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  3. #Alkoholmissbrauch führt in Deutschland immer seltener zu einem Klinikaufenthalt.

#Alkoholmissbrauch führt in Deutschland immer seltener zu einem Klinikaufenthalt.

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  • destatis@social.bund.deD destatis@social.bund.de

    #Alkoholmissbrauch führt in Deutschland immer seltener zu einem Klinikaufenthalt. Rund 283 500 Patientinnen und Patienten wurden 2024 aufgrund einer ausschließlich durch #Alkohol bedingten Diagnose stationär im Krankenhaus behandelt. Das waren 28,9 % weniger als zehn Jahre zuvor. Der Rückgang zeigt sich in nahezu allen Altersgruppen. Den stärksten Rückgang alkoholbedingter Klinikbehandlungen gab es in der Altersgruppe der 10- bis 19-Jährigen mit 58,5 %. Mehr dazu: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/02/PD26_N011_23.html

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    benedikt_lauenburg@norden.social
    schrieb zuletzt editiert von
    #3

    @destatis "Der leichte Anstieg der alkoholbedingten Todesfälle ist demografisch bedingt." Wie ist das zu verstehen? Ältere Menschen sterben eher an erhöhtem Alkoholkonsum? Oder ist die Gesamtmenge, die sterben könnte, reduziert?

    ki@chaos.socialK destatis@social.bund.deD 2 Antworten Letzte Antwort
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    • benedikt_lauenburg@norden.socialB benedikt_lauenburg@norden.social

      @destatis "Der leichte Anstieg der alkoholbedingten Todesfälle ist demografisch bedingt." Wie ist das zu verstehen? Ältere Menschen sterben eher an erhöhtem Alkoholkonsum? Oder ist die Gesamtmenge, die sterben könnte, reduziert?

      ki@chaos.socialK This user is from outside of this forum
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      ki@chaos.social
      schrieb zuletzt editiert von
      #4

      @benedikt_lauenburg @destatis
      Ethanol verursacht gravierende Organ- und DNA-Schäden über das gesamte Leben. Die Folgen zeigen sich deswegen nunmal verstärkt mit fertgeschrittenem Alter. Wer mehr säuft, macht sich mehr kaputt. "Erhöhter Konsum" ist dabei jeglicher Konsum. Die "sichere Dosis" liegt bei 0.0 g Ethanol nach WHO.

      1 Antwort Letzte Antwort
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      • destatis@social.bund.deD destatis@social.bund.de

        #Alkoholmissbrauch führt in Deutschland immer seltener zu einem Klinikaufenthalt. Rund 283 500 Patientinnen und Patienten wurden 2024 aufgrund einer ausschließlich durch #Alkohol bedingten Diagnose stationär im Krankenhaus behandelt. Das waren 28,9 % weniger als zehn Jahre zuvor. Der Rückgang zeigt sich in nahezu allen Altersgruppen. Den stärksten Rückgang alkoholbedingter Klinikbehandlungen gab es in der Altersgruppe der 10- bis 19-Jährigen mit 58,5 %. Mehr dazu: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/02/PD26_N011_23.html

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        schrieb zuletzt editiert von
        #5

        @destatis Sehr interessant wäre für mich die regionale Verteilung und die Entwicklung. In Teilen der Ost-Bundesländer ist zumindest der Missbrauch dramatisch höher, wie das @katapultmagazin mal dargestellt hat.

        destatis@social.bund.deD 1 Antwort Letzte Antwort
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        • destatis@social.bund.deD destatis@social.bund.de

          #Alkoholmissbrauch führt in Deutschland immer seltener zu einem Klinikaufenthalt. Rund 283 500 Patientinnen und Patienten wurden 2024 aufgrund einer ausschließlich durch #Alkohol bedingten Diagnose stationär im Krankenhaus behandelt. Das waren 28,9 % weniger als zehn Jahre zuvor. Der Rückgang zeigt sich in nahezu allen Altersgruppen. Den stärksten Rückgang alkoholbedingter Klinikbehandlungen gab es in der Altersgruppe der 10- bis 19-Jährigen mit 58,5 %. Mehr dazu: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/02/PD26_N011_23.html

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          schrieb zuletzt editiert von
          #6

          @destatis

          Hat sich die Art der Behandlung geändert, weshalb es zu weniger Aufenthalte kam, oder hat sich wirklich das Trinkverhalten aller Altersgruppen verbessert?

          destatis@social.bund.deD 1 Antwort Letzte Antwort
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          • destatis@social.bund.deD destatis@social.bund.de

            #Alkoholmissbrauch führt in Deutschland immer seltener zu einem Klinikaufenthalt. Rund 283 500 Patientinnen und Patienten wurden 2024 aufgrund einer ausschließlich durch #Alkohol bedingten Diagnose stationär im Krankenhaus behandelt. Das waren 28,9 % weniger als zehn Jahre zuvor. Der Rückgang zeigt sich in nahezu allen Altersgruppen. Den stärksten Rückgang alkoholbedingter Klinikbehandlungen gab es in der Altersgruppe der 10- bis 19-Jährigen mit 58,5 %. Mehr dazu: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/02/PD26_N011_23.html

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            schrieb zuletzt editiert von
            #7

            @destatis
            Eine Vermutung: Mehr Menschen mit Migrationhintergrund aus muslimischen Ländern trinken keinen Alkohol als solche ohne. Da die erste Gruppe jünger als die zweite ist, ergibt sich die Altersverteilung.
            Gibt es neben Geschlecht und Altersgruppe noch andere Splits in der Auswertung?

            destatis@social.bund.deD 1 Antwort Letzte Antwort
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            • benedikt_lauenburg@norden.socialB benedikt_lauenburg@norden.social

              @destatis "Der leichte Anstieg der alkoholbedingten Todesfälle ist demografisch bedingt." Wie ist das zu verstehen? Ältere Menschen sterben eher an erhöhtem Alkoholkonsum? Oder ist die Gesamtmenge, die sterben könnte, reduziert?

