Wieder mal eine Helmdiskussion in meiner TL.
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Wieder mal eine Helmdiskussion in meiner TL. Fahrradhelm können im Einzelfall bei bestimmten Unfällen den Kopf von Menschen schützen.
Aber wenn dieses Argument immer wieder dafür angeführt wird, das Risiko auf die einzelne Person abzuschieben und von der Problematik der miesen Infrastruktur, zu wenig Perspektive vom Fahrradlenker in der Planung abzulenken, werde ich echt genervt.
In Orten mit besseren Radfahrförderung trägt kaum jemand Helm und die Verletzungen am Kopf sind nicht höher. -
S svenja@mstdn.games shared this topic
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Wieder mal eine Helmdiskussion in meiner TL. Fahrradhelm können im Einzelfall bei bestimmten Unfällen den Kopf von Menschen schützen.
Aber wenn dieses Argument immer wieder dafür angeführt wird, das Risiko auf die einzelne Person abzuschieben und von der Problematik der miesen Infrastruktur, zu wenig Perspektive vom Fahrradlenker in der Planung abzulenken, werde ich echt genervt.
In Orten mit besseren Radfahrförderung trägt kaum jemand Helm und die Verletzungen am Kopf sind nicht höher.@somlu1968
Fahrradhelm ist Ideologie.
Mit dem gleichen Mindset müssten diese Menschen auch eine Stichschutzwestenpflicht statt eines Messerverbots fordern oder eine Gasmaskenpflicht statt Abgasreinigung bei Fahrzeugen und Industriebetrieben. -
@somlu1968
Fahrradhelm ist Ideologie.
Mit dem gleichen Mindset müssten diese Menschen auch eine Stichschutzwestenpflicht statt eines Messerverbots fordern oder eine Gasmaskenpflicht statt Abgasreinigung bei Fahrzeugen und Industriebetrieben.@morsuapri ja, sehe ich genauso. Was vielen in der Diskussion halt nicht auffällt, ist, dass sie, wenn sie Befürworter*innen von Helmen sind, oft übersehen, dass Infrastruktur ein Problem ist und Fahrradfahren an sich nicht gefährlich ist. zB Bordsteine über die ich fallen könnte, existieren bei guter Infrastruktur nicht, weil die Straßenübergänge für Räder und zu Fuß Gehende angehoben werden.
Aber vieles was zB in den Niederlanden selbstverständlich ist, wie ddas Bz haben wir null im Blick. -
@morsuapri ja, sehe ich genauso. Was vielen in der Diskussion halt nicht auffällt, ist, dass sie, wenn sie Befürworter*innen von Helmen sind, oft übersehen, dass Infrastruktur ein Problem ist und Fahrradfahren an sich nicht gefährlich ist. zB Bordsteine über die ich fallen könnte, existieren bei guter Infrastruktur nicht, weil die Straßenübergänge für Räder und zu Fuß Gehende angehoben werden.
Aber vieles was zB in den Niederlanden selbstverständlich ist, wie ddas Bz haben wir null im Blick.@morsuapri schau dir die aktuelle Situation in Gegenden an, wo Eis und Schnee liegt. Wenn Kommunen, Städte und Gemeinden nicht endlich anfangen Rad- und Gehwege beim Räumen vorzuziehen, brauchen die mir mit Helmen doch dreimal nicht kommen. Heucheleii, um den Unwillen eine angemessene Infrastruktur aufzubauen, zu kaschieren.
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@morsuapri schau dir die aktuelle Situation in Gegenden an, wo Eis und Schnee liegt. Wenn Kommunen, Städte und Gemeinden nicht endlich anfangen Rad- und Gehwege beim Räumen vorzuziehen, brauchen die mir mit Helmen doch dreimal nicht kommen. Heucheleii, um den Unwillen eine angemessene Infrastruktur aufzubauen, zu kaschieren.
