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  3. Andreas Voßkuhle entwirft den Typ eines „homo frustratus masculinus“.

Andreas Voßkuhle entwirft den Typ eines „homo frustratus masculinus“.

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  • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

    Andreas Voßkuhle entwirft den Typ eines „homo frustratus masculinus“.

    Was denkt ihr über diesen Vortrag? Und: Kennt ihr „Thorsten Müller“ (oder existiert er nur in den Köpfen von Seeheimer Sozialdemokraten)?

    Und damit meine ich wörtlich: kennt ihr eine solche Person tatsächlich; und nicht: habt ihr schon mal gehört, dass es ihn geben soll? In allen Facetten (mit Ausnahme des Namens vielleicht).

    Vortrag auch als Podcast von @1372910
    https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/krise-der-demokratie-wie-sich-afd-waehler-zurueckgewinnen-lassen

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    schrieb zuletzt editiert von
    #2

    @AwetTesfaiesus
    Konkret ist das aber nicht verkehrt:

    "Drei Vorschläge führt Andreas Voßkuhle dafür in seinem Vortrag aus:

    - den Staat handlungsfähiger machen per Staatsreform
    - Politik und öffentlicher Dienst müssten ihre Veränderungsbereitschaft glaubwürdig verkörpern
    - mehr (analoge) Begegnungsorte"

    Zu deiner Frage: nein. Kenne ich nicht .
    @1372910

    awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Antwort Letzte Antwort
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    • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

      Andreas Voßkuhle entwirft den Typ eines „homo frustratus masculinus“.

      Was denkt ihr über diesen Vortrag? Und: Kennt ihr „Thorsten Müller“ (oder existiert er nur in den Köpfen von Seeheimer Sozialdemokraten)?

      Und damit meine ich wörtlich: kennt ihr eine solche Person tatsächlich; und nicht: habt ihr schon mal gehört, dass es ihn geben soll? In allen Facetten (mit Ausnahme des Namens vielleicht).

      Vortrag auch als Podcast von @1372910
      https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/krise-der-demokratie-wie-sich-afd-waehler-zurueckgewinnen-lassen

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      missqarnstein@eldritch.cafe
      schrieb zuletzt editiert von
      #3

      @AwetTesfaiesus @1372910 ich denke das Fehlen dritter Orte ist definitiv ein Faktor, ich glaube aber auch, dass es unterbewusste Kränkungen gibt über die Gesellschaft in der wir leben.

      Z.b. der Umstand, dass die spezifisch deutsche Kleinfamilie die größte Gemeinschaft ist, die die allermeisten Menschen erleben werden, welche nicht direkt der Kapitalextraktion gewidmet ist.

      Denke, es kommt auch nicht von Ungefähr, dass der Affekt um Menschen, welche nicht arbeiten, sich so stark manipulieren lässt, weil dass eine der unangenehmsten Kapitalextraktions-Gemeinschaften ist, in die wir meist in untergeordneter und nicht gestaltenter Rolle reingezwungen werden.

      Ich denke Deutschland hat die Vereinzelung maximiert. Was natürlich die beliebige Konstruktion von in-group und out-group ermöglicht.

      ("Spezifisch deutsche"= Mama, Papa, Kinder keine anderen Verwandten mit denen man sich solidarisch zeigt oder Ressourcen teilt)

      awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Antwort Letzte Antwort
      0
      • flippoflip@norden.socialF flippoflip@norden.social

        @AwetTesfaiesus
        Konkret ist das aber nicht verkehrt:

        "Drei Vorschläge führt Andreas Voßkuhle dafür in seinem Vortrag aus:

        - den Staat handlungsfähiger machen per Staatsreform
        - Politik und öffentlicher Dienst müssten ihre Veränderungsbereitschaft glaubwürdig verkörpern
        - mehr (analoge) Begegnungsorte"

        Zu deiner Frage: nein. Kenne ich nicht .
        @1372910

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        awettesfaiesus@mastodon.social
        schrieb zuletzt editiert von
        #4

        @FlippoFlip @1372910 was Seeheimer und CSU unter „handlungsfähig“ verstehen, ist mir nicht klar geworden. Ich vermute aber „mehr Härte“ zählt absolut dazu.

        flippoflip@norden.socialF 1 Antwort Letzte Antwort
        0
        • missqarnstein@eldritch.cafeM missqarnstein@eldritch.cafe

          @AwetTesfaiesus @1372910 ich denke das Fehlen dritter Orte ist definitiv ein Faktor, ich glaube aber auch, dass es unterbewusste Kränkungen gibt über die Gesellschaft in der wir leben.

