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  3. Heißer Flamewar und Hot Takes in den Kommentaren

Heißer Flamewar und Hot Takes in den Kommentaren

Geplant Angeheftet Gesperrt Verschoben Uncategorized
85 Beiträge 58 Kommentatoren 0 Aufrufe
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  • henryk@chaos.socialH henryk@chaos.social

    @isotopp (Ergänzung zum OTP-Management: Mit zum Beispiel Aegis kann man die OTP-Secrets als erstklassige Secrets managen und exportieren etc. Dann braucht man die QR-Code-Krücke nicht. Wobei Aegis natürlich auch QR-Codes zum Importieren woanders anzeigen kann.)

    blackopelves@infosec.exchangeB This user is from outside of this forum
    blackopelves@infosec.exchangeB This user is from outside of this forum
    blackopelves@infosec.exchange
    schrieb zuletzt editiert von
    #10

    @henryk @isotopp Naja, ich mag ausgedruckte QR-Codes im Tresor. Die haben eine gewisse Solidität, und sind leichter portierbar.

    1 Antwort Letzte Antwort
    0
    • isotopp@infosec.exchangeI isotopp@infosec.exchange

      RE: https://social.tchncs.de/@kuketzblog/116034644267703808

      Heißer Flamewar und Hot Takes in den Kommentaren

      In der Theorie sollten Passkeys so wie SSH-Keys für das Web funktionieren und schneller, bequemer und sicherer als Paßworte sein.

      In der Praxis ist das alles komplett fucked, es ist unklar, was wann von wem wo gespeichert wird und wie man es wiederherstellt, und wie man es portiert, wenn man Geräte wechselt. Oder wie der Recovery-Flow aussieht und ob der sicher ist.

      Ich habe daher auf allen meinen Geräten Passkeys blockiert und warte noch fünf bis zehn Jahre ab. Bis dahein Bitwarden gegen Vaultwarden und OTP. Und ich archiviere die QR-Codes zur Initialisierung der OTP-Generatoren für jede Site, sodaß ich dem Recovery-Flow der jeweiligen Sites geflissentlich fern bleiben kann – ich lerne einfach ein neues Gerät nacheinander mit den Screenshots der archivierten Codes an.

      Mein Rat an jeden der mich fragt ist: Macht halt Passkeys, wenn ihr glaubt, daß ihr wisst ob und wie es funktioniert und ihr das managen könnt.

      Für mich lösen sie keine Probleme und schaffen nur neue, funktionieren unzuverlässig und das Management ist unklar.

      panda@pandas.socialP This user is from outside of this forum
      panda@pandas.socialP This user is from outside of this forum
      panda@pandas.social
      schrieb zuletzt editiert von
      #11

      @isotopp

      Ich nutze überall Passkeys mit Bitwarden. Klappt wunderbar.

      magezwitscher@det.socialM 1 Antwort Letzte Antwort
      0
      • isotopp@infosec.exchangeI isotopp@infosec.exchange

        RE: https://social.tchncs.de/@kuketzblog/116034644267703808

        Heißer Flamewar und Hot Takes in den Kommentaren

        In der Theorie sollten Passkeys so wie SSH-Keys für das Web funktionieren und schneller, bequemer und sicherer als Paßworte sein.

        In der Praxis ist das alles komplett fucked, es ist unklar, was wann von wem wo gespeichert wird und wie man es wiederherstellt, und wie man es portiert, wenn man Geräte wechselt. Oder wie der Recovery-Flow aussieht und ob der sicher ist.

        Ich habe daher auf allen meinen Geräten Passkeys blockiert und warte noch fünf bis zehn Jahre ab. Bis dahein Bitwarden gegen Vaultwarden und OTP. Und ich archiviere die QR-Codes zur Initialisierung der OTP-Generatoren für jede Site, sodaß ich dem Recovery-Flow der jeweiligen Sites geflissentlich fern bleiben kann – ich lerne einfach ein neues Gerät nacheinander mit den Screenshots der archivierten Codes an.

        Mein Rat an jeden der mich fragt ist: Macht halt Passkeys, wenn ihr glaubt, daß ihr wisst ob und wie es funktioniert und ihr das managen könnt.

