Andreas Voßkuhle entwirft den Typ eines „homo frustratus masculinus“.
-
Andreas Voßkuhle entwirft den Typ eines „homo frustratus masculinus“.
Was denkt ihr über diesen Vortrag? Und: Kennt ihr „Thorsten Müller“ (oder existiert er nur in den Köpfen von Seeheimer Sozialdemokraten)?
Und damit meine ich wörtlich: kennt ihr eine solche Person tatsächlich; und nicht: habt ihr schon mal gehört, dass es ihn geben soll? In allen Facetten (mit Ausnahme des Namens vielleicht).
Vortrag auch als Podcast von @1372910
https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/krise-der-demokratie-wie-sich-afd-waehler-zurueckgewinnen-lassen@AwetTesfaiesus
Konkret ist das aber nicht verkehrt:"Drei Vorschläge führt Andreas Voßkuhle dafür in seinem Vortrag aus:
- den Staat handlungsfähiger machen per Staatsreform
- Politik und öffentlicher Dienst müssten ihre Veränderungsbereitschaft glaubwürdig verkörpern
- mehr (analoge) Begegnungsorte"Zu deiner Frage: nein. Kenne ich nicht .
@1372910 -
Andreas Voßkuhle entwirft den Typ eines „homo frustratus masculinus“.
Was denkt ihr über diesen Vortrag? Und: Kennt ihr „Thorsten Müller“ (oder existiert er nur in den Köpfen von Seeheimer Sozialdemokraten)?
Und damit meine ich wörtlich: kennt ihr eine solche Person tatsächlich; und nicht: habt ihr schon mal gehört, dass es ihn geben soll? In allen Facetten (mit Ausnahme des Namens vielleicht).
Vortrag auch als Podcast von @1372910
https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/krise-der-demokratie-wie-sich-afd-waehler-zurueckgewinnen-lassen@AwetTesfaiesus @1372910 ich denke das Fehlen dritter Orte ist definitiv ein Faktor, ich glaube aber auch, dass es unterbewusste Kränkungen gibt über die Gesellschaft in der wir leben.
Z.b. der Umstand, dass die spezifisch deutsche Kleinfamilie die größte Gemeinschaft ist, die die allermeisten Menschen erleben werden, welche nicht direkt der Kapitalextraktion gewidmet ist.
Denke, es kommt auch nicht von Ungefähr, dass der Affekt um Menschen, welche nicht arbeiten, sich so stark manipulieren lässt, weil dass eine der unangenehmsten Kapitalextraktions-Gemeinschaften ist, in die wir meist in untergeordneter und nicht gestaltenter Rolle reingezwungen werden.
Ich denke Deutschland hat die Vereinzelung maximiert. Was natürlich die beliebige Konstruktion von in-group und out-group ermöglicht.
("Spezifisch deutsche"= Mama, Papa, Kinder keine anderen Verwandten mit denen man sich solidarisch zeigt oder Ressourcen teilt)
-
@AwetTesfaiesus
Konkret ist das aber nicht verkehrt:"Drei Vorschläge führt Andreas Voßkuhle dafür in seinem Vortrag aus:
- den Staat handlungsfähiger machen per Staatsreform
- Politik und öffentlicher Dienst müssten ihre Veränderungsbereitschaft glaubwürdig verkörpern
- mehr (analoge) Begegnungsorte"Zu deiner Frage: nein. Kenne ich nicht .
@1372910@FlippoFlip @1372910 was Seeheimer und CSU unter „handlungsfähig“ verstehen, ist mir nicht klar geworden. Ich vermute aber „mehr Härte“ zählt absolut dazu.
-
@AwetTesfaiesus @1372910 ich denke das Fehlen dritter Orte ist definitiv ein Faktor, ich glaube aber auch, dass es unterbewusste Kränkungen gibt über die Gesellschaft in der wir leben.
Z.b. der Umstand, dass die spezifisch deutsche Kleinfamilie die größte Gemeinschaft ist, die die allermeisten Menschen erleben werden, welche nicht direkt der Kapitalextraktion gewidmet ist.
