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  • 2ndstar@astronomy.social2 This user is from outside of this forum
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    2ndstar@astronomy.social
    schrieb zuletzt editiert von
    #1

    Okay ... Let's play!

    Wenn wir hier das Spiel mitspielen würden, könnten wir hier im Norden bei jedem Starkregen in Bayern oder jedem Fluss, der wieder über die Ufer tritt, ganz nonchalant sagen:
    „Also bitte, wir haben zweimal täglich Flut. Nennt sich Gezeiten. Kommt klar.“

    Oder bei Starkregen in Köln:
    „Ach, da oben ist ein bisschen Wasser auf der Straße? Süß. Wir nennen das hier Dienstag. Und da fahren trotzdem die Möwen noch Fahrrad.“

    Aber tun wir das?
    Nein. Weil wir nicht wie eine Horde chronisch empörter Wetterrhetoriker leben, die glauben, Naturphänomene seien moralische Prüfungen, die man bestehen muss, indem man entweder friert oder arrogant tut!

    Diese Leute stellen sich offenbar vor, dass jedes Wetterereignis ein Test vom alten Gott „Früher“ ist – und wer sich beschwert, hat halt versagt.

    Was kommt als nächstes?
    "Du bist umgefallen bei 120 km/h Wind? Früher haben wir bei 180 km/h noch Boule gespielt und dabei geraucht und unsere Schafe hatten immer noch alle Locken schön!!!"

    Die Logik ist: Wenn sie mal durch drei Schneeflocken gestapft sind und dabei nicht sofort gestorben sind, dann muss jeder andere sofort still sein und danken, dass er nicht in einer Lawine aufgewachsen ist wie sie angeblich.

    Aber hey – vielleicht können wir bald einen neuen olympischen Wettbewerb vorschlagen:
    "Disziplin: Wetter-Stolz! Wer hat’s am härtesten durchlitten? Wer hat am wenigsten geheult?"
    Gold geht dann wie immer an Vorzeige-Boomer, aus dem Kommentarbereich von „Bild Aktuell“.
    Silber an seine kaputte Erinnerungslogik.

    Bronze an uns, weil wir wieder mitgelesen haben.

    🫳 🎤

    daswarkeinhuhn@netzkae.seD kopper@troet.cafeK bauhausmensch@norden.socialB nocci@punk.cyber77.deN alikatze@social.tchncs.deA 16 Antworten Letzte Antwort
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    • bauhausmensch@norden.socialB bauhausmensch@norden.social shared this topic
    • 2ndstar@astronomy.social2 2ndstar@astronomy.social

      Okay ... Let's play!

      Wenn wir hier das Spiel mitspielen würden, könnten wir hier im Norden bei jedem Starkregen in Bayern oder jedem Fluss, der wieder über die Ufer tritt, ganz nonchalant sagen:
      „Also bitte, wir haben zweimal täglich Flut. Nennt sich Gezeiten. Kommt klar.“

      Oder bei Starkregen in Köln:
      „Ach, da oben ist ein bisschen Wasser auf der Straße? Süß. Wir nennen das hier Dienstag. Und da fahren trotzdem die Möwen noch Fahrrad.“

      Aber tun wir das?
      Nein. Weil wir nicht wie eine Horde chronisch empörter Wetterrhetoriker leben, die glauben, Naturphänomene seien moralische Prüfungen, die man bestehen muss, indem man entweder friert oder arrogant tut!

      Diese Leute stellen sich offenbar vor, dass jedes Wetterereignis ein Test vom alten Gott „Früher“ ist – und wer sich beschwert, hat halt versagt.

      Was kommt als nächstes?
      "Du bist umgefallen bei 120 km/h Wind? Früher haben wir bei 180 km/h noch Boule gespielt und dabei geraucht und unsere Schafe hatten immer noch alle Locken schön!!!"

      Die Logik ist: Wenn sie mal durch drei Schneeflocken gestapft sind und dabei nicht sofort gestorben sind, dann muss jeder andere sofort still sein und danken, dass er nicht in einer Lawine aufgewachsen ist wie sie angeblich.

      Aber hey – vielleicht können wir bald einen neuen olympischen Wettbewerb vorschlagen:
      "Disziplin: Wetter-Stolz! Wer hat’s am härtesten durchlitten? Wer hat am wenigsten geheult?"
      Gold geht dann wie immer an Vorzeige-Boomer, aus dem Kommentarbereich von „Bild Aktuell“.
      Silber an seine kaputte Erinnerungslogik.

