An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1.
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@smial
Winter-Radfahren in Finnland
Antriebswende in Norwegen
Städtebau in Dänemark.
Noch mehr?
@OrntLaOkro @rpolenzNebenan geklaut:
- Sozialbeiträge auf Kapitalerträge wie in Frankreich
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An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1. Gibt es von den 193 Staaten auf der Welt 10, in denen Sie lieber leben würden als in Deutschland? 2. Gibt es in der Vergangenheit eine Zeitspanne, in der Sie lieber in Deutschland gelebt hätten, als jetzt? - Ich bin auf die Antworten gespannt.
@rpolenz
1) mir würden 10 einfallen, vor allem Skandinavien, aber dann ist mir eingefallen dass ich mal von erhöhtem Alkoholkonsum und Selbstmordrate im Winter gehört habe.2) von Aufbruchstimmung und vielen Gründen die 1950er bis Mitte 1970er. Vom Wohlstand die 1980er, wenn nur die schreckliche Mode und Musik nicht wäre.
Also ne, vielleicht gibt es das Land in dem ich mich rundum wohl fühle und die Zeit jetzt ist die Beste was ich daraus mache. Aber alles passiert hier (in Deutschland) und jetzt (2026).
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An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1. Gibt es von den 193 Staaten auf der Welt 10, in denen Sie lieber leben würden als in Deutschland? 2. Gibt es in der Vergangenheit eine Zeitspanne, in der Sie lieber in Deutschland gelebt hätten, als jetzt? - Ich bin auf die Antworten gespannt.
Dies ist mein Land und dies ist meine Zeit.
Wenn ich sage, z.B. die 2010er waren prima, dann kriege ich eben auch die massive Weigerung dieser Ära, das Land zukunftsfest zu machen, zurück und wir landen wieder im aktuellen Desaster.
Klar hätte ich gerne so wenig Korruption wie in Dänemark, finnische Schulen, niederländische Fahrradwege, die Effizienz, Sauberkeit und Demokratie der Schweiz, die Modernität Estlands, die Kultur und das Essen Italiens und, und, und …
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Dies ist mein Land und dies ist meine Zeit.
Wenn ich sage, z.B. die 2010er waren prima, dann kriege ich eben auch die massive Weigerung dieser Ära, das Land zukunftsfest zu machen, zurück und wir landen wieder im aktuellen Desaster.
Klar hätte ich gerne so wenig Korruption wie in Dänemark, finnische Schulen, niederländische Fahrradwege, die Effizienz, Sauberkeit und Demokratie der Schweiz, die Modernität Estlands, die Kultur und das Essen Italiens und, und, und …
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Außerdem wäre ich auch gerne schlank, jung und hübsch.
Aber so funktioniert die Welt nicht.
Wir haben das, was wir haben und wir sind die, die wir sind.
Deutschland ist (noch) nicht ganz kaputt, aber es ist auf einem komplett falschen Weg.
Wenn ich schimpfe, dann weil ich Menschen suche, mit denen wir gemeinsam eine bessere Richtung einschlagen können.
Selbstgefälligkeit ist ganz sicher nicht der richtige Weg.
2/2
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@rpolenz 1. Überall, wo es wärmer ist, und günstiger
2. Berliner Wohnungsmarkt in den Nullerjahren
Was soll denn die Frage??
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@rpolenz
Die 80er. Da hat man noch keine gescheiterte Finanzpolitik gespürt. Es gab noch eine tragende Gesellschaft. Antifaschismus war noch Grundhaltung.Man sollte auch nicht die Vergangenheit verklären.
Die "geistig moralische Wende" 1982/83 war auch schon Kulturkampf-Blaupause.
Gauweiler wollte Schwule internieren (Zum Glück gab es noch Rita Süßmuth), Dregger überlegte, ob man nicht Folter legalisieren könnte, Kohl und Lambsdorff begannen den sozialen Wohnungsbau zu killen und Privatisierungen vorzubereiten und, und, und.
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An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1. Gibt es von den 193 Staaten auf der Welt 10, in denen Sie lieber leben würden als in Deutschland? 2. Gibt es in der Vergangenheit eine Zeitspanne, in der Sie lieber in Deutschland gelebt hätten, als jetzt? - Ich bin auf die Antworten gespannt.
Nachklapp: Ich bin alt genug, dass ich noch diese Sprüche "Wenn es dir hier nicht gefällt, geh' doch nach drüben!" in den Ohren habe.
Derselbe vibe.
Und, klar, ich habe Willy gewählt. Das Wahlalter war passend gesenkt worden, so dass mein fünf Jahre älterer Bruder und ich zur selben Wahl Erstwähler wurden. -
An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1. Gibt es von den 193 Staaten auf der Welt 10, in denen Sie lieber leben würden als in Deutschland? 2. Gibt es in der Vergangenheit eine Zeitspanne, in der Sie lieber in Deutschland gelebt hätten, als jetzt? - Ich bin auf die Antworten gespannt.
