Verden. Damals - 16. Jahrhundert - lebten nur einige wenige jüdische Bürger in der Norderstadt.
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Verden. Damals - 16. Jahrhundert - lebten nur einige wenige jüdische Bürger in der Norderstadt. Sie waren jedoch keine wirklich freie Bürger, sondern sie mussten Schutzgeld für die Duldung zahlen.
Erst im frühen 19. Jahrhundert bildete sich eine kleinere jüdische Gemeinde. Zunächst gab es noch massive Einschränkungen für die jüdischen Mitbürger, wie beispielsweise Gewerbebeschränkungen und die Zuweisung von Wohnraum.
1/2 und Teil einer kleinen Serie
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Verden. Damals - 16. Jahrhundert - lebten nur einige wenige jüdische Bürger in der Norderstadt. Sie waren jedoch keine wirklich freie Bürger, sondern sie mussten Schutzgeld für die Duldung zahlen.
Erst im frühen 19. Jahrhundert bildete sich eine kleinere jüdische Gemeinde. Zunächst gab es noch massive Einschränkungen für die jüdischen Mitbürger, wie beispielsweise Gewerbebeschränkungen und die Zuweisung von Wohnraum.
1/2 und Teil einer kleinen Serie
Um 1815 wurde ein erster Betraum erwähnt und 1858 wurde an dieser Stelle die Verdener Synagoge feierlich eröffnet. Während der Novemberpogrome von 1938 wurde die Synagoge in Brand gesteckt und zerstört. Heute ist hier ein Discounter.
In den darauffolgenden Jahren wurden fast alle jüdischen Bürger aus der Stadt vertrieben. Entweder verließen sie freiwillig die Stadt und das Land, oder sie wurden deportiert und von den Nationalsozialisten im Konzentrationslager ermordet.
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