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  3. In den Kommentaren lass ich gestern sinngemäß: wen wundert es, alle wissen, dass #LLMs ständig Fehler machen.

In den Kommentaren lass ich gestern sinngemäß: wen wundert es, alle wissen, dass #LLMs ständig Fehler machen.

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llms
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  • saupreiss@pfalz.socialS saupreiss@pfalz.social

    @AwetTesfaiesus 2/2 …dabei referenzieren sie sich mit zunehmender Menge auch noch selbst und trainieren sich an gemachten Fehlern.

    Wenn ich will, phantasiert mir das Ding einige hundert Seiten Begründung mit, die zwar Bullshit ist, aber jede Bescheidprüfung prohibitiv teuer macht…

    awettesfaiesus@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
    awettesfaiesus@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
    awettesfaiesus@mastodon.social
    schrieb zuletzt editiert von
    #94

    @Saupreiss das fasst weite Teile des Jurastudiums in Deutschland auch ganz gut zusammen

    saupreiss@pfalz.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
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    • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

      Konkret: Ich könnte mir vorstellen, dass in dieser (!) konkreten Herangehensweisen an KI viel Coping steckt. Lügen wir uns hier kollektiv in die eigene (intellektuelle) Tasche?

      Oder pfeifen wir hier sogar schon verzweifelt im Walde?

      Liege ich komplett falsch?

      klara_tag@leipzig.townK This user is from outside of this forum
      klara_tag@leipzig.townK This user is from outside of this forum
      klara_tag@leipzig.town
      schrieb zuletzt editiert von
      #95

      @AwetTesfaiesus

      Ein Teil deiner Annahmen wird "Eliza Effekt" genannt.

      Und folgender Satz klingt sehr nach dem Coping, dass du beschreibst:

      "Der Mensch wünscht sich zwar menschliche Empathie von der KI, gleichzeitig genießt er die Gewissheit, es mit einer Maschine zu tun zu haben."

      https://www.impulse.de/organisation/eliza-effekt/7632397.html

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      • openhuman@mastodon.onlineO openhuman@mastodon.online

        @BrennpunktUA @AwetTesfaiesus

        ich wisst schon dass jeder moderne cmos sensor viele pixel errechnet und nicht misst?

        Die Grenze zu erraten ist da auch fließend.

        openhuman@mastodon.onlineO This user is from outside of this forum
        openhuman@mastodon.onlineO This user is from outside of this forum
        openhuman@mastodon.online
        schrieb zuletzt editiert von
        #96

        @BrennpunktUA @AwetTesfaiesus

        ich sehe Technologie nicht per se als gut oder schlecht an.

        Wichtig ist, zu wissen, wo die Gefahren sind sie zu hinterfragen und was Mensch daraus macht.

        Klar nutze ich KI. Ich weiß nur noch nicht ob ich damit schneller zum Ziel komme.

        Und bei einige Sachen muss man echt höllisch aufpassen weil es oft verwechselt wird, was gerade der aktuelle Stand ist.

        Aber die Büchse der Pandora ist eh schon offen. Ich finde die alte Eu Regulierung zur Ki gut und wichtig.

        1 Antwort Letzte Antwort
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        • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

          @Chaotica @Lamal

          Ich denke, ich spüre dasselbe "ungute Gefühl" wie Du, aber es fällt mir wirklich schwer, das aktuell sauber zu strukturieren. Mir fehlt sozusagen auch ein "Reasoning" (BS term!).

          expertenkommision_cyberunfall@mastodon.socialE This user is from outside of this forum
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          expertenkommision_cyberunfall@mastodon.social
          schrieb zuletzt editiert von
          #97

          @AwetTesfaiesus @Chaotica @Lamal

          Vielleicht hilft es, die Strukturen und Organisationen/Personen "dahinter" zu betrachten.
          KI/AI wird von Personen und Orgas gehypt und überwiegend betrieben, die klare faschistische Strukturen aufzeigen.
          Es ist mehr als gut belegt, dass KI/AI durch das notwendige Training nicht nur die. in den Trainingsdaten vorhandenen Vorurteile erlernt, sondern sogar verfestigt und das Training nur durch Ausbeutung gelingt.

          awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Antwort Letzte Antwort
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          • expertenkommision_cyberunfall@mastodon.socialE expertenkommision_cyberunfall@mastodon.social

            @AwetTesfaiesus @Chaotica @Lamal

            Das ist aber eher ein Problem verursacht von unserer Bildungskatastrophe

            saupreiss@pfalz.socialS This user is from outside of this forum
            saupreiss@pfalz.socialS This user is from outside of this forum
            saupreiss@pfalz.social
            schrieb zuletzt editiert von
            #98

            @expertenkommision_cyberunfall

            Meh. Bildungskatastrophe hin oder her: Es ist illusorisch, die Mathematik, die da et large am Werken ist, sinnvoll zu vermitteln.

            Auch Spezialisten können bestenfalls in Einzelfällen nachvollziehen, wie welche Antwort zu welchem Zeitpunkt zustande kam. Natürlich ist das alles deterministische Mathematik. Aber mit so vielen Variablen, dass es im Regelfall nicht deterministisch überprüft werden kann.

            @AwetTesfaiesus @Chaotica @Lamal

            expertenkommision_cyberunfall@mastodon.socialE 1 Antwort Letzte Antwort
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            • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

              @odrotbohm @marcuwekling

              "ausschließen" ist ein absoluter Begriff.

              Aber: wenn Deine Fehlerquote bei den Leistungsbescheiden bei 50% liegt (und die Bearbeitungszeit bei > 3 Monaten), dann scheint es mir berechtigt zu fragen:

              Wäre eine Fehlerquote on 20% bei einer Bearbeitungsdauer von 30 Minuten nicht das bessere System?

              G This user is from outside of this forum
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              gormfull@mastodon.social
              schrieb zuletzt editiert von
              #99

              @AwetTesfaiesus @odrotbohm @marcuwekling

              Wenn 50% falsch sind bei > 3Monaten bearbeitungszeit, wäre dann nicht ein System mit 50% Fehleranfälligkeit und 1 Minute Bearbeitung das bessere System? z.B. Münzwurf oder Würfel?
              Woher nimmst du die Annahme, dass das LLM nur 20% Fehleranfällig wäre? Es hat doch lediglich die bisherigen Daten als Grundlage. Und falls 50% falsch sind, dann sind ja auch (im Schnitt) 50% der Revisionen falsch. Es gibt also keine besseren Daten.

              awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Antwort Letzte Antwort
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              • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                @odrotbohm @marcuwekling

                "ausschließen" ist ein absoluter Begriff.

                Aber: wenn Deine Fehlerquote bei den Leistungsbescheiden bei 50% liegt (und die Bearbeitungszeit bei > 3 Monaten), dann scheint es mir berechtigt zu fragen:

                Wäre eine Fehlerquote on 20% bei einer Bearbeitungsdauer von 30 Minuten nicht das bessere System?

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                gormfull@mastodon.social
                schrieb zuletzt editiert von
                #100

                @AwetTesfaiesus @odrotbohm @marcuwekling

                Wenn 50% falsch sind bei > 3Monaten bearbeitungszeit, wäre dann nicht ein System mit 50% Fehleranfälligkeit und 1 Minute Bearbeitung das bessere System? z.B. Münzwurf oder Würfel?
                Woher nimmst du die Annahme, dass das LLM nur 20% Fehleranfällig wäre? Es hat doch lediglich die bisherigen Daten als Grundlage. Und falls 50% falsch sind, dann sind ja auch (im Schnitt) 50% der Revisionen falsch. Es gibt also keine besseren Daten.

                G 2 Antworten Letzte Antwort
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                • saupreiss@pfalz.socialS saupreiss@pfalz.social

                  @expertenkommision_cyberunfall

                  Meh. Bildungskatastrophe hin oder her: Es ist illusorisch, die Mathematik, die da et large am Werken ist, sinnvoll zu vermitteln.