          Z.b. der Umstand, dass die spezifisch deutsche Kleinfamilie die größte Gemeinschaft ist, die die allermeisten Menschen erleben werden, welche nicht direkt der Kapitalextraktion gewidmet ist.

          Denke, es kommt auch nicht von Ungefähr, dass der Affekt um Menschen, welche nicht arbeiten, sich so stark manipulieren lässt, weil dass eine der unangenehmsten Kapitalextraktions-Gemeinschaften ist, in die wir meist in untergeordneter und nicht gestaltenter Rolle reingezwungen werden.

          Ich denke Deutschland hat die Vereinzelung maximiert. Was natürlich die beliebige Konstruktion von in-group und out-group ermöglicht.

          ("Spezifisch deutsche"= Mama, Papa, Kinder keine anderen Verwandten mit denen man sich solidarisch zeigt oder Ressourcen teilt)

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          schrieb zuletzt editiert von
          #5

          @missqarnstein @1372910 das ist sicher korrekt, aber gibt es die Kausalität, die Voßkuhle insinuiert? Kein 3. Ort (Kegelverein) also AfD!

          Zumal: in seinem Beispiel besucht Herr Müller ja jetzt einen neuen „Stammtisch“

          cocolowres@mstdn.socialC 1 Antwort Letzte Antwort
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          • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

            @FlippoFlip @1372910 was Seeheimer und CSU unter „handlungsfähig“ verstehen, ist mir nicht klar geworden. Ich vermute aber „mehr Härte“ zählt absolut dazu.

            flippoflip@norden.socialF This user is from outside of this forum
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            flippoflip@norden.social
            schrieb zuletzt editiert von
            #6

            @AwetTesfaiesus
            Ja, da habe ich vermutlich auch einen Dissens mit dem Vortragenden. Aber einen handlungsfähigen Staat brauchen wir in jedem Fall- das würde ich unterstützen.
            @1372910

            lebochequirit@social.tchncs.deL 1 Antwort Letzte Antwort
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            • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

              Andreas Voßkuhle entwirft den Typ eines „homo frustratus masculinus“.

              Was denkt ihr über diesen Vortrag? Und: Kennt ihr „Thorsten Müller“ (oder existiert er nur in den Köpfen von Seeheimer Sozialdemokraten)?

              Und damit meine ich wörtlich: kennt ihr eine solche Person tatsächlich; und nicht: habt ihr schon mal gehört, dass es ihn geben soll? In allen Facetten (mit Ausnahme des Namens vielleicht).

              Vortrag auch als Podcast von @1372910
              https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/krise-der-demokratie-wie-sich-afd-waehler-zurueckgewinnen-lassen

              thorsten4future@climatejustice.socialT This user is from outside of this forum
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              thorsten4future@climatejustice.social
              schrieb zuletzt editiert von
              #7

              @AwetTesfaiesus @1372910

              Ich finde es extrem anstrengend, sich das anzuhören. Es ist lediglich ein Neu-Aufguss der konservativen Mythologie, dass sich alle Probleme mit mehr Wirtschaftswachstum lösen würden.

              Mythologie deshalb, weil Wachstum kein Verteilungsproblem lösen kann. Niemals. Geht einfach nicht.

              Der Rest sind dann Folgefehler.

              Bis hin zu der Frage, ob es überhaupt ein Erfordernis gibt Afd-Wähler*innen "zurückzuholen". Die Afd würde automatisch an Bedeutung verlieren, wenn die Bundesregierung anfangen würde, reale Probleme zu bearbeiten. Das wird sie aber keinesfalls tun, denn das würde bedeuten, Wirtschaftsinteressen entgegenzutreten.