      Bronze an uns, weil wir wieder mitgelesen haben.

      🫳 🎤

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      #2

      @2ndStar@astronomy.social 💜

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      • 2ndstar@astronomy.social2 2ndstar@astronomy.social

        Okay ... Let's play!

        Wenn wir hier das Spiel mitspielen würden, könnten wir hier im Norden bei jedem Starkregen in Bayern oder jedem Fluss, der wieder über die Ufer tritt, ganz nonchalant sagen:
        „Also bitte, wir haben zweimal täglich Flut. Nennt sich Gezeiten. Kommt klar.“

        Oder bei Starkregen in Köln:
        „Ach, da oben ist ein bisschen Wasser auf der Straße? Süß. Wir nennen das hier Dienstag. Und da fahren trotzdem die Möwen noch Fahrrad.“

        Aber tun wir das?
        Nein. Weil wir nicht wie eine Horde chronisch empörter Wetterrhetoriker leben, die glauben, Naturphänomene seien moralische Prüfungen, die man bestehen muss, indem man entweder friert oder arrogant tut!

        Diese Leute stellen sich offenbar vor, dass jedes Wetterereignis ein Test vom alten Gott „Früher“ ist – und wer sich beschwert, hat halt versagt.

        Was kommt als nächstes?
        "Du bist umgefallen bei 120 km/h Wind? Früher haben wir bei 180 km/h noch Boule gespielt und dabei geraucht und unsere Schafe hatten immer noch alle Locken schön!!!"

        Die Logik ist: Wenn sie mal durch drei Schneeflocken gestapft sind und dabei nicht sofort gestorben sind, dann muss jeder andere sofort still sein und danken, dass er nicht in einer Lawine aufgewachsen ist wie sie angeblich.

        Aber hey – vielleicht können wir bald einen neuen olympischen Wettbewerb vorschlagen:
        "Disziplin: Wetter-Stolz! Wer hat’s am härtesten durchlitten? Wer hat am wenigsten geheult?"
        Gold geht dann wie immer an Vorzeige-Boomer, aus dem Kommentarbereich von „Bild Aktuell“.
        Silber an seine kaputte Erinnerungslogik.

        Bronze an uns, weil wir wieder mitgelesen haben.

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        kopper@troet.cafeK This user is from outside of this forum
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        kopper@troet.cafe
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        #3

        @2ndStar
        An dieses Beispiel musste ich eben auch denken.

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        • 2ndstar@astronomy.social2 2ndstar@astronomy.social

          Okay ... Let's play!

          Wenn wir hier das Spiel mitspielen würden, könnten wir hier im Norden bei jedem Starkregen in Bayern oder jedem Fluss, der wieder über die Ufer tritt, ganz nonchalant sagen:
          „Also bitte, wir haben zweimal täglich Flut. Nennt sich Gezeiten. Kommt klar.“

          Oder bei Starkregen in Köln:
          „Ach, da oben ist ein bisschen Wasser auf der Straße? Süß. Wir nennen das hier Dienstag. Und da fahren trotzdem die Möwen noch Fahrrad.“

          Aber tun wir das?
          Nein. Weil wir nicht wie eine Horde chronisch empörter Wetterrhetoriker leben, die glauben, Naturphänomene seien moralische Prüfungen, die man bestehen muss, indem man entweder friert oder arrogant tut!

          Diese Leute stellen sich offenbar vor, dass jedes Wetterereignis ein Test vom alten Gott „Früher“ ist – und wer sich beschwert, hat halt versagt.

          Was kommt als nächstes?
          "Du bist umgefallen bei 120 km/h Wind? Früher haben wir bei 180 km/h noch Boule gespielt und dabei geraucht und unsere Schafe hatten immer noch alle Locken schön!!!"

          Die Logik ist: Wenn sie mal durch drei Schneeflocken gestapft sind und dabei nicht sofort gestorben sind, dann muss jeder andere sofort still sein und danken, dass er nicht in einer Lawine aufgewachsen ist wie sie angeblich.

          Aber hey – vielleicht können wir bald einen neuen olympischen Wettbewerb vorschlagen:
          "Disziplin: Wetter-Stolz! Wer hat’s am härtesten durchlitten? Wer hat am wenigsten geheult?"
          Gold geht dann wie immer an Vorzeige-Boomer, aus dem Kommentarbereich von „Bild Aktuell“.
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          #4

          @2ndStar ❤️

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          • 2ndstar@astronomy.social2 2ndstar@astronomy.social

            Okay ... Let's play!

