Ellenlanger Rant-Thread hier wie Scheiße Spektrum ist, weil man da bezahlen muss.
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Das war wahrscheinlich mein Thread, der 34 direkte Antworten und gut 100 Einträge insgesamt hat.
Und nein: Es ging *mir* tatsächlich *nicht* um das nicht bezahlen. Es ging mir ausschließlich um die Täuschung.
Das habe ich auch x-mal gegenüber Leuten klargestellt, die mir mit "Tricks" kamen, wie ich umsonst lesen kann. Darum ging es nie.
Unterstell mir bitte nicht Sachen, die nicht sind.
https://berlin.social/@mina/115865185973219975
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@mina @Fischblog Ja genau diese Verarschung läßt mich gedanklich den Bums blocken
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@nik Das ist reine Augenwischerei. Der Wunsch ist, Zugang äquivalent zu 50 Abos zu haben, aber dafür nicht zu zahlen. Und das funktioniert nicht.
@Fischblog @nik Der Wunsch ist, nicht verarscht zu werden. Käme statt der Tracking-Abfrage direkt der Hinweis "Nur für Abonnent*en", wäre das ehrlich und man hätte nicht den Eindruck, Spektrum wolle uns mit irreführenden Formulierungen einen Tracking-Consent unterjubeln.
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@nik Das ist reine Augenwischerei. Der Wunsch ist, Zugang äquivalent zu 50 Abos zu haben, aber dafür nicht zu zahlen. Und das funktioniert nicht.
„Der Wunsch ist, Zugang äquivalent zu 50 Abos zu haben, aber dafür nicht zu zahlen.“
Kannst du das aus dem Thread belegen?
Nichts gegen unbewiesene Behauptungen, nur würde ich es dann gerne als solche einsortieren. -
@Chaotica Also zusammengefasst, du willst die Zugangsrechte von 50 Abos, aber nur eins bezahlen.
️@Fischblog
Hm, nein, ich sagte doch: begrenzt auf x Artikel.Und für x kann es dann ja verschiedene Pakete geben: 10 Artikel pro Woche, 20, 50,…
Aber ich lernte gerade, dass es das schon gibt. Über die Bibliotheken. Das hatte ich vor einiger Zeit schon mal entdeckt und dann wieder vergessen. Insofern danke für den neuerlichen Anstoß.
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@RuedigerKuhnke @Fischblog Das ist insofern schwer zu realisieren weil - nicht nur bei Spektrum - Artikel auch manchmal eine Weile nach dem freien Zugang hinter der Paywall landen oder Artikel zeitweilig - weil anlassbezogen ein besonderes Interesse daran besteht dass möglichst viele Zugang bekommen - ohne Paywall verfügbar sind. Der Link weiß ja nichts davon.
@HolgerTDittmann @RuedigerKuhnke @Fischblog Das sollte ein lösbares Problem sein. Sind ja keine statischen Webseiten.
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@Fischblog mir sind Seiten wie Spektrum lieber, die einfach komplett dicht sind, als Seiten die mir ihre Tracking und Werbung unterschieben wollen.
Ihr macht alles richtig..
@holger @Fischblog Genau das (unterschieben) tut Spektrum aber, wenn erst Tracking-Consent (als eine Möglichkeit des Zugangs zum Artikel) abgefragt wird, und dann der Artikel trotzdem nicht frei lesbar ist.
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@holger @Fischblog Genau das (unterschieben) tut Spektrum aber, wenn erst Tracking-Consent (als eine Möglichkeit des Zugangs zum Artikel) abgefragt wird, und dann der Artikel trotzdem nicht frei lesbar ist.
Kannst du natürlich so sehen. Ich meinte damit, sobald eine Seite alle Artikel hinter einer Schranke hat, die nicht mehr besuche. Ob die jetzt ein Banner anzeigt oder nicht ist bei mir eh irrelevant, da mein PiHole und FF praktisch alles weg blockt.
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@Fischblog @nik aber das ist doch nun ein leicht arrogantes bzw. wohlstandsverwahrlostes, nicht?
Klar, gibt keine Lösung und nur die Wahl zwischen beschissen und beschissen.
