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  3. Um der Faschisierung etwas entgegenzusetzen, braucht es eine starke Linke – und eine breite Allianz für einen sozialen Antifaschismus.

Um der Faschisierung etwas entgegenzusetzen, braucht es eine starke Linke – und eine breite Allianz für einen sozialen Antifaschismus.

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  • rosaluxstiftung@mastodon.socialR rosaluxstiftung@mastodon.social

    Um der Faschisierung etwas entgegenzusetzen, braucht es eine starke Linke – und eine breite Allianz für einen sozialen Antifaschismus. Die Bedingungen sind unzureichend, ihr Zustandekommen unwahrscheinlich. Gefährlich wäre es, den Versuch nicht zu wagen 👇
    https://zeitschrift-luxemburg.de/artikel/das-politische-feld-nach-links-verschieben/

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    #3

    @rosaluxstiftung Widerspruch! Es braucht nicht "eine starke Linke". Es braucht den Einsatz aller für das Grundgesetz, für die Menschenrechte, für unsere Demokratie. Egal, welcher Himmelsrichtung oder Farbe sie sich verbunden fühlen. Das ist "die Mitte". 😉

    stadtstattstaat@mastodon.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
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    • bahnkundenv@mastodon.socialB bahnkundenv@mastodon.social

      @rosaluxstiftung Widerspruch! Es braucht nicht "eine starke Linke". Es braucht den Einsatz aller für das Grundgesetz, für die Menschenrechte, für unsere Demokratie. Egal, welcher Himmelsrichtung oder Farbe sie sich verbunden fühlen. Das ist "die Mitte". 😉

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      schrieb zuletzt editiert von
      #4

      @bahnkundenv @rosaluxstiftung ist der Einsatz für Demokratie und Menschenrecht nicht im Kern links? Zumindest gab es historisch doch keine Mitte. Die Frage ist, wer und wieviele an Entscheidungen beteiligt werden. Eine linke Forderung ist: alle. Und die extrem rechte: einer. Zumindest die Richtung sollte daher links und nicht rechts sein.
      Warum fällt es der "Mitte" so schwer sich zu ihrer linken Herkunft zu bekennen, während sie sich für rechte Projektion ständig vereinnahmen lässt?

      bahnkundenv@mastodon.socialB namnatulco@sueden.socialN 2 Antworten Letzte Antwort
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      • stadtstattstaat@mastodon.socialS stadtstattstaat@mastodon.social

        @bahnkundenv @rosaluxstiftung ist der Einsatz für Demokratie und Menschenrecht nicht im Kern links? Zumindest gab es historisch doch keine Mitte. Die Frage ist, wer und wieviele an Entscheidungen beteiligt werden. Eine linke Forderung ist: alle. Und die extrem rechte: einer. Zumindest die Richtung sollte daher links und nicht rechts sein.
        Warum fällt es der "Mitte" so schwer sich zu ihrer linken Herkunft zu bekennen, während sie sich für rechte Projektion ständig vereinnahmen lässt?

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        schrieb zuletzt editiert von
        #5

        @stadtstattstaat @rosaluxstiftung Zwischen "links" und "rechts" gibt es inzwischen so viele Grautöne, dass unserer Meinung nach die Vetortung in Himmelsrichtungen einen Nebenkriegsschauplatz eröffnet, der nicht zur Klärung beiträgt. Eher zur Ablenkung von den eigentlichen Problemen.

        stadtstattstaat@mastodon.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
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        • bahnkundenv@mastodon.socialB bahnkundenv@mastodon.social

          @stadtstattstaat @rosaluxstiftung Zwischen "links" und "rechts" gibt es inzwischen so viele Grautöne, dass unserer Meinung nach die Vetortung in Himmelsrichtungen einen Nebenkriegsschauplatz eröffnet, der nicht zur Klärung beiträgt. Eher zur Ablenkung von den eigentlichen Problemen.

