Wir reden im Verkehrsausschuss gerade über "hocheffiziente Verbrenner".
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Wir reden im Verkehrsausschuss gerade über "hocheffiziente Verbrenner". Natürlich haben wir die Bundesregierung nochmal gefragt, was das eigentliche sein soll.
Ich hab sogar den Carnot-Wirkungsgrad angeführt, der eine "Hocheffizienz" unmöglich macht.
Egal, für die Union sind "hocheffiziente Verbrenner" halt alle Verbrenner und die wollen sie.
Wir werden hier alle hart verarscht

Die Bundesregierung ist ein Verbrenner, aber beim besten Willen nicht hocheffizient, die verbrennen nur Geld.
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@GrueneVictoria Hocheffiziente Verbrenner wären 3-Liter-Autos, die wollen sie dann auch nicht (und sind auch sinnlos im Vergleich zu ähnlich großen E-Autos)
@GreenSkyOverMe @GrueneVictoria Und selbst ein 3-Liter Auto ist halt nicht so effizient wie ein E-Auto. 3 Liter Benzin entsprechen einem Energiewert von etwa 26,7 kWh, während typische E-Autos einen Verbrauch je nach Größe und Fahrprofil zwischen 14 und 22 kWh / 100 Km haben. Der WLTP Verbrauch (und der wäre ja auch für ein 3-Liter Auto massgeblich) eines VW ID.4 liegt (je nach Ausstattung) etwa bei 17 kWh / 100 Km. Bei meinem Toyota bZ4X ist es ähnlich. Das sind beides keine kleinen Autos.
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@a_goodall_spaceship @joschtl @GrueneVictoria Was hat PV mit Wärme zu tun?
@thoralf @joschtl @GrueneVictoria Vorweg, Carnot-Wirkungsgrad ist in Diskussion nicht "zielführend". PV => Oberflächentemperatur der Sonne (aus Strahlungsspektrum abgeleitet, nicht mit Fieberthermometer nachgemessen) irgendwas mit 5000° K. Temperatur der Solaranlage sagenwirmal 293°K, Carnot-WG= (Tsonne-Tpv)/Tsonne = 0,94. Nach meiner Kenntnis bis 2050 erwarteter tatsächlicher Wirkungsgrad von PV = 0,35. Auch deshalb mein Gerede, dass Carnot-WG nicht zielführend ist. Sonst bitte Feynman o.ä..
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@GreenSkyOverMe @GrueneVictoria Und selbst ein 3-Liter Auto ist halt nicht so effizient wie ein E-Auto. 3 Liter Benzin entsprechen einem Energiewert von etwa 26,7 kWh, während typische E-Autos einen Verbrauch je nach Größe und Fahrprofil zwischen 14 und 22 kWh / 100 Km haben. Der WLTP Verbrauch (und der wäre ja auch für ein 3-Liter Auto massgeblich) eines VW ID.4 liegt (je nach Ausstattung) etwa bei 17 kWh / 100 Km. Bei meinem Toyota bZ4X ist es ähnlich. Das sind beides keine kleinen Autos.
@fxdx Das meine ich mit es ist sinnlos.
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@fxdx Das meine ich mit es ist sinnlos.
@fxdx Und auch weil man auch sonst nichts davon hat. Ein fetter Verbrenner hat mehr Reichweite und tankt schneller auf als ein ähnlich E-Auto. Was macht man mit nem 3-Liter-Auto? In der Stadt rumfahren. Da nehm ich doch lieber ein E-Auto.
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@fxdx Und auch weil man auch sonst nichts davon hat. Ein fetter Verbrenner hat mehr Reichweite und tankt schneller auf als ein ähnlich E-Auto. Was macht man mit nem 3-Liter-Auto? In der Stadt rumfahren. Da nehm ich doch lieber ein E-Auto.
@GreenSkyOverMe Absolut!
Und das Thema mit der Reichweite und der Zeit fürs Aufladen ist so eine typisch deutsche Scheindiskussion, die für die meisten Einsatzzwecke nahezu keine Grundlage hat, wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann.