              Natascha Strobl hat auf der letzten re:publica sehr eindrucksvoll dargelegt, was die Gelingensbedingungen für Faschismus sind. Die Unfähigkeit, bzw. der Unwillen reale Probleme zu bearbeiten, ist ein Kernpunkt dessen.
              Das Problem ist halt nur, dass eine Wirtschaftspolitik, die Ungleichheit verstärkt und große Teile der Bevölkerung in einen (zumindest gefühlten) Abwärtsstrudel schickt, gerade diese Gelingensbedingungen schafft, indem sie reale Probleme eskaliert.

              Wenn der Kopf aber noch in dem Glauben gefangen ist, Ungleichheit und Klassengesellschaft wäre naturgesetzliche Gegebenheiten, dann ist halt der Weg zur Lösung versperrt.

              Völlig irrwitzig ist der Versuch, die Menschen mit lokaler Beteiligung davon abzulenken, dass das Hauptproblem (Wirtschaftssystem) auf der Bundesebene liegt und unbearbeitet bleibt, wenn sich Menschen darauf konzentrieren, den winzigen Anteil des Wohlstands zu verteilen, der auf der lokalen Ebene ankommt.

              Ich könnte noch ein ganzes Buch dazu schreiben ...

              erikml@troet.cafeE 1 Antwort Letzte Antwort
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              • flippoflip@norden.socialF flippoflip@norden.social

                @AwetTesfaiesus
                Ja, da habe ich vermutlich auch einen Dissens mit dem Vortragenden. Aber einen handlungsfähigen Staat brauchen wir in jedem Fall- das würde ich unterstützen.
                @1372910

                lebochequirit@social.tchncs.deL This user is from outside of this forum
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                schrieb zuletzt editiert von
                #8

                @FlippoFlip
                Handlungsfähig zum Beispiel darin, Steuerbetrug zu verfolgen, Vermögen effektiv zu besteuern, öffentliche Infrastruktur krisenfest und ausfallsicher auszubauen, Tempolimit einzuführen, Energiewende voranzutreiben, Grundwerte energisch auch international zu verteidigen.
                Damit gewinnt man durchaus auch die schlafende Mitte, aber das werden die Think tanks alles nicht meinen.

                @AwetTesfaiesus @1372910

                1 Antwort Letzte Antwort
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                • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                  @missqarnstein @1372910 das ist sicher korrekt, aber gibt es die Kausalität, die Voßkuhle insinuiert? Kein 3. Ort (Kegelverein) also AfD!

                  Zumal: in seinem Beispiel besucht Herr Müller ja jetzt einen neuen „Stammtisch“

                  cocolowres@mstdn.socialC This user is from outside of this forum
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                  cocolowres@mstdn.social
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #9

                  @AwetTesfaiesus

                  Vereine sind in den Strategien der AfD bereits berücksichtigt, diese Erkenntnis fehlt:

                  "So heißt es in einem geheimen, aber durchgestochenen Strategiepapier der AfD, das ihr Bundesvorstand im August 2019 beschlossen hat. Unter dem Titel „Die AfD auf dem Weg zur Volkspartei“ beschreiben die Rechtspopulisten auf 72 Seiten, wie sie die Zivilgesellschaft beeinflussen wollen. Zitat:

                  „Bei den Vereinen und Verbänden bieten sich solche zur Ansprache durch die

                  @missqarnstein @1372910

                  cocolowres@mstdn.socialC 1 Antwort Letzte Antwort
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                  • cocolowres@mstdn.socialC cocolowres@mstdn.social

                    @AwetTesfaiesus

                    AfD an, die Traditionen pflegen, die beim linksliberalen Milieu auf wenig Sympathie stoßen. Hierzu gehören zum Beispiel Jäger, Schützenvereine, Sportschützen, oder auch Angehörige religiöser, in erster Linie christlicher Minderheiten sowie Brauchtumspfleger.“

                    Auch Gewerkschaften, Berufsverbände und Nachbarschafts-Vereinigungen werden in dem Parteidokument aufgeführt. Schließlich heißt es:

                    „Ähnlich wie es der 68er Bewegung um den „Marsch durch die

                    @missqarnstein @1372910

                    cocolowres@mstdn.socialC This user is from outside of this forum
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                    schrieb zuletzt editiert von
                    #10

                    @AwetTesfaiesus

                    Institutionen“ ging, muss es auch der AfD um den „Marsch durch die Organisationen“ gehen.“"