        Für mich lösen sie keine Probleme und schaffen nur neue, funktionieren unzuverlässig und das Management ist unklar.

        derlinzer@mastodon.socialD This user is from outside of this forum
        derlinzer@mastodon.socialD This user is from outside of this forum
        derlinzer@mastodon.social
        schrieb zuletzt editiert von
        #12

        @isotopp hebst du den QR Code oder den Schlüssel auf?

        utrenkner@mastodon.greenU 1 Antwort Letzte Antwort
        0
        • achtsam@norden.socialA achtsam@norden.social

          @isotopp ich frage mich ob man durch mehr Komplexität wirklich mehr Sicherheit schafft. Die Autorisierungsmethoden bei Banken sind seit PIN+TAN auch immer komplizierter geworden, so dass sie kaum jemand wirklich versteht und das wiederum ist die beste Voraussetzung für Phishing. Wer weiß schon warum die Bankverbindung wie bestätigt werden muss. Jeden Monat eine neue Betrugswelle bei Kleinanzeigen und da fallen nicht nur die DAUs rein. Ich befürchte dass bei Passkeys ähnliches passieren wird.

          achtsam@norden.socialA This user is from outside of this forum
          achtsam@norden.socialA This user is from outside of this forum
          achtsam@norden.social
          schrieb zuletzt editiert von
          #13

          @isotopp Phishing Schutz ist bei Passkeys ohnehin nur dann gegeben wenn es keinen Fallback mit Passwort gibt.

          1 Antwort Letzte Antwort
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          • isotopp@infosec.exchangeI isotopp@infosec.exchange

            RE: https://social.tchncs.de/@kuketzblog/116034644267703808

            Heißer Flamewar und Hot Takes in den Kommentaren

            In der Theorie sollten Passkeys so wie SSH-Keys für das Web funktionieren und schneller, bequemer und sicherer als Paßworte sein.

            In der Praxis ist das alles komplett fucked, es ist unklar, was wann von wem wo gespeichert wird und wie man es wiederherstellt, und wie man es portiert, wenn man Geräte wechselt. Oder wie der Recovery-Flow aussieht und ob der sicher ist.

            Ich habe daher auf allen meinen Geräten Passkeys blockiert und warte noch fünf bis zehn Jahre ab. Bis dahein Bitwarden gegen Vaultwarden und OTP. Und ich archiviere die QR-Codes zur Initialisierung der OTP-Generatoren für jede Site, sodaß ich dem Recovery-Flow der jeweiligen Sites geflissentlich fern bleiben kann – ich lerne einfach ein neues Gerät nacheinander mit den Screenshots der archivierten Codes an.

            Mein Rat an jeden der mich fragt ist: Macht halt Passkeys, wenn ihr glaubt, daß ihr wisst ob und wie es funktioniert und ihr das managen könnt.

            Für mich lösen sie keine Probleme und schaffen nur neue, funktionieren unzuverlässig und das Management ist unklar.

            jonu@norden.socialJ This user is from outside of this forum
            jonu@norden.socialJ This user is from outside of this forum
            jonu@norden.social
            schrieb zuletzt editiert von
            #14

            @isotopp Ich kann Dir nur zustimmen. Der Aufwand ist immens und der NormalNuzter mag es praktisch. Schade nur, das es so hohe kriminelle Energie gibt, dass irgendwas an der PAssworttechnik und Zwei-Faktor Technik sich entwicklen wird?

            1 Antwort Letzte Antwort
            0
            • isotopp@infosec.exchangeI isotopp@infosec.exchange

              RE: https://social.tchncs.de/@kuketzblog/116034644267703808

              Heißer Flamewar und Hot Takes in den Kommentaren

              In der Theorie sollten Passkeys so wie SSH-Keys für das Web funktionieren und schneller, bequemer und sicherer als Paßworte sein.

              In der Praxis ist das alles komplett fucked, es ist unklar, was wann von wem wo gespeichert wird und wie man es wiederherstellt, und wie man es portiert, wenn man Geräte wechselt. Oder wie der Recovery-Flow aussieht und ob der sicher ist.

              Ich habe daher auf allen meinen Geräten Passkeys blockiert und warte noch fünf bis zehn Jahre ab. Bis dahein Bitwarden gegen Vaultwarden und OTP. Und ich archiviere die QR-Codes zur Initialisierung der OTP-Generatoren für jede Site, sodaß ich dem Recovery-Flow der jeweiligen Sites geflissentlich fern bleiben kann – ich lerne einfach ein neues Gerät nacheinander mit den Screenshots der archivierten Codes an.

