Angeregt durch ein Geschreibsel mit @homawida , mache ich jetzt mal ein Experiment.
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Angeregt durch ein Geschreibsel mit @homawida , mache ich jetzt mal ein Experiment.
Wenn ich ein Foto aufnehme, fällt das normalerweise in Form von Rohdaten aus der Kamera. Oder in Form eines Negativs aus der analogen Kamera. Das sieht dann natürlich nicht so aus, wie die Bilder, die ich normalerweise zeige.
Ist so ein Roh-Bild deshalb authentischer als ein bearbeitetes Bild?
Schreibt mal was dazu, wenn ihr mögt.
Zuerst das Experiment mit dem Negativ.
@gelbschlumpf@troet.cafe @homawida@troet.cafe aber das abfotografierte negativ ist doch schon eine Interpretation und die wahl der chemie und der Entwicklungszeit ebenfalls und die wahl des films und die des objektivs und der belichtungszeit und des motivs und die farbe deiner socken. i mean, am ende zählt das ergebnis und was DU damit sagen willst.
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Angeregt durch ein Geschreibsel mit @homawida , mache ich jetzt mal ein Experiment.
Wenn ich ein Foto aufnehme, fällt das normalerweise in Form von Rohdaten aus der Kamera. Oder in Form eines Negativs aus der analogen Kamera. Das sieht dann natürlich nicht so aus, wie die Bilder, die ich normalerweise zeige.
Ist so ein Roh-Bild deshalb authentischer als ein bearbeitetes Bild?
Schreibt mal was dazu, wenn ihr mögt.
Zuerst das Experiment mit dem Negativ.
@gelbschlumpf @homawida die Anpassung an den Farb-/Grauwertebereich ist ja immer notwendig, in Analogfotos größtenteils bei der Aufnahme schon zu bedenken, empfindliche Sensoren ermöglichen halt nachträglich, den Interessenten Bereich zu betonen. Ist das Objekt klein und im Gegenlicht, lässt es sich trotzdem so wie mit dem Hirn gesehen darstellen, statt statistisch unterzugehen.
Smartphones wenden viele Techniken an, da kann es schon mal verfälscht sein (Mond-Montage z.B. ist Fake). -
Angeregt durch ein Geschreibsel mit @homawida , mache ich jetzt mal ein Experiment.
Wenn ich ein Foto aufnehme, fällt das normalerweise in Form von Rohdaten aus der Kamera. Oder in Form eines Negativs aus der analogen Kamera. Das sieht dann natürlich nicht so aus, wie die Bilder, die ich normalerweise zeige.
Ist so ein Roh-Bild deshalb authentischer als ein bearbeitetes Bild?
Schreibt mal was dazu, wenn ihr mögt.
Zuerst das Experiment mit dem Negativ.
Zweite Runde: diesmal ein mit der Digitalkamera aufgenommenes Foto. Auf Grund der Bedingungen nur minimalst aus dem RAW heraus bearbeitet.
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@gelbschlumpf @homawida die Anpassung an den Farb-/Grauwertebereich ist ja immer notwendig, in Analogfotos größtenteils bei der Aufnahme schon zu bedenken, empfindliche Sensoren ermöglichen halt nachträglich, den Interessenten Bereich zu betonen. Ist das Objekt klein und im Gegenlicht, lässt es sich trotzdem so wie mit dem Hirn gesehen darstellen, statt statistisch unterzugehen.
Smartphones wenden viele Techniken an, da kann es schon mal verfälscht sein (Mond-Montage z.B. ist Fake).@Marwe @homawida Du hast Recht, die Dynamik, die das Foto später haben soll, ist immer bei der Aufnahme zu berücksichtigen. Egal ob digital fotografiert oder auf Film. Digital sind die Möglichkeiten der Korrektur potentiell etwas größer, aber eine Versemmelte Aufnahme lässt sich nur selten wieder "gut" machen.
Smartphones sind da ein anderes Kapitel, das meine ich auch nicht. Mir geht es um Bearbeitungen, die ich selbst vornehme, abseits von AI und anderen Techniken.
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@gelbschlumpf@troet.cafe @homawida@troet.cafe aber das abfotografierte negativ ist doch schon eine Interpretation und die wahl der chemie und der Entwicklungszeit ebenfalls und die wahl des films und die des objektivs und der belichtungszeit und des motivs und die farbe deiner socken. i mean, am ende zählt das ergebnis und was DU damit sagen willst.