@rpolenz
0) Erst einmal finde ich gar nicht alles schlimm. Ich kann durchaus differenzieren. Am meisten nervt mich auch nicht der Ist-Zustand, sondern dass Menschen (rechts der politischen Mitte) permanent daran arbeiten, es wieder schlimmer zu machen. Siehe Einwanderungspolitik, Freiheitsrechte, Umwelt- und Klimaschutz, Mobilität, Sozialstaat, Wohlstandsverteilung, etc. Und die damit verbundene Perpektive in der Welt bald abgehängt zu sein (Fossilismus, klammern am Verbrenner) 1/x -
@rpolenz
0) Erst einmal finde ich gar nicht alles schlimm. Ich kann durchaus differenzieren. Am meisten nervt mich auch nicht der Ist-Zustand, sondern dass Menschen (rechts der politischen Mitte) permanent daran arbeiten, es wieder schlimmer zu machen. Siehe Einwanderungspolitik, Freiheitsrechte, Umwelt- und Klimaschutz, Mobilität, Sozialstaat, Wohlstandsverteilung, etc. Und die damit verbundene Perpektive in der Welt bald abgehängt zu sein (Fossilismus, klammern am Verbrenner) 1/x@rpolenz
1) Wenn man bedenkt, dass Deutachland Mitglied der G7 ist und eines der reichsten EU-Länder ist "10 bessere Staaten" schon eine ziemliche Ansage! Ich sage, wir sollten durchaus unter den Top 3 weltweit sein! Ich kann mir generell vorstellen in einigen Ländern ebenso gut wie in D zu leben. NL, DK, SE, FI, CH, gehören dazu. Aber statt den Staat zu welchseln konnte man ja auch anderswo schauen, was gut funktioniert und davon lernen, z.B. Bahnverkehr in CH oder Bildung in FI. 2/x -
@rpolenz
1) Wenn man bedenkt, dass Deutachland Mitglied der G7 ist und eines der reichsten EU-Länder ist "10 bessere Staaten" schon eine ziemliche Ansage! Ich sage, wir sollten durchaus unter den Top 3 weltweit sein! Ich kann mir generell vorstellen in einigen Ländern ebenso gut wie in D zu leben. NL, DK, SE, FI, CH, gehören dazu. Aber statt den Staat zu welchseln konnte man ja auch anderswo schauen, was gut funktioniert und davon lernen, z.B. Bahnverkehr in CH oder Bildung in FI. 2/x@rpolenz
2) Ich maße mir nur an, Zeiten aus meinem eigenen Leben (bin Mitte 40) zu betrachten. Aber ich mochte die 1990er und die 2010er Jahre sehr. In beiden Zeiträumen herrschte nämlich großer Optimismus. Es war Aufbruchstimmung, weil man mit neuen Ideen die Welt besser machen wollte (90er: Globalisierung, Freizügigkeit, Multikulti; 10er: Klimatransformation als schaffbare Aufhabe, soziale Politik auch für Minderheiten, Wilkommenskultur). 3/3 -
Fang doch einfach mit deinen Erfahrungen in den Feldern an. Oder bei welchen der genannten Punkte würdest du Deutschland an der Spitze einordnen?
Derweil mach ich hier die Liste, wo ich Deutschland wirklich als führend anseh:
https://rollenspiel.social/@billiglarper/115972254043994501@billiglarper
Ansatz war, Infos von Leuten zu erhalten, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden. Da hat sich IMO im Tröt genau nichts getan. Nur ausweichende Schuldzuweisungen allerorts als Argumentationskette. Und dann nehmen wir das hier von dem Land und jenes von dem ... Mehr habe die Leutchen hier nicht auf die Kette bekommen... kein einziger hier hat ein Land genannt, in das er auswandern würde, keiner!
@plinubius @rpolenz -
@billiglarper
Ansatz war, Infos von Leuten zu erhalten, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden. Da hat sich IMO im Tröt genau nichts getan. Nur ausweichende Schuldzuweisungen allerorts als Argumentationskette. Und dann nehmen wir das hier von dem Land und jenes von dem ... Mehr habe die Leutchen hier nicht auf die Kette bekommen... kein einziger hier hat ein Land genannt, in das er auswandern würde, keiner!
@plinubius @rpolenz@jimclark Was möchtest Du denn hören? Etwa dass, da Phantásien nicht existiert, ich mich mit dem von der geriatrischen SPD und CDU eingerichteten Museum und ihrer Retro-Politik begnüge, statt anzustreben, was mir andernorts gezeigt wird? Ich denke nicht daran auszuwandern, sehr wohl aber, das Schicksal meines realen Landes denen aus der Hand zu nehmen, die mit der Agonie und Bedächtigkeit von SED-Funktionären den Verfall verwalten und lustvoll der AfD in die Hände spielen. @billiglarper @rpolenz
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@billiglarper
Ansatz war, Infos von Leuten zu erhalten, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden. Da hat sich IMO im Tröt genau nichts getan. Nur ausweichende Schuldzuweisungen allerorts als Argumentationskette. Und dann nehmen wir das hier von dem Land und jenes von dem ... Mehr habe die Leutchen hier nicht auf die Kette bekommen... kein einziger hier hat ein Land genannt, in das er auswandern würde, keiner!