              Mein Rat an jeden der mich fragt ist: Macht halt Passkeys, wenn ihr glaubt, daß ihr wisst ob und wie es funktioniert und ihr das managen könnt.

              Für mich lösen sie keine Probleme und schaffen nur neue, funktionieren unzuverlässig und das Management ist unklar.

              heiglandreas@phpc.socialH This user is from outside of this forum
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              heiglandreas@phpc.social
              schrieb zuletzt editiert von
              #15

              @isotopp

              "Macht halt Passkeys, wenn ihr glaubt, daß ihr wisst ob und wie es funktioniert und ihr das managen könnt."

              Das dürften dieselben sein, die auch mit x509-Zertifikat Authentifizierung im web klarkommen.

              Wobei das fast noch einfacher sein dürfte 🙈

              1 Antwort Letzte Antwort
              0
              • ennopark@mastodon.socialE ennopark@mastodon.social

                @isotopp Aus deinem Mund ist das ein krasses und ernüchterndes Statement. Ich dachte, es läge an mir. Ich bin immer noch nicht richtig „reingekommen“ in die Passkey-Nutzung, u.a. weil ich mich nicht von Microsoft und Apple abhängig machen will, und dachte ich bin zu doof.

                goebelmeier@hachyderm.ioG This user is from outside of this forum
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                goebelmeier@hachyderm.io
                schrieb zuletzt editiert von
                #16

                @ennopark @isotopp maybe i‘m wrong, aber das von FIDO entwickelte CXP soll doch genau diesen Ökosystem-Lock-In aufbrechen oder? Dann exportierst du deinen gesamten Vault und schiebst ihn in das neue Tool der Wahl. Inklusive Passkeys. Bitwarden hat’s offenbar schon implementiert. 1Password leider noch nicht.

                lapizistik@social.tchncs.deL 1 Antwort Letzte Antwort
                0
                • isotopp@infosec.exchangeI isotopp@infosec.exchange

                  RE: https://social.tchncs.de/@kuketzblog/116034644267703808

                  Heißer Flamewar und Hot Takes in den Kommentaren

                  In der Theorie sollten Passkeys so wie SSH-Keys für das Web funktionieren und schneller, bequemer und sicherer als Paßworte sein.

                  In der Praxis ist das alles komplett fucked, es ist unklar, was wann von wem wo gespeichert wird und wie man es wiederherstellt, und wie man es portiert, wenn man Geräte wechselt. Oder wie der Recovery-Flow aussieht und ob der sicher ist.

                  Ich habe daher auf allen meinen Geräten Passkeys blockiert und warte noch fünf bis zehn Jahre ab. Bis dahein Bitwarden gegen Vaultwarden und OTP. Und ich archiviere die QR-Codes zur Initialisierung der OTP-Generatoren für jede Site, sodaß ich dem Recovery-Flow der jeweiligen Sites geflissentlich fern bleiben kann – ich lerne einfach ein neues Gerät nacheinander mit den Screenshots der archivierten Codes an.

                  Mein Rat an jeden der mich fragt ist: Macht halt Passkeys, wenn ihr glaubt, daß ihr wisst ob und wie es funktioniert und ihr das managen könnt.

                  Für mich lösen sie keine Probleme und schaffen nur neue, funktionieren unzuverlässig und das Management ist unklar.

                  zeroday@podcasts.socialZ This user is from outside of this forum
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                  zeroday@podcasts.social
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #17

                  @isotopp seit episode 109 hat sich meine damals schon ablehnende Haltung nur noch verstärkt.
                  Das ist nun bald 3 Jahre her.

                  https://0x0d.de/2023/11/0d109-passwoerter-sind-tot-hoch-leben-passkeys/

                  1 Antwort Letzte Antwort
                  0
                  • isotopp@infosec.exchangeI isotopp@infosec.exchange

                    RE: https://social.tchncs.de/@kuketzblog/116034644267703808

                    Heißer Flamewar und Hot Takes in den Kommentaren

                    In der Theorie sollten Passkeys so wie SSH-Keys für das Web funktionieren und schneller, bequemer und sicherer als Paßworte sein.

                    In der Praxis ist das alles komplett fucked, es ist unklar, was wann von wem wo gespeichert wird und wie man es wiederherstellt, und wie man es portiert, wenn man Geräte wechselt. Oder wie der Recovery-Flow aussieht und ob der sicher ist.

