»Die wahren Kosten von KI — Chilenische Aktivisten machen Ressourcenverbrauch sichtbar:Chile hat seit Jahren mit Dürre zu kämpfen.
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»Die wahren Kosten von KI — Chilenische Aktivisten machen Ressourcenverbrauch sichtbar:
Chile hat seit Jahren mit Dürre zu kämpfen. KI-Rechenzentren zapfen dem Land zusätzlich Wasser ab. Eine Aktivistengruppe macht jetzt mit ungewöhnlichen Mitteln auf den hohen Ressourcenverbrauch aufmerksam.«Den meisten Nutzer*innen von KI ist doch deren Energie-Verschwendung egal, da dies nicht in ihre eigenen 4-Wände geschieht.
🤨 https://t3n.de/news/chilenische-aktivisten-machen-ressourcenverbrauch-sichtbar-1727962/
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»Die wahren Kosten von KI — Chilenische Aktivisten machen Ressourcenverbrauch sichtbar:
Chile hat seit Jahren mit Dürre zu kämpfen. KI-Rechenzentren zapfen dem Land zusätzlich Wasser ab. Eine Aktivistengruppe macht jetzt mit ungewöhnlichen Mitteln auf den hohen Ressourcenverbrauch aufmerksam.«Den meisten Nutzer*innen von KI ist doch deren Energie-Verschwendung egal, da dies nicht in ihre eigenen 4-Wände geschieht.
🤨 https://t3n.de/news/chilenische-aktivisten-machen-ressourcenverbrauch-sichtbar-1727962/
@kubikpixel Ich glaube, egal nicht unbedingt. Man sieht von dem Energieverbrauch halt nichtszu dem Moment, wo man sich einen Comic-Avatar für sein WhatsApp zurecht promptet. Die User Experience ist das Smartphone, das bequem einen ganzen Tag mit einer Akkuladung auskommt. Oder das Laptop, wo der Akku normalerweise aber auch mehrere Stunden durchhält. So vermittelt (und entwickelt) man kein bewusstsein für den Energieverbrauch.
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@kubikpixel Ich glaube, egal nicht unbedingt. Man sieht von dem Energieverbrauch halt nichtszu dem Moment, wo man sich einen Comic-Avatar für sein WhatsApp zurecht promptet. Die User Experience ist das Smartphone, das bequem einen ganzen Tag mit einer Akkuladung auskommt. Oder das Laptop, wo der Akku normalerweise aber auch mehrere Stunden durchhält. So vermittelt (und entwickelt) man kein bewusstsein für den Energieverbrauch.
@kubikpixel Und dann hast du zwar die Berichterstattung darüber, was KI-Rechenzentren an Energieund Wasser verbrauchen. Da hörte ich in meinem AI-technisch unkundigen Umkreis dann: »Ja, aber ich mach doch nur ein paar kurze Abfragen am Tag, das fällt doch bestimmt zwischen den Millionen Abfragen an so ein Rechenzentrum überhaupt nicht auf.«
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@kubikpixel Und dann hast du zwar die Berichterstattung darüber, was KI-Rechenzentren an Energieund Wasser verbrauchen. Da hörte ich in meinem AI-technisch unkundigen Umkreis dann: »Ja, aber ich mach doch nur ein paar kurze Abfragen am Tag, das fällt doch bestimmt zwischen den Millionen Abfragen an so ein Rechenzentrum überhaupt nicht auf.«
@stiefkind das klassische verantwortung vor sich her verschieben — egal von wem
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@stiefkind das klassische verantwortung vor sich her verschieben — egal von wem
@kubikpixel Darauf basiert ein großteil des wirtschaftlichen Erfolgs der westlichen Welt. Ich mag den Begriff "Verantwortungsdiffusion". Als Begriff. Nicht als Aktivität.
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»Die wahren Kosten von KI — Chilenische Aktivisten machen Ressourcenverbrauch sichtbar:
Chile hat seit Jahren mit Dürre zu kämpfen. KI-Rechenzentren zapfen dem Land zusätzlich Wasser ab. Eine Aktivistengruppe macht jetzt mit ungewöhnlichen Mitteln auf den hohen Ressourcenverbrauch aufmerksam.«Den meisten Nutzer*innen von KI ist doch deren Energie-Verschwendung egal, da dies nicht in ihre eigenen 4-Wände geschieht.