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          #6

          @bahnkundenv @rosaluxstiftung auch wenn es richtige Kritik an den Begrifflichkeiten rechts und links ist und diese abgelehnt werden, macht es auch keinen Sinn über eine Mitte zu reden. Die Mitte wo zwischen?

          bahnkundenv@mastodon.socialB 1 Antwort Letzte Antwort
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          • stadtstattstaat@mastodon.socialS stadtstattstaat@mastodon.social

            @bahnkundenv @rosaluxstiftung ist der Einsatz für Demokratie und Menschenrecht nicht im Kern links? Zumindest gab es historisch doch keine Mitte. Die Frage ist, wer und wieviele an Entscheidungen beteiligt werden. Eine linke Forderung ist: alle. Und die extrem rechte: einer. Zumindest die Richtung sollte daher links und nicht rechts sein.
            Warum fällt es der "Mitte" so schwer sich zu ihrer linken Herkunft zu bekennen, während sie sich für rechte Projektion ständig vereinnahmen lässt?

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            schrieb zuletzt editiert von
            #7

            @stadtstattstaat @bahnkundenv @rosaluxstiftung das würde ich anders sehen. Links wäre für mich eher Werte wie Freiheit, Solidarität und Anti-autoritäre Haltung. Ich sehe das Grundgesetz als im Kern "Mitte" - eben zwischen diesen Werten und eine Law-and-Order-Haltung (die ich als im Kern Rechts verstehen würde). Vielleicht vermische ich aber auch die Dimensionen links/rechts und liberal/autoritär zu sehr.

            stadtstattstaat@mastodon.socialS bahnkundenv@mastodon.socialB 2 Antworten Letzte Antwort
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            • stadtstattstaat@mastodon.socialS stadtstattstaat@mastodon.social

              @bahnkundenv @rosaluxstiftung auch wenn es richtige Kritik an den Begrifflichkeiten rechts und links ist und diese abgelehnt werden, macht es auch keinen Sinn über eine Mitte zu reden. Die Mitte wo zwischen?

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              schrieb zuletzt editiert von
              #8

              @stadtstattstaat @rosaluxstiftung Grundgesetz, UN-Charta zu den Menschenrechten?

              1 Antwort Letzte Antwort
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              • namnatulco@sueden.socialN namnatulco@sueden.social

                @stadtstattstaat @bahnkundenv @rosaluxstiftung das würde ich anders sehen. Links wäre für mich eher Werte wie Freiheit, Solidarität und Anti-autoritäre Haltung. Ich sehe das Grundgesetz als im Kern "Mitte" - eben zwischen diesen Werten und eine Law-and-Order-Haltung (die ich als im Kern Rechts verstehen würde). Vielleicht vermische ich aber auch die Dimensionen links/rechts und liberal/autoritär zu sehr.

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                schrieb zuletzt editiert von
                #9

                @Namnatulco @bahnkundenv @rosaluxstiftung aber es geht ja nicht "nur" um Werteorientierung, sondern um die tatsächlich Verfügungsgewalt.
                Zumindest halte ich es für falsch davon auszugehen, dass im angesicht ein starken Rechten und schwachen Linken für die "Mitte" (Grundgesetz usw.) Irgendetwas zu holen ist. Im Moment werden vielleicht noch mit Mühe und Not massive Verschlechterungen abgewendet. Verbesserungen sehe ich keine nennenswerten.

                namnatulco@sueden.socialN 1 Antwort Letzte Antwort
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                • namnatulco@sueden.socialN namnatulco@sueden.social

                  @stadtstattstaat @bahnkundenv @rosaluxstiftung das würde ich anders sehen. Links wäre für mich eher Werte wie Freiheit, Solidarität und Anti-autoritäre Haltung. Ich sehe das Grundgesetz als im Kern "Mitte" - eben zwischen diesen Werten und eine Law-and-Order-Haltung (die ich als im Kern Rechts verstehen würde). Vielleicht vermische ich aber auch die Dimensionen links/rechts und liberal/autoritär zu sehr.