@pixelroiber @homawida Und gerade da ist es so, dass ich gar nicht "neutral" vorgehen kann. Das fängt schon mit der Verarbeitung des Dynamikumfangs des Negativs (oder noch spannender des Dia-Positivs) an.
Früher war das ein Krampf, auch nur annähernd an den Dichteumfang heranzukommen mit dem Scanner, heute ist das kein großes Problem mehr. In den 90er Jahren habe ich mir noch einen abgebrochen mit Photomultiplier-Trommelscanner usw. um brauchbare Ergebnisse zu bekommen.
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Zweite Runde: diesmal ein mit der Digitalkamera aufgenommenes Foto. Auf Grund der Bedingungen nur minimalst aus dem RAW heraus bearbeitet.
@gelbschlumpf jeder Raw Konverter hat ja so seine Voreinstellungen, die meist dem Jepeg out of Cam recht ähnlich sind, wenn du z. B. Mit Raw- Therapie alles auf 0 stellst, sieht die Sache ganz anders aus
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@gelbschlumpf jeder Raw Konverter hat ja so seine Voreinstellungen, die meist dem Jepeg out of Cam recht ähnlich sind, wenn du z. B. Mit Raw- Therapie alles auf 0 stellst, sieht die Sache ganz anders aus
@hessejames Logisch.
Wobei ich noch nach einem RAW-Konverter suche, der nicht gleichzeitig Katalogsoftware sein will... Es ist total schrecklich, wenn da plötzlich Dateien umkopiert werden oder irgendwelche mitgeführten XML Dateien in dem Bilderverzeichnis liegen. Bei mir ist das System der Archivierung komplett unabhängig von Katalogen.
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@hessejames Logisch.
Wobei ich noch nach einem RAW-Konverter suche, der nicht gleichzeitig Katalogsoftware sein will... Es ist total schrecklich, wenn da plötzlich Dateien umkopiert werden oder irgendwelche mitgeführten XML Dateien in dem Bilderverzeichnis liegen. Bei mir ist das System der Archivierung komplett unabhängig von Katalogen.
@gelbschlumpf ich verstehe. Wobei ich nix gegen Kataloge habe, für die Arbeit nutze ich Lightroom, komm da gut mit zurecht.
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@gelbschlumpf ich verstehe. Wobei ich nix gegen Kataloge habe, für die Arbeit nutze ich Lightroom, komm da gut mit zurecht.
@hessejames ich habe mit dem ganzen Kram angefangen, da war an brauchbar funktionierende katalogsoftware noch nicht zu denken. Deshalb habe ich schon seit mindestens 25 Jahren ein verzeichnisbasiertes Ordnungssystem für Fotos, Scans und Layout Dateien.
Das wird sich wohl auch nicht mehr ändern…
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@hessejames ich habe mit dem ganzen Kram angefangen, da war an brauchbar funktionierende katalogsoftware noch nicht zu denken. Deshalb habe ich schon seit mindestens 25 Jahren ein verzeichnisbasiertes Ordnungssystem für Fotos, Scans und Layout Dateien.
Das wird sich wohl auch nicht mehr ändern…
@hessejames Vorteil: mir können keine Katalog Datenbanken um die Ohren fliegen…
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@hessejames Vorteil: mir können keine Katalog Datenbanken um die Ohren fliegen…
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@Marwe @homawida Du hast Recht, die Dynamik, die das Foto später haben soll, ist immer bei der Aufnahme zu berücksichtigen. Egal ob digital fotografiert oder auf Film. Digital sind die Möglichkeiten der Korrektur potentiell etwas größer, aber eine Versemmelte Aufnahme lässt sich nur selten wieder "gut" machen.
Smartphones sind da ein anderes Kapitel, das meine ich auch nicht. Mir geht es um Bearbeitungen, die ich selbst vornehme, abseits von AI und anderen Techniken.
@gelbschlumpf @homawida ja, der Dynamikbereich des Materials ist immer deutlich kleiner als in der echten Welt, dementsprechend gibt es Grenzen, wenn du da bei der Belichtung nicht triffst.
Smartphones und Systemkameras machen halt HDR und Zeitreihen etc. immer direkt bei jeder Aufnahme, daher die grõßeren Möglichkeiten der letztendlichen Bildzusammenstellung.
Ich erinnere eine camera obscura direkt auf Fotopapier belichtet in Streichholzschachtel mit Belichtungszeit von 1 Tag, das war direkt