                    Quelle: https://www.deutschlandfunk.de/unterwanderte-zivilgesellschaft-wie-rechte-versuchen-100.html

                    Auch (€):
                    https://www.thueringer-allgemeine.de/politik/article409749576/monatelange-recherche-in-thueringen-wie-die-afd-vereine-unterwandert.html

                    @missqarnstein @1372910

                    1 Antwort Letzte Antwort
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                    • cocolowres@mstdn.socialC cocolowres@mstdn.social

                      @AwetTesfaiesus

                      Vereine sind in den Strategien der AfD bereits berücksichtigt, diese Erkenntnis fehlt:

                      "So heißt es in einem geheimen, aber durchgestochenen Strategiepapier der AfD, das ihr Bundesvorstand im August 2019 beschlossen hat. Unter dem Titel „Die AfD auf dem Weg zur Volkspartei“ beschreiben die Rechtspopulisten auf 72 Seiten, wie sie die Zivilgesellschaft beeinflussen wollen. Zitat:

                      „Bei den Vereinen und Verbänden bieten sich solche zur Ansprache durch die

                      @missqarnstein @1372910

                      cocolowres@mstdn.socialC This user is from outside of this forum
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                      schrieb zuletzt editiert von
                      #11

                      @AwetTesfaiesus

                      AfD an, die Traditionen pflegen, die beim linksliberalen Milieu auf wenig Sympathie stoßen. Hierzu gehören zum Beispiel Jäger, Schützenvereine, Sportschützen, oder auch Angehörige religiöser, in erster Linie christlicher Minderheiten sowie Brauchtumspfleger.“

                      Auch Gewerkschaften, Berufsverbände und Nachbarschafts-Vereinigungen werden in dem Parteidokument aufgeführt. Schließlich heißt es:

                      „Ähnlich wie es der 68er Bewegung um den „Marsch durch die

                      @missqarnstein @1372910

                      cocolowres@mstdn.socialC 1 Antwort Letzte Antwort
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                      • thorsten4future@climatejustice.socialT thorsten4future@climatejustice.social

                        @AwetTesfaiesus @1372910

                        Ich finde es extrem anstrengend, sich das anzuhören. Es ist lediglich ein Neu-Aufguss der konservativen Mythologie, dass sich alle Probleme mit mehr Wirtschaftswachstum lösen würden.

                        Mythologie deshalb, weil Wachstum kein Verteilungsproblem lösen kann. Niemals. Geht einfach nicht.

                        Der Rest sind dann Folgefehler.

                        Bis hin zu der Frage, ob es überhaupt ein Erfordernis gibt Afd-Wähler*innen "zurückzuholen". Die Afd würde automatisch an Bedeutung verlieren, wenn die Bundesregierung anfangen würde, reale Probleme zu bearbeiten. Das wird sie aber keinesfalls tun, denn das würde bedeuten, Wirtschaftsinteressen entgegenzutreten.

                        Natascha Strobl hat auf der letzten re:publica sehr eindrucksvoll dargelegt, was die Gelingensbedingungen für Faschismus sind. Die Unfähigkeit, bzw. der Unwillen reale Probleme zu bearbeiten, ist ein Kernpunkt dessen.
                        Das Problem ist halt nur, dass eine Wirtschaftspolitik, die Ungleichheit verstärkt und große Teile der Bevölkerung in einen (zumindest gefühlten) Abwärtsstrudel schickt, gerade diese Gelingensbedingungen schafft, indem sie reale Probleme eskaliert.

                        Wenn der Kopf aber noch in dem Glauben gefangen ist, Ungleichheit und Klassengesellschaft wäre naturgesetzliche Gegebenheiten, dann ist halt der Weg zur Lösung versperrt.

                        Völlig irrwitzig ist der Versuch, die Menschen mit lokaler Beteiligung davon abzulenken, dass das Hauptproblem (Wirtschaftssystem) auf der Bundesebene liegt und unbearbeitet bleibt, wenn sich Menschen darauf konzentrieren, den winzigen Anteil des Wohlstands zu verteilen, der auf der lokalen Ebene ankommt.

                        Ich könnte noch ein ganzes Buch dazu schreiben ...