            Wenn wir hier das Spiel mitspielen würden, könnten wir hier im Norden bei jedem Starkregen in Bayern oder jedem Fluss, der wieder über die Ufer tritt, ganz nonchalant sagen:
            „Also bitte, wir haben zweimal täglich Flut. Nennt sich Gezeiten. Kommt klar.“

            Oder bei Starkregen in Köln:
            „Ach, da oben ist ein bisschen Wasser auf der Straße? Süß. Wir nennen das hier Dienstag. Und da fahren trotzdem die Möwen noch Fahrrad.“

            Aber tun wir das?
            Nein. Weil wir nicht wie eine Horde chronisch empörter Wetterrhetoriker leben, die glauben, Naturphänomene seien moralische Prüfungen, die man bestehen muss, indem man entweder friert oder arrogant tut!

            Diese Leute stellen sich offenbar vor, dass jedes Wetterereignis ein Test vom alten Gott „Früher“ ist – und wer sich beschwert, hat halt versagt.

            Was kommt als nächstes?
            "Du bist umgefallen bei 120 km/h Wind? Früher haben wir bei 180 km/h noch Boule gespielt und dabei geraucht und unsere Schafe hatten immer noch alle Locken schön!!!"

            Die Logik ist: Wenn sie mal durch drei Schneeflocken gestapft sind und dabei nicht sofort gestorben sind, dann muss jeder andere sofort still sein und danken, dass er nicht in einer Lawine aufgewachsen ist wie sie angeblich.

            Aber hey – vielleicht können wir bald einen neuen olympischen Wettbewerb vorschlagen:
            "Disziplin: Wetter-Stolz! Wer hat’s am härtesten durchlitten? Wer hat am wenigsten geheult?"
            Gold geht dann wie immer an Vorzeige-Boomer, aus dem Kommentarbereich von „Bild Aktuell“.
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            schrieb zuletzt editiert von
            #5

            @2ndStar@astronomy.social

            True.

            "Wir sind früher mit zwei gebrochenen Beinen und 3 Meter hohen Schnee und auf dem Hosenboden 45 Kilometer in den nächsten Ort gerutscht und das hat uns auch nicht geschadet!1!11!"

            1 Antwort Letzte Antwort
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            • 2ndstar@astronomy.social2 2ndstar@astronomy.social

              Okay ... Let's play!

              Wenn wir hier das Spiel mitspielen würden, könnten wir hier im Norden bei jedem Starkregen in Bayern oder jedem Fluss, der wieder über die Ufer tritt, ganz nonchalant sagen:
              „Also bitte, wir haben zweimal täglich Flut. Nennt sich Gezeiten. Kommt klar.“

              Oder bei Starkregen in Köln:
              „Ach, da oben ist ein bisschen Wasser auf der Straße? Süß. Wir nennen das hier Dienstag. Und da fahren trotzdem die Möwen noch Fahrrad.“

              Aber tun wir das?
              Nein. Weil wir nicht wie eine Horde chronisch empörter Wetterrhetoriker leben, die glauben, Naturphänomene seien moralische Prüfungen, die man bestehen muss, indem man entweder friert oder arrogant tut!

              Diese Leute stellen sich offenbar vor, dass jedes Wetterereignis ein Test vom alten Gott „Früher“ ist – und wer sich beschwert, hat halt versagt.

              Was kommt als nächstes?
              "Du bist umgefallen bei 120 km/h Wind? Früher haben wir bei 180 km/h noch Boule gespielt und dabei geraucht und unsere Schafe hatten immer noch alle Locken schön!!!"

              Die Logik ist: Wenn sie mal durch drei Schneeflocken gestapft sind und dabei nicht sofort gestorben sind, dann muss jeder andere sofort still sein und danken, dass er nicht in einer Lawine aufgewachsen ist wie sie angeblich.

              Aber hey – vielleicht können wir bald einen neuen olympischen Wettbewerb vorschlagen:
              "Disziplin: Wetter-Stolz! Wer hat’s am härtesten durchlitten? Wer hat am wenigsten geheult?"
              Gold geht dann wie immer an Vorzeige-Boomer, aus dem Kommentarbereich von „Bild Aktuell“.
              Silber an seine kaputte Erinnerungslogik.