@funbaker @nik
Naja, man könnte einfach wie früher n Nachrichtenmedium plus ein, zwei persönliche Favoriten abonnieren.Es gibt ne Lösung, die sich ganz natürlich einstellen wird: ein paar wenige Medien haben genug Abos zum Überleben, der Rest verschwindet und wird durch KI-Zusammenfassungen ersetzt.
Pluspunkt: die sind dann ohne Paywall. -
@Fischblog @Chaotica Ich fände eine "Kultur-Flatrate" interessant. Am Anfang vom Monat wird ein Betrag bezahlt, damit gibt es dann Zugang zu allen teilnehmenden Verlagen und das Geld wird dann auf alle geklickten Artikel verteilt.
Da müsste dann nur noch Klickbait hart bestraft werden. Auch die Idee hatte ich schonmal: https://neuss.social/@NeussWave/115742409152938887
@NeussWave @Chaotica Puh, wenn jemand versucht, nen zweiten Rundfunkbeiteag einzuführen, brennt die Straße, fürchte ich.
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@nik Das ist reine Augenwischerei. Der Wunsch ist, Zugang äquivalent zu 50 Abos zu haben, aber dafür nicht zu zahlen. Und das funktioniert nicht.
@Fischblog ah spannend, dass dich nervt, dass sich Leute nicht doppelt ausnehmen lassen. Vor nicht allzu langer Zeit galt mal noch: entweder mit Daten bezahlen oder mit Geld. Dass ihr beides haben wollt, sollte man dann bitte auch so kenntlich machen. Verstehe die Leute, die angepisst sind. Entscheidet euch halt für eine Bezahlvariante, aber bitte nicht erst die Daten für die über 200 Werbepartner abgreifen und dann nochmal bezahlen lassen für den Artikel selbst. Entweder die Werbepartner oder ihr.
️
@nik -
@Fischblog Also in meinen Kreisen schert sich tatsächlich niemand um Tierwohl-Label: Die meisten sind vegetarisch und kaufen bio.
Daher hätte ich etwas Hoffnung. Aber ich sehe und verstehe, dass du in dieser Sache etwas verbittert bist?@ujay68 Nö, ich bin nicht verbittert.
Ich nehm das Gelaber nur nicht mehr ernst, weil das schon diverse male probiert wurde und alle Systeme daran scheitern, dass zu wenig Leute bezahlen.
Dass jetzt Leute ankommen und behaupten, sie zahlen nicht, weil die Technik so nervig o.ä ist, ist einfach albern. -
@NeussWave @Chaotica Puh, wenn jemand versucht, nen zweiten Rundfunkbeiteag einzuführen, brennt die Straße, fürchte ich.
@Fischblog @NeussWave
Es muss ja nicht äquivalent zum Rundfunkbeitrag verpflichtend für alle sein. -
Tatsächlich sind die verschiedenen Online-Magazine Überbleibsel aus dem Papier-Zeitalter und bis jetzt hat, glaube ich, noch niemand ein nachhaltiges Geschäftsmodell für Qualitätsjournalismus im Internet gefunden.
Das ist fatal, aber auf der anderen Seite auch seltsam, weil wir ja insgesamt gar nicht weniger Geld für Medienkonsum ausgeben als früher.
@mina @nik das wurde umverteilt. Heute ist das überwiegend Streaming und Audio. Für Journalismus im engeren Sinne bleibt nur noch n kleiner Teil, und grad online abonniert kaum noch wer. Der ganze Paywall-Ärger, Werbetracking etc sind Nebenwirkungen der ganzen Krise. Journalistische Medien versuchen einfach irgendwie den Kopf über Wasser zu halten.
Natürlich ist das ne Todesspirale, wenn man sich die UX derart zerschießt. Aber wenn man's nicht tut, kommt noch weniger rein. -
@Chaotica Also zusammengefasst, du willst die Zugangsrechte von 50 Abos, aber nur eins bezahlen.
️@Fischblog @Chaotica
Zugespitzt kann man das so sagen. Bei Streamingdiensten haben wir ja auch nicht alle Dienste abonniert, weil das schlicht unbezahlbar ist. Da entscheidet man sich für einen oder zwei, ggf wird dan mal für n monat n dritter dazu genommen weil man deren exklusive Serie schauen will, aber das wars. Bei print ist es dann halt die örtliche Tageszeitung, ggf noch eine Wochenzeitung wie Spiegel oder Zeit, und der Rest guckt in die röhre. -
@Fischblog @NeussWave
Es muss ja nicht äquivalent zum Rundfunkbeitrag verpflichtend für alle sein.@Chaotica @NeussWave


Ein freiwilliger Beitrag? Srsly?
