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Umverteilung hin oder her.

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  • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

    Ich fürchte nämlich, mit weiteren 100 Mrd. € würden wenig von dem gebaut und gemacht, was auf dem Sharepic steht.

    Die Bedeutung von "man könnte" ist eben in der Realität der Politik anders als im allgemeinen Sprachverständnis.

    Aber genau deshalb ist wir wichtig zu betonen: eine Vermögenssteuer auf sehr große Vermögen ist eben gleichwohl aus den genannten Gründen schlicht unumgänglich.

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    awettesfaiesus@mastodon.social
    schrieb zuletzt editiert von
    #8

    Ich finde außerdem, dass dringend alle Einkommensarten gleich behandelt werden müssen.

    Ob das am Ende heißt, dass wir die Einkommenssteuer auf das Niveau der Kapitalertragssteuer absenken oder umgekehrt die Kapitalertragssteuer auf das der Einkommensteuer anheben, wäre für mich fast schon zweitrangig.

    Aber das jetzige System ist eine so krasse Ungerechtigkeit, dass ich nicht verstehe, wieso die Leute nicht längst alle auf der Straße sind.

    3/3

    bruhein@muenchen.socialB rainergb@nrw.socialR 2 Antworten Letzte Antwort
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    • karl@linksextrem.istK karl@linksextrem.ist

      @AwetTesfaiesus klingt logisch, doch wird die Klasse der Epstein Milliardäre das nicht auf sich sitzen lassen. Ja mit etwas Besteuerung könnte man die Welt etwas weniger scheiße gestalten. Wenn wir aber wirklich Ziele haben wie die Klimakrise aufzuhalten, die Tierindustrie zu stoppen und Menschenrechte für alle gelten zu lassen, dann reicht das bei weitem nicht. Mal davon abgesehen, dass sie ihre Vermögen nutzen werden um das umzukehren. Wir hatten ja auch schon eine Vermögensteuer...

      Wir müssen die Konzerne demokratisieren, die Wirtschaft für die Mehrheit arbeiten lassen, statt nur aus Profitinteresse. Wenn wir eine echte Demokratie wollen, dürfen Energiekonzerne, Nahrungsmittelhersteller, Krankenhäuser und Zeitungen nicht irgenwelchen Investoren gehören. Das ist ja ein offensichtlicher Interessenkonflikt.

      Wieso darf eine Person überhaupt so ein Vermögen haben? Das ist doch viel zu gefährlich für die Demokratie!

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      schrieb zuletzt editiert von
      #9

      @karl

      Großes Fass, das Du auf machst.

      Nur soviel: Ich denke, Du kannst 500.000 € im Jahr als Chefärztin oder Traderin nach Hause bringen und musst das aktuelle System doch trotzdem (oder deshalb) als Frechheit begreifen, weil deine Nachbarin auf die Erträge, die das Familyoffice jährlich überweist nur den halben Steuersatz zahlt.

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      • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

        Ich fürchte nämlich, mit weiteren 100 Mrd. € würden wenig von dem gebaut und gemacht, was auf dem Sharepic steht.

        Die Bedeutung von "man könnte" ist eben in der Realität der Politik anders als im allgemeinen Sprachverständnis.

        Aber genau deshalb ist wir wichtig zu betonen: eine Vermögenssteuer auf sehr große Vermögen ist eben gleichwohl aus den genannten Gründen schlicht unumgänglich.

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        schrieb zuletzt editiert von
        #10

        @AwetTesfaiesus Um das Problem des Überreichtums *wirklich* anzugehen, müsste es in dem Bereich sogar eine Vermögenssteuer sein, die tatsächlich an die Substanz des Vermögens geht.

        Sieht leider eher unrealistisch aus, dafür eine Mehrheit zu bekommen.

        awettesfaiesus@mastodon.socialA heptasean@social.tchncs.deH 3 Antworten Letzte Antwort
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        • karl@linksextrem.istK karl@linksextrem.ist

          @AwetTesfaiesus klingt logisch, doch wird die Klasse der Epstein Milliardäre das nicht auf sich sitzen lassen. Ja mit etwas Besteuerung könnte man die Welt etwas weniger scheiße gestalten. Wenn wir aber wirklich Ziele haben wie die Klimakrise aufzuhalten, die Tierindustrie zu stoppen und Menschenrechte für alle gelten zu lassen, dann reicht das bei weitem nicht. Mal davon abgesehen, dass sie ihre Vermögen nutzen werden um das umzukehren. Wir hatten ja auch schon eine Vermögensteuer...

          Wir müssen die Konzerne demokratisieren, die Wirtschaft für die Mehrheit arbeiten lassen, statt nur aus Profitinteresse. Wenn wir eine echte Demokratie wollen, dürfen Energiekonzerne, Nahrungsmittelhersteller, Krankenhäuser und Zeitungen nicht irgenwelchen Investoren gehören. Das ist ja ein offensichtlicher Interessenkonflikt.

          Wieso darf eine Person überhaupt so ein Vermögen haben? Das ist doch viel zu gefährlich für die Demokratie!

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          schrieb zuletzt editiert von
          #11

          @karl

          Insbesondere im Kontext von Medien und Plattformen ist Überreichtum ein unvertretbares Risiko.

          1 Antwort Letzte Antwort
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          • heptasean@social.tchncs.deH heptasean@social.tchncs.de

            @AwetTesfaiesus Um das Problem des Überreichtums *wirklich* anzugehen, müsste es in dem Bereich sogar eine Vermögenssteuer sein, die tatsächlich an die Substanz des Vermögens geht.