                    Ich habe daher auf allen meinen Geräten Passkeys blockiert und warte noch fünf bis zehn Jahre ab. Bis dahein Bitwarden gegen Vaultwarden und OTP. Und ich archiviere die QR-Codes zur Initialisierung der OTP-Generatoren für jede Site, sodaß ich dem Recovery-Flow der jeweiligen Sites geflissentlich fern bleiben kann – ich lerne einfach ein neues Gerät nacheinander mit den Screenshots der archivierten Codes an.

                    Mein Rat an jeden der mich fragt ist: Macht halt Passkeys, wenn ihr glaubt, daß ihr wisst ob und wie es funktioniert und ihr das managen könnt.

                    Für mich lösen sie keine Probleme und schaffen nur neue, funktionieren unzuverlässig und das Management ist unklar.

                    asltf@berlin.socialA This user is from outside of this forum
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                    asltf@berlin.social
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #18

                    @isotopp "In der Praxis ist das alles komplett fucked, es ist unklar, was wann von wem wo gespeichert wird und wie man es wiederherstellt, und wie man es portiert, wenn man Geräte wechselt. Oder wie der Recovery-Flow aussieht und ob der sicher ist."

                    Huh?

                    Offener Standard, welche Daten wo verarbeitet/benötigt werden steht da drin.

                    L1 ist software, mitnehmen/transfer der Keys möglich
                    L2 ist hardware gebunden - explizit kein extrahieren möglich.

                    Recovery Szenario ist registrieren mehrerer keys

                    asltf@berlin.socialA 1 Antwort Letzte Antwort
                    0
                    • isotopp@infosec.exchangeI isotopp@infosec.exchange

                      RE: https://social.tchncs.de/@kuketzblog/116034644267703808

                      Heißer Flamewar und Hot Takes in den Kommentaren

                      In der Theorie sollten Passkeys so wie SSH-Keys für das Web funktionieren und schneller, bequemer und sicherer als Paßworte sein.

                      In der Praxis ist das alles komplett fucked, es ist unklar, was wann von wem wo gespeichert wird und wie man es wiederherstellt, und wie man es portiert, wenn man Geräte wechselt. Oder wie der Recovery-Flow aussieht und ob der sicher ist.

                      Ich habe daher auf allen meinen Geräten Passkeys blockiert und warte noch fünf bis zehn Jahre ab. Bis dahein Bitwarden gegen Vaultwarden und OTP. Und ich archiviere die QR-Codes zur Initialisierung der OTP-Generatoren für jede Site, sodaß ich dem Recovery-Flow der jeweiligen Sites geflissentlich fern bleiben kann – ich lerne einfach ein neues Gerät nacheinander mit den Screenshots der archivierten Codes an.

                      Mein Rat an jeden der mich fragt ist: Macht halt Passkeys, wenn ihr glaubt, daß ihr wisst ob und wie es funktioniert und ihr das managen könnt.

                      Für mich lösen sie keine Probleme und schaffen nur neue, funktionieren unzuverlässig und das Management ist unklar.

                      frank@moessingen.socialF This user is from outside of this forum
                      frank@moessingen.socialF This user is from outside of this forum
                      frank@moessingen.social
                      schrieb zuletzt editiert von
                      #19

                      @isotopp 2 Fragen:

                      1) Was spricht dagegen, Passkeys dort zu verwenden, wo sie als Alternative zu User/Pass/TOTP eingesetzt werden können - und die dann im Vaultwarden abzulegen? Geht z.B. bei GitHub einwandfrei.

                      2) Warum QR Codes archivieren und nicht gleich einen TOTP Generator verwenden, der die Secrets direkt wegsichern kann?

                      1 Antwort Letzte Antwort
                      0
                      • goebelmeier@hachyderm.ioG goebelmeier@hachyderm.io

                        @ennopark @isotopp maybe i‘m wrong, aber das von FIDO entwickelte CXP soll doch genau diesen Ökosystem-Lock-In aufbrechen oder? Dann exportierst du deinen gesamten Vault und schiebst ihn in das neue Tool der Wahl. Inklusive Passkeys. Bitwarden hat’s offenbar schon implementiert. 1Password leider noch nicht.