                  Auch Spezialisten können bestenfalls in Einzelfällen nachvollziehen, wie welche Antwort zu welchem Zeitpunkt zustande kam. Natürlich ist das alles deterministische Mathematik. Aber mit so vielen Variablen, dass es im Regelfall nicht deterministisch überprüft werden kann.

                  @AwetTesfaiesus @Chaotica @Lamal

                  expertenkommision_cyberunfall@mastodon.socialE This user is from outside of this forum
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                  expertenkommision_cyberunfall@mastodon.social
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #101

                  @Saupreiss

                  Ich bezog mich auf Elektrizität. Die Mathematik wird erst hart, wenn es um Elektronik oder Nachrichtentechnik geht.
                  Also zumindest empfand ich das so.

                  @AwetTesfaiesus @Chaotica @Lamal

                  1 Antwort Letzte Antwort
                  0
                  • expertenkommision_cyberunfall@mastodon.socialE expertenkommision_cyberunfall@mastodon.social

                    @AwetTesfaiesus @Chaotica @Lamal

                    Vielleicht hilft es, die Strukturen und Organisationen/Personen "dahinter" zu betrachten.
                    KI/AI wird von Personen und Orgas gehypt und überwiegend betrieben, die klare faschistische Strukturen aufzeigen.
                    Es ist mehr als gut belegt, dass KI/AI durch das notwendige Training nicht nur die. in den Trainingsdaten vorhandenen Vorurteile erlernt, sondern sogar verfestigt und das Training nur durch Ausbeutung gelingt.

                    awettesfaiesus@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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                    awettesfaiesus@mastodon.social
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #102

                    @expertenkommision_cyberunfall @Chaotica @Lamal

                    Erlaube mir eine Polemik zu früher Stunde zu replizieren, die hier kürzlich ein junges Familienmitglied vorbrachte:

                    „Ihr immer mit eurem bequemen Tesla-Haß; wie oft fragt ihr euch eigentlich, wieviel KdF-Wagen in so einem supadupa p.c. ID.3 steckt?“

                    Vielleicht anders gesagt: wieviel Kaiserreich steckt eigentlich jetzt noch (de lege lata) in unserem Staat.

                    expertenkommision_cyberunfall@mastodon.socialE 1 Antwort Letzte Antwort
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                    • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                      @Saupreiss das fasst weite Teile des Jurastudiums in Deutschland auch ganz gut zusammen

                      saupreiss@pfalz.socialS This user is from outside of this forum
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                      saupreiss@pfalz.social
                      schrieb zuletzt editiert von
                      #103

                      @AwetTesfaiesus

                      Früher™ wäre recht wenig Werbung für blaue Tabletten in deinem Briefkasten gelandet: Der Ertrag hätte die hohen Kosten nicht aufgefangen. Mit der E-Mail kam es bekanntlich anders; Kosten der Abwehr derartiger Produktinformation übersteigt regelmäßig jene ordnungsgemäßer Lieferungen.

                      Ähnlich verhält sich das mit dem Lernen. Natürlich ist ein Schlüter keine sakrosankte Bibel. Aber er bildet einen gewissen Konsens ab. Man kann viele Schlüters mit wenig Aufwand machen…

                      1 Antwort Letzte Antwort
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                      • chaotica@nrw.socialC chaotica@nrw.social

                        @AwetTesfaiesus
                        Ich finde die Analogie zur Alphabetisierung recht hilfreich.
                        Meine Bank zB kann mir - selbst auf Nachfrage in der technischen Abteilung - nicht präzise erklären, wie mein Kreditscore zustande kommt. „Der Computer“ spuckt halt eine Zahl aus und die wird dann geglaubt.
                        Da ist kein wesentlicher Unterschied mehr zu „Priester liest aus Buch vor und man muss das einfach glauben.“
                        @Lamal

                        kinghaunst@augsburg.socialK This user is from outside of this forum
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                        kinghaunst@augsburg.social
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #104

                        @Chaotica
                        GIGO - Garbage In, Garbage Out

                        Aber es hilft nix, selbst wenn Du zweifelsfrei beweisen kannst dass der Computer Müll produziert hat wird daran festgehalten.

