Eltern regen sich auf, wenn die KiTa ein Foto fürs Portfolio macht.
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@Fusel @kuketzblog das traurige daran: Eltern versuchen hier für die Kinder zu entscheiden. Ich vermute mal, meine Eltern konnten das Geld nicht aufbringen für einen Abzug, das war schon immer ein lukratives Business für Fotografen. In den frühren 70ern war Zustimmung eher keine Vorraussetzung.
@Reinald @kuketzblog ja Eltern dürfen das ja auch für die Kinder entscheiden. Müsste man sich die Geschäftstätigkeit angucken ist recht kompliziert. Das in meinem Beruf relativ eindeutig vom Gesetz definiert glaube das ab 14jahren oder sowas
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Eltern regen sich auf, wenn die KiTa ein Foto fürs Portfolio macht. Zwei Minuten später: Nachrichten in die WhatsApp-Elterngruppe, das ältere Kind per Google Family Link dauerüberwacht (Standort, App-Nutzung, Zeiten) und Fotosync in Googles Cloud. Datenschutz nach Bauchgefühl: Streng bei der KiTa, blind bei Big Tech. Manchmal kann ich nur noch den Kopf gen Himmel heben und rufen: »Herr, wirf Hirn vom Himmel!«
/kuk
@kuketzblog
Natürlich ist ein solches Verhalten zunächst einmal widersprüchlich, ändert aber nichts an der Tatsache, dass auch der Staat verpflichtet ist, die persönlichen Daten der Bürger*innen zu schützen und das gilt selbstverständlich auch für Kitas und Schulen, wobei dies in vielen davon nicht tatsächlich passiert. Denn auch da werden gerne die Angebote von Big Tech angenommen. Das müssen wir dringend ändern! -
T t3z@rollenspiel.social shared this topic
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@kuketzblog
Ich kenne das Phänomen aus dem Print.
Menschen posten ständig Selfies und schütten ihr Herz auf Insta aus, kein Problem.
Schick ein Team in die Innenstadt eine Umfrage für ein Print-Magazin zu machen und du wirst erstaunt sein wie wenige sich fotografieren lassen wollen.@zetthochdrei
Naja, die Bilder im Print sind aber auch oft nicht vorteilhaft. Hasse mich bisher auf jedem Pressefoto. -
@zetthochdrei
Naja, die Bilder im Print sind aber auch oft nicht vorteilhaft. Hasse mich bisher auf jedem Pressefoto.@T3Z @kuketzblog
Du siehst schon was die Menschen für Selfies ins Internet posten?
Ein Bild wird nicht dadurch besser, dass es gespiegelt ist.
️ 
(Übrigens der beste Check für Bilder auf denen du dir selbst nicht gefällst. Halte sie mal an nen Spiegel, dann wirds gleich besser) -
Eltern regen sich auf, wenn die KiTa ein Foto fürs Portfolio macht. Zwei Minuten später: Nachrichten in die WhatsApp-Elterngruppe, das ältere Kind per Google Family Link dauerüberwacht (Standort, App-Nutzung, Zeiten) und Fotosync in Googles Cloud. Datenschutz nach Bauchgefühl: Streng bei der KiTa, blind bei Big Tech. Manchmal kann ich nur noch den Kopf gen Himmel heben und rufen: »Herr, wirf Hirn vom Himmel!«
/kuk
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@D22 @kuketzblog Wenn WA erlaubt ist und Signal nicht könnte das daran liegen, dass eine Child-Control-App eingesetzt wird, die WA mitlesen kann, Signal aber nicht ... Mir ist genau genommen keine bekannt, die Signal mitlesen könnte. Und bei der Kindererziehung gehts eben nicht nur um Datenschutz, es geht auch um Sicherheit der kindlichen oder pubertierenden Seelen vor ganz elementarem Missbrauch.
@tobifant @kuketzblog Das ist in der Tat ein plausibler Grund. Danke für den Hinweis.