@morsuapri also worauf ich hinaus will, jede Person, die bei der Helmdiskussion einsteigt mit "ja, aber Helme retten Leben" OHNE dabei auf die Infrastruktur hinzuweisen, beteiligt sich an der Individualisierung des Problems.
Helme und Westen ersetzen keine sichere Infrastruktur.
Und wie es sich in anderen Ländern zeigt, je sicherer die Infrastruktur desto weniger Helme sind nötig.
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Wieder mal eine Helmdiskussion in meiner TL. Fahrradhelm können im Einzelfall bei bestimmten Unfällen den Kopf von Menschen schützen.
Aber wenn dieses Argument immer wieder dafür angeführt wird, das Risiko auf die einzelne Person abzuschieben und von der Problematik der miesen Infrastruktur, zu wenig Perspektive vom Fahrradlenker in der Planung abzulenken, werde ich echt genervt.
In Orten mit besseren Radfahrförderung trägt kaum jemand Helm und die Verletzungen am Kopf sind nicht höher."In Orten mit besseren Radfahrförderung trägt kaum jemand Helm und die Verletzungen am Kopf sind nicht höher."
das stimmt nciht ganz. komischerweise unterscheidet sich das Verhalten NL und DK total. die Dänen sind dem helm nicht abgeneigt. ich habe keinen schimmer warum. wenn die pflicht kommt, verkauf ich mein rad.
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"In Orten mit besseren Radfahrförderung trägt kaum jemand Helm und die Verletzungen am Kopf sind nicht höher."
das stimmt nciht ganz. komischerweise unterscheidet sich das Verhalten NL und DK total. die Dänen sind dem helm nicht abgeneigt. ich habe keinen schimmer warum. wenn die pflicht kommt, verkauf ich mein rad.
@virgil_tibbs Das ist ja das Problem mit einer Helmpflicht, in Australien wurde eine Helmpflicht eingeführt und die Leute sind vom Rad abgestiegen.
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@morsuapri also worauf ich hinaus will, jede Person, die bei der Helmdiskussion einsteigt mit "ja, aber Helme retten Leben" OHNE dabei auf die Infrastruktur hinzuweisen, beteiligt sich an der Individualisierung des Problems.
Helme und Westen ersetzen keine sichere Infrastruktur.
Und wie es sich in anderen Ländern zeigt, je sicherer die Infrastruktur desto weniger Helme sind nötig.
@somlu1968
„Ja aber, wir haben halt noch keine sichere Infrastruktur, das dauert! Und so lange ist der Helm.....“ Bla bla bla.
Wir diskutieren hier in Offenburg mit der Stadt wegen der Fahrradinfrastruktur und es wird versprochen, dass sich die Balken biegen.
Gestern an einem nagelneuen Kreisverkehr vorbei gefahren und die Bordsteinabsenkung für den Radverkehr ist halt dich wieder eine fiese 4 cm hohe Kante. Danke für nichts. -
Wieder mal eine Helmdiskussion in meiner TL. Fahrradhelm können im Einzelfall bei bestimmten Unfällen den Kopf von Menschen schützen.
Aber wenn dieses Argument immer wieder dafür angeführt wird, das Risiko auf die einzelne Person abzuschieben und von der Problematik der miesen Infrastruktur, zu wenig Perspektive vom Fahrradlenker in der Planung abzulenken, werde ich echt genervt.
In Orten mit besseren Radfahrförderung trägt kaum jemand Helm und die Verletzungen am Kopf sind nicht höher.@somlu1968 Fahrradhelme wurden erfunden, damit Autofahrer politisch korrekt "selber schuld" sagen können

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@somlu1968 Fahrradhelme wurden erfunden, damit Autofahrer politisch korrekt "selber schuld" sagen können

@masek Das deckt sich ja mit den Erkenntnissen, dass Autoführende Menschen auf dem Rad, die Helm tragen als geschützt wahrnehmen und noch weniger Überholabstand einhalten als bei solchen ohne Helm.