              Bronze an uns, weil wir wieder mitgelesen haben.

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              schrieb zuletzt editiert von
              #6

              @2ndStar
              Ach, ich wunder mich bloß leise. Kontest tut nich Not.

              (Ich würde aber differenzieren zwischen Flutkatastrophe im Süden und n büschen mehr Schnee als üblich. Ersteres verdient mit Sicherheit viel Hilfsbereitschaft.
              Wer härter sein möchte, soll halt Eisbaden gehen. Dafür bin ich zu weich 😉)

              alikatze@social.tchncs.deA 1 Antwort Letzte Antwort
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              • alikatze@social.tchncs.deA alikatze@social.tchncs.de

                @2ndStar
                Ach, ich wunder mich bloß leise. Kontest tut nich Not.

                (Ich würde aber differenzieren zwischen Flutkatastrophe im Süden und n büschen mehr Schnee als üblich. Ersteres verdient mit Sicherheit viel Hilfsbereitschaft.
                Wer härter sein möchte, soll halt Eisbaden gehen. Dafür bin ich zu weich 😉)

                alikatze@social.tchncs.deA This user is from outside of this forum
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                alikatze@social.tchncs.de
                schrieb zuletzt editiert von
                #7

                @2ndStar
                ... aber "in einer Lawine aufgewachsen" finde ich eine sehr erhaltenswerte Wortschöpfung.

                2ndstar@astronomy.social2 1 Antwort Letzte Antwort
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                • 2ndstar@astronomy.social2 2ndstar@astronomy.social

                  Okay ... Let's play!

                  Wenn wir hier das Spiel mitspielen würden, könnten wir hier im Norden bei jedem Starkregen in Bayern oder jedem Fluss, der wieder über die Ufer tritt, ganz nonchalant sagen:
                  „Also bitte, wir haben zweimal täglich Flut. Nennt sich Gezeiten. Kommt klar.“

                  Oder bei Starkregen in Köln:
                  „Ach, da oben ist ein bisschen Wasser auf der Straße? Süß. Wir nennen das hier Dienstag. Und da fahren trotzdem die Möwen noch Fahrrad.“

                  Aber tun wir das?
                  Nein. Weil wir nicht wie eine Horde chronisch empörter Wetterrhetoriker leben, die glauben, Naturphänomene seien moralische Prüfungen, die man bestehen muss, indem man entweder friert oder arrogant tut!

                  Diese Leute stellen sich offenbar vor, dass jedes Wetterereignis ein Test vom alten Gott „Früher“ ist – und wer sich beschwert, hat halt versagt.

                  Was kommt als nächstes?
                  "Du bist umgefallen bei 120 km/h Wind? Früher haben wir bei 180 km/h noch Boule gespielt und dabei geraucht und unsere Schafe hatten immer noch alle Locken schön!!!"

                  Die Logik ist: Wenn sie mal durch drei Schneeflocken gestapft sind und dabei nicht sofort gestorben sind, dann muss jeder andere sofort still sein und danken, dass er nicht in einer Lawine aufgewachsen ist wie sie angeblich.

                  Aber hey – vielleicht können wir bald einen neuen olympischen Wettbewerb vorschlagen:
                  "Disziplin: Wetter-Stolz! Wer hat’s am härtesten durchlitten? Wer hat am wenigsten geheult?"
                  Gold geht dann wie immer an Vorzeige-Boomer, aus dem Kommentarbereich von „Bild Aktuell“.
                  Silber an seine kaputte Erinnerungslogik.

                  Bronze an uns, weil wir wieder mitgelesen haben.

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                  dec_hl@mastodon.socialD This user is from outside of this forum
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                  dec_hl@mastodon.social
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #8

                  @2ndStar du hast heute nen lauf 😋

                  2ndstar@astronomy.social2 1 Antwort Letzte Antwort
                  0
                  • alikatze@social.tchncs.deA alikatze@social.tchncs.de

                    @2ndStar
                    ... aber "in einer Lawine aufgewachsen" finde ich eine sehr erhaltenswerte Wortschöpfung.