                        erikml@troet.cafeE This user is from outside of this forum
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                        schrieb zuletzt editiert von
                        #12

                        @thorsten4future @AwetTesfaiesus @1372910

                        Ich würde nicht nur die Erfordernis anzweifeln, sondern sogar dass es ein "zurück" der Afder-Wähler zur Demokratie gäbe. Die Mehrheit der Afder-Wähler war nicht irgendwann zuvor Anhänger von demokratischen Parteien, die Mehrheit waren Nichtwähler. Menschen, die sich nicht an der Demokratie beteiligt haben sind zu solchen geworden, die sie aktiv zerstören wollen. Wenn es ein "zurück" für sie gäbe, dann in den Zustand des Dauer-Nichtwählers
                        🧵

                        erikml@troet.cafeE soweitsogut@troet.cafeS 2 Antworten Letzte Antwort
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                        • erikml@troet.cafeE erikml@troet.cafe

                          @thorsten4future @AwetTesfaiesus @1372910

                          Ich würde nicht nur die Erfordernis anzweifeln, sondern sogar dass es ein "zurück" der Afder-Wähler zur Demokratie gäbe. Die Mehrheit der Afder-Wähler war nicht irgendwann zuvor Anhänger von demokratischen Parteien, die Mehrheit waren Nichtwähler. Menschen, die sich nicht an der Demokratie beteiligt haben sind zu solchen geworden, die sie aktiv zerstören wollen. Wenn es ein "zurück" für sie gäbe, dann in den Zustand des Dauer-Nichtwählers
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                          schrieb zuletzt editiert von
                          #13

                          @thorsten4future @AwetTesfaiesus @1372910

                          und dies würde wohl auch mit dem Großteil passieren, sollten die Afder plötzlich aus dem Spiel genommen werden (z.B. durch ein Parteiverbot), damit wären sie aber nicht "zurück" bei der Demokratie. Trotzdem sollte man das anstreben, denn die Demokratie kann es durchaus besser verkraften, wenn sich 20-40% nicht beteiligen als wen sie sie aktiv zerstören wollen.

                          Ceterum censeo afdem esse damnandum

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                            @thorsten4future @AwetTesfaiesus @1372910

                            Ich würde nicht nur die Erfordernis anzweifeln, sondern sogar dass es ein "zurück" der Afder-Wähler zur Demokratie gäbe. Die Mehrheit der Afder-Wähler war nicht irgendwann zuvor Anhänger von demokratischen Parteien, die Mehrheit waren Nichtwähler. Menschen, die sich nicht an der Demokratie beteiligt haben sind zu solchen geworden, die sie aktiv zerstören wollen. Wenn es ein "zurück" für sie gäbe, dann in den Zustand des Dauer-Nichtwählers
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                            schrieb zuletzt editiert von
                            #14

                            @AwetTesfaiesus @1372910 @thorsten4future @ErikML Früher gab es eine NPD, die eine Gefahr für die Demokratie bedeutete, heute ist diese Neonazi-Partei Teil der AfD

                            erikml@troet.cafeE 1 Antwort Letzte Antwort
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                            • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                              Andreas Voßkuhle entwirft den Typ eines „homo frustratus masculinus“.

                              Was denkt ihr über diesen Vortrag? Und: Kennt ihr „Thorsten Müller“ (oder existiert er nur in den Köpfen von Seeheimer Sozialdemokraten)?

                              Und damit meine ich wörtlich: kennt ihr eine solche Person tatsächlich; und nicht: habt ihr schon mal gehört, dass es ihn geben soll? In allen Facetten (mit Ausnahme des Namens vielleicht).

                              Vortrag auch als Podcast von @1372910
                              https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/krise-der-demokratie-wie-sich-afd-waehler-zurueckgewinnen-lassen

                              die_leo@mastodon.socialD This user is from outside of this forum
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                              schrieb zuletzt editiert von
                              #15

                              @AwetTesfaiesus @1372910 Hmm ... etwa 66% der Wahlberechtigten haben kein Abitur ... aber mehr als 80% der Bundestagsabgeordneten ... 🤔 Ein großer Teil der Gesellschaft ist & wird demokratisch doch gar nicht mehr vertreten! Wo bleiben da die Arbeiter, Real- & Hauptschüler, Handwerker usw. ...? 🤔
                              Wenn 80% der MdB zur wohlhabenden Akademikerklasse (Oberschicht) gehören, bleiben die Interessen einer großen Mehrheit der Wähler zwangsläufig auf der Strecke ... weil all diese ...