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@GreenSkyOverMe Absolut!
Und das Thema mit der Reichweite und der Zeit fürs Aufladen ist so eine typisch deutsche Scheindiskussion, die für die meisten Einsatzzwecke nahezu keine Grundlage hat, wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann.
@fxdx @GreenSkyOverMe würd das einfach so durchnicken. Wenn es verbrennen gibt die kein co2 produzieren können die gerne fahren
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@GreenSkyOverMe Absolut!
Und das Thema mit der Reichweite und der Zeit fürs Aufladen ist so eine typisch deutsche Scheindiskussion, die für die meisten Einsatzzwecke nahezu keine Grundlage hat, wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann.
@fxdx Macht schon nen Unterschied. Mein kleiner Nissan hat nicht so viel Reichweite, und wenn der Motor heiß ist, lädt er super langsam auf, nur noch so 20 kW an ner 50er Säule. Da brauch ich auch mal gern doppelt so lang wie mit nem Verbrenner. Das wird jetzt im Februar ein Problem, ich muss von ner Beerdigung zurück nach Hause und zu nem Termin. Verbrenner 5 Stunden plus tanken und Pause, mit dem E-Auto kann ich‘s vergessen. Also Verbrenner ausleihen oder Zug, mal sehen.
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@fxdx Macht schon nen Unterschied. Mein kleiner Nissan hat nicht so viel Reichweite, und wenn der Motor heiß ist, lädt er super langsam auf, nur noch so 20 kW an ner 50er Säule. Da brauch ich auch mal gern doppelt so lang wie mit nem Verbrenner. Das wird jetzt im Februar ein Problem, ich muss von ner Beerdigung zurück nach Hause und zu nem Termin. Verbrenner 5 Stunden plus tanken und Pause, mit dem E-Auto kann ich‘s vergessen. Also Verbrenner ausleihen oder Zug, mal sehen.
@fxdx Da ich das Problem nur so zweimal im Jahr habe, war es trotzdem richtig, auf ein E-Auto zu wechseln.
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@fxdx Da ich das Problem nur so zweimal im Jahr habe, war es trotzdem richtig, auf ein E-Auto zu wechseln.
@fxdx Und neuere E-Autos haben wohl ne Vortemperierung, die anscheinend auch kühlen kann, so dass man dann trotzdem schnell laden kann, obwohl man schon ein paar Stunden gefahren ist.
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@thoralf @joschtl @GrueneVictoria Vorweg, Carnot-Wirkungsgrad ist in Diskussion nicht "zielführend". PV => Oberflächentemperatur der Sonne (aus Strahlungsspektrum abgeleitet, nicht mit Fieberthermometer nachgemessen) irgendwas mit 5000° K. Temperatur der Solaranlage sagenwirmal 293°K, Carnot-WG= (Tsonne-Tpv)/Tsonne = 0,94. Nach meiner Kenntnis bis 2050 erwarteter tatsächlicher Wirkungsgrad von PV = 0,35. Auch deshalb mein Gerede, dass Carnot-WG nicht zielführend ist. Sonst bitte Feynman o.ä..
@a_goodall_spaceship @thoralf @GrueneVictoria Bei einer Wärmekraftmaschine nach Carnot geht es um einem Kreisprozess, bei dem ein Medium isotherm bzw. adiabatisch expandiert bzw. komprimiert wird. Das ist z. B. bei Kühlschränken, Verbrennungsmotoren und Ähnlichem (ungefähr) der Fall.
PV hat exakt nichts mit Carnot zu tun.
Der Wirkungsgrad von PV ist zudem fast irrelevant (nur wirtschaftlich von Belang), weil nichts verbraucht oder verschwendet, sondern lediglich etwas nicht genutzt wird. -
Wir reden im Verkehrsausschuss gerade über "hocheffiziente Verbrenner". Natürlich haben wir die Bundesregierung nochmal gefragt, was das eigentliche sein soll.
Ich hab sogar den Carnot-Wirkungsgrad angeführt, der eine "Hocheffizienz" unmöglich macht.