                        @AwetTesfaiesus @Lamal

                        1 Antwort Letzte Antwort
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                        • G gormfull@mastodon.social

                          @AwetTesfaiesus @odrotbohm @marcuwekling

                          Wenn 50% falsch sind bei > 3Monaten bearbeitungszeit, wäre dann nicht ein System mit 50% Fehleranfälligkeit und 1 Minute Bearbeitung das bessere System? z.B. Münzwurf oder Würfel?
                          Woher nimmst du die Annahme, dass das LLM nur 20% Fehleranfällig wäre? Es hat doch lediglich die bisherigen Daten als Grundlage. Und falls 50% falsch sind, dann sind ja auch (im Schnitt) 50% der Revisionen falsch. Es gibt also keine besseren Daten.

                          awettesfaiesus@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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                          awettesfaiesus@mastodon.social
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #105

                          @Gormfull @odrotbohm @marcuwekling trainierst du mit den Bescheiden oder mit den Urteilen, die sie aufheben?

                          G 2 Antworten Letzte Antwort
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                          • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                            @odrotbohm @marcuwekling

                            "ausschließen" ist ein absoluter Begriff.

                            Aber: wenn Deine Fehlerquote bei den Leistungsbescheiden bei 50% liegt (und die Bearbeitungszeit bei > 3 Monaten), dann scheint es mir berechtigt zu fragen:

                            Wäre eine Fehlerquote on 20% bei einer Bearbeitungsdauer von 30 Minuten nicht das bessere System?

                            reinald@nrw.socialR This user is from outside of this forum
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                            reinald@nrw.social
                            schrieb zuletzt editiert von
                            #106

                            @AwetTesfaiesus @odrotbohm @marcuwekling zumal: man könnte ja durchaus ein LLM auf Gesetzestexten trainieren. Dass dann "einfach" gesetzeskonforme Bescheide erlässt. Statt unzulässig Entscheidungen zu treffen, die dann per Gericht bereinigt werden müssen.

                            awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Antwort Letzte Antwort
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                            • reinald@nrw.socialR reinald@nrw.social

                              @AwetTesfaiesus @odrotbohm @marcuwekling zumal: man könnte ja durchaus ein LLM auf Gesetzestexten trainieren. Dass dann "einfach" gesetzeskonforme Bescheide erlässt. Statt unzulässig Entscheidungen zu treffen, die dann per Gericht bereinigt werden müssen.

                              awettesfaiesus@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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                              awettesfaiesus@mastodon.social
                              schrieb zuletzt editiert von
                              #107

                              @Reinald @odrotbohm @marcuwekling age old dream

                              reinald@nrw.socialR 1 Antwort Letzte Antwort
                              0
                              • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                                In den Kommentaren lass ich gestern sinngemäß: wen wundert es, alle wissen, dass #LLMs ständig Fehler machen. @marcuwekling sagte am Montag bei der Lesung Ähnliches.

                                Dazu:
                                1️⃣In der juristischen Ausbildung lernst du, dass 50-70% der Verwaltungsakt falsch sind. Default: falsch!
                                2️⃣Dazu: in meiner Schulzeit waren Atlanten/Karten immer falsch (DDR drin, teils Saarland draußen, Jugoslawien komplett). Ich habe nicht gehört, dass über Schulen ähnlich gesprochen wird, wie über LLMs. #ki

                                anwagnerdreas@hcommons.socialA This user is from outside of this forum
                                anwagnerdreas@hcommons.socialA This user is from outside of this forum
                                anwagnerdreas@hcommons.social
                                schrieb zuletzt editiert von
                                #108

                                @AwetTesfaiesus Das ist interessant. Man weiß ja, dass ausgerechnet die Anthropomorphisierung - neben der vermuteten "Intelligenz" eines so teuren Systems - zur übermäßigen Vertrauensseligkeit ggü KI beiträgt. Einer der zentralen Aspekte dabei ist das eloquente und konfidente "Auftreten", welches man in KI-Ausgaben sieht. Demgegenüber bringt jede:r menschliche Gesprächspartner:in mit der eigenen Menschlichkeit/Positionalität/Unvollkommenheit immer schon Anlass zum Zweifel mit in die Interaktion.