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@T3Z @kuketzblog
Du siehst schon was die Menschen für Selfies ins Internet posten?
Ein Bild wird nicht dadurch besser, dass es gespiegelt ist.
️ 
(Übrigens der beste Check für Bilder auf denen du dir selbst nicht gefällst. Halte sie mal an nen Spiegel, dann wirds gleich besser)@zetthochdrei
Da ich nicht auf Insta bin, nein, weiß ich nicht. Ich weiß aber, dass Printbilder von mir immer scheiße aussehen. Gibt einen Grund, warum ich drei feste Fotomenschen hab. Hat auch nix mit Spiegeln zu tun. Meine Stammfotografen lassen mich immer gut aussehen.Aber ist jetzt off topic. Wollte nicht vom Thema ablenken. Konnte mir nur den Kommentar nicht verkneifen, weil naja, viele Pressefotografen es einfach nicht so haben mit guten Porträts.
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Eltern regen sich auf, wenn die KiTa ein Foto fürs Portfolio macht. Zwei Minuten später: Nachrichten in die WhatsApp-Elterngruppe, das ältere Kind per Google Family Link dauerüberwacht (Standort, App-Nutzung, Zeiten) und Fotosync in Googles Cloud. Datenschutz nach Bauchgefühl: Streng bei der KiTa, blind bei Big Tech. Manchmal kann ich nur noch den Kopf gen Himmel heben und rufen: »Herr, wirf Hirn vom Himmel!«
/kuk
@kuketzblog
... weil leere Köpfe sind genug da. -
@Reinald @kuketzblog ja Eltern dürfen das ja auch für die Kinder entscheiden. Müsste man sich die Geschäftstätigkeit angucken ist recht kompliziert. Das in meinem Beruf relativ eindeutig vom Gesetz definiert glaube das ab 14jahren oder sowas
@Fusel @kuketzblog Eltern entscheiden (und müssen entscheiden). Dennoch wäre es mir heute lieber, meine Eltern hätten hier oder dort anders entschieden, als sie haben.
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Eltern regen sich auf, wenn die KiTa ein Foto fürs Portfolio macht. Zwei Minuten später: Nachrichten in die WhatsApp-Elterngruppe, das ältere Kind per Google Family Link dauerüberwacht (Standort, App-Nutzung, Zeiten) und Fotosync in Googles Cloud. Datenschutz nach Bauchgefühl: Streng bei der KiTa, blind bei Big Tech. Manchmal kann ich nur noch den Kopf gen Himmel heben und rufen: »Herr, wirf Hirn vom Himmel!«
/kuk
@kuketzblog Ragebait auf Mastodon. "Herr, wirf Hirn vom Himmel".
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@kuketzblog ich fände es ja spannend sich die Demografie dieser protestierenden Eltern anzuschauen. Es würde mich nicht wundern, wenn sich dort ein Klumpen bürgerlich-rechter Dauerquerulanten (aka besorgter Bürger) findet, denen es weniger um DSGVO geht, denn um den Zwergenaufstand.
Naja, nicht mal. Links/Grün ist oft einfach das Technik-Verständnis nicht da (Tech ist ja böse), weswegen man gar nicht digital souverän werden kann.
Das dürfte dann ungefähr gleichverteilt sein. Ausserdem gibt es auch eine Crossover zwischen Ökologisch gesinnten und Querdenker-Querulanten.
Das ist alles nicht mehr so einfach wie früher. Inzwischen kannst Du auch davon ausgehen, dass Inkompetenz gleich verteilt ist.
IMHO auch (aber nicht nur) eine Folge einer Gesellschaft, die "technische Kundigkeit" jahrzehntelang mit "nerdige Kellerkinder" gleichgesetzt hat. Wer drängt da nicht seine Kinder dazu, stattdessen etwas zu lernen, wo Sozialkompetenz zum Profil gehört: Jurist, Betriebswirt, Banker.
