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  3. Okay, Durchsage an alle Politiker*innen, die wollen, dass ich mehr arbeite und weniger krank bin:

Okay, Durchsage an alle Politiker*innen, die wollen, dass ich mehr arbeite und weniger krank bin:

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    gruener_skatbruder@mastodon.de
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    #1

    Okay, Durchsage an alle Politiker*innen, die wollen, dass ich mehr arbeite und weniger krank bin:

    Ich bin Angestellter und stolz drauf. Ich bin einer von den Millionen, die dieses Land am Laufen halten. Ich habe viele Jahre meines Lebens in eine gute Ausbildung investiert. Ich bin gut in dem was ich tue. Ich tue es gern. Und ich habe Arbeitsethos. Ich möchte den mir bestmöglichen Job machen. Und ich gehe die Extrameile wenn ich muss. Ich arbeite mal länger, wenn's eng wird. Ich bügle mit persönlichem Einsatz die verbesserungswürdigen Arbeitsumstände aus, die mein Arbeitgeber und die Politik mir schaffen. Ich arbeite mich nach Feierabend noch in neue Themen ein. Nicht weil ich muss, sondern weil ich Spaß daran habe, mich weiter zu entwickeln. Ich bin die Person, von der ihr redet, wenn ihr die Platitüde "Leistung muss sich lohnen" absondert.

    Ihr habt keine Ahnung von meinem Job. Ihr walzt in mein Leben, ohne euch auch nur fünf Minuten mit mir beschäftigt zu haben. Ich empfinde eure Einlassungen als arrogant, respektlos, impertinent und himmelschreiend dumm. Ihr seid meine Vertreter*innen. Ihr arbeitet für mich. Ihr habt solche Ansagen nicht zu machen. Ihr habt mir zuzuhören und die Arbeitswelt besser zu gestalten, damit ich bessere Arbeit erbringen kann. Und wenn ihr einen Funken Anstand im Leib hättet würdet ihr euch für die Art der Ansprache an euren Souverän in Grund und Boden schämen.

    Habt ihr aber nicht. Deswegen schließe ich mit einem von Herzen kommenden "Fickt euch! Ihr stinkt!"

    gruener_skatbruder@mastodon.deG anikke@procial.tchncs.deA 2 Antworten Letzte Antwort
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    • gruener_skatbruder@mastodon.deG gruener_skatbruder@mastodon.de

      Okay, Durchsage an alle Politiker*innen, die wollen, dass ich mehr arbeite und weniger krank bin:

      Ich bin Angestellter und stolz drauf. Ich bin einer von den Millionen, die dieses Land am Laufen halten. Ich habe viele Jahre meines Lebens in eine gute Ausbildung investiert. Ich bin gut in dem was ich tue. Ich tue es gern. Und ich habe Arbeitsethos. Ich möchte den mir bestmöglichen Job machen. Und ich gehe die Extrameile wenn ich muss. Ich arbeite mal länger, wenn's eng wird. Ich bügle mit persönlichem Einsatz die verbesserungswürdigen Arbeitsumstände aus, die mein Arbeitgeber und die Politik mir schaffen. Ich arbeite mich nach Feierabend noch in neue Themen ein. Nicht weil ich muss, sondern weil ich Spaß daran habe, mich weiter zu entwickeln. Ich bin die Person, von der ihr redet, wenn ihr die Platitüde "Leistung muss sich lohnen" absondert.

      Ihr habt keine Ahnung von meinem Job. Ihr walzt in mein Leben, ohne euch auch nur fünf Minuten mit mir beschäftigt zu haben. Ich empfinde eure Einlassungen als arrogant, respektlos, impertinent und himmelschreiend dumm. Ihr seid meine Vertreter*innen. Ihr arbeitet für mich. Ihr habt solche Ansagen nicht zu machen. Ihr habt mir zuzuhören und die Arbeitswelt besser zu gestalten, damit ich bessere Arbeit erbringen kann. Und wenn ihr einen Funken Anstand im Leib hättet würdet ihr euch für die Art der Ansprache an euren Souverän in Grund und Boden schämen.

      Habt ihr aber nicht. Deswegen schließe ich mit einem von Herzen kommenden "Fickt euch! Ihr stinkt!"

      gruener_skatbruder@mastodon.deG This user is from outside of this forum
      gruener_skatbruder@mastodon.deG This user is from outside of this forum
      gruener_skatbruder@mastodon.de
      schrieb zuletzt editiert von
      #2

      "Grünen-Chefin Franziska Brantner sagte, wirtschaftlich sei es klar, 'dass wir mehr arbeiten müssen'. Nötig seien aber gute Rahmenbedingungen, etwa verlässliche Kinderbetreuung."