Wenn die Leute freiwillig zahlen würden, hätten wir die Diskussion nicht. -
@ujay68 Nö, ich bin nicht verbittert.
Ich nehm das Gelaber nur nicht mehr ernst, weil das schon diverse male probiert wurde und alle Systeme daran scheitern, dass zu wenig Leute bezahlen.
Dass jetzt Leute ankommen und behaupten, sie zahlen nicht, weil die Technik so nervig o.ä ist, ist einfach albern.@Fischblog Du wirfst MIR Albernheit vor? Schade. Wo wurde das probiert? Es gab mal eine Art News-Flatrate. Was dort albern war, war das Sortiment, überwiegend Boulevard-Magazine. Und sorry, aber die Technik ist oft nervig. Und zwar sehr. (Vielleicht nicht bei euch. Ausnahme?) Zum Beispiel bei der StZ (sorry to shame), einige derjenigen, die ich abonniert habe. Die kriegen es seit Jahren nicht hin, dass man sich nicht 3x am Tag neu einloggen und dann Xx reloaden muss. Albern.
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@Fischblog @Chaotica
Zugespitzt kann man das so sagen. Bei Streamingdiensten haben wir ja auch nicht alle Dienste abonniert, weil das schlicht unbezahlbar ist. Da entscheidet man sich für einen oder zwei, ggf wird dan mal für n monat n dritter dazu genommen weil man deren exklusive Serie schauen will, aber das wars. Bei print ist es dann halt die örtliche Tageszeitung, ggf noch eine Wochenzeitung wie Spiegel oder Zeit, und der Rest guckt in die röhre. -
U unionista@mastodon.social shared this topic
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@Chaotica @NeussWave


Ein freiwilliger Beitrag? Srsly?
Wenn die Leute freiwillig zahlen würden, hätten wir die Diskussion nicht.@Fischblog
Sitzt Du gerade auf der Palme? Die Verständigung erscheint mir gerade sehr schwierig.Nicht freiwillig. Sonder: zahle… was weiß ich… 30€ im Monat und bekomme dafür 20 Artikel aus diesen Medien [Liste] zur freien Auswahl.
Oder 50€ für 50 Artikel.Wie ein Zeitungsabo. Nur dass man halt selbst zusammenstellen kann, weil man den Wirtschaftsteil von Medium A, den Kulturteil von B und Wissenschaft am liebsten von Spektrum liest.
@NeussWave -
@Fischblog Du wirfst MIR Albernheit vor? Schade. Wo wurde das probiert? Es gab mal eine Art News-Flatrate. Was dort albern war, war das Sortiment, überwiegend Boulevard-Magazine. Und sorry, aber die Technik ist oft nervig. Und zwar sehr. (Vielleicht nicht bei euch. Ausnahme?) Zum Beispiel bei der StZ (sorry to shame), einige derjenigen, die ich abonniert habe. Die kriegen es seit Jahren nicht hin, dass man sich nicht 3x am Tag neu einloggen und dann Xx reloaden muss. Albern.
@ujay68
Glaub das letzte Angebot, das die Biege gemacht hat, war Blendle. Aber gab auch ganze Medien, die single pay für Artikel probiert haben. Die Leute, die's versucht hben, haben bis heute hohe Schulden.Unsere Technik ist auch extrem nervig, keine Frage. Ich weiß nicht warum es nicht geht. Ich abonniere englischsprachige Zeitungen, da gehts auch. Aber ändern würds nix.
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@Fischblog @Nephele
Ich hab aber auch mitbekommen, wie ein Modell EIN gemeinsames Abo über mehrere Verlage anzubieten um den Kunden mehr Auswahl zu bieten, genau von diesen Verlagen abgelehnt wurde.Ich habe immer schon ein (manchmal zwei) Zeitungsabos. Lese aber meist nur 1/3 der Artikel. Ich würde sehr gern die anderen 2/3 auf andere Medien verteilen können.