                    2ndstar@astronomy.social2 This user is from outside of this forum
                    2ndstar@astronomy.social2 This user is from outside of this forum
                    2ndstar@astronomy.social
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #9

                    @alikatze
                    Es geht um meine Rants davor. Da kommt das her.

                    alikatze@social.tchncs.deA 1 Antwort Letzte Antwort
                    0
                    • dec_hl@mastodon.socialD dec_hl@mastodon.social

                      @2ndStar du hast heute nen lauf 😋

                      2ndstar@astronomy.social2 This user is from outside of this forum
                      2ndstar@astronomy.social2 This user is from outside of this forum
                      2ndstar@astronomy.social
                      schrieb zuletzt editiert von
                      #10

                      @dec_hl
                      Meine Rippen haben mir gesagt, ich solle das mal an ihrer Stelle loswerden .-)

                      dec_hl@mastodon.socialD 1 Antwort Letzte Antwort
                      0
                      • 2ndstar@astronomy.social2 2ndstar@astronomy.social

                        Okay ... Let's play!

                        Wenn wir hier das Spiel mitspielen würden, könnten wir hier im Norden bei jedem Starkregen in Bayern oder jedem Fluss, der wieder über die Ufer tritt, ganz nonchalant sagen:
                        „Also bitte, wir haben zweimal täglich Flut. Nennt sich Gezeiten. Kommt klar.“

                        Oder bei Starkregen in Köln:
                        „Ach, da oben ist ein bisschen Wasser auf der Straße? Süß. Wir nennen das hier Dienstag. Und da fahren trotzdem die Möwen noch Fahrrad.“

                        Aber tun wir das?
                        Nein. Weil wir nicht wie eine Horde chronisch empörter Wetterrhetoriker leben, die glauben, Naturphänomene seien moralische Prüfungen, die man bestehen muss, indem man entweder friert oder arrogant tut!

                        Diese Leute stellen sich offenbar vor, dass jedes Wetterereignis ein Test vom alten Gott „Früher“ ist – und wer sich beschwert, hat halt versagt.

                        Was kommt als nächstes?
                        "Du bist umgefallen bei 120 km/h Wind? Früher haben wir bei 180 km/h noch Boule gespielt und dabei geraucht und unsere Schafe hatten immer noch alle Locken schön!!!"

                        Die Logik ist: Wenn sie mal durch drei Schneeflocken gestapft sind und dabei nicht sofort gestorben sind, dann muss jeder andere sofort still sein und danken, dass er nicht in einer Lawine aufgewachsen ist wie sie angeblich.

                        Aber hey – vielleicht können wir bald einen neuen olympischen Wettbewerb vorschlagen:
                        "Disziplin: Wetter-Stolz! Wer hat’s am härtesten durchlitten? Wer hat am wenigsten geheult?"
                        Gold geht dann wie immer an Vorzeige-Boomer, aus dem Kommentarbereich von „Bild Aktuell“.
                        Silber an seine kaputte Erinnerungslogik.

                        Bronze an uns, weil wir wieder mitgelesen haben.

                        🫳 🎤

                        grey_moth@mastodon.socialG This user is from outside of this forum
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                        schrieb zuletzt editiert von
                        #11

                        @2ndStar
                        Schon irre, das irgendein Rolf einem das Gefühl geben will, es gäbe keinen Klimawandel, sondern man ist nur verweichlicht.

                        Weil: seine Katastrophen sind immer zwei Mal mehr katastrophal als Deine!

                        Also grundsätzlich war früher alles besser...

                        Aber schlimmer hatte man es trotzdem!!!

                        2ndstar@astronomy.social2 1 Antwort Letzte Antwort
                        0
                        • 2ndstar@astronomy.social2 2ndstar@astronomy.social

                          Okay ... Let's play!

                          Wenn wir hier das Spiel mitspielen würden, könnten wir hier im Norden bei jedem Starkregen in Bayern oder jedem Fluss, der wieder über die Ufer tritt, ganz nonchalant sagen:
                          „Also bitte, wir haben zweimal täglich Flut. Nennt sich Gezeiten. Kommt klar.“

                          Oder bei Starkregen in Köln:
                          „Ach, da oben ist ein bisschen Wasser auf der Straße? Süß. Wir nennen das hier Dienstag. Und da fahren trotzdem die Möwen noch Fahrrad.“

                          Aber tun wir das?
                          Nein. Weil wir nicht wie eine Horde chronisch empörter Wetterrhetoriker leben, die glauben, Naturphänomene seien moralische Prüfungen, die man bestehen muss, indem man entweder friert oder arrogant tut!