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              destatis@social.bund.de
              schrieb zuletzt editiert von
              #8

              Hier kommen zwei Effekte zum Tragen. Zum einen war die alkoholbedingte Sterblichkeit in den meisten älteren Altersgruppen (ab 60 Jahren) 2024 höher als 2014. Zum anderen hat die Bevölkerung im Alter 60plus innerhalb dieses Zeitraums zugenommen.

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              • destatis@social.bund.deD destatis@social.bund.de

                #Alkoholmissbrauch führt in Deutschland immer seltener zu einem Klinikaufenthalt. Rund 283 500 Patientinnen und Patienten wurden 2024 aufgrund einer ausschließlich durch #Alkohol bedingten Diagnose stationär im Krankenhaus behandelt. Das waren 28,9 % weniger als zehn Jahre zuvor. Der Rückgang zeigt sich in nahezu allen Altersgruppen. Den stärksten Rückgang alkoholbedingter Klinikbehandlungen gab es in der Altersgruppe der 10- bis 19-Jährigen mit 58,5 %. Mehr dazu: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/02/PD26_N011_23.html

                djdog@social.tchncs.deD This user is from outside of this forum
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                djdog@social.tchncs.de
                schrieb zuletzt editiert von
                #9

                @destatis uff, 10-19 Jährige sollten eigentlich in keiner Suchtstatisstik auftauchen.

                1 Antwort Letzte Antwort
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                • destatis@social.bund.deD destatis@social.bund.de

                  #Alkoholmissbrauch führt in Deutschland immer seltener zu einem Klinikaufenthalt. Rund 283 500 Patientinnen und Patienten wurden 2024 aufgrund einer ausschließlich durch #Alkohol bedingten Diagnose stationär im Krankenhaus behandelt. Das waren 28,9 % weniger als zehn Jahre zuvor. Der Rückgang zeigt sich in nahezu allen Altersgruppen. Den stärksten Rückgang alkoholbedingter Klinikbehandlungen gab es in der Altersgruppe der 10- bis 19-Jährigen mit 58,5 %. Mehr dazu: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/02/PD26_N011_23.html

                  erikml@troet.cafeE This user is from outside of this forum
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                  erikml@troet.cafe
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #10

                  @destatis

                  Hat irgendwer dabei mal daran gedacht, was solche Statistiken für die lokalen Drogenkartelle bedeuten?

                  https://www.br.de/nachrichten/wirtschaft/bayerns-brauer-in-der-krise-groll-auf-alkoholpolitik,VAMkkTr

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                  • aha306@mastodon.socialA aha306@mastodon.social

                    @destatis
                    Eine Vermutung: Mehr Menschen mit Migrationhintergrund aus muslimischen Ländern trinken keinen Alkohol als solche ohne. Da die erste Gruppe jünger als die zweite ist, ergibt sich die Altersverteilung.
                    Gibt es neben Geschlecht und Altersgruppe noch andere Splits in der Auswertung?

                    destatis@social.bund.deD This user is from outside of this forum
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                    destatis@social.bund.de
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #11

                    Eine Auswertung nach Einwanderungsgeschichte oder Migrationshintergrund der Patientinnen und Patienten gibt es nicht. Lediglich der Wohnort wird erfasst.

                    1 Antwort Letzte Antwort
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                    • mechko@chaos.socialM mechko@chaos.social

                      @destatis Sehr interessant wäre für mich die regionale Verteilung und die Entwicklung. In Teilen der Ost-Bundesländer ist zumindest der Missbrauch dramatisch höher, wie das @katapultmagazin mal dargestellt hat.

                      destatis@social.bund.deD This user is from outside of this forum
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                      schrieb zuletzt editiert von
                      #12

                      Eine Aufschlüsselung nach Bundesländern finden Sie in unserer Datenbank GENESIS Online: https://www-genesis.destatis.de/datenbank/online/table/23131-0011/

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                      • andiwgr@mastodon.deA andiwgr@mastodon.de

                        @destatis

                        Hat sich die Art der Behandlung geändert, weshalb es zu weniger Aufenthalte kam, oder hat sich wirklich das Trinkverhalten aller Altersgruppen verbessert?

                        destatis@social.bund.deD This user is from outside of this forum
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                        schrieb zuletzt editiert von
                        #13

                        Zu den genauen Ursachen für den Rückgang können wir nichts sagen. Zum Alkoholkonsum pro Kopf gibt es Daten bei der WHO. In Deutschland ist er danach in den letzten Jahren zurückgegangen: https://www.who.int/data/gho/data/indicators/indicator-details/GHO/total-(recorded-unrecorded)-alcohol-per-capita-(15-)-consumption

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