                        lapizistik@social.tchncs.deL This user is from outside of this forum
                        lapizistik@social.tchncs.deL This user is from outside of this forum
                        lapizistik@social.tchncs.de
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #20

                        @goebelmeier @ennopark
                        Meinem Bauchgefühl nach ist das alles weiterhin viel zu kompliziert gemacht.¹

                        Ich mag die Grundidee hinter Passkey, finde aber die aktuelle Umsetzung schrecklich. In sofern volle Zustimmung zu @isotopp: das sollten einfach Public/Private Key Exchanges sein (ob SSH oder PGP² oder whatever), optimalerweise noch mit eingebauter Anonymisierung und ohne daß ich bei Plattform A und B als die selbe Persona identifizierbar bin.³

                        Aber was ich aktuell bekomme: danke, nein.

                        Password-Manager sind endlich so weit, halbwegs zu funktionieren, und jetzt die ganze Scheiße nochmal?

                        __
                        ¹und meist noch mit irgendwelchem 2fa vermengt, weil why not.
                        ²ja, das macht andere schreckliche Erinnerungen an
                        ³was mit etwas Hashing billig zu haben wäre

                        cd_home@det.socialC 1 Antwort Letzte Antwort
                        0
                        • isotopp@infosec.exchangeI isotopp@infosec.exchange

                          RE: https://social.tchncs.de/@kuketzblog/116034644267703808

                          Heißer Flamewar und Hot Takes in den Kommentaren

                          In der Theorie sollten Passkeys so wie SSH-Keys für das Web funktionieren und schneller, bequemer und sicherer als Paßworte sein.

                          In der Praxis ist das alles komplett fucked, es ist unklar, was wann von wem wo gespeichert wird und wie man es wiederherstellt, und wie man es portiert, wenn man Geräte wechselt. Oder wie der Recovery-Flow aussieht und ob der sicher ist.

                          Ich habe daher auf allen meinen Geräten Passkeys blockiert und warte noch fünf bis zehn Jahre ab. Bis dahein Bitwarden gegen Vaultwarden und OTP. Und ich archiviere die QR-Codes zur Initialisierung der OTP-Generatoren für jede Site, sodaß ich dem Recovery-Flow der jeweiligen Sites geflissentlich fern bleiben kann – ich lerne einfach ein neues Gerät nacheinander mit den Screenshots der archivierten Codes an.

                          Mein Rat an jeden der mich fragt ist: Macht halt Passkeys, wenn ihr glaubt, daß ihr wisst ob und wie es funktioniert und ihr das managen könnt.

                          Für mich lösen sie keine Probleme und schaffen nur neue, funktionieren unzuverlässig und das Management ist unklar.

                          dex77@chaos.socialD This user is from outside of this forum
                          dex77@chaos.socialD This user is from outside of this forum
                          dex77@chaos.social
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #21

                          @isotopp seh ich genauso. Insbesondere weil es nur was bringen *könnte* wenn man andere Auth deaktivieren kann *und* gleichzeitig mehrere hinterlegen. Und das geht praktisch nirgendwo.

                          datavizzard@chaos.socialD 1 Antwort Letzte Antwort
                          0
                          • isotopp@infosec.exchangeI isotopp@infosec.exchange

                            RE: https://social.tchncs.de/@kuketzblog/116034644267703808

                            Heißer Flamewar und Hot Takes in den Kommentaren

                            In der Theorie sollten Passkeys so wie SSH-Keys für das Web funktionieren und schneller, bequemer und sicherer als Paßworte sein.

                            In der Praxis ist das alles komplett fucked, es ist unklar, was wann von wem wo gespeichert wird und wie man es wiederherstellt, und wie man es portiert, wenn man Geräte wechselt. Oder wie der Recovery-Flow aussieht und ob der sicher ist.

                            Ich habe daher auf allen meinen Geräten Passkeys blockiert und warte noch fünf bis zehn Jahre ab. Bis dahein Bitwarden gegen Vaultwarden und OTP. Und ich archiviere die QR-Codes zur Initialisierung der OTP-Generatoren für jede Site, sodaß ich dem Recovery-Flow der jeweiligen Sites geflissentlich fern bleiben kann – ich lerne einfach ein neues Gerät nacheinander mit den Screenshots der archivierten Codes an.

                            Mein Rat an jeden der mich fragt ist: Macht halt Passkeys, wenn ihr glaubt, daß ihr wisst ob und wie es funktioniert und ihr das managen könnt.

                            Für mich lösen sie keine Probleme und schaffen nur neue, funktionieren unzuverlässig und das Management ist unklar.

