Thema #Behinderung & #Prothetik
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Thema #Behinderung & #Prothetik
Seit fast 35 Jahren gehe ich mit einer #Beinprothese durchs Leben. Ich wurde oft gefragt, ob ich meine Erfahrungen zum Leben mit Prothese bzw. zum Verlust einer Gliedmaße teilen kann. Immer ging es darum, dass jemand jemanden kannte, die oder der ein Bein verloren hatte. Neben dem Verlust und dem Schock ging es oft um Probleme mit der #Prothese.
Was meint ihr: Sollten wir mehr öffentlich darüber sprechen? Oder sollte das Thema im privaten Raum bleiben?
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Thema #Behinderung & #Prothetik
Seit fast 35 Jahren gehe ich mit einer #Beinprothese durchs Leben. Ich wurde oft gefragt, ob ich meine Erfahrungen zum Leben mit Prothese bzw. zum Verlust einer Gliedmaße teilen kann. Immer ging es darum, dass jemand jemanden kannte, die oder der ein Bein verloren hatte. Neben dem Verlust und dem Schock ging es oft um Probleme mit der #Prothese.
Was meint ihr: Sollten wir mehr öffentlich darüber sprechen? Oder sollte das Thema im privaten Raum bleiben?
@unionista Das muss jede*r selbst entscheiden.
Aber angesichts des Rechtsrucks überall wäre ich generell mit allem Privaten im Netz vorsichtig.
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@unionista Das muss jede*r selbst entscheiden.
Aber angesichts des Rechtsrucks überall wäre ich generell mit allem Privaten im Netz vorsichtig.
Ich weigere mich, meine Behinderung zu verstecken, nur weil es irgendwelche Menschen gibt, die das als minderwertig empfinden könnten.
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Thema #Behinderung & #Prothetik
Seit fast 35 Jahren gehe ich mit einer #Beinprothese durchs Leben. Ich wurde oft gefragt, ob ich meine Erfahrungen zum Leben mit Prothese bzw. zum Verlust einer Gliedmaße teilen kann. Immer ging es darum, dass jemand jemanden kannte, die oder der ein Bein verloren hatte. Neben dem Verlust und dem Schock ging es oft um Probleme mit der #Prothese.
Was meint ihr: Sollten wir mehr öffentlich darüber sprechen? Oder sollte das Thema im privaten Raum bleiben?
Ich neige dazu, meine Einschränkungen ziemlich fix zu kommunizieren, besonders im Arbeits-Kontext. Zum einen, weil ich unsichtbar behindert bin und die Menschen dann oft schlußfolgern, dass man sich mit bestimmten Ernährungsdingen, mehr Homeoffice-Bedarf o. Ä. nur "wichtig" machen will. Und zum anderen habe ich einfach keinen Bock mehr, Leute mit "er*sie konnte es nicht wissen" zu entschuldigen, wenn sie im Grunde doch bloß ableistische Arschlöcher sind.
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Ich neige dazu, meine Einschränkungen ziemlich fix zu kommunizieren, besonders im Arbeits-Kontext. Zum einen, weil ich unsichtbar behindert bin und die Menschen dann oft schlußfolgern, dass man sich mit bestimmten Ernährungsdingen, mehr Homeoffice-Bedarf o. Ä. nur "wichtig" machen will. Und zum anderen habe ich einfach keinen Bock mehr, Leute mit "er*sie konnte es nicht wissen" zu entschuldigen, wenn sie im Grunde doch bloß ableistische Arschlöcher sind.
Es spart so viel Ressource, wenn man nicht mehr jeden Mist maskiert.
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Thema #Behinderung & #Prothetik
Seit fast 35 Jahren gehe ich mit einer #Beinprothese durchs Leben. Ich wurde oft gefragt, ob ich meine Erfahrungen zum Leben mit Prothese bzw. zum Verlust einer Gliedmaße teilen kann. Immer ging es darum, dass jemand jemanden kannte, die oder der ein Bein verloren hatte. Neben dem Verlust und dem Schock ging es oft um Probleme mit der #Prothese.
Was meint ihr: Sollten wir mehr öffentlich darüber sprechen? Oder sollte das Thema im privaten Raum bleiben?
@unionista Wenn du willst, sprich darüber. Mir öffnet es oft die Augen, wenn ich aus Betroffenensicht etwas über Gesundheitsthemen erfahre.
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Es spart so viel Ressource, wenn man nicht mehr jeden Mist maskiert.
Absolut.
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Thema #Behinderung & #Prothetik
Seit fast 35 Jahren gehe ich mit einer #Beinprothese durchs Leben. Ich wurde oft gefragt, ob ich meine Erfahrungen zum Leben mit Prothese bzw. zum Verlust einer Gliedmaße teilen kann. Immer ging es darum, dass jemand jemanden kannte, die oder der ein Bein verloren hatte. Neben dem Verlust und dem Schock ging es oft um Probleme mit der #Prothese.
Was meint ihr: Sollten wir mehr öffentlich darüber sprechen? Oder sollte das Thema im privaten Raum bleiben?
@unionista Ich denke, es hilft sicher beim Verständnis für mich als Nicht-Betroffene. Als Nicht-Betroffene weiss man oft schlicht nichts von dieser Lebenswelt. Aber jeder Betroffene kann das freiwillig kommunizieren und sollte sich nicht gezwungen fühlen, es nur für die andern Leute zu machen.
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@unionista Ich denke, es hilft sicher beim Verständnis für mich als Nicht-Betroffene. Als Nicht-Betroffene weiss man oft schlicht nichts von dieser Lebenswelt. Aber jeder Betroffene kann das freiwillig kommunizieren und sollte sich nicht gezwungen fühlen, es nur für die andern Leute zu machen.
@ormi
Danke für deine Gedanken. Niemand muss müssen.