🤨 https://t3n.de/news/chilenische-aktivisten-machen-ressourcenverbrauch-sichtbar-1727962/
@kubikpixel
@tunubesecamirio
@AlemanitaAlli tambien hay gente preocupada.
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»Die wahren Kosten von KI — Chilenische Aktivisten machen Ressourcenverbrauch sichtbar:
Chile hat seit Jahren mit Dürre zu kämpfen. KI-Rechenzentren zapfen dem Land zusätzlich Wasser ab. Eine Aktivistengruppe macht jetzt mit ungewöhnlichen Mitteln auf den hohen Ressourcenverbrauch aufmerksam.«Den meisten Nutzer*innen von KI ist doch deren Energie-Verschwendung egal, da dies nicht in ihre eigenen 4-Wände geschieht.
🤨 https://t3n.de/news/chilenische-aktivisten-machen-ressourcenverbrauch-sichtbar-1727962/
"Die rund 210.000 Einwohner zählende Stadt Quilicura liegt 15 Kilometer von Santiago de Chile entfernt."
Quilicura ist keine Stadt, sondern ein kleiner Stadtteil von Santiago de Chile.Santiago de Chile hat jetzt schon Schwierigkeiten, das Trinkwasser fuer seine Millionen Einwohner zu garantieren, dass Groesstenteils von einem Gletscher kommt, der sehr sehr schnell abschmelzt.
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"Die rund 210.000 Einwohner zählende Stadt Quilicura liegt 15 Kilometer von Santiago de Chile entfernt."
Quilicura ist keine Stadt, sondern ein kleiner Stadtteil von Santiago de Chile.Santiago de Chile hat jetzt schon Schwierigkeiten, das Trinkwasser fuer seine Millionen Einwohner zu garantieren, dass Groesstenteils von einem Gletscher kommt, der sehr sehr schnell abschmelzt.
Vielen Menschen in den Randgebieten haben eigene Brunnen, die immer tiefer gemacht werden muessen, weil das Grundwasser immer weiter sinkt und es kein Trinkwasserversorgung gibt.
Wenn man seinen Brunnen nicht vertiefen kann, muessen jetzt schon Trinkwasserlkws Wasser anliefern.Datacenter stehen also in direkter Konkurrenz zu Menschen.
In Chile gibt es Wasserrechte fuer Gies- und Brunnenwasser. Letzteres ist meisst nicht eingetragen.
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Vielen Menschen in den Randgebieten haben eigene Brunnen, die immer tiefer gemacht werden muessen, weil das Grundwasser immer weiter sinkt und es kein Trinkwasserversorgung gibt.
Wenn man seinen Brunnen nicht vertiefen kann, muessen jetzt schon Trinkwasserlkws Wasser anliefern.Datacenter stehen also in direkter Konkurrenz zu Menschen.
In Chile gibt es Wasserrechte fuer Gies- und Brunnenwasser. Letzteres ist meisst nicht eingetragen.
Ich habe auch einen eigenen Brunnen, der aber auch nicht mehr nutzbar ist, weil Wasser jetzt zu tief.
Habe aber Gott sei Dank einen Nachbar, der mir sein Wasserleitung teilt.
Da kommt aber sehr oft kein Wasser mehr raus, obwohl ich auf der anderen Seite von Santiago bin.Die Wasserfirma musste schon 110m tief bohren, um ueberhaupt noch ausreichend zu finden. ist allerdings kein Trinkwasser, weil auf dem gleichen Grund eine illegale Muellhalde ist. Deshalb trinke ich das auch nicht
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Ich habe auch einen eigenen Brunnen, der aber auch nicht mehr nutzbar ist, weil Wasser jetzt zu tief.
Habe aber Gott sei Dank einen Nachbar, der mir sein Wasserleitung teilt.