Denke, es kommt auch nicht von Ungefähr, dass der Affekt um Menschen, welche nicht arbeiten, sich so stark manipulieren lässt, weil dass eine der unangenehmsten Kapitalextraktions-Gemeinschaften ist, in die wir meist in untergeordneter und nicht gestaltenter Rolle reingezwungen werden.
Ich denke Deutschland hat die Vereinzelung maximiert. Was natürlich die beliebige Konstruktion von in-group und out-group ermöglicht.
("Spezifisch deutsche"= Mama, Papa, Kinder keine anderen Verwandten mit denen man sich solidarisch zeigt oder Ressourcen teilt)
@missqarnstein @1372910 das ist sicher korrekt, aber gibt es die Kausalität, die Voßkuhle insinuiert? Kein 3. Ort (Kegelverein) also AfD!
Zumal: in seinem Beispiel besucht Herr Müller ja jetzt einen neuen „Stammtisch“
-
@FlippoFlip @1372910 was Seeheimer und CSU unter „handlungsfähig“ verstehen, ist mir nicht klar geworden. Ich vermute aber „mehr Härte“ zählt absolut dazu.
@AwetTesfaiesus
Ja, da habe ich vermutlich auch einen Dissens mit dem Vortragenden. Aber einen handlungsfähigen Staat brauchen wir in jedem Fall- das würde ich unterstützen.
@1372910 -
Andreas Voßkuhle entwirft den Typ eines „homo frustratus masculinus“.
Was denkt ihr über diesen Vortrag? Und: Kennt ihr „Thorsten Müller“ (oder existiert er nur in den Köpfen von Seeheimer Sozialdemokraten)?
Und damit meine ich wörtlich: kennt ihr eine solche Person tatsächlich; und nicht: habt ihr schon mal gehört, dass es ihn geben soll? In allen Facetten (mit Ausnahme des Namens vielleicht).
Vortrag auch als Podcast von @1372910
https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/krise-der-demokratie-wie-sich-afd-waehler-zurueckgewinnen-lassenIch finde es extrem anstrengend, sich das anzuhören. Es ist lediglich ein Neu-Aufguss der konservativen Mythologie, dass sich alle Probleme mit mehr Wirtschaftswachstum lösen würden.
Mythologie deshalb, weil Wachstum kein Verteilungsproblem lösen kann. Niemals. Geht einfach nicht.
Der Rest sind dann Folgefehler.
Bis hin zu der Frage, ob es überhaupt ein Erfordernis gibt Afd-Wähler*innen "zurückzuholen". Die Afd würde automatisch an Bedeutung verlieren, wenn die Bundesregierung anfangen würde, reale Probleme zu bearbeiten. Das wird sie aber keinesfalls tun, denn das würde bedeuten, Wirtschaftsinteressen entgegenzutreten.
Natascha Strobl hat auf der letzten re:publica sehr eindrucksvoll dargelegt, was die Gelingensbedingungen für Faschismus sind. Die Unfähigkeit, bzw. der Unwillen reale Probleme zu bearbeiten, ist ein Kernpunkt dessen.
Das Problem ist halt nur, dass eine Wirtschaftspolitik, die Ungleichheit verstärkt und große Teile der Bevölkerung in einen (zumindest gefühlten) Abwärtsstrudel schickt, gerade diese Gelingensbedingungen schafft, indem sie reale Probleme eskaliert.Wenn der Kopf aber noch in dem Glauben gefangen ist, Ungleichheit und Klassengesellschaft wäre naturgesetzliche Gegebenheiten, dann ist halt der Weg zur Lösung versperrt.
Völlig irrwitzig ist der Versuch, die Menschen mit lokaler Beteiligung davon abzulenken, dass das Hauptproblem (Wirtschaftssystem) auf der Bundesebene liegt und unbearbeitet bleibt, wenn sich Menschen darauf konzentrieren, den winzigen Anteil des Wohlstands zu verteilen, der auf der lokalen Ebene ankommt.
