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  3. Wer erinnert sich eigentlich noch an das Bafög?

Wer erinnert sich eigentlich noch an das Bafög?

Geplant Angeheftet Gesperrt Verschoben Uncategorized
46 Beiträge 12 Kommentatoren 0 Aufrufe
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  • mschfr@mastodon.socialM mschfr@mastodon.social

    @bpaassen Ich weiß - und ich kenn auch die Fälle, wo dann das Verhältnis zu den Eltern oder einem Elternteil schwierig war und schon alleine mit der Einkommenserklärung der Eltern extrem schwierig wurde. Das war dann ein Kampf gegen die Familie

    bugspriet@social.tchncs.deB This user is from outside of this forum
    bugspriet@social.tchncs.deB This user is from outside of this forum
    bugspriet@social.tchncs.de
    schrieb zuletzt editiert von
    #37

    @mschfr Meine Eltern hatten damals zu viel verdient, und waren "weil ich als Frau eh heirate und irgendwann Kinder aufziehe" keinem Studium zugestimmt. Ich hätte meine Eltern verklagen müssen, um zu studieren. @bpaassen

    regez@troet.cafeR 1 Antwort Letzte Antwort
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    • fraurettich@hessen.socialF fraurettich@hessen.social

      @flauschtext @mschfr @bpaassen mein Mann (5. Kind einer Witwe) hat in den achtzigern Bafög auf Halb-Darlehen bekommen. Nach Ende des Studiums hat er statt 46000DM (aus jetzt unbekannten Gründen) nur 21000DM zurückbezahlt, aber sofort! Wenn er abgestottert hätte, wäre es viel teurer geworden.
      Und es ist immer schlechter geworden.

      vicgrinberg@mastodon.socialV This user is from outside of this forum
      vicgrinberg@mastodon.socialV This user is from outside of this forum
      vicgrinberg@mastodon.social
      schrieb zuletzt editiert von
      #38

      @FrauRettich @flauschtext @mschfr @bpaassen die Bafög-Darlehensschuld ist seit Beginn der 2000er auf 10000 Euro begrenzt, alles drüber wird zu einem Zuschuss. Ist viel Geld, aber in Raten eine sehr machbare Rückzahlung, da auch Einkommenshöhe berücksichtigt wird und die Rückzahlung erst gut nach Studienende anfängt. Bei direkten Rückzahlung der Gesamtsumme und für besonders gute Noteb gibt es ggf weitere Rabatte.

      fraurettich@hessen.socialF 1 Antwort Letzte Antwort
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      • vicgrinberg@mastodon.socialV vicgrinberg@mastodon.social

        @FrauRettich @flauschtext @mschfr @bpaassen die Bafög-Darlehensschuld ist seit Beginn der 2000er auf 10000 Euro begrenzt, alles drüber wird zu einem Zuschuss. Ist viel Geld, aber in Raten eine sehr machbare Rückzahlung, da auch Einkommenshöhe berücksichtigt wird und die Rückzahlung erst gut nach Studienende anfängt. Bei direkten Rückzahlung der Gesamtsumme und für besonders gute Noteb gibt es ggf weitere Rabatte.

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        fraurettich@hessen.social
        schrieb zuletzt editiert von
        #39

        @vicgrinberg @flauschtext @mschfr @bpaassen danke für die konkreten Infos!

        1 Antwort Letzte Antwort
        0
        • bpaassen@bildung.socialB bpaassen@bildung.social

          Wer erinnert sich eigentlich noch an das Bafög? Damit meine ich die staatliche, finanzielle Unterstützung von Ausbildung und Studium für Menschen mit geringem Einkommen/Vermögen. (1/10)

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          nicolai@babka.social
          schrieb zuletzt editiert von
          #40

          @bpaassen ich. Meine Mutter war frische Witwe und ich habe exakt 25€ BAFÖG monatlich bekommen. Obwohl das Geld ganz furchtbar knapp war. Da stimmt irgendwas wirklich nicht mit der Berechnunggrundlage.

          nicolai@babka.socialN 1 Antwort Letzte Antwort
          0
          • nicolai@babka.socialN nicolai@babka.social

            @bpaassen ich. Meine Mutter war frische Witwe und ich habe exakt 25€ BAFÖG monatlich bekommen. Obwohl das Geld ganz furchtbar knapp war. Da stimmt irgendwas wirklich nicht mit der Berechnunggrundlage.

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            schrieb zuletzt editiert von
            #41

            @bpaassen da war 2005. schon damals war das ein ziemlicher Scherz und Geld hat man eigentlich nur bekommen, wenn die Eltern typische Geringverdienerjobs hatten. Und Schulden wurden nicht angerechnet. Wenn auch nur ein Elternteil einen ganz normalen Bürojob hatte, der ein Studium erfordert, konntest du es eigentlich vergessen. Das ist realistisch wirklich nur was für ganz arme Familien. Und der striptease der für den Antrag nötig ist, war enorm.