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                  schrieb zuletzt editiert von
                  #10

                  @Namnatulco @stadtstattstaat @rosaluxstiftung Unterhalten wir uns doch lieber darüber, wer bestimmte Werte vertritt und für sie eintritt. Die #SPD (= links?) macht ja im Moment auch viele Dinge der #CDU mit, die doch "rechts" sind.

                  stadtstattstaat@mastodon.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
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                  • bahnkundenv@mastodon.socialB bahnkundenv@mastodon.social

                    @Namnatulco @stadtstattstaat @rosaluxstiftung Unterhalten wir uns doch lieber darüber, wer bestimmte Werte vertritt und für sie eintritt. Die #SPD (= links?) macht ja im Moment auch viele Dinge der #CDU mit, die doch "rechts" sind.

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                    schrieb zuletzt editiert von
                    #11

                    @bahnkundenv @Namnatulco @rosaluxstiftung wir sehen z.B. beim politischen Kompass, dass alle Partei nach Rechtsgerückt sind, sich im oberen rechten Quadranten befinden. Irgendwo da würde ich auch die "Mitte" der Gesellschaft verorten. Sie ist zumindest nicht identisch mit der Mitte des Koordinatensystems.
                    Und dann kann die SPD auch linker als die CDU sein ohne links zu sein.

                    bahnkundenv@mastodon.socialB 1 Antwort Letzte Antwort
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                    • stadtstattstaat@mastodon.socialS stadtstattstaat@mastodon.social

                      @Namnatulco @bahnkundenv @rosaluxstiftung aber es geht ja nicht "nur" um Werteorientierung, sondern um die tatsächlich Verfügungsgewalt.
                      Zumindest halte ich es für falsch davon auszugehen, dass im angesicht ein starken Rechten und schwachen Linken für die "Mitte" (Grundgesetz usw.) Irgendetwas zu holen ist. Im Moment werden vielleicht noch mit Mühe und Not massive Verschlechterungen abgewendet. Verbesserungen sehe ich keine nennenswerten.

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                      schrieb zuletzt editiert von
                      #12

                      @stadtstattstaat @bahnkundenv @rosaluxstiftung ich halte eine Stärkung Linker Positionen auch für wichtig, aber ich glaube aus der "Mitte" würde man mit Blick auf den USA auf der sich daraus ergebende Polarisierung verweisen (was auch nicht ganz falsch ist).
                      Aber: ich halte auch von der gesamten Faschisierungstheorie und der marxistischen Theorie des Faschismus als Spezialform des Kapitalismus sehr wenig und bin eher bei der anarchistischen Analyse, Gemeinschaft im Vordergrund zu stellen...

                      namnatulco@sueden.socialN stadtstattstaat@mastodon.socialS 2 Antworten Letzte Antwort
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                      • namnatulco@sueden.socialN namnatulco@sueden.social

                        @stadtstattstaat @bahnkundenv @rosaluxstiftung ich halte eine Stärkung Linker Positionen auch für wichtig, aber ich glaube aus der "Mitte" würde man mit Blick auf den USA auf der sich daraus ergebende Polarisierung verweisen (was auch nicht ganz falsch ist).
                        Aber: ich halte auch von der gesamten Faschisierungstheorie und der marxistischen Theorie des Faschismus als Spezialform des Kapitalismus sehr wenig und bin eher bei der anarchistischen Analyse, Gemeinschaft im Vordergrund zu stellen...

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                        schrieb zuletzt editiert von
                        #13

                        @stadtstattstaat @bahnkundenv @rosaluxstiftung ... also im Gegensatz zu einer starken Linke als Staat. Aber das schließt natürlich nicht aus, dass Parteien aus dem Linken Spektrum zu stärken sind und in der Tagespolitik wichtig sind (was meine Position dann wohl von den klassischen Anarchist*innen unterscheidet).