Ich könnte noch ein ganzes Buch dazu schreiben ...
-
@AwetTesfaiesus
Ja, da habe ich vermutlich auch einen Dissens mit dem Vortragenden. Aber einen handlungsfähigen Staat brauchen wir in jedem Fall- das würde ich unterstützen.
@1372910@FlippoFlip
Handlungsfähig zum Beispiel darin, Steuerbetrug zu verfolgen, Vermögen effektiv zu besteuern, öffentliche Infrastruktur krisenfest und ausfallsicher auszubauen, Tempolimit einzuführen, Energiewende voranzutreiben, Grundwerte energisch auch international zu verteidigen.
Damit gewinnt man durchaus auch die schlafende Mitte, aber das werden die Think tanks alles nicht meinen. -
@missqarnstein @1372910 das ist sicher korrekt, aber gibt es die Kausalität, die Voßkuhle insinuiert? Kein 3. Ort (Kegelverein) also AfD!
Zumal: in seinem Beispiel besucht Herr Müller ja jetzt einen neuen „Stammtisch“
Vereine sind in den Strategien der AfD bereits berücksichtigt, diese Erkenntnis fehlt:
"So heißt es in einem geheimen, aber durchgestochenen Strategiepapier der AfD, das ihr Bundesvorstand im August 2019 beschlossen hat. Unter dem Titel „Die AfD auf dem Weg zur Volkspartei“ beschreiben die Rechtspopulisten auf 72 Seiten, wie sie die Zivilgesellschaft beeinflussen wollen. Zitat:
„Bei den Vereinen und Verbänden bieten sich solche zur Ansprache durch die
-
AfD an, die Traditionen pflegen, die beim linksliberalen Milieu auf wenig Sympathie stoßen. Hierzu gehören zum Beispiel Jäger, Schützenvereine, Sportschützen, oder auch Angehörige religiöser, in erster Linie christlicher Minderheiten sowie Brauchtumspfleger.“
Auch Gewerkschaften, Berufsverbände und Nachbarschafts-Vereinigungen werden in dem Parteidokument aufgeführt. Schließlich heißt es:
„Ähnlich wie es der 68er Bewegung um den „Marsch durch die
Institutionen“ ging, muss es auch der AfD um den „Marsch durch die Organisationen“ gehen.“"
Quelle: https://www.deutschlandfunk.de/unterwanderte-zivilgesellschaft-wie-rechte-versuchen-100.html
-
Vereine sind in den Strategien der AfD bereits berücksichtigt, diese Erkenntnis fehlt:
"So heißt es in einem geheimen, aber durchgestochenen Strategiepapier der AfD, das ihr Bundesvorstand im August 2019 beschlossen hat. Unter dem Titel „Die AfD auf dem Weg zur Volkspartei“ beschreiben die Rechtspopulisten auf 72 Seiten, wie sie die Zivilgesellschaft beeinflussen wollen. Zitat:
„Bei den Vereinen und Verbänden bieten sich solche zur Ansprache durch die
AfD an, die Traditionen pflegen, die beim linksliberalen Milieu auf wenig Sympathie stoßen. Hierzu gehören zum Beispiel Jäger, Schützenvereine, Sportschützen, oder auch Angehörige religiöser, in erster Linie christlicher Minderheiten sowie Brauchtumspfleger.“
Auch Gewerkschaften, Berufsverbände und Nachbarschafts-Vereinigungen werden in dem Parteidokument aufgeführt. Schließlich heißt es:
„Ähnlich wie es der 68er Bewegung um den „Marsch durch die
-
Ich finde es extrem anstrengend, sich das anzuhören. Es ist lediglich ein Neu-Aufguss der konservativen Mythologie, dass sich alle Probleme mit mehr Wirtschaftswachstum lösen würden.
Mythologie deshalb, weil Wachstum kein Verteilungsproblem lösen kann. Niemals. Geht einfach nicht.
Der Rest sind dann Folgefehler.
