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  3. 📢 #Mülltrennung lohnt sich und das #Recycling von #Verpackungen in Deutschland funktioniert!

📢 #Mülltrennung lohnt sich und das #Recycling von #Verpackungen in Deutschland funktioniert!

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mulltrennungrecyclingverpackungen
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  • umweltbundesamt@social.bund.deU umweltbundesamt@social.bund.de

    📌 (rechnerisch) über 100 % der Aluminium-Verpackungen
    📌 92 Prozent der Papier-, Pappe- und Karton-Verpackungen
    📌 83 Prozent der Glasbehälter
    📌 71 Prozent der Kunststoff-Verpackungen
    📌 70 Prozent der Getränkekartons

    Vorurteile, dass der Inhalt aus gelben Säcken & Tonnen eh größtenteils verbrannt oder nach Farben sortiertes Altglas bei der Abholung eh wieder zusammengekippt wird, sind falsch. ❌

    mbrandtner@gruene.socialM This user is from outside of this forum
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    mbrandtner@gruene.social
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    #5

    @Umweltbundesamt Bei Kunststoff ist es aber meist Downcycling, oder?

    umweltbundesamt@social.bund.deU 1 Antwort Letzte Antwort
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    • umweltbundesamt@social.bund.deU umweltbundesamt@social.bund.de

      📢 #Mülltrennung lohnt sich und das #Recycling von #Verpackungen in Deutschland funktioniert!

      Das haben das Umweltbundesamt (UBA) und die Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) heute auf ihrer Jahrespressekonferenz gezeigt. Hier die Fakten, wieviel Prozent der bei den dualen Systemen beteiligten Verpackungen in Deutschland im Jahr 2024 nach der Entsorgung in der richtigen Tonne ins Recycling zur Herstellung neuer Produkte gegeben wurden:

      somlu1968@mastodon.socialS This user is from outside of this forum
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      somlu1968@mastodon.social
      schrieb zuletzt editiert von
      #6

      @Umweltbundesamt Ich war fast ein halbes Jahr in einer Uniklinik. Was sich da abspielt, was Müll angeht, kann eins den Glauben an Mülltrennung, Plastikvermeidung usw. komplett nehmen.

      zB. Es gibt diese sterilen Scheren, die einmal benutzt werden und dann weggeworfen, weil sie zu sterilisieren teurer ist.

      Jedes Essen, dass ein Patient*innenzimmer erreicht, egal wie gut verpackt, wird weggeworfen, wenn wir es nicht essen. Jede Scheibe Brot ist einzeln in Plastik eingepackt.

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      • 0mega@sk.zehnvorne.social0 0mega@sk.zehnvorne.social shared this topic
        svenja@mstdn.gamesS svenja@mstdn.games shared this topic
      • dnkrupinski@hannover.townD dnkrupinski@hannover.town

        @Umweltbundesamt Wie steht es um den Energieeinsatt beim "Einschmelzen" des Glases? Gibt es hier außer fossilem Gas inzwischen andere Möglichkeiten?

        umweltbundesamt@social.bund.deU This user is from outside of this forum
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        umweltbundesamt@social.bund.de
        schrieb zuletzt editiert von
        #7

        @dnkrupinski
        Glaswannen sind heutzutage meist mit Gas betrieben. Es gibt Bestrebungen, verstärkt auf Strom (idealerweise aus erneuerbaren Energien) umzustellen.

        dnkrupinski@hannover.townD 1 Antwort Letzte Antwort
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        • mbrandtner@gruene.socialM mbrandtner@gruene.social

          @Umweltbundesamt Bei Kunststoff ist es aber meist Downcycling, oder?

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          umweltbundesamt@social.bund.de
          schrieb zuletzt editiert von
          #8

          @MBrandtner In der Studie https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/praxis-der-sortierung-verwertung-von-verpackungen-1 können Sie nachschauen, wie wahrscheinlich es ist, dass eine richtig entsorgte Verpackung in ein hochwertiges Recycling gelangt. Darunter verstehen wir, dass die gewonnenen Sekundärrohstoffe Kunststoff in typischen Anwendungen ersetzen (z.B. ein Kunststoffrohr aus recyceltem Kunststoff hergestellt wird und nicht aus neuem). Das ist je nach Kunststoffart unterschiedlich, bei den Massenkunststoffen PE, PP und PS aber überwiegend der Fall.

          mbrandtner@gruene.socialM 1 Antwort Letzte Antwort
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          • umweltbundesamt@social.bund.deU umweltbundesamt@social.bund.de

            @dnkrupinski
            Glaswannen sind heutzutage meist mit Gas betrieben. Es gibt Bestrebungen, verstärkt auf Strom (idealerweise aus erneuerbaren Energien) umzustellen.