Egal, für die Union sind "hocheffiziente Verbrenner" halt alle Verbrenner und die wollen sie.
Wir werden hier alle hart verarscht

@GrueneVictoria
Politikverdrossenheit kommt zuweilen von Realitätsverdrossenheit. -
@JFG @GrueneVictoria Vorschlag:
„Neufahrzeuge müssen einen Wirkungsgrad haben, der mindestens dem Schnitt der gesamten aktuellen Flotte von Fahrzeugen der gleichen Klasse entspricht.“
„Hocheffizient ist alles, was wesentlich (2,5%) über dem Schnitt der aktuell verkauften Neufahrzeuge liegt.“
„Fahrzeuge“ schließt hier *alle* Energiequellen und Antriebstechnikern ein. Ist also nicht nur Technologieoffen, sondern sogar #Technologieagnostisch.
@Ulan_KA
wie wäre es, statt 2.5% über dem arithmetischen Mittel die Grenze beim oberen Quartiel zu ziehen? Wer es schafft. einen Verbrenner dort anzusiedeln, hat schon ne ziemliche Leistung erbracht.
@JFG @GrueneVictoria -
@JFG @GrueneVictoria Vorschlag:
„Neufahrzeuge müssen einen Wirkungsgrad haben, der mindestens dem Schnitt der gesamten aktuellen Flotte von Fahrzeugen der gleichen Klasse entspricht.“
„Hocheffizient ist alles, was wesentlich (2,5%) über dem Schnitt der aktuell verkauften Neufahrzeuge liegt.“
„Fahrzeuge“ schließt hier *alle* Energiequellen und Antriebstechnikern ein. Ist also nicht nur Technologieoffen, sondern sogar #Technologieagnostisch.
@Ulan_KA
* #velomobil um die Ecke schieb: versucht das mal zu schlagen, liebe Verbrenner!
@JFG @GrueneVictoria -
@a_goodall_spaceship @thoralf @GrueneVictoria Bei einer Wärmekraftmaschine nach Carnot geht es um einem Kreisprozess, bei dem ein Medium isotherm bzw. adiabatisch expandiert bzw. komprimiert wird. Das ist z. B. bei Kühlschränken, Verbrennungsmotoren und Ähnlichem (ungefähr) der Fall.
PV hat exakt nichts mit Carnot zu tun.
Der Wirkungsgrad von PV ist zudem fast irrelevant (nur wirtschaftlich von Belang), weil nichts verbraucht oder verschwendet, sondern lediglich etwas nicht genutzt wird.@a_goodall_spaceship @thoralf @GrueneVictoria Alles ist Photovoltaik − das Meiste aber mit Wirkungsgrad Null.
Wenn ich irgendwo PV mit einem höheren Wirkungsgrad habe, dann wird diese Stelle bei Sonneneinstrahlung weniger warm und ich bekomme dafür elektrische Energie.
Die wird früher oder später wieder Wärme, weil sie für irgend was Ineffizientes verwendet wird. Es wird aber dadurch nicht insgesamt wärmer auf der Erde, denn die eingestrahlte Sonnenenergie nimmt lediglich einen Umweg. -
@fxdx Und neuere E-Autos haben wohl ne Vortemperierung, die anscheinend auch kühlen kann, so dass man dann trotzdem schnell laden kann, obwohl man schon ein paar Stunden gefahren ist.
@GreenSkyOverMe Deswegen schrieb ich „nahezu keine Grundlage“. Alle Situationen und Gegebenheiten deckt das nicht ab. Für ältere E-Autos, oder auch für spezielle Fahrprofile sieht die Rechnung u.U. anders aus.
Aktuell auch immer noch ein Thema: Anhängerbertrieb. Mein Sohn hat z.B. einen Pferdeanhänger für den eine Zuglast von etwa 2,1 Tonnen erforderlich ist. Finde momentan dafür mal einen E-PKW der das ziehen kann und bezahlbar ist. Schwierig.
Aber auch das wird sich zukünftig geben.
