this forum
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    lilith@chaos.social
    schrieb zuletzt editiert von
    #1

    Ne sorry, als Person die in der Vergangenheit im Risk Bereich von Banken tätig war, finde ich euer gelaber um "die Bank kann sich ja garnicht äußern" oder "die Regulierung ist ja so kompliziert" oder "die Arme kleine GLS" eigentlich bullshit.

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    • skorpy@chaos.socialS skorpy@chaos.social shared this topic
    • lilith@chaos.socialL lilith@chaos.social

      Ne sorry, als Person die in der Vergangenheit im Risk Bereich von Banken tätig war, finde ich euer gelaber um "die Bank kann sich ja garnicht äußern" oder "die Regulierung ist ja so kompliziert" oder "die Arme kleine GLS" eigentlich bullshit.

      lilith@chaos.socialL This user is from outside of this forum
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      lilith@chaos.social
      schrieb zuletzt editiert von
      #2

      Da es sich dabei relativ offensichtlich nicht um eine fristlose sondern eine fristgerechte Kündigung nach GLS AGBs 19 Abs 1 handelt, gehe ich - solange ich nichts anderes gehört habe - davon aus, dass irgendeinen compliance tool angeschlagen hat. Dann hat irgendwer im Risk team gesagt "jo daran wollen wir uns aber doch halten - Risikominimierung!111!" und das wars. Sich nicht dazu zu äußern ist einfach juristische Risikominimierung.

      nocci@punk.cyber77.deN 1 Antwort Letzte Antwort
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      • lilith@chaos.socialL lilith@chaos.social

        Da es sich dabei relativ offensichtlich nicht um eine fristlose sondern eine fristgerechte Kündigung nach GLS AGBs 19 Abs 1 handelt, gehe ich - solange ich nichts anderes gehört habe - davon aus, dass irgendeinen compliance tool angeschlagen hat. Dann hat irgendwer im Risk team gesagt "jo daran wollen wir uns aber doch halten - Risikominimierung!111!" und das wars. Sich nicht dazu zu äußern ist einfach juristische Risikominimierung.

        nocci@punk.cyber77.deN This user is from outside of this forum
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        schrieb zuletzt editiert von
        #3

        @Lilith@chaos.social

        Ich habe keine Ahnung, aber 19.1

        "Die Bank kann die gesamte Geschäftsverbindung oder einzelne Ge-
        schäftsbeziehungen, für die weder eine Laufzeit noch eine abweichen-
        de Kündigungsregelung vereinbart ist, jederzeit unter Einhaltung einer
        angemessenen Kündigungsfrist kündigen (zum Beispiel den Scheckver-
        trag, der zur Nutzung von Scheckvordrucken berechtigt). Bei der Be-
        messung der Kündigungsfrist wird die Bank auf die berechtigten Be-
        lange des Kunden Rücksicht nehmen. Für die Kündigung eines
        Zahlungsdiensterahmenvertrags (zum Beispiel laufendes Konto oder
        Kartenvertrag) und eines Depots beträgt die Kündigungsfrist mindes-
        tens zwei Monate"

        heißt letztendlich ja: Wir haben keinen Bock mehr auf Dich / Euch.

        Sie wissen ja auch um welche NGO oder Personen es in solchen Fällen geht.

        Ich hätte als eine Bank, die für sich einen ethischen Anspruch erhebt, dann doch zumindest ein Gespräch gesucht anstatt direkt zu kündigen.

        Ich wurde von einer Bank mal gekündigt und es gab selbst bei einem Niemand wie mir ein Gespräch vorab.

        Aber es ist wie es ist... Letztendlich geht's um Compliance und Geld.

        lilith@chaos.socialL toni@zug.networkT 2 Antworten Letzte Antwort
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        • nocci@punk.cyber77.deN nocci@punk.cyber77.de

          @Lilith@chaos.social

          Ich habe keine Ahnung, aber 19.1

          "Die Bank kann die gesamte Geschäftsverbindung oder einzelne Ge-
          schäftsbeziehungen, für die weder eine Laufzeit noch eine abweichen-
          de Kündigungsregelung vereinbart ist, jederzeit unter Einhaltung einer
          angemessenen Kündigungsfrist kündigen (zum Beispiel den Scheckver-
          trag, der zur Nutzung von Scheckvordrucken berechtigt). Bei der Be-
          messung der Kündigungsfrist wird die Bank auf die berechtigten Be-
          lange des Kunden Rücksicht nehmen. Für die Kündigung eines
          Zahlungsdiensterahmenvertrags (zum Beispiel laufendes Konto oder
          Kartenvertrag) und eines Depots beträgt die Kündigungsfrist mindes-
          tens zwei Monate"

          heißt letztendlich ja: Wir haben keinen Bock mehr auf Dich / Euch.

          Sie wissen ja auch um welche NGO oder Personen es in solchen Fällen geht.

          Ich hätte als eine Bank, die für sich einen ethischen Anspruch erhebt, dann doch zumindest ein Gespräch gesucht anstatt direkt zu kündigen.

          Ich wurde von einer Bank mal gekündigt und es gab selbst bei einem Niemand wie mir ein Gespräch vorab.