@plinubius @rpolenzIch nehme zur Kenntnis, dass du hier nur schwätzt aber nix beiträgst. Ist mir meine Zeit zu schade für.
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@rpolenz @urz_uffz Ich glaube nicht, dass er hier viele gibt, die „ziemlich alles schlimm finden“. Ich für mich kann sagen, dass hierzulande ziemlich vieles gut finde, und vor allem bedauere, dass von Ihrer Partei so vieles davon aktiv zerstört wird.
Meine persönlichen Beispiele:
⁃ Zerstörung der Bahn als zuverlässiges Verkehrsmittel
⁃ Zerfall der öffentlichen Infrastrukturen im Rahmen der Privatisierung/Profitmaximierung… (1/2)⁃ Die immer ungerechtere Besteuerung, inklusive Wegfall der Vermögenssteuer
⁃ Fehlende Innovationskraft durch staatliche Eingriffe zugunsten Großkonzerne
⁃ Ganz aktuell: Angriff auf fast hundertjährig bestehendes Arbeitsrecht„Dialogisch“ ist an Ihrem Auftreten übrigens nicht besonders viel. (2/2)
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An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1. Gibt es von den 193 Staaten auf der Welt 10, in denen Sie lieber leben würden als in Deutschland? 2. Gibt es in der Vergangenheit eine Zeitspanne, in der Sie lieber in Deutschland gelebt hätten, als jetzt? - Ich bin auf die Antworten gespannt.
@rpolenz @urz_uffz Ich glaube nicht, dass er hier viele gibt, die „ziemlich alles schlimm finden“. Ich für mich kann sagen, dass hierzulande ziemlich vieles gut finde, und vor allem bedauere, dass von Ihrer Partei so vieles davon aktiv zerstört wird.
Meine persönlichen Beispiele:
⁃ Zerstörung der Bahn als zuverlässiges Verkehrsmittel
⁃ Zerfall der öffentlichen Infrastrukturen im Rahmen der Privatisierung/Profitmaximierung… (1/2) -
Nebenan geklaut:
- Sozialbeiträge auf Kapitalerträge wie in Frankreich
@smial @jakob_thoboell @OrntLaOkro @rpolenz Und damit Vermögensaufbau für die breite Mitte völlig unmöglich machen, um dem Pyramidensystem Rente und GKV noch mehr Geld hinterzuwerfen? Nein, danke.
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Ich nehme zur Kenntnis, dass du hier nur schwätzt aber nix beiträgst. Ist mir meine Zeit zu schade für.
@billiglarper
Ok für mich. Nutzen Sie doch einfach die technischen Möglichkeiten, anstelle Ihre Zeit zu vergeuden. Leben ist kein Ponyhof ...
@plinubius -
@mina Wie kommen Sie darauf? Die Frage zielt auf die Jammerei „auf hohem Niveau“
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@jimclark Was möchtest Du denn hören? Etwa dass, da Phantásien nicht existiert, ich mich mit dem von der geriatrischen SPD und CDU eingerichteten Museum und ihrer Retro-Politik begnüge, statt anzustreben, was mir andernorts gezeigt wird? Ich denke nicht daran auszuwandern, sehr wohl aber, das Schicksal meines realen Landes denen aus der Hand zu nehmen, die mit der Agonie und Bedächtigkeit von SED-Funktionären den Verfall verwalten und lustvoll der AfD in die Hände spielen. @billiglarper @rpolenz
@plinubius
Hören? Also sind Sie jemand, der in Deutschland alles schlimm findet? Wenn denn ja, gibt es 10 Länder, die Sie Deutschland vorziehen? Dann eine klare Antwort zu Frage zwei? Z.B. In den 60ern oder den 90ern? Wenn nein, wären Sie ansich gar nicht "betroffen", oder?
Ich fragte IMO berechtigterweise nach, welche Länder Sie denn um so viel besser einordnen ... Schiene, Brücken, Gesundheit etc..
@billiglarper @rpolenz -
An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1. Gibt es von den 193 Staaten auf der Welt 10, in denen Sie lieber leben würden als in Deutschland? 2. Gibt es in der Vergangenheit eine Zeitspanne, in der Sie lieber in Deutschland gelebt hätten, als jetzt? - Ich bin auf die Antworten gespannt.
@rpolenz 1. Nimmt sich nicht viel und ich spreche schon die lokale Sprache hier, das macht die Kritik an diesem Drecksstaat nicht invalide
2. Ja als wir noch eine stabile große Arbeiter*innenbewegung hatten und es tatsächlich Hoffnung gab, dass wir uns eine echte Demokratie erkämpfen können