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@Ulan_KA
wie wäre es, statt 2.5% über dem arithmetischen Mittel die Grenze beim oberen Quartiel zu ziehen? Wer es schafft. einen Verbrenner dort anzusiedeln, hat schon ne ziemliche Leistung erbracht.
@JFG @GrueneVictoria@jakob_thoboell @JFG @GrueneVictoria wie geschrieben ist das ein Vorschlag. Darin soll die Absicht sichtbar werden.
Wie das technisch, mathematisch, juristisch verständlich formuliert wird, das soll die Gesetzgebung machen.
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@a_goodall_spaceship @thoralf @GrueneVictoria Bei einer Wärmekraftmaschine nach Carnot geht es um einem Kreisprozess, bei dem ein Medium isotherm bzw. adiabatisch expandiert bzw. komprimiert wird. Das ist z. B. bei Kühlschränken, Verbrennungsmotoren und Ähnlichem (ungefähr) der Fall.
PV hat exakt nichts mit Carnot zu tun.
Der Wirkungsgrad von PV ist zudem fast irrelevant (nur wirtschaftlich von Belang), weil nichts verbraucht oder verschwendet, sondern lediglich etwas nicht genutzt wird.@joschtl @thoralf @GrueneVictoria Himmel hilf, ich hab die Physik nicht erfunden. Ja, die übliche anschauliche Herleitung der Formel für den Carnot-WG ist so ein Kreisprozess mit Arbeitsgas, isothermer und adiabatischer Kompression und Expansion. Aber eine Argumentation über den 2. Hauptsatz der Thermodynamik zeigt, dass keine! reversible Maschine, die Wärme (hier in Form von Photonen von Sonne zu PV) zwischen zwei Temperaturen transportiert, mehr als (Tmax-Tmin)/Tmax Nutzarbeit abzweigen kann.
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@GreenSkyOverMe Deswegen schrieb ich „nahezu keine Grundlage“. Alle Situationen und Gegebenheiten deckt das nicht ab. Für ältere E-Autos, oder auch für spezielle Fahrprofile sieht die Rechnung u.U. anders aus.
Aktuell auch immer noch ein Thema: Anhängerbertrieb. Mein Sohn hat z.B. einen Pferdeanhänger für den eine Zuglast von etwa 2,1 Tonnen erforderlich ist. Finde momentan dafür mal einen E-PKW der das ziehen kann und bezahlbar ist. Schwierig.
Aber auch das wird sich zukünftig geben.
@fxdx Da jetzt anscheinend E-LKW übernehmen, muss es ja auch bald E-PKW geben, die Anhänger packen.
2035 redet wahrscheinlich keiner mehr über irgendwas davon. Aber die BuReg muss unbedingt Verbrenner am Leben erhalten …
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@a_goodall_spaceship @thoralf @GrueneVictoria Bei einer Wärmekraftmaschine nach Carnot geht es um einem Kreisprozess, bei dem ein Medium isotherm bzw. adiabatisch expandiert bzw. komprimiert wird. Das ist z. B. bei Kühlschränken, Verbrennungsmotoren und Ähnlichem (ungefähr) der Fall.
PV hat exakt nichts mit Carnot zu tun.
Der Wirkungsgrad von PV ist zudem fast irrelevant (nur wirtschaftlich von Belang), weil nichts verbraucht oder verschwendet, sondern lediglich etwas nicht genutzt wird.@joschtl @thoralf @GrueneVictoria Und ja, für die Sonne zahlen wir nix, aber für Kohle und Öl-Entstehung auch nicht, nur für die Förderung und Bereitstellung. Es geht um CO2!!! Und ja, Verschwendung ist erlaubt, wenn der Zielnutzen erfüllt ist. Ich sach doch, Carnot-WG ist irrelevant!!! Raumfahrtmissionen in sonnenferne Bereiche begnügen sich mit einem Wirkungsgrad von ca. 4% (Plutonium und Thermoelement), Zielnutzen ist: Zuverlässigkeit. Wg. Plutoniummangel forscht die NASA an Schall-Stirling.