      Uppsie... 😅

      Naja, Franziska kann sich die Schimpfwörter am Ende wegdenken und den Rest bitte zu Herzen nehmen.

      https://www.welt.de/politik/deutschland/article696e41bea4073dd2f97f6d0d/friedrich-merz-bekraeftigt-kritik-an-hoehe-des-krankenstandes-auch-beim-oeffentlichen-dienst.html

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      • pearl22@troet.cafeP pearl22@troet.cafe shared this topic
        bilchi@nrw.socialB bilchi@nrw.social shared this topic
      • gruener_skatbruder@mastodon.deG gruener_skatbruder@mastodon.de

        Okay, Durchsage an alle Politiker*innen, die wollen, dass ich mehr arbeite und weniger krank bin:

        Ich bin Angestellter und stolz drauf. Ich bin einer von den Millionen, die dieses Land am Laufen halten. Ich habe viele Jahre meines Lebens in eine gute Ausbildung investiert. Ich bin gut in dem was ich tue. Ich tue es gern. Und ich habe Arbeitsethos. Ich möchte den mir bestmöglichen Job machen. Und ich gehe die Extrameile wenn ich muss. Ich arbeite mal länger, wenn's eng wird. Ich bügle mit persönlichem Einsatz die verbesserungswürdigen Arbeitsumstände aus, die mein Arbeitgeber und die Politik mir schaffen. Ich arbeite mich nach Feierabend noch in neue Themen ein. Nicht weil ich muss, sondern weil ich Spaß daran habe, mich weiter zu entwickeln. Ich bin die Person, von der ihr redet, wenn ihr die Platitüde "Leistung muss sich lohnen" absondert.

        Ihr habt keine Ahnung von meinem Job. Ihr walzt in mein Leben, ohne euch auch nur fünf Minuten mit mir beschäftigt zu haben. Ich empfinde eure Einlassungen als arrogant, respektlos, impertinent und himmelschreiend dumm. Ihr seid meine Vertreter*innen. Ihr arbeitet für mich. Ihr habt solche Ansagen nicht zu machen. Ihr habt mir zuzuhören und die Arbeitswelt besser zu gestalten, damit ich bessere Arbeit erbringen kann. Und wenn ihr einen Funken Anstand im Leib hättet würdet ihr euch für die Art der Ansprache an euren Souverän in Grund und Boden schämen.

        Habt ihr aber nicht. Deswegen schließe ich mit einem von Herzen kommenden "Fickt euch! Ihr stinkt!"

        anikke@procial.tchncs.deA This user is from outside of this forum
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        anikke@procial.tchncs.de
        schrieb zuletzt editiert von
        #3

        @gruener_skatbruder@mastodon.de

        Öffentlicher Brief an die Bundesregierung, ich möchte jede Silbe unterschreiben.
        Besonders der Schlusssatz ist vollendet gelungen.

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        • stti23@ruhr.socialS stti23@ruhr.social shared this topic
        • gruener_skatbruder@mastodon.deG gruener_skatbruder@mastodon.de

          "Grünen-Chefin Franziska Brantner sagte, wirtschaftlich sei es klar, 'dass wir mehr arbeiten müssen'. Nötig seien aber gute Rahmenbedingungen, etwa verlässliche Kinderbetreuung."

          Uppsie... 😅

          Naja, Franziska kann sich die Schimpfwörter am Ende wegdenken und den Rest bitte zu Herzen nehmen.

          https://www.welt.de/politik/deutschland/article696e41bea4073dd2f97f6d0d/friedrich-merz-bekraeftigt-kritik-an-hoehe-des-krankenstandes-auch-beim-oeffentlichen-dienst.html

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          njoerdr@mastodon.social
          schrieb zuletzt editiert von
          #4

          @gruener_skatbruder Vielleicht sollten sich Herr Merz & Frau Brantner einfach mal einen Tag in einer Kita gönnen. Danach dürfen sie gern noch einmal über Gründe für Krankenstände und mangelnde Betreuungsangebote machdenken. Mit dem dadurch erlangten Wissen sollte es ihnen möglich sein etwas für bessere Betreuungsmöglichkeiten und gegen hohe Krankenstände zu tun.

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