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            dnkrupinski@hannover.town
            schrieb zuletzt editiert von
            #9

            @Umweltbundesamt

            Danke für die schnelle Antwort.

            Wenn ich das richtig verstehe, dann kann man das Wiederverwenden von Glas also nur dadurch erreichen, dass man dafür fossiles Gas verbrennt.
            Gibt es denn bereits Anlagen im Einsatz (und sei es als Prototyp), die mit erneuerbaren Energien betrieben werden?

            wonka@chaos.socialW 1 Antwort Letzte Antwort
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            • umweltbundesamt@social.bund.deU umweltbundesamt@social.bund.de

              @MBrandtner In der Studie https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/praxis-der-sortierung-verwertung-von-verpackungen-1 können Sie nachschauen, wie wahrscheinlich es ist, dass eine richtig entsorgte Verpackung in ein hochwertiges Recycling gelangt. Darunter verstehen wir, dass die gewonnenen Sekundärrohstoffe Kunststoff in typischen Anwendungen ersetzen (z.B. ein Kunststoffrohr aus recyceltem Kunststoff hergestellt wird und nicht aus neuem). Das ist je nach Kunststoffart unterschiedlich, bei den Massenkunststoffen PE, PP und PS aber überwiegend der Fall.

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              mbrandtner@gruene.social
              schrieb zuletzt editiert von
              #10

              @Umweltbundesamt Eine Antwort in 237 Zeichen wäre mir lieber gewesen als eine Antwort in 237 Seiten, aber trotzdem vielen Dank. 😉

              axebos@mastodon.socialA 1 Antwort Letzte Antwort
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              • dnkrupinski@hannover.townD dnkrupinski@hannover.town

                @Umweltbundesamt

                Danke für die schnelle Antwort.

                Wenn ich das richtig verstehe, dann kann man das Wiederverwenden von Glas also nur dadurch erreichen, dass man dafür fossiles Gas verbrennt.
                Gibt es denn bereits Anlagen im Einsatz (und sei es als Prototyp), die mit erneuerbaren Energien betrieben werden?

                wonka@chaos.socialW This user is from outside of this forum
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                wonka@chaos.social
                schrieb zuletzt editiert von
                #11

                Erzeugung von neuem Glas benötigt auch Energieeinsatz, und vermutlich eher mehr als Einschmelzen von Altglas. Das spricht also nicht gegen Recycling.

                @dnkrupinski @Umweltbundesamt

                roguecomments@mastodon.socialR 1 Antwort Letzte Antwort
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                • mbrandtner@gruene.socialM mbrandtner@gruene.social

                  @Umweltbundesamt Eine Antwort in 237 Zeichen wäre mir lieber gewesen als eine Antwort in 237 Seiten, aber trotzdem vielen Dank. 😉

                  axebos@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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                  axebos@mastodon.social
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #12

                  @MBrandtner @Umweltbundesamt

                  Wie sieht es aus mit Vermeidungsstrategien? Müll der nicht entsteht, muss nicht energetisch aufwendig sortiert, transportiert, getrennt, verbrannt und die Reste nicht deponiert werden. Außer ein paar alibi-Mehrweggläsern sind unsere Supermärkte voll mit Einwegplastik und in der Landschaft landet auch zuviel davon.
                  Seit Jahren tut sich da kaum was. Es türmen sich Tonnen hochgiftiger Filterstäube aus der Müllverbrennung zu Lasten aller und kommender Generationen.

                  umweltbundesamt@social.bund.deU 1 Antwort Letzte Antwort
                  0
                  • wonka@chaos.socialW wonka@chaos.social

                    Erzeugung von neuem Glas benötigt auch Energieeinsatz, und vermutlich eher mehr als Einschmelzen von Altglas. Das spricht also nicht gegen Recycling.