                        1 Antwort Letzte Antwort
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                          @bahnkundenv @Namnatulco @rosaluxstiftung wir sehen z.B. beim politischen Kompass, dass alle Partei nach Rechtsgerückt sind, sich im oberen rechten Quadranten befinden. Irgendwo da würde ich auch die "Mitte" der Gesellschaft verorten. Sie ist zumindest nicht identisch mit der Mitte des Koordinatensystems.
                          Und dann kann die SPD auch linker als die CDU sein ohne links zu sein.

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                          schrieb zuletzt editiert von
                          #14

                          @stadtstattstaat Was ist die Quelle? Wahlprogramme? Verhalten/Äußerungen von Einzelpersonen? Selbst in "rechten" #CDU gibt es Ministerpräsidenten, die eine andere Meinung als #Merz haben. Wüst, Günther, Wegener, ...

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                            @stadtstattstaat Was ist die Quelle? Wahlprogramme? Verhalten/Äußerungen von Einzelpersonen? Selbst in "rechten" #CDU gibt es Ministerpräsidenten, die eine andere Meinung als #Merz haben. Wüst, Günther, Wegener, ...

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                            schrieb zuletzt editiert von
                            #15

                            @bahnkundenv Reden, Programme und Abstimmungsverhalten. Sorry, hab die Quelle im Alt-Text verlinkt und dann vergessen. Hier: https://www.politicalcompass.org/germany2025

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                              @stadtstattstaat @bahnkundenv @rosaluxstiftung ich halte eine Stärkung Linker Positionen auch für wichtig, aber ich glaube aus der "Mitte" würde man mit Blick auf den USA auf der sich daraus ergebende Polarisierung verweisen (was auch nicht ganz falsch ist).
                              Aber: ich halte auch von der gesamten Faschisierungstheorie und der marxistischen Theorie des Faschismus als Spezialform des Kapitalismus sehr wenig und bin eher bei der anarchistischen Analyse, Gemeinschaft im Vordergrund zu stellen...

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                              schrieb zuletzt editiert von
                              #16

                              @Namnatulco @bahnkundenv @rosaluxstiftung das verstehe ich gut. Ich denke es geht darum die Gegenmacht sowohl innerhalb als auch außerhalb des Staates/Parlamentarismus aufzubauen. Finde dazu sehr gut, was @bini_adamczak in "Beziehungsweise Revolution" geschrieben hat.

                              namnatulco@sueden.socialN bahnkundenv@mastodon.socialB 2 Antworten Letzte Antwort
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                                @Namnatulco @bahnkundenv @rosaluxstiftung das verstehe ich gut. Ich denke es geht darum die Gegenmacht sowohl innerhalb als auch außerhalb des Staates/Parlamentarismus aufzubauen. Finde dazu sehr gut, was @bini_adamczak in "Beziehungsweise Revolution" geschrieben hat.

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                                schrieb zuletzt editiert von
                                #17

                                @stadtstattstaat @bahnkundenv @rosaluxstiftung @bini_adamczak der Buchstapel ist schon relativ groß, aber das klingt schon vielversprechend.

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                                  @Namnatulco @bahnkundenv @rosaluxstiftung das verstehe ich gut. Ich denke es geht darum die Gegenmacht sowohl innerhalb als auch außerhalb des Staates/Parlamentarismus aufzubauen. Finde dazu sehr gut, was @bini_adamczak in "Beziehungsweise Revolution" geschrieben hat.

                                  bahnkundenv@mastodon.socialB This user is from outside of this forum
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                                  schrieb zuletzt editiert von
                                  #18

                                  @stadtstattstaat @Namnatulco @rosaluxstiftung @bini_adamczak

                                  ... aus Gründen ... sei die Schlußrede empfohlen ...

                                  https://www.rollingstone.de/grosse-dikator-charlie-chaplin-rede-video-2045255/

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