                            koehntopp@infosec.exchangeK This user is from outside of this forum
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                            schrieb zuletzt editiert von
                            #22

                            @isotopp
                            Warum die QR Codes archivieren? Du kannst doch in Bitwarden einfach das Secret editieren?

                            hikhvar@norden.socialH 1 Antwort Letzte Antwort
                            0
                            • asltf@berlin.socialA asltf@berlin.social

                              @isotopp "In der Praxis ist das alles komplett fucked, es ist unklar, was wann von wem wo gespeichert wird und wie man es wiederherstellt, und wie man es portiert, wenn man Geräte wechselt. Oder wie der Recovery-Flow aussieht und ob der sicher ist."

                              Huh?

                              Offener Standard, welche Daten wo verarbeitet/benötigt werden steht da drin.

                              L1 ist software, mitnehmen/transfer der Keys möglich
                              L2 ist hardware gebunden - explizit kein extrahieren möglich.

                              Recovery Szenario ist registrieren mehrerer keys

                              asltf@berlin.socialA This user is from outside of this forum
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                              asltf@berlin.social
                              schrieb zuletzt editiert von
                              #23

                              @isotopp L1 ist der Scheiß, den Microsoft/Apple/Google ins OS eingebaut haben - da stimme ich dir zu, dass das intransparent ist, wohin die kritischen privatekeys abfließen.

                              Für L2, also Sticks (z.B. Token2 mit 300 passkeys) ist das Szenario dass man an einer Seite mit mindestens 2 Sticks registriert, den, den man 2go dabei hat und den Backup Stick an einem sicheren Ort - da fließt nichts irgendwo hin ab.

                              mina@berlin.socialM 1 Antwort Letzte Antwort
                              0
                              • isotopp@infosec.exchangeI isotopp@infosec.exchange

                                RE: https://social.tchncs.de/@kuketzblog/116034644267703808

                                Heißer Flamewar und Hot Takes in den Kommentaren

                                In der Theorie sollten Passkeys so wie SSH-Keys für das Web funktionieren und schneller, bequemer und sicherer als Paßworte sein.

                                In der Praxis ist das alles komplett fucked, es ist unklar, was wann von wem wo gespeichert wird und wie man es wiederherstellt, und wie man es portiert, wenn man Geräte wechselt. Oder wie der Recovery-Flow aussieht und ob der sicher ist.

                                Ich habe daher auf allen meinen Geräten Passkeys blockiert und warte noch fünf bis zehn Jahre ab. Bis dahein Bitwarden gegen Vaultwarden und OTP. Und ich archiviere die QR-Codes zur Initialisierung der OTP-Generatoren für jede Site, sodaß ich dem Recovery-Flow der jeweiligen Sites geflissentlich fern bleiben kann – ich lerne einfach ein neues Gerät nacheinander mit den Screenshots der archivierten Codes an.

                                Mein Rat an jeden der mich fragt ist: Macht halt Passkeys, wenn ihr glaubt, daß ihr wisst ob und wie es funktioniert und ihr das managen könnt.

                                Für mich lösen sie keine Probleme und schaffen nur neue, funktionieren unzuverlässig und das Management ist unklar.

                                tomkyle@norden.socialT This user is from outside of this forum
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                                schrieb zuletzt editiert von
                                #24

                                @isotopp @kuketzblog Vernünftige Einstellung. 2FA mit OTP ist für viele Menschen immer noch schwer genug, oft immer noch nicht gelernt. Hab mal erlebt, wie 2FA+OTP eine komplette Remote-Fortbildung einen ganzen Vormittag beschäftigt hat, weil da beim Onboarding Nutzerkonten für Miro und Atlassian benötigt wurden, was aber zwei Drittel der TN komplett überforderte…

                                1 Antwort Letzte Antwort
                                0
                                • panda@pandas.socialP panda@pandas.social

                                  @isotopp

                                  Ich nutze überall Passkeys mit Bitwarden. Klappt wunderbar.