                    @dnkrupinski @Umweltbundesamt

                    roguecomments@mastodon.socialR This user is from outside of this forum
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                    roguecomments@mastodon.social
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #13

                    @wonka @dnkrupinski @Umweltbundesamt Zusätzlich wird bei der Herstellung von Normalglas viel CO2 frei, das zuvor in den Ausgangsstoffen chemisch gebunden war (ähnlich wie bei Zement).
                    Bei Wiederaufschmelzen fällt das weg, die CO2-Bilanz ist dadurch viel besser.

                    1 Antwort Letzte Antwort
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                    • axebos@mastodon.socialA axebos@mastodon.social

                      @MBrandtner @Umweltbundesamt

                      Wie sieht es aus mit Vermeidungsstrategien? Müll der nicht entsteht, muss nicht energetisch aufwendig sortiert, transportiert, getrennt, verbrannt und die Reste nicht deponiert werden. Außer ein paar alibi-Mehrweggläsern sind unsere Supermärkte voll mit Einwegplastik und in der Landschaft landet auch zuviel davon.
                      Seit Jahren tut sich da kaum was. Es türmen sich Tonnen hochgiftiger Filterstäube aus der Müllverbrennung zu Lasten aller und kommender Generationen.

                      umweltbundesamt@social.bund.deU This user is from outside of this forum
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                      umweltbundesamt@social.bund.de
                      schrieb zuletzt editiert von
                      #14

                      @axebos @MBrandtner
                      Wir haben gestern die Daten zum Verpackungsrecycling aus der Sammlung der dualen Systeme vorgestellt. Recycling ist wichtig. Sie haben zugleich völlig recht, dass es grundsätzlich natürlich am besten ist, dass Abfall gar nicht erst entsteht. Verpackungsvermeidung, Verringerung des Verpackungsgewichts und der Einsatz von Mehrwegverpackungen sind dafür wichtige Stellschrauben.

                      umweltbundesamt@social.bund.deU 1 Antwort Letzte Antwort
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                      • umweltbundesamt@social.bund.deU umweltbundesamt@social.bund.de

                        @axebos @MBrandtner
                        Wir haben gestern die Daten zum Verpackungsrecycling aus der Sammlung der dualen Systeme vorgestellt. Recycling ist wichtig. Sie haben zugleich völlig recht, dass es grundsätzlich natürlich am besten ist, dass Abfall gar nicht erst entsteht. Verpackungsvermeidung, Verringerung des Verpackungsgewichts und der Einsatz von Mehrwegverpackungen sind dafür wichtige Stellschrauben.

                        umweltbundesamt@social.bund.deU This user is from outside of this forum
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                        umweltbundesamt@social.bund.de
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #15

                        @axebos @MBrandtner
                        Auch zu diesen Themen forscht das UBA und berät das Bundesumweltministerium. Der aktuelle Referentenentwurf für das Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz sieht z.B. vor, dass zukünftig pro Tonne in Verkehr gebrachte Verpackungen 5 Euro in einen Topf zur Finanzierung von Vermeidungsmaßnahmen eingezahlt werden müssen. Wir hoffen, dass dieser Vorschlag von der Bundesregierung und im parlamentarischen Verfahren weiterverfolgt wird.

                        umweltbundesamt@social.bund.deU 1 Antwort Letzte Antwort
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                        • umweltbundesamt@social.bund.deU umweltbundesamt@social.bund.de

                          @axebos @MBrandtner
                          Auch zu diesen Themen forscht das UBA und berät das Bundesumweltministerium. Der aktuelle Referentenentwurf für das Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz sieht z.B. vor, dass zukünftig pro Tonne in Verkehr gebrachte Verpackungen 5 Euro in einen Topf zur Finanzierung von Vermeidungsmaßnahmen eingezahlt werden müssen. Wir hoffen, dass dieser Vorschlag von der Bundesregierung und im parlamentarischen Verfahren weiterverfolgt wird.

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                          schrieb zuletzt editiert von
                          #16

                          @axebos @MBrandtner
                          Im UBA arbeiten wir aktuell z.B. an einer Hilfestellung für Verpackungshersteller, wie sie ihre Verpackungen umweltfreundlicher gestalten können. Ein Schwerpunkt dabei ist Vermeidung und Mehrweg.

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