                          Diese Leute stellen sich offenbar vor, dass jedes Wetterereignis ein Test vom alten Gott „Früher“ ist – und wer sich beschwert, hat halt versagt.

                          Was kommt als nächstes?
                          "Du bist umgefallen bei 120 km/h Wind? Früher haben wir bei 180 km/h noch Boule gespielt und dabei geraucht und unsere Schafe hatten immer noch alle Locken schön!!!"

                          Die Logik ist: Wenn sie mal durch drei Schneeflocken gestapft sind und dabei nicht sofort gestorben sind, dann muss jeder andere sofort still sein und danken, dass er nicht in einer Lawine aufgewachsen ist wie sie angeblich.

                          Aber hey – vielleicht können wir bald einen neuen olympischen Wettbewerb vorschlagen:
                          "Disziplin: Wetter-Stolz! Wer hat’s am härtesten durchlitten? Wer hat am wenigsten geheult?"
                          Gold geht dann wie immer an Vorzeige-Boomer, aus dem Kommentarbereich von „Bild Aktuell“.
                          Silber an seine kaputte Erinnerungslogik.

                          Bronze an uns, weil wir wieder mitgelesen haben.

                          🫳 🎤

                          allgeier@sueden.socialA This user is from outside of this forum
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                          allgeier@sueden.social
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #12

                          @2ndStar
                          Jo. War geil.

                          1 Antwort Letzte Antwort
                          0
                          • grey_moth@mastodon.socialG grey_moth@mastodon.social

                            @2ndStar
                            Schon irre, das irgendein Rolf einem das Gefühl geben will, es gäbe keinen Klimawandel, sondern man ist nur verweichlicht.

                            Weil: seine Katastrophen sind immer zwei Mal mehr katastrophal als Deine!

                            Also grundsätzlich war früher alles besser...

                            Aber schlimmer hatte man es trotzdem!!!

                            2ndstar@astronomy.social2 This user is from outside of this forum
                            2ndstar@astronomy.social2 This user is from outside of this forum
                            2ndstar@astronomy.social
                            schrieb zuletzt editiert von
                            #13

                            @grey_moth
                            Es stört mich auch, dass Eltern Schweißausbrüche bekommen, weil ihr Kind außerplanmäßig zu Hause sein muss (passt nicht ins durchgetaktete Leben), AG ist es scheißegal ob ihren Leute was passiert - Arbeitsmarkt sorgt ja für Ersatz ... und alle heulen rum, weil ihr Leben mal vom Wetter durcheinandergebracht wurde!

                            Erstaunlich, wie viele Anwälte für Arbeitsrecht in den letzten Tagen vors Mikro gezerrt wurden, um ja allen eindrücklich mitzuteilen, dass sie gefälligst zur Arbeit kommen sollen!

                            grey_moth@mastodon.socialG 1 Antwort Letzte Antwort
                            0
                            • 2ndstar@astronomy.social2 2ndstar@astronomy.social

                              @alikatze
                              Es geht um meine Rants davor. Da kommt das her.

                              alikatze@social.tchncs.deA This user is from outside of this forum
                              alikatze@social.tchncs.deA This user is from outside of this forum
                              alikatze@social.tchncs.de
                              schrieb zuletzt editiert von
                              #14

                              @2ndStar
                              Jo, die hab ich gelesen und genossen - und mich n büschen ertappt gefühlt 🫣
                              Ich hab mein Heldentum aber nicht zum besten gegeben, in sofern wohl was richtig gemacht.

                              (Früher gab es ja auch kein SoMe, da blieb und ja nur das draußen für Erlebnisse 😉)

                              Aber der Winter 78/79 war Klasse. Wir haben ein Iglo gebaut, da konnten wir mit sechs Leuten drinnen bequem sitzen ... N büschen hab ich jetzt auf Schnee gehofft. Mal sehen, ob wir morgen ein kleines Iglo für die beiden Zwerge schaffen.

                              1 Antwort Letzte Antwort
                              0
                              • 2ndstar@astronomy.social2 2ndstar@astronomy.social

                                Okay ... Let's play!