Bis hin zu der Frage, ob es überhaupt ein Erfordernis gibt Afd-Wähler*innen "zurückzuholen". Die Afd würde automatisch an Bedeutung verlieren, wenn die Bundesregierung anfangen würde, reale Probleme zu bearbeiten. Das wird sie aber keinesfalls tun, denn das würde bedeuten, Wirtschaftsinteressen entgegenzutreten.
Natascha Strobl hat auf der letzten re:publica sehr eindrucksvoll dargelegt, was die Gelingensbedingungen für Faschismus sind. Die Unfähigkeit, bzw. der Unwillen reale Probleme zu bearbeiten, ist ein Kernpunkt dessen.
Das Problem ist halt nur, dass eine Wirtschaftspolitik, die Ungleichheit verstärkt und große Teile der Bevölkerung in einen (zumindest gefühlten) Abwärtsstrudel schickt, gerade diese Gelingensbedingungen schafft, indem sie reale Probleme eskaliert.Wenn der Kopf aber noch in dem Glauben gefangen ist, Ungleichheit und Klassengesellschaft wäre naturgesetzliche Gegebenheiten, dann ist halt der Weg zur Lösung versperrt.
Völlig irrwitzig ist der Versuch, die Menschen mit lokaler Beteiligung davon abzulenken, dass das Hauptproblem (Wirtschaftssystem) auf der Bundesebene liegt und unbearbeitet bleibt, wenn sich Menschen darauf konzentrieren, den winzigen Anteil des Wohlstands zu verteilen, der auf der lokalen Ebene ankommt.
Ich könnte noch ein ganzes Buch dazu schreiben ...
@thorsten4future @AwetTesfaiesus @1372910
Ich würde nicht nur die Erfordernis anzweifeln, sondern sogar dass es ein "zurück" der Afder-Wähler zur Demokratie gäbe. Die Mehrheit der Afder-Wähler war nicht irgendwann zuvor Anhänger von demokratischen Parteien, die Mehrheit waren Nichtwähler. Menschen, die sich nicht an der Demokratie beteiligt haben sind zu solchen geworden, die sie aktiv zerstören wollen. Wenn es ein "zurück" für sie gäbe, dann in den Zustand des Dauer-Nichtwählers
🧵 -
@thorsten4future @AwetTesfaiesus @1372910
Ich würde nicht nur die Erfordernis anzweifeln, sondern sogar dass es ein "zurück" der Afder-Wähler zur Demokratie gäbe. Die Mehrheit der Afder-Wähler war nicht irgendwann zuvor Anhänger von demokratischen Parteien, die Mehrheit waren Nichtwähler. Menschen, die sich nicht an der Demokratie beteiligt haben sind zu solchen geworden, die sie aktiv zerstören wollen. Wenn es ein "zurück" für sie gäbe, dann in den Zustand des Dauer-Nichtwählers
🧵@thorsten4future @AwetTesfaiesus @1372910
und dies würde wohl auch mit dem Großteil passieren, sollten die Afder plötzlich aus dem Spiel genommen werden (z.B. durch ein Parteiverbot), damit wären sie aber nicht "zurück" bei der Demokratie. Trotzdem sollte man das anstreben, denn die Demokratie kann es durchaus besser verkraften, wenn sich 20-40% nicht beteiligen als wen sie sie aktiv zerstören wollen.
Ceterum censeo afdem esse damnandum
-
@thorsten4future @AwetTesfaiesus @1372910
Ich würde nicht nur die Erfordernis anzweifeln, sondern sogar dass es ein "zurück" der Afder-Wähler zur Demokratie gäbe. Die Mehrheit der Afder-Wähler war nicht irgendwann zuvor Anhänger von demokratischen Parteien, die Mehrheit waren Nichtwähler. Menschen, die sich nicht an der Demokratie beteiligt haben sind zu solchen geworden, die sie aktiv zerstören wollen. Wenn es ein "zurück" für sie gäbe, dann in den Zustand des Dauer-Nichtwählers
🧵@AwetTesfaiesus @1372910 @thorsten4future @ErikML Früher gab es eine NPD, die eine Gefahr für die Demokratie bedeutete, heute ist diese Neonazi-Partei Teil der AfD
-
Andreas Voßkuhle entwirft den Typ eines „homo frustratus masculinus“.