(hab mal gelesen, dass ältere, unsportlich wirkende Frauen ohne Helm mit dem durchschnittlich größten Abstand überholt werden... Rate, wie ich auf Leute wirke, die mich nicht kennen und nicht wissen, wie viel ich mich bewege)
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@virgil_tibbs Das ist ja das Problem mit einer Helmpflicht, in Australien wurde eine Helmpflicht eingeführt und die Leute sind vom Rad abgestiegen.
@somlu1968
da sagte mir eine, die dort lebte: "das lag aber auch an den Temperaturen. Das hälste mit Helm nicht aus" -
Wieder mal eine Helmdiskussion in meiner TL. Fahrradhelm können im Einzelfall bei bestimmten Unfällen den Kopf von Menschen schützen.
Aber wenn dieses Argument immer wieder dafür angeführt wird, das Risiko auf die einzelne Person abzuschieben und von der Problematik der miesen Infrastruktur, zu wenig Perspektive vom Fahrradlenker in der Planung abzulenken, werde ich echt genervt.
In Orten mit besseren Radfahrförderung trägt kaum jemand Helm und die Verletzungen am Kopf sind nicht höher.Aber wenn dieses Argument immer wieder dafür angeführt wird, das Risiko auf die einzelne Person abzuschieben und von der Problematik der miesen Infrastruktur, zu wenig Perspektive vom Fahrradlenker in der Planung abzulenken, werde ich echt genervt.
Ja schon. Aber wenn man mal in die Situation gekommen ist, daß der Helm wirklich geholfen hat, dann wird man vermutlich verstehen, daß die eigene Vorsorge nützlich sein kann.
Ich finde, daß das eine mit dem anderen wenig zu tun hat.
Selbstverständlich haben alle meine Kinder mit Helm angefangen, und zumindest einem konnte ich beim Umfallen aufs Gesicht zusehen, die Nase wäre vermutlich ohne Helm gebrochen gewesen. -
Wieder mal eine Helmdiskussion in meiner TL. Fahrradhelm können im Einzelfall bei bestimmten Unfällen den Kopf von Menschen schützen.
Aber wenn dieses Argument immer wieder dafür angeführt wird, das Risiko auf die einzelne Person abzuschieben und von der Problematik der miesen Infrastruktur, zu wenig Perspektive vom Fahrradlenker in der Planung abzulenken, werde ich echt genervt.
In Orten mit besseren Radfahrförderung trägt kaum jemand Helm und die Verletzungen am Kopf sind nicht höher.@somlu1968 So ist es.
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Aber wenn dieses Argument immer wieder dafür angeführt wird, das Risiko auf die einzelne Person abzuschieben und von der Problematik der miesen Infrastruktur, zu wenig Perspektive vom Fahrradlenker in der Planung abzulenken, werde ich echt genervt.
Ja schon. Aber wenn man mal in die Situation gekommen ist, daß der Helm wirklich geholfen hat, dann wird man vermutlich verstehen, daß die eigene Vorsorge nützlich sein kann.
Ich finde, daß das eine mit dem anderen wenig zu tun hat.
Selbstverständlich haben alle meine Kinder mit Helm angefangen, und zumindest einem konnte ich beim Umfallen aufs Gesicht zusehen, die Nase wäre vermutlich ohne Helm gebrochen gewesen.@rainer ich widerspreche nicht, was die Schutzfunktion in bestimmten sehr speziellen Situationen angeht, mir geht es darum, dass das Problem auf di*er einzelne*n Radfahrenden verschoben wird , STATT für gute Infrastruktur zu sorgen. Und Menschen, die sich für Helme aussprechen, sollten genau schauen, vor welchen Karren sie gespannt werden.
Wer einen Helm tragen will, bitte, aber diese Helmpflicht durch die Hintertür, wie im Ausgangsbeitrag gefordert, ist nicht akzeptabel.