          Aber es ist wie es ist... Letztendlich geht's um Compliance und Geld.

          lilith@chaos.socialL This user is from outside of this forum
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          lilith@chaos.social
          schrieb zuletzt editiert von
          #4

          @nocci Ja witzigerweise hab ich es tatsächlich mal geschafft in so nem Fall mein Konto zu behalten; weil ich das Risk Team der Bank kannte - und die mich 🤣. Die Kündigung war wohl einfach automatisiert.

          nocci@punk.cyber77.deN 1 Antwort Letzte Antwort
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          • lilith@chaos.socialL lilith@chaos.social

            @nocci Ja witzigerweise hab ich es tatsächlich mal geschafft in so nem Fall mein Konto zu behalten; weil ich das Risk Team der Bank kannte - und die mich 🤣. Die Kündigung war wohl einfach automatisiert.

            nocci@punk.cyber77.deN This user is from outside of this forum
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            nocci@punk.cyber77.de
            schrieb zuletzt editiert von nocci@punk.cyber77.de
            #5

            @Lilith@chaos.social

            Oh, dann sag ich mal Glückwunsch.

            Bei der GLS war es ja auch aufgrund ihrer Antworten hier im Fedi ja irgendwann klar, dass es Kündigungen gegeben hat und spätestens dann wäre ja die Option gegeben, sich mit den Kontoinhaber*innen schnellstmöglich in Verbindung zu setzen anstatt auf Sachzwänge zu verweisen.

            Ist insgesamt halt irgendwie mysteriös und wir werden vermutlich nie die wahren Gründe erfahren. Es tut mir halt um die Projekte leid, die sich im Stich gelassen fühlen.

            1 Antwort Letzte Antwort
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            • nocci@punk.cyber77.deN nocci@punk.cyber77.de

              @Lilith@chaos.social

              Ich habe keine Ahnung, aber 19.1

              "Die Bank kann die gesamte Geschäftsverbindung oder einzelne Ge-
              schäftsbeziehungen, für die weder eine Laufzeit noch eine abweichen-
              de Kündigungsregelung vereinbart ist, jederzeit unter Einhaltung einer
              angemessenen Kündigungsfrist kündigen (zum Beispiel den Scheckver-
              trag, der zur Nutzung von Scheckvordrucken berechtigt). Bei der Be-
              messung der Kündigungsfrist wird die Bank auf die berechtigten Be-
              lange des Kunden Rücksicht nehmen. Für die Kündigung eines
              Zahlungsdiensterahmenvertrags (zum Beispiel laufendes Konto oder
              Kartenvertrag) und eines Depots beträgt die Kündigungsfrist mindes-
              tens zwei Monate"

              heißt letztendlich ja: Wir haben keinen Bock mehr auf Dich / Euch.

              Sie wissen ja auch um welche NGO oder Personen es in solchen Fällen geht.

              Ich hätte als eine Bank, die für sich einen ethischen Anspruch erhebt, dann doch zumindest ein Gespräch gesucht anstatt direkt zu kündigen.

              Ich wurde von einer Bank mal gekündigt und es gab selbst bei einem Niemand wie mir ein Gespräch vorab.

              Aber es ist wie es ist... Letztendlich geht's um Compliance und Geld.

              toni@zug.networkT This user is from outside of this forum
              toni@zug.networkT This user is from outside of this forum
              toni@zug.network
              schrieb zuletzt editiert von
              #6

              @nocci @Lilith Bei der quelle die ich eben las stand, dass es mit der GLS ein gespräch gegeben habe:

              > Die GLS-Bank hat die Rote Hilfe vor der Kündigung zum Gespräch gebeten und nach ihrer Verbindung zur „Antifa Ost“ befragt.

              https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/hilfe-e-v-kuendigungen-bankkonten-deutschland-ofac-li.3358715

              nocci@punk.cyber77.deN 1 Antwort Letzte Antwort
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              • toni@zug.networkT toni@zug.network

                @nocci @Lilith Bei der quelle die ich eben las stand, dass es mit der GLS ein gespräch gegeben habe:

                > Die GLS-Bank hat die Rote Hilfe vor der Kündigung zum Gespräch gebeten und nach ihrer Verbindung zur „Antifa Ost“ befragt.

                https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/hilfe-e-v-kuendigungen-bankkonten-deutschland-ofac-li.3358715

                nocci@punk.cyber77.deN This user is from outside of this forum
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                schrieb zuletzt editiert von
                #7

                @toni@zug.network

                Hatte ich gelesen, aber "vor der Kündigung" kann ebenso bedeuten, dass es in den Gespräch nicht explizit um eine direkt bevorstehenden Kündigung der Konten geht, sondern einfach um eine Stellungnahme, wie sie zur Nicht-Existenten-Grupoierung "Antifa-Ost" steht.

                "Antifa-Ost" ist ein Konstrukt unter den Ermittlungsbehörden linke Personen und deren mögliche Straftaten unter einem Schlagwort vereint.

                Das die US-Regierung "glaubt" dass Antifa-Ost eine feste Gruppierung darstellt, dann liegen sie so falsch wie die Bank. Und ich gehe mal davon aus, dass dies auch von einer Bank und deren Kund*innen schnell recherchiert werden könnte.

                @Lilith@chaos.social

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