Was denkt ihr über diesen Vortrag? Und: Kennt ihr „Thorsten Müller“ (oder existiert er nur in den Köpfen von Seeheimer Sozialdemokraten)?
Und damit meine ich wörtlich: kennt ihr eine solche Person tatsächlich; und nicht: habt ihr schon mal gehört, dass es ihn geben soll? In allen Facetten (mit Ausnahme des Namens vielleicht).
Vortrag auch als Podcast von @1372910
https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/krise-der-demokratie-wie-sich-afd-waehler-zurueckgewinnen-lassen@AwetTesfaiesus @1372910 Hmm ... etwa 66% der Wahlberechtigten haben kein Abitur ... aber mehr als 80% der Bundestagsabgeordneten ...
Ein großer Teil der Gesellschaft ist & wird demokratisch doch gar nicht mehr vertreten! Wo bleiben da die Arbeiter, Real- & Hauptschüler, Handwerker usw. ...? 
Wenn 80% der MdB zur wohlhabenden Akademikerklasse (Oberschicht) gehören, bleiben die Interessen einer großen Mehrheit der Wähler zwangsläufig auf der Strecke ... weil all diese ...1/2
️ -
@AwetTesfaiesus @1372910 Hmm ... etwa 66% der Wahlberechtigten haben kein Abitur ... aber mehr als 80% der Bundestagsabgeordneten ...
Ein großer Teil der Gesellschaft ist & wird demokratisch doch gar nicht mehr vertreten! Wo bleiben da die Arbeiter, Real- & Hauptschüler, Handwerker usw. ...? 
Wenn 80% der MdB zur wohlhabenden Akademikerklasse (Oberschicht) gehören, bleiben die Interessen einer großen Mehrheit der Wähler zwangsläufig auf der Strecke ... weil all diese ...1/2
️@AwetTesfaiesus @1372910 ... weil all diese Akademiker-MdB in ihrem politischen Elfenbeinturm überhaupt keine Ahnung & kein Verständnis von den Realitäten, Nöten, Interessen, Sorgen usw. ... in der Gesellschaft haben ...


Sollte die Demokratie scheitern, dann liegt das an den Akademiker-MdB ... nicht am Wahlvolk ...
Hinweis: im Vergleich zu den angeblich demokratischen Parteien hat ausgerechnet die Afd den höchsten Anteil Nicht-Akademiker ... Das sollte nachdenklich stimmen, ... oder?
2/2
-
@AwetTesfaiesus @1372910 @thorsten4future @ErikML Früher gab es eine NPD, die eine Gefahr für die Demokratie bedeutete, heute ist diese Neonazi-Partei Teil der AfD
@Soweitsogut @AwetTesfaiesus @1372910 @thorsten4future
Die NPD war nie so eine Gefahr für die Demokratie als solche wie die Afder weil sie in ihrer revolutionären Radikalität die Mehrheit der Demokratiemuffel nicht abholen konnte, der es doch nur um den Fortbestand ihrer klein-/spieß-/schild-bürgerlichen "Normalität" geht - und genau da werden sie von den Afdern abgeholt.
Ceterum censeo afdem esse damnandum
-
@AwetTesfaiesus @1372910 Hmm ... etwa 66% der Wahlberechtigten haben kein Abitur ... aber mehr als 80% der Bundestagsabgeordneten ...
Ein großer Teil der Gesellschaft ist & wird demokratisch doch gar nicht mehr vertreten! Wo bleiben da die Arbeiter, Real- & Hauptschüler, Handwerker usw. ...? 