                                Ich bin also noch nicht überzeugt, dass wir KI ggü tatsächlich kritischer als Menschen ggü sind. Ich glaube, Laien neigen zu Vertrauen in konfidentes, eloquentes Auftreten - wie es in den Textsorten begegnet, die Du nennst - gleichermaßen.

                                Spannend finde ich die (KI-unabhängigen) Fragen, ob es erstens eine empirisch höhere Wahrscheinlichkeit der tatsächlichen Unwahrheit eloquenter Aussagen und zweitens eine mit der Ausbildung zur Jurist:in eingeübte Immunität ggü Eloquenz und Konfidenz gibt.

                                awettesfaiesus@mastodon.socialA 2 Antworten Letzte Antwort
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                                • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                                  @expertenkommision_cyberunfall @Chaotica @Lamal

                                  Erlaube mir eine Polemik zu früher Stunde zu replizieren, die hier kürzlich ein junges Familienmitglied vorbrachte:

                                  „Ihr immer mit eurem bequemen Tesla-Haß; wie oft fragt ihr euch eigentlich, wieviel KdF-Wagen in so einem supadupa p.c. ID.3 steckt?“

                                  Vielleicht anders gesagt: wieviel Kaiserreich steckt eigentlich jetzt noch (de lege lata) in unserem Staat.

                                  expertenkommision_cyberunfall@mastodon.socialE This user is from outside of this forum
                                  expertenkommision_cyberunfall@mastodon.socialE This user is from outside of this forum
                                  expertenkommision_cyberunfall@mastodon.social
                                  schrieb zuletzt editiert von
                                  #109

                                  @AwetTesfaiesus

                                  Na, dann frag lieber nicht wieviel von den Menschenversuchen der Nazis in Medizin stecken.

                                  Was aus dem Kaiserreich in unserem Staat steckt? Vieles was durch solidarische, linksgelesene Strukturen im Kaiserreich erkämpft wurde, aber auch vieles, was Konservative konservieren wollten.
                                  Die Bundesrepublik war eine Befreiung, keine Revolution.

                                  @Chaotica @Lamal

                                  1 Antwort Letzte Antwort
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                                  • G gormfull@mastodon.social

                                    @AwetTesfaiesus @odrotbohm @marcuwekling

                                    Wenn 50% falsch sind bei > 3Monaten bearbeitungszeit, wäre dann nicht ein System mit 50% Fehleranfälligkeit und 1 Minute Bearbeitung das bessere System? z.B. Münzwurf oder Würfel?
                                    Woher nimmst du die Annahme, dass das LLM nur 20% Fehleranfällig wäre? Es hat doch lediglich die bisherigen Daten als Grundlage. Und falls 50% falsch sind, dann sind ja auch (im Schnitt) 50% der Revisionen falsch. Es gibt also keine besseren Daten.

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                                    schrieb zuletzt editiert von
                                    #110

                                    @AwetTesfaiesus @odrotbohm @marcuwekling

                                    Ausserdem gibt es da das Problem mit alpha und beta- Fehlern ( false-negative und false-positive).
                                    Da es sehr wenige Klagen gegen positive Bescheide geben wird, wissen wir über die false-positives gar nichts, bzw. Sind der Annahme, dass da kaum Fehler gemacht werden. Eine “vernünftige” KI oder Mitarbeiter*in würde schnell auf den Trichter kommen, dass alle positiv-Bescheide “richtig” sind.