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            • bugspriet@social.tchncs.deB bugspriet@social.tchncs.de

              @mschfr Meine Eltern hatten damals zu viel verdient, und waren "weil ich als Frau eh heirate und irgendwann Kinder aufziehe" keinem Studium zugestimmt. Ich hätte meine Eltern verklagen müssen, um zu studieren. @bpaassen

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              regez@troet.cafe
              schrieb zuletzt editiert von
              #42

              @Bugspriet
              Kann ich nachvollziehen...als junges, zartes Pflänzchen der "Arbeiterklasse" war schon das Abi ein "Gewinn"...
              * wurde übrigens während meiner 3-jährigen, schulischen Berufsausbildung, auch BAföG gefördert (nur mit Tankstellenjob und Aufwandsentschädigung für ehrenamtliche Fahrten im Rettungsdienst hätte ich das WG-Zimmer, sonstige Lebenshaltungskosten und 50iger-Roller [in gefühlt der Pampa] nicht stemmen können - Schulgeld haben schon die Eltern übernommen)...

              @mschfr @bpaassen

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              • bpaassen@bildung.socialB bpaassen@bildung.social

                Hier ist ein ganz konkreter Ansatzpunkt für die Verbesserung des Lebensstandards vieler Studierender: Unterstützt Menschen in eurem Umfeld, Bafög zu beantragen. Noch haben wir dieses System. Wir sollten es nicht ganz sterben lassen. (10/10)

                jumalu@chaos.socialJ This user is from outside of this forum
                jumalu@chaos.socialJ This user is from outside of this forum
                jumalu@chaos.social
                schrieb zuletzt editiert von
                #43

                @bpaassen Ich habe über eine Dekade hinweg parteiische BAföG-Beratung für Studierende betrieben. Die Beträge, die ausgezahlt werden, sind zu gering für den Aufwand und reichen nicht zum Leben. Du bist außerdem mit einer langsamen und dir ausgesprochen feindlichen Bürokratie konfrontiert, die gezielt gegen dich arbeitet. Die Rückzahlung des Kreditanteils ist undurchschaubar und ungerecht.
                Wirklich positiv ist hingegen das Auslandsstudium gefördert wird.

                bpaassen@bildung.socialB 1 Antwort Letzte Antwort
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                • jumalu@chaos.socialJ jumalu@chaos.social

                  @bpaassen Ich habe über eine Dekade hinweg parteiische BAföG-Beratung für Studierende betrieben. Die Beträge, die ausgezahlt werden, sind zu gering für den Aufwand und reichen nicht zum Leben. Du bist außerdem mit einer langsamen und dir ausgesprochen feindlichen Bürokratie konfrontiert, die gezielt gegen dich arbeitet. Die Rückzahlung des Kreditanteils ist undurchschaubar und ungerecht.
                  Wirklich positiv ist hingegen das Auslandsstudium gefördert wird.

                  bpaassen@bildung.socialB This user is from outside of this forum
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                  bpaassen@bildung.social
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #44

                  @jumalu Danke für die Einsichten!

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                  • bpaassen@bildung.socialB bpaassen@bildung.social

                    Hier ist ein ganz konkreter Ansatzpunkt für die Verbesserung des Lebensstandards vieler Studierender: Unterstützt Menschen in eurem Umfeld, Bafög zu beantragen. Noch haben wir dieses System. Wir sollten es nicht ganz sterben lassen. (10/10)

                    tannersandrodents@toot.communityT This user is from outside of this forum
                    tannersandrodents@toot.communityT This user is from outside of this forum
                    tannersandrodents@toot.community
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #45

                    @bpaassen ein Gedanke, der mir hier noch fehlt ist, dass viele Studis inzwischen auch zuhause wohnen und studieren. Mein Bafög war (bin gerade bei meiner Abschlussarbeit) für meine Bedürfnisse sehr ausreichend, aber nur weil ich in einer seehr günstigen WG gewohnt habe und vom Pausschalbetrag für Miete viel übrig hatte. Wenn man zuhause wohnt, bekommt man den nicht und evtl. lohnt sich die Bürokratie für die mimale Förderung nicht. Bäfog zahlt halt vor allem die teure Miete

                    1 Antwort Letzte Antwort
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                    • bpaassen@bildung.socialB bpaassen@bildung.social

                      Wer erinnert sich eigentlich noch an das Bafög? Damit meine ich die staatliche, finanzielle Unterstützung von Ausbildung und Studium für Menschen mit geringem Einkommen/Vermögen. (1/10)

                      dsw28@norden.socialD This user is from outside of this forum
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                      schrieb zuletzt editiert von
                      #46

                      @bpaassen
                      Ich habe tatsächlich 1981 in meinem ersten Jahr der Ausbildung 184 DM Bafög bekommen.
                      Das erste Lehrjahr war ein komplettes Berufsschuljahr und der Ausbildungsbetrieb brauchte erst ab dem 2 Lehrjahr zahlen.

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