                                Wenn wir hier das Spiel mitspielen würden, könnten wir hier im Norden bei jedem Starkregen in Bayern oder jedem Fluss, der wieder über die Ufer tritt, ganz nonchalant sagen:
                                „Also bitte, wir haben zweimal täglich Flut. Nennt sich Gezeiten. Kommt klar.“

                                Oder bei Starkregen in Köln:
                                „Ach, da oben ist ein bisschen Wasser auf der Straße? Süß. Wir nennen das hier Dienstag. Und da fahren trotzdem die Möwen noch Fahrrad.“

                                Aber tun wir das?
                                Nein. Weil wir nicht wie eine Horde chronisch empörter Wetterrhetoriker leben, die glauben, Naturphänomene seien moralische Prüfungen, die man bestehen muss, indem man entweder friert oder arrogant tut!

                                Diese Leute stellen sich offenbar vor, dass jedes Wetterereignis ein Test vom alten Gott „Früher“ ist – und wer sich beschwert, hat halt versagt.

                                Was kommt als nächstes?
                                "Du bist umgefallen bei 120 km/h Wind? Früher haben wir bei 180 km/h noch Boule gespielt und dabei geraucht und unsere Schafe hatten immer noch alle Locken schön!!!"

                                Die Logik ist: Wenn sie mal durch drei Schneeflocken gestapft sind und dabei nicht sofort gestorben sind, dann muss jeder andere sofort still sein und danken, dass er nicht in einer Lawine aufgewachsen ist wie sie angeblich.

                                Aber hey – vielleicht können wir bald einen neuen olympischen Wettbewerb vorschlagen:
                                "Disziplin: Wetter-Stolz! Wer hat’s am härtesten durchlitten? Wer hat am wenigsten geheult?"
                                Gold geht dann wie immer an Vorzeige-Boomer, aus dem Kommentarbereich von „Bild Aktuell“.
                                Silber an seine kaputte Erinnerungslogik.

                                Bronze an uns, weil wir wieder mitgelesen haben.

                                🫳 🎤

                                zyfdnug@social.tchncs.deZ This user is from outside of this forum
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                                schrieb zuletzt editiert von
                                #15

                                @2ndStar einerseits geb' ich dir Recht.

                                Andererseits ist aber wirklich was anders, was früher(TM) besser war.

                                Es gab nämlich verbreitet die Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen.

                                Am Winterbeispiel -- als Kind konnten meine Eltern entscheiden, ob ich bei fettem Schnee in die Schule ging (und sie zur Arbeit). Wenn's nicht ging, dann war's eben Pech. Genau so kam vielleicht nur ein Teil der Lehrerinnen in die Schule und die konnten dann für ihren Unterricht entscheiden, ob er stattfand oder ob's für die paar Schüler sinnlos war.

                                Heute trauen sich das kaum noch Leute, du schriebst es letztens selber...

                                Ansonsten bin ich selber tatsächlich Ende der 80er im Winter per Zug zur Schule gefahren, und da gab's die Bundesbahnwerbung "Alle reden vom Wetter. Wir nicht" mit Schneepflug vor der Lok.

                                1 Antwort Letzte Antwort
                                0
                                • 2ndstar@astronomy.social2 2ndstar@astronomy.social

                                  @dec_hl
                                  Meine Rippen haben mir gesagt, ich solle das mal an ihrer Stelle loswerden .-)

                                  dec_hl@mastodon.socialD This user is from outside of this forum
                                  dec_hl@mastodon.socialD This user is from outside of this forum
                                  dec_hl@mastodon.social
                                  schrieb zuletzt editiert von
                                  #16

                                  @2ndStar ich kann das nachvollziehen, bin 2008 mal die treppe runter geflogen. danach hat es wochenlang geknackt beim atmen 😬

                                  cgudrian@social.tchncs.deC 1 Antwort Letzte Antwort
                                  0
                                  • dec_hl@mastodon.socialD dec_hl@mastodon.social

                                    @2ndStar ich kann das nachvollziehen, bin 2008 mal die treppe runter geflogen. danach hat es wochenlang geknackt beim atmen 😬

                                    cgudrian@social.tchncs.deC This user is from outside of this forum
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                                    cgudrian@social.tchncs.de
                                    schrieb zuletzt editiert von
                                    #17

                                    @dec_hl Ich bin letztes Jahr mit dem Fahrrad ausgerutscht und hatte danach einen Z-förmigen kleinen Finger… @2ndStar

                                    2ndstar@astronomy.social2 1 Antwort Letzte Antwort
                                    0
                                    • cgudrian@social.tchncs.deC cgudrian@social.tchncs.de

                                      @dec_hl Ich bin letztes Jahr mit dem Fahrrad ausgerutscht und hatte danach einen Z-förmigen kleinen Finger… @2ndStar

                                      2ndstar@astronomy.social2 This user is from outside of this forum
                                      2ndstar@astronomy.social2 This user is from outside of this forum
                                      2ndstar@astronomy.social
                                      schrieb zuletzt editiert von
                                      #18

                                      @cgudrian @dec_hl

                                      Aua! Beides möchte ich ungern erleben!