            Sieht leider eher unrealistisch aus, dafür eine Mehrheit zu bekommen.

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            awettesfaiesus@mastodon.social
            schrieb zuletzt editiert von
            #12

            @HeptaSean

            Vielleicht.

            Wichtig scheint mir, dass wir bei Überreichen exponentielles Wachstum sehen (Menschen sind ja nicht gut darin, das zu verstehen): das sieht lange harmlos aus, bis es sehr plötzlich überhaupt nicht mehr harmlos ist.

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            • heptasean@social.tchncs.deH heptasean@social.tchncs.de

              @AwetTesfaiesus Um das Problem des Überreichtums *wirklich* anzugehen, müsste es in dem Bereich sogar eine Vermögenssteuer sein, die tatsächlich an die Substanz des Vermögens geht.

              Sieht leider eher unrealistisch aus, dafür eine Mehrheit zu bekommen.

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              awettesfaiesus@mastodon.social
              schrieb zuletzt editiert von
              #13

              @HeptaSean

              Würde ich sonst nicht zitieren (und daher ohne Attribution), aber hier stimmt es m.E.:

              "When […] crisis occurs, the actions that are taken depend on the ideas that are lying around."

              heptasean@social.tchncs.deH 1 Antwort Letzte Antwort
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              • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                @HeptaSean

                Würde ich sonst nicht zitieren (und daher ohne Attribution), aber hier stimmt es m.E.:

                "When […] crisis occurs, the actions that are taken depend on the ideas that are lying around."

                heptasean@social.tchncs.deH This user is from outside of this forum
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                schrieb zuletzt editiert von
                #14

                @AwetTesfaiesus Jetzt musste ich Ecosiaen, von wem. Volle Zustimmung sowohl zum sonstigen Nicht-Zitieren als auch zum „hier stimmt es“!

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                • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                  Ich finde außerdem, dass dringend alle Einkommensarten gleich behandelt werden müssen.

                  Ob das am Ende heißt, dass wir die Einkommenssteuer auf das Niveau der Kapitalertragssteuer absenken oder umgekehrt die Kapitalertragssteuer auf das der Einkommensteuer anheben, wäre für mich fast schon zweitrangig.

                  Aber das jetzige System ist eine so krasse Ungerechtigkeit, dass ich nicht verstehe, wieso die Leute nicht längst alle auf der Straße sind.

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                  schrieb zuletzt editiert von
                  #15

                  @AwetTesfaiesus vielleicht so einstellen, dass es aufkommensmeutral ist.
                  2023:
                  Einkommensteuer - rd 300 Mrd
                  Kapitalertragssteuer - rd 14 Mrd
                  Das wird schwer.
                  Bei gleichem Steuersatz könnte die Kapitalertragssteuer dann ca 25 Mrd bringen. Der Steuersatz für die Einkommensteuer könnte dann grob um 1,65 Punkte sinken.

                  1 Antwort Letzte Antwort
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                  • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                    Ich finde außerdem, dass dringend alle Einkommensarten gleich behandelt werden müssen.

                    Ob das am Ende heißt, dass wir die Einkommenssteuer auf das Niveau der Kapitalertragssteuer absenken oder umgekehrt die Kapitalertragssteuer auf das der Einkommensteuer anheben, wäre für mich fast schon zweitrangig.

                    Aber das jetzige System ist eine so krasse Ungerechtigkeit, dass ich nicht verstehe, wieso die Leute nicht längst alle auf der Straße sind.

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                    schrieb zuletzt editiert von
                    #16

                    @AwetTesfaiesus
                    Zustimmung zu Deinen Überlegungen zur Steuer.
                    Zu Leuten auf der Straße:
                    Im Januar '24 und '25 waren jeweils Menschen in Millionenzahl auf der Straße. Das hat beeindruckende Bilder erzeugt, ist aber politisch völlig ignoriert worden - das ist der Effekt, den Demonstrationen derzeit haben.
                    Ich finde nicht, daß man nicht demonstrieren sollte, bin aber sehr pessimistisch, was die politische Wirkung angeht.
                    Die Alternativen, die ich sehe, sind halt auch nicht unbedingt wünschenswert.

                    1 Antwort Letzte Antwort
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                    • heptasean@social.tchncs.deH heptasean@social.tchncs.de

                      @AwetTesfaiesus Um das Problem des Überreichtums *wirklich* anzugehen, müsste es in dem Bereich sogar eine Vermögenssteuer sein, die tatsächlich an die Substanz des Vermögens geht.

                      Sieht leider eher unrealistisch aus, dafür eine Mehrheit zu bekommen.

                      heptasean@social.tchncs.deH This user is from outside of this forum
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                      schrieb zuletzt editiert von
                      #17

                      @AwetTesfaiesus Oh, ja, wir sollten diese Idee definitiv und so oft wie möglich in der Öffentlichkeit rumliegen lassen, selbst wenn ich nicht zuversichtlich bin, dass das in den nächsten ein bis zwei Legislatur-Perioden umsetzbar ist:

                      Irgendwo über ein paar Millionen Vermögen hat man für den Rest des Lebens ausgesorgt, bei mehreren Dutzend Millionen haben auch eventuelle Kinder schon, ohne je etwas geleistet zu haben, für den Rest ihres Lebens ausgesorgt.

                      Kein Mensch kann so viel für die Welt leisten, dass mehr als das irgendwie aus Gerechtigkeitsgründen angemessen wäre.

                      Es sollte möglich sein, das mit geeigneten Systemen zu vergesellschaften.

                      1 Antwort Letzte Antwort
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