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                              die_leo@mastodon.socialD erikml@troet.cafeE 2 Antworten Letzte Antwort
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                              • die_leo@mastodon.socialD die_leo@mastodon.social

                                @AwetTesfaiesus @1372910 Hmm ... etwa 66% der Wahlberechtigten haben kein Abitur ... aber mehr als 80% der Bundestagsabgeordneten ... 🤔 Ein großer Teil der Gesellschaft ist & wird demokratisch doch gar nicht mehr vertreten! Wo bleiben da die Arbeiter, Real- & Hauptschüler, Handwerker usw. ...? 🤔
                                Wenn 80% der MdB zur wohlhabenden Akademikerklasse (Oberschicht) gehören, bleiben die Interessen einer großen Mehrheit der Wähler zwangsläufig auf der Strecke ... weil all diese ...

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                                schrieb zuletzt editiert von
                                #16

                                @AwetTesfaiesus @1372910 ... weil all diese Akademiker-MdB in ihrem politischen Elfenbeinturm überhaupt keine Ahnung & kein Verständnis von den Realitäten, Nöten, Interessen, Sorgen usw. ... in der Gesellschaft haben ...🤔😠
                                Sollte die Demokratie scheitern, dann liegt das an den Akademiker-MdB ... nicht am Wahlvolk ...😠
                                Hinweis: im Vergleich zu den angeblich demokratischen Parteien hat ausgerechnet die Afd den höchsten Anteil Nicht-Akademiker ... Das sollte nachdenklich stimmen, ... oder? 🤔

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                                awettesfaiesus@mastodon.socialA 4 Antworten Letzte Antwort
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                                • soweitsogut@troet.cafeS soweitsogut@troet.cafe

                                  @AwetTesfaiesus @1372910 @thorsten4future @ErikML Früher gab es eine NPD, die eine Gefahr für die Demokratie bedeutete, heute ist diese Neonazi-Partei Teil der AfD

                                  erikml@troet.cafeE This user is from outside of this forum
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                                  schrieb zuletzt editiert von
                                  #17

                                  @Soweitsogut @AwetTesfaiesus @1372910 @thorsten4future

                                  Die NPD war nie so eine Gefahr für die Demokratie als solche wie die Afder weil sie in ihrer revolutionären Radikalität die Mehrheit der Demokratiemuffel nicht abholen konnte, der es doch nur um den Fortbestand ihrer klein-/spieß-/schild-bürgerlichen "Normalität" geht - und genau da werden sie von den Afdern abgeholt.

                                  Ceterum censeo afdem esse damnandum

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                                  • die_leo@mastodon.socialD die_leo@mastodon.social

                                    @AwetTesfaiesus @1372910 Hmm ... etwa 66% der Wahlberechtigten haben kein Abitur ... aber mehr als 80% der Bundestagsabgeordneten ... 🤔 Ein großer Teil der Gesellschaft ist & wird demokratisch doch gar nicht mehr vertreten! Wo bleiben da die Arbeiter, Real- & Hauptschüler, Handwerker usw. ...? 🤔
                                    Wenn 80% der MdB zur wohlhabenden Akademikerklasse (Oberschicht) gehören, bleiben die Interessen einer großen Mehrheit der Wähler zwangsläufig auf der Strecke ... weil all diese ...

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                                    schrieb zuletzt editiert von
                                    #18

                                    @die_Leo @AwetTesfaiesus @1372910

                                    Der Bundestag soll nicht die Bevölkerung widerspiegeln (dann bräuchten wir keine Wahlen, sondern könnten ihn einfach vom Statistikamt zusammensetzen lassen), sondern das Wahlergebnis und bei der Wahl steht es auch Handwerkern frei, dass sie sich gerne von Akademikern vertreten lassen würden (und umgekehrt).
                                    Und dass Akademiker grundlegend wohlhabend wären, ist auch eine eher zweifelhafte Annahme.