Wenn 80% der MdB zur wohlhabenden Akademikerklasse (Oberschicht) gehören, bleiben die Interessen einer großen Mehrheit der Wähler zwangsläufig auf der Strecke ... weil all diese ...1/2
️@die_Leo @AwetTesfaiesus @1372910
Der Bundestag soll nicht die Bevölkerung widerspiegeln (dann bräuchten wir keine Wahlen, sondern könnten ihn einfach vom Statistikamt zusammensetzen lassen), sondern das Wahlergebnis und bei der Wahl steht es auch Handwerkern frei, dass sie sich gerne von Akademikern vertreten lassen würden (und umgekehrt).
Und dass Akademiker grundlegend wohlhabend wären, ist auch eine eher zweifelhafte Annahme.Ceterum censeo afdem esse damnandum
-
@die_Leo @AwetTesfaiesus @1372910
Der Bundestag soll nicht die Bevölkerung widerspiegeln (dann bräuchten wir keine Wahlen, sondern könnten ihn einfach vom Statistikamt zusammensetzen lassen), sondern das Wahlergebnis und bei der Wahl steht es auch Handwerkern frei, dass sie sich gerne von Akademikern vertreten lassen würden (und umgekehrt).
Und dass Akademiker grundlegend wohlhabend wären, ist auch eine eher zweifelhafte Annahme.Ceterum censeo afdem esse damnandum
@ErikML @AwetTesfaiesus @1372910 Hmm ... schreiben Sie als Akademiker? Oder irre ich mich da jetzt?

Im übrigen bezog sich meine Aussage ausschließlich auf Akademiker-MdB (also auf Akademiker im Bundestag) UND NICHT auf alle Akademiker in Deutschland ...
Da bitte ich höflich, nicht etwas hinein zu interpretieren, das ich nicht geschrieben & nicht angedeutet habe. 🫠 -
@ErikML @AwetTesfaiesus @1372910 Hmm ... schreiben Sie als Akademiker? Oder irre ich mich da jetzt?

Im übrigen bezog sich meine Aussage ausschließlich auf Akademiker-MdB (also auf Akademiker im Bundestag) UND NICHT auf alle Akademiker in Deutschland ...
Da bitte ich höflich, nicht etwas hinein zu interpretieren, das ich nicht geschrieben & nicht angedeutet habe. 🫠@die_Leo @AwetTesfaiesus @1372910
Ja, ich bin Akademiker, aus einer eher Arbeiter-/Kleinbürger-Familie und als Vertreter des akademischen Prekariats eher nicht so wohlhabend.
Wenn es nur um die MdB geht, wo ist dann der Wohlstandsunterschied zwischen Arbeitern und Akademikern? MdB kriegen alle die gleiche Diät, sobald man dort ist ist man finanzielle Oberschicht, bevor man dort ist gibt es sicher Tendenzen, aber keine Generalismen was den Wohlstand angeht.
Ceterum censeo afdem esse damnandum
-
@die_Leo @AwetTesfaiesus @1372910
Ja, ich bin Akademiker, aus einer eher Arbeiter-/Kleinbürger-Familie und als Vertreter des akademischen Prekariats eher nicht so wohlhabend.
Wenn es nur um die MdB geht, wo ist dann der Wohlstandsunterschied zwischen Arbeitern und Akademikern? MdB kriegen alle die gleiche Diät, sobald man dort ist ist man finanzielle Oberschicht, bevor man dort ist gibt es sicher Tendenzen, aber keine Generalismen was den Wohlstand angeht.
Ceterum censeo afdem esse damnandum
@ErikML @AwetTesfaiesus @1372910 Hmm ... hier dazu ein sehr aufschlußreicher Beitrag:
SPD-Politikerin Claudia Moll ist eine der wenigen Abgeordneten ohne Abitur. Woher das Ungleichgewicht kommt, wie die AfD davon profitiert und was dagegen zu tun ist.
https://www.fr.de/politik/leichgewicht-im-bundestag-wo-ist-hier-die-arbeiterklasse-93645392.html?utm_source=_shared&utm_medium=west&utm_campaign=interactionbar