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@rainer ich widerspreche nicht, was die Schutzfunktion in bestimmten sehr speziellen Situationen angeht, mir geht es darum, dass das Problem auf di*er einzelne*n Radfahrenden verschoben wird , STATT für gute Infrastruktur zu sorgen. Und Menschen, die sich für Helme aussprechen, sollten genau schauen, vor welchen Karren sie gespannt werden.
Wer einen Helm tragen will, bitte, aber diese Helmpflicht durch die Hintertür, wie im Ausgangsbeitrag gefordert, ist nicht akzeptabel.
@rainer sehe grad, dass ich ein bisschen den Überblick verloren hatte. Es gibt grad die Forderung Menschen auf den Rad, weniger Schmerzensgeld zu zahlen, wenn sie ohne Helm in einen Zusammenstoß verwickelt wurden.
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@somlu1968
„Ja aber, wir haben halt noch keine sichere Infrastruktur, das dauert! Und so lange ist der Helm.....“ Bla bla bla.
Wir diskutieren hier in Offenburg mit der Stadt wegen der Fahrradinfrastruktur und es wird versprochen, dass sich die Balken biegen.
Gestern an einem nagelneuen Kreisverkehr vorbei gefahren und die Bordsteinabsenkung für den Radverkehr ist halt dich wieder eine fiese 4 cm hohe Kante. Danke für nichts.Das seh ich als Hauptproblem: Selbst da, wo relativ velofreundlich gebaut wird, ist die Präzision am Autoreifen orientiert. Die Panzer jucken 4 cm nicht; mir schlägt das ins Genick und in die Speichen.
Aber das muss in die Köpfe bis runter zur Strassenbauerin Hilde Z. aus A. Auch die baut Automist, weil sie nichts anderes gelernt hat. -
@rainer sehe grad, dass ich ein bisschen den Überblick verloren hatte. Es gibt grad die Forderung Menschen auf den Rad, weniger Schmerzensgeld zu zahlen, wenn sie ohne Helm in einen Zusammenstoß verwickelt wurden.
Das ist nun wirklich der Gipfel des autozentrierten Zynismus.
Das eigentlich Ziel ist wohl weniger Radfahrende, die den "richtigen Verkehr" stören.So kommt es einem zumindest vor.
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@somlu1968
da sagte mir eine, die dort lebte: "das lag aber auch an den Temperaturen. Das hälste mit Helm nicht aus"Das halte ich für Quatsch, moderne Helme sind so gut belüftet, dass ich da im Hochsommer gar keinen Unterschied bemerke.
Dass durch die Helmpflicht in AU weniger Leute auf dem Rad unterwegs sind, wurde bewusst im Vorfeld in Kauf genommen und war vermutlich auch so beabsichtigt. -
Das halte ich für Quatsch, moderne Helme sind so gut belüftet, dass ich da im Hochsommer gar keinen Unterschied bemerke.
Dass durch die Helmpflicht in AU weniger Leute auf dem Rad unterwegs sind, wurde bewusst im Vorfeld in Kauf genommen und war vermutlich auch so beabsichtigt.das kann ich in australien nicht beurteilen. das war eine aussage vor 10-15 jahren.
ich will keinen helm, schon, weil ich dann meinen hut nciht tragen kann -
@rainer sehe grad, dass ich ein bisschen den Überblick verloren hatte. Es gibt grad die Forderung Menschen auf den Rad, weniger Schmerzensgeld zu zahlen, wenn sie ohne Helm in einen Zusammenstoß verwickelt wurden.
Heißt, die wollen eine #Helmpflicht durch die Hintertür einführen, mit all ihren negativen Effekten. Eine geringere Radnutzung gesamtgesellschaftlich wäre der Fall.
Wir sollten besser darüber reden, Städte und Gemeinden mitverantwortlich an Unfällen zu machen, wenn sich zeigt, dass die Unfallstelle nicht Stand der Technik ist. Das Beispielausland dazu: Niederlande (wie so oft)