                                    Ceterum censeo afdem esse damnandum

                                    die_leo@mastodon.socialD 1 Antwort Letzte Antwort
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                                    • erikml@troet.cafeE erikml@troet.cafe

                                      @die_Leo @AwetTesfaiesus @1372910

                                      Der Bundestag soll nicht die Bevölkerung widerspiegeln (dann bräuchten wir keine Wahlen, sondern könnten ihn einfach vom Statistikamt zusammensetzen lassen), sondern das Wahlergebnis und bei der Wahl steht es auch Handwerkern frei, dass sie sich gerne von Akademikern vertreten lassen würden (und umgekehrt).
                                      Und dass Akademiker grundlegend wohlhabend wären, ist auch eine eher zweifelhafte Annahme.

                                      Ceterum censeo afdem esse damnandum

                                      die_leo@mastodon.socialD This user is from outside of this forum
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                                      schrieb zuletzt editiert von
                                      #19

                                      @ErikML @AwetTesfaiesus @1372910 Hmm ... schreiben Sie als Akademiker? Oder irre ich mich da jetzt? 🤔
                                      Im übrigen bezog sich meine Aussage ausschließlich auf Akademiker-MdB (also auf Akademiker im Bundestag) UND NICHT auf alle Akademiker in Deutschland ...
                                      Da bitte ich höflich, nicht etwas hinein zu interpretieren, das ich nicht geschrieben & nicht angedeutet habe. 🫠

                                      erikml@troet.cafeE 1 Antwort Letzte Antwort
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                                      • die_leo@mastodon.socialD die_leo@mastodon.social

                                        @ErikML @AwetTesfaiesus @1372910 Hmm ... schreiben Sie als Akademiker? Oder irre ich mich da jetzt? 🤔
                                        Im übrigen bezog sich meine Aussage ausschließlich auf Akademiker-MdB (also auf Akademiker im Bundestag) UND NICHT auf alle Akademiker in Deutschland ...
                                        Da bitte ich höflich, nicht etwas hinein zu interpretieren, das ich nicht geschrieben & nicht angedeutet habe. 🫠

                                        erikml@troet.cafeE This user is from outside of this forum
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                                        erikml@troet.cafe
                                        schrieb zuletzt editiert von
                                        #20

                                        @die_Leo @AwetTesfaiesus @1372910

                                        Ja, ich bin Akademiker, aus einer eher Arbeiter-/Kleinbürger-Familie und als Vertreter des akademischen Prekariats eher nicht so wohlhabend.

                                        Wenn es nur um die MdB geht, wo ist dann der Wohlstandsunterschied zwischen Arbeitern und Akademikern? MdB kriegen alle die gleiche Diät, sobald man dort ist ist man finanzielle Oberschicht, bevor man dort ist gibt es sicher Tendenzen, aber keine Generalismen was den Wohlstand angeht.

                                        Ceterum censeo afdem esse damnandum

                                        die_leo@mastodon.socialD 1 Antwort Letzte Antwort
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                                        • erikml@troet.cafeE erikml@troet.cafe

                                          @die_Leo @AwetTesfaiesus @1372910

                                          Ja, ich bin Akademiker, aus einer eher Arbeiter-/Kleinbürger-Familie und als Vertreter des akademischen Prekariats eher nicht so wohlhabend.

                                          Wenn es nur um die MdB geht, wo ist dann der Wohlstandsunterschied zwischen Arbeitern und Akademikern? MdB kriegen alle die gleiche Diät, sobald man dort ist ist man finanzielle Oberschicht, bevor man dort ist gibt es sicher Tendenzen, aber keine Generalismen was den Wohlstand angeht.

                                          Ceterum censeo afdem esse damnandum

                                          die_leo@mastodon.socialD This user is from outside of this forum
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                                          die_leo@mastodon.social
                                          schrieb zuletzt editiert von
                                          #21

                                          @ErikML @AwetTesfaiesus @1372910 Hmm ... hier dazu ein sehr aufschlußreicher Beitrag:

                                          SPD-Politikerin Claudia Moll ist eine der wenigen Abgeordneten ohne Abitur. Woher das Ungleichgewicht kommt, wie die AfD davon profitiert und was dagegen zu tun ist.
                                          https://www.fr.de/politik/leichgewicht-im-bundestag-wo-ist-hier-die-arbeiterklasse-93645392.html?utm_source=_shared&utm_medium=west&utm_campaign=interactionbar

                                          erikml@troet.cafeE 1 Antwort Letzte Antwort
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