                                      cgudrian@social.tchncs.deC 1 Antwort Letzte Antwort
                                      0
                                      • 2ndstar@astronomy.social2 2ndstar@astronomy.social

                                        @grey_moth
                                        Es stört mich auch, dass Eltern Schweißausbrüche bekommen, weil ihr Kind außerplanmäßig zu Hause sein muss (passt nicht ins durchgetaktete Leben), AG ist es scheißegal ob ihren Leute was passiert - Arbeitsmarkt sorgt ja für Ersatz ... und alle heulen rum, weil ihr Leben mal vom Wetter durcheinandergebracht wurde!

                                        Erstaunlich, wie viele Anwälte für Arbeitsrecht in den letzten Tagen vors Mikro gezerrt wurden, um ja allen eindrücklich mitzuteilen, dass sie gefälligst zur Arbeit kommen sollen!

                                        grey_moth@mastodon.socialG This user is from outside of this forum
                                        grey_moth@mastodon.socialG This user is from outside of this forum
                                        grey_moth@mastodon.social
                                        schrieb zuletzt editiert von
                                        #19

                                        @2ndStar
                                        Gehe ich voll mit.
                                        Regt mich auch total auf!

                                        Nach dem Motto: Stirb ruhig auf dem Heimweg, aber mach vorher noch Überstunden. Ach, und dokumentiere gut für die Nachfolge.

                                        2ndstar@astronomy.social2 1 Antwort Letzte Antwort
                                        0
                                        • 2ndstar@astronomy.social2 2ndstar@astronomy.social

                                          Okay ... Let's play!

                                          Wenn wir hier das Spiel mitspielen würden, könnten wir hier im Norden bei jedem Starkregen in Bayern oder jedem Fluss, der wieder über die Ufer tritt, ganz nonchalant sagen:
                                          „Also bitte, wir haben zweimal täglich Flut. Nennt sich Gezeiten. Kommt klar.“

                                          Oder bei Starkregen in Köln:
                                          „Ach, da oben ist ein bisschen Wasser auf der Straße? Süß. Wir nennen das hier Dienstag. Und da fahren trotzdem die Möwen noch Fahrrad.“

                                          Aber tun wir das?
                                          Nein. Weil wir nicht wie eine Horde chronisch empörter Wetterrhetoriker leben, die glauben, Naturphänomene seien moralische Prüfungen, die man bestehen muss, indem man entweder friert oder arrogant tut!

                                          Diese Leute stellen sich offenbar vor, dass jedes Wetterereignis ein Test vom alten Gott „Früher“ ist – und wer sich beschwert, hat halt versagt.

                                          Was kommt als nächstes?
                                          "Du bist umgefallen bei 120 km/h Wind? Früher haben wir bei 180 km/h noch Boule gespielt und dabei geraucht und unsere Schafe hatten immer noch alle Locken schön!!!"

                                          Die Logik ist: Wenn sie mal durch drei Schneeflocken gestapft sind und dabei nicht sofort gestorben sind, dann muss jeder andere sofort still sein und danken, dass er nicht in einer Lawine aufgewachsen ist wie sie angeblich.

                                          Aber hey – vielleicht können wir bald einen neuen olympischen Wettbewerb vorschlagen:
                                          "Disziplin: Wetter-Stolz! Wer hat’s am härtesten durchlitten? Wer hat am wenigsten geheult?"
                                          Gold geht dann wie immer an Vorzeige-Boomer, aus dem Kommentarbereich von „Bild Aktuell“.
                                          Silber an seine kaputte Erinnerungslogik.

                                          Bronze an uns, weil wir wieder mitgelesen haben.

                                          🫳 🎤

                                          petsie@troet.cafeP This user is from outside of this forum
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                                          petsie@troet.cafe
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                                          #20

                                          @2ndStar Moooment!
                                          Als 1a Qualitäts-Boomer bestehe ich darauf: meine Arroganz ist nicht gespielt

                                          2ndstar@astronomy.social2 1 Antwort Letzte Antwort
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