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@kuketzblog am liebsten sind mir die Mitglieder des Elternbeirats, die dann unter sich mit WhatsApp kommunizieren und dann behaupten, die "Elternbeirat"-Gruppe sei ja privat und die DSGVO gelte ja nicht.
Aber wehe, Du bist nicht in der Whatsapp-Gruppe ...
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Aber wehe, Du bist nicht in der Whatsapp-Gruppe ...
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@Fusel @kuketzblog Eltern entscheiden (und müssen entscheiden). Dennoch wäre es mir heute lieber, meine Eltern hätten hier oder dort anders entschieden, als sie haben.
@Reinald @kuketzblog ja kommt auf das Alter an. Kindergarten meintest du oder? Da sind die ja nich jung. Was denn zb? Was deine Eltern entschieden haben? Das du nicht aufn foto bist?
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Eltern regen sich auf, wenn die KiTa ein Foto fürs Portfolio macht. Zwei Minuten später: Nachrichten in die WhatsApp-Elterngruppe, das ältere Kind per Google Family Link dauerüberwacht (Standort, App-Nutzung, Zeiten) und Fotosync in Googles Cloud. Datenschutz nach Bauchgefühl: Streng bei der KiTa, blind bei Big Tech. Manchmal kann ich nur noch den Kopf gen Himmel heben und rufen: »Herr, wirf Hirn vom Himmel!«
/kuk
@kuketzblog
Platsch! Daneben. -
Ah right. Und die KITA muss DSGVO erfüllen - aus lauter Angst wird dann übererfüllt.
Sobald es aus dem Verantwortungsbereich der KITA rausfällt ist das DSGVO Schreckgespenst vorbei und jeder ist froh@itdude @kuketzblog So ungefähr. Ich sag nicht, dass das toll ist. Hab nur versucht das menschlich zu erklären, nicht technisch oder juristisch.
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Eltern regen sich auf, wenn die KiTa ein Foto fürs Portfolio macht. Zwei Minuten später: Nachrichten in die WhatsApp-Elterngruppe, das ältere Kind per Google Family Link dauerüberwacht (Standort, App-Nutzung, Zeiten) und Fotosync in Googles Cloud. Datenschutz nach Bauchgefühl: Streng bei der KiTa, blind bei Big Tech. Manchmal kann ich nur noch den Kopf gen Himmel heben und rufen: »Herr, wirf Hirn vom Himmel!«
/kuk
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Eltern regen sich auf, wenn die KiTa ein Foto fürs Portfolio macht. Zwei Minuten später: Nachrichten in die WhatsApp-Elterngruppe, das ältere Kind per Google Family Link dauerüberwacht (Standort, App-Nutzung, Zeiten) und Fotosync in Googles Cloud. Datenschutz nach Bauchgefühl: Streng bei der KiTa, blind bei Big Tech. Manchmal kann ich nur noch den Kopf gen Himmel heben und rufen: »Herr, wirf Hirn vom Himmel!«
/kuk
@kuketzblog Wie die Bommer-Facebooker, die in den 80ern noch die #Volkszählung ablehnten.
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Aber wehe, Du bist nicht in der Whatsapp-Gruppe ...
@glitzersachen @kuketzblog eine Meldung ging an die entsprechende Datenschutzbehörde raus, mit den entsprechenden Ärger, die der Elternbeirat da bekommen hat.
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@kuketzblog
Natürlich ist ein solches Verhalten zunächst einmal widersprüchlich, ändert aber nichts an der Tatsache, dass auch der Staat verpflichtet ist, die persönlichen Daten der Bürger*innen zu schützen und das gilt selbstverständlich auch für Kitas und Schulen, wobei dies in vielen davon nicht tatsächlich passiert. Denn auch da werden gerne die Angebote von Big Tech angenommen. Das müssen wir dringend ändern!@bunt Eigentlich gibt es dafür bzw. dagegen klare Regeln. @kuketzblog