                                    1 Antwort Letzte Antwort
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                                    • G gormfull@mastodon.social

                                      @AwetTesfaiesus @odrotbohm @marcuwekling

                                      Wenn 50% falsch sind bei > 3Monaten bearbeitungszeit, wäre dann nicht ein System mit 50% Fehleranfälligkeit und 1 Minute Bearbeitung das bessere System? z.B. Münzwurf oder Würfel?
                                      Woher nimmst du die Annahme, dass das LLM nur 20% Fehleranfällig wäre? Es hat doch lediglich die bisherigen Daten als Grundlage. Und falls 50% falsch sind, dann sind ja auch (im Schnitt) 50% der Revisionen falsch. Es gibt also keine besseren Daten.

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                                      #111

                                      @AwetTesfaiesus @odrotbohm @marcuwekling

                                      Ausserdem gibt es da das Problem mit alpha und beta- Fehlern ( false-negative und false-positive).
                                      Da es sehr wenige Klagen gegen positive Bescheide geben wird, wissen wir über die false-positives gar nichts, bzw. Sind der Annahme, dass da kaum Fehler gemacht werden. Eine “vernünftige” KI oder Mitarbeiter*in würde schnell auf den Trichter kommen, dass alle positiv-Bescheide “richtig” sind.

                                      1 Antwort Letzte Antwort
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                                      • anwagnerdreas@hcommons.socialA anwagnerdreas@hcommons.social

                                        @AwetTesfaiesus Das ist interessant. Man weiß ja, dass ausgerechnet die Anthropomorphisierung - neben der vermuteten "Intelligenz" eines so teuren Systems - zur übermäßigen Vertrauensseligkeit ggü KI beiträgt. Einer der zentralen Aspekte dabei ist das eloquente und konfidente "Auftreten", welches man in KI-Ausgaben sieht. Demgegenüber bringt jede:r menschliche Gesprächspartner:in mit der eigenen Menschlichkeit/Positionalität/Unvollkommenheit immer schon Anlass zum Zweifel mit in die Interaktion.

                                        Ich bin also noch nicht überzeugt, dass wir KI ggü tatsächlich kritischer als Menschen ggü sind. Ich glaube, Laien neigen zu Vertrauen in konfidentes, eloquentes Auftreten - wie es in den Textsorten begegnet, die Du nennst - gleichermaßen.

                                        Spannend finde ich die (KI-unabhängigen) Fragen, ob es erstens eine empirisch höhere Wahrscheinlichkeit der tatsächlichen Unwahrheit eloquenter Aussagen und zweitens eine mit der Ausbildung zur Jurist:in eingeübte Immunität ggü Eloquenz und Konfidenz gibt.

                                        awettesfaiesus@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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                                        awettesfaiesus@mastodon.social
                                        schrieb zuletzt editiert von
                                        #112

                                        @anwagnerdreas

                                        Ich weiß ja gar nicht, ob es diesen Vertrauensvorschuss gegenüber KI wirklich so gibt.

                                        Was sind eigentlich die Konturen des Unterschieds zu Vertrauensankern, wie:

                                        -Wappen
                                        -Roben
                                        -Gerichtssäle
                                        -Urteilsstil

                                        Alle Jurist:innen lernen doch den Satz „Es ist so und kann nicht anders sein“ im Hinterkopf zu haben, wenn man Urteilsstil schreibt.

                                        kraemer_hb@mastodon.socialK anwagnerdreas@hcommons.socialA 2 Antworten Letzte Antwort
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                                        • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                                          @Gormfull @odrotbohm @marcuwekling trainierst du mit den Bescheiden oder mit den Urteilen, die sie aufheben?

                                          G This user is from outside of this forum
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                                          gormfull@mastodon.social
                                          schrieb zuletzt editiert von
                                          #113

                                          @AwetTesfaiesus @odrotbohm @marcuwekling
                                          Offene Frage. Bestenfalls mit dem Wissen, ob die Entscheidung “richtig” war. Das dürfte der Bescheid sein, wenn es keine Revision gab, oder das Revisionsurteil, wenn es eines gab.
                                          Und hier liegt das Problem: Durch die KI wird lediglich der Filter automatisiert, mit dem ich die Leute ablehne, die keine Verbindungen und Mittel haben. Also wahrscheinlich die Bedürftigeren.

                                          1 Antwort Letzte Antwort
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