Da kommt aber sehr oft kein Wasser mehr raus, obwohl ich auf der anderen Seite von Santiago bin.Die Wasserfirma musste schon 110m tief bohren, um ueberhaupt noch ausreichend zu finden. ist allerdings kein Trinkwasser, weil auf dem gleichen Grund eine illegale Muellhalde ist. Deshalb trinke ich das auch nicht
In Chile gibt es einen Strafbestand:
"Robo de Agua" (Wasserdiebstahl)
der mit Gefaengnis geahndet wird, weil Wasser ueber offene Kanaele weit her gebracht werden muss.Santiago liegt in einer Klimazone, wo es im Sommer so gut wie nicht regnet und das ganze Wasser meisst nur in der Regenzeit (Winter) faellt.
Der Maipo und der Mapocho sind 2 Fluesse, die Santiago mit Wasser versorgen.
Beide werden von Gletschern gespeist, die es in naher Zukunft nicht mehr geben wird. -
In Chile gibt es einen Strafbestand:
"Robo de Agua" (Wasserdiebstahl)
der mit Gefaengnis geahndet wird, weil Wasser ueber offene Kanaele weit her gebracht werden muss.Santiago liegt in einer Klimazone, wo es im Sommer so gut wie nicht regnet und das ganze Wasser meisst nur in der Regenzeit (Winter) faellt.
Der Maipo und der Mapocho sind 2 Fluesse, die Santiago mit Wasser versorgen.
Beide werden von Gletschern gespeist, die es in naher Zukunft nicht mehr geben wird.Ich habe Wasserrechte vom Maipo, die mehr gekostet haben, als das Benutzungsrecht vom Grundstueck.
Wasserrechte werden kostenlos vom Staat vergeben und dann sehr teuer weiter verkauft.
Da sich die Rechte bei Fluessen prozentual auf das beziehen, was auch wirklich kommt, werden sie auch immer kleiner.
2 von meinen 3 Rechten sind so auf 0 geschrumpft.
Der Fluss Clarillo ist komplett ausgetroknet und hatte dieses Jahr nur in der Regenzeit kurz Wasser. -
Ich habe Wasserrechte vom Maipo, die mehr gekostet haben, als das Benutzungsrecht vom Grundstueck.
Wasserrechte werden kostenlos vom Staat vergeben und dann sehr teuer weiter verkauft.
Da sich die Rechte bei Fluessen prozentual auf das beziehen, was auch wirklich kommt, werden sie auch immer kleiner.
2 von meinen 3 Rechten sind so auf 0 geschrumpft.
Der Fluss Clarillo ist komplett ausgetroknet und hatte dieses Jahr nur in der Regenzeit kurz Wasser.Der "Estero Seco" (Ausgetrokneter Fluss) sagt schon mit seinem Namen, dass er oft nicht mal mehr in der Regenzeit Wasser fuehrt.
Aber bei Starkregen hat er vor ein paar Jahren schon oefter Bruecken mitgenommen.
Ansonsten wird er nur als "Ueberlauf" fuer Gieskanaele der Landwirtschaft benutzt, weil ueberwiegend durch Ueberschwemmung gegossen wird.
Ohne zu giesen, wuerde nichts wachsen. -
Der "Estero Seco" (Ausgetrokneter Fluss) sagt schon mit seinem Namen, dass er oft nicht mal mehr in der Regenzeit Wasser fuehrt.
Aber bei Starkregen hat er vor ein paar Jahren schon oefter Bruecken mitgenommen.
Ansonsten wird er nur als "Ueberlauf" fuer Gieskanaele der Landwirtschaft benutzt, weil ueberwiegend durch Ueberschwemmung gegossen wird.
Ohne zu giesen, wuerde nichts wachsen.Dazu gibt es jetzt schon ein Turnussystem, weil nicht mehr genug fuer alle gleichzeitig da ist wie frueher, wo bewaffnete Wasserwaechter aufpassen muessen, dass das Wasser nicht umgeleitet wird.
Chile hatte jetzt 13 Jahre zu wenig Regen und die Starkregen der letzten Zeit helfen wenig, weil es kaum Staukapazitaet gibt (alles abfliesst)
Das macht die Situation schlimmer
Wasser ist lebenswichtig!
Es wird aber "unnuetz" in Datacentern verballert. damit Grosskonzerne Gewinn machen. -
N necrosis@chaos.social shared this topic