                                  magezwitscher@det.socialM This user is from outside of this forum
                                  magezwitscher@det.socialM This user is from outside of this forum
                                  magezwitscher@det.social
                                  schrieb zuletzt editiert von
                                  #25

                                  @panda
                                  Naja, ich hab das auch versucht, aber unter MacOS + Firefox + Vaultwarden/Bitwarden klappt das oft nicht. Mit Chrome scheint das etwas besser zu laufen - aber eigentlich möchte ich Chrome vermeiden. 😕
                                  @isotopp

                                  panda@pandas.socialP 1 Antwort Letzte Antwort
                                  0
                                  • magezwitscher@det.socialM magezwitscher@det.social

                                    @panda
                                    Naja, ich hab das auch versucht, aber unter MacOS + Firefox + Vaultwarden/Bitwarden klappt das oft nicht. Mit Chrome scheint das etwas besser zu laufen - aber eigentlich möchte ich Chrome vermeiden. 😕
                                    @isotopp

                                    panda@pandas.socialP This user is from outside of this forum
                                    panda@pandas.socialP This user is from outside of this forum
                                    panda@pandas.social
                                    schrieb zuletzt editiert von
                                    #26

                                    @magezwitscher

                                    Ich nutze Waterfox und Firefox unter MacOS (x64 / ARM64), Fennec unter GrapheneOS und Firefox unter Fedora und die Bitwarden Erweiterung verrichtet in Verbindung mit Vaultwarden hervorragend ihren Dienst.

                                    Mehr als ein "works for me" kann ich nicht anbieten, weil meine Erfahrung mit Passkeys durchgängig positiv ist und in einigen Threads zum Thema verschiedene Möglichkeiten zur Speicherung von Passkeys durcheinander gewürfelt werden (lokal/Hardware/Passwort Manager...)

                                    @isotopp

                                    1 Antwort Letzte Antwort
                                    0
                                    • dex77@chaos.socialD dex77@chaos.social

                                      @isotopp seh ich genauso. Insbesondere weil es nur was bringen *könnte* wenn man andere Auth deaktivieren kann *und* gleichzeitig mehrere hinterlegen. Und das geht praktisch nirgendwo.

                                      datavizzard@chaos.socialD This user is from outside of this forum
                                      datavizzard@chaos.socialD This user is from outside of this forum
                                      datavizzard@chaos.social
                                      schrieb zuletzt editiert von
                                      #27

                                      @dex77
                                      Same Team
                                      @isotopp

                                      1 Antwort Letzte Antwort
                                      0
                                      • derlinzer@mastodon.socialD derlinzer@mastodon.social

                                        @isotopp hebst du den QR Code oder den Schlüssel auf?

                                        utrenkner@mastodon.greenU This user is from outside of this forum
                                        utrenkner@mastodon.greenU This user is from outside of this forum
                                        utrenkner@mastodon.green
                                        schrieb zuletzt editiert von
                                        #28

                                        @derlinzer
                                        „Screenshot“ klingt sehr nach QR.

                                        Und genauso mach ich es auch. Ich verschlüssele jeden Screenshot mit gnupg, da sie ja maximal für den Recoveryfall nochmal gebraucht werden.

                                        @isotopp

                                        1 Antwort Letzte Antwort
                                        0
                                        • lapizistik@social.tchncs.deL lapizistik@social.tchncs.de

                                          @goebelmeier @ennopark
                                          Meinem Bauchgefühl nach ist das alles weiterhin viel zu kompliziert gemacht.¹

                                          Ich mag die Grundidee hinter Passkey, finde aber die aktuelle Umsetzung schrecklich. In sofern volle Zustimmung zu @isotopp: das sollten einfach Public/Private Key Exchanges sein (ob SSH oder PGP² oder whatever), optimalerweise noch mit eingebauter Anonymisierung und ohne daß ich bei Plattform A und B als die selbe Persona identifizierbar bin.³

                                          Aber was ich aktuell bekomme: danke, nein.

                                          Password-Manager sind endlich so weit, halbwegs zu funktionieren, und jetzt die ganze Scheiße nochmal?

                                          __
                                          ¹und meist noch mit irgendwelchem 2fa vermengt, weil why not.
                                          ²ja, das macht andere schreckliche Erinnerungen an
                                          ³was mit etwas Hashing billig zu haben wäre

                                          cd_home@det.socialC This user is from outside of this forum
                                          cd_home@det.socialC This user is from outside of this forum
                                          cd_home@det.social
                                          schrieb zuletzt editiert von
                                          #29

                                          @goebelmeier @ennopark @isotopp @Lapizistik So sehe ich es auch: Mit funktionierendem PW Manager ist der Leidensdruck nicht da, mich dringend auf das Experiment einzulassen.

                                          kassander@norden.socialK 1 Antwort Letzte Antwort
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