In den letzten Wochen gab es viele Diskussionen zum Thema Barrierefreiheit, insbesondere bezüglich fehlender Bildbeschreibungen & (vieler) Hashtags innerhalb von Beiträgen.
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In den letzten Wochen gab es viele Diskussionen zum Thema Barrierefreiheit, insbesondere bezüglich fehlender Bildbeschreibungen & (vieler) Hashtags innerhalb von Beiträgen.
Die Betroffenen & die, die sich für deren Teilhabe einsetzen, werden trotz ihrer größtenteils freundlichen Bitten & Bemühungen um Inklusion nun gehäuft kritisiert, leider nicht immer sachlich.
Wie empfindet ihr die Thematisierung von Ableismus & die Erinnerungen an z. B. fehlende Alttexte?
Bitte teilen!
@AnyaKarl Meine Mama war 25 Jahre lang schwerbehindert. Der Begriff Ableismus hat sie irgendwann nur noch wütend gemacht. Sie meinte, sie habe unter diesem Begriff nie konstruktive und zielführende Gespräche gehabt. Stattdessen ging es meist am Thema vorbei (bzw kaprizierte sich auf kleine Einzelthemen und blendete viel zu viel aus) und hatte ihr zu viele erhobene Zeigefinger.
Beispiel Ableismus in der Sprache: Die Diskussion darüber ist selbst ableistisch, weil sie ausblendet, dass Menschen, die auf leichte Sprache angewiesen sind, nicht einordnen können, weshalb "toll" oder "sich taub stellen" etc. schwierig sind. Diese trauen sich dann gar nicht mehr, zu sprechen, weil sie fürchten, angegangen zu werden.
Auch bei Bildbeschreibungen gibt es so Gründe, die selten in Betracht gezogen werden.
Da finde ich den Diskurs nicht offen genug mit Hang zum dogmatischen. Die Kritik daran verstehe und teile ich.Ich finde Inklusion sehr wichtig. Nur die Art, wie sie oft eingefordert wird, alles andere als zielführend.
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@HerrKlamauk
Danke für die Antwort. Leider sorgen auch freundliche Bitten meist nicht dafür. Vielleicht verlieren einige dann auch mal die Geduld. Es gibt also unfreundliche Ausnahmen, die vielen freundlichen scheinen dafür leider nicht im Gedächtnis zu bleiben.Dein erstes Beispiel ist zumindest eine sachliche Info, die ja einen Grund hat, der immer wieder untergeht: die Bedürfnisse behinderter Menschen.
Das mit Mastodon & Bluesky halte ich für übertrieben. Wie oft kam das wirklich vor?
Das ist ein wichtiger Punkt, dass unsere Wahrnehmung nicht unbedingt immer der Realität entsprechen muss. Die einen sehen anscheinend permanent Bilder ohne Beschreibung und werden häufig angeblafft, wenn sie bewusst höflich darum bitten.
Die anderen nehmen es so wahr, dass ihnen dauernd sofort auf die Füße getreten wird.
Weil die negativen Interaktionen intensiver im Gedächtnis bleiben.
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@HerrKlamauk
Beim letzten Teil hast du mich missverstanden.Meinte nicht, dass du dich gegen das Engagement entschieden hättest, sondern dass du schriebst, dass der Hinweis auf Alttexte nicht für diese gesorgt hätte, "sondern nur dafür, dass die Leute sich von Mastodon in Richtung Bluesky verabschiedeten, weil sie sich bevormundet fühlten".
Da du auf Nachfrage gar nicht sicher warst, dass diese 2 Fälle wirklich deshalb gingen, finde ich es schwierig, anhand dieser hier zu urteilen.
(2/2)
Ich habe das Gefühl, dass an die Menschen, die sich um soziale Dinge Gedanken machen und darüber sprechen, deutlich höhere Ansprüche angelegt werden, wie sie sich auszudrücken und zu benehmen haben.
Diejenigen, die sich eh schon dagegen entschieden haben, das zu machen, wovon sie eigentlich wissen dass es netter wäre, haben dagegen wohl einen Freifahrtschein dadurch.
Tone-Policing gibt es hauptsächlich von denen, die sich ansonsten von der Freundlichkeit her nicht zu reinhängen.
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In den letzten Wochen gab es viele Diskussionen zum Thema Barrierefreiheit, insbesondere bezüglich fehlender Bildbeschreibungen & (vieler) Hashtags innerhalb von Beiträgen.
Die Betroffenen & die, die sich für deren Teilhabe einsetzen, werden trotz ihrer größtenteils freundlichen Bitten & Bemühungen um Inklusion nun gehäuft kritisiert, leider nicht immer sachlich.
Wie empfindet ihr die Thematisierung von Ableismus & die Erinnerungen an z. B. fehlende Alttexte?
Bitte teilen!
Die Umfrage ist geschlossen. Eine allgemeine Aussage über das Ergebnis samt Diskussion wäre angesichts der Anzahl der Abstimmenden meiner Meinung nach unpassend.
Repräsentative Ergebnisse waren natürlich nicht zu erwarten, das ist klar, mehr Stimmen hätten jedoch das Potential gehabt, die Gesamtstimmung besser einschätzen zu können.
Für mich persönlich war die Umfrage wie der Umgang mit dem Thema sehr wichtig. Danke an alle, die sich mittels Teilen, Abstimmen & Kommentieren beteiligt haben.
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@exiltoaster @AnyaKarl Aha. Und ich weiß dann vorher warum genau, wie mein Gegenüber so drauf ist? Soll ich jetzt bei jeder fehlenden Bildbeschreibung erstmal recherchieren, ob die Person schon mal drauf aufmerksam gemacht wurde und wie die Resonanz darauf war?
Mal abgesehen davon, dass es ja erst eine 'Belehrung' wird, wenn das Gegenüber anfängt, lang & breit zu erklären, wieso es keine Lust & Zeit für Barrierefreiheit hat. Dann muss ich nämlich erklären, wieso es die braucht.
@Seitansbraten ob du vorher nachschaust oder nicht ist deine freie Entscheidung, ob du nach missfallen einer Antwort ins belehrende übergehst auch (im übrigen denke ich das du das nicht musst). Ob das dir und dem gegenüber guttut und ob es sinnbringend, wirkungsvoll ist sollte man mMn zusätzlich auch noch betrachten.
Aber ja, kann als ein sehr emotionalisierendes Thema wahrgenommen werden.
@AnyaKarl -
@AnyaKarl @WestphalDenn Ich bin zwiegespalten. Als Betroffene freut es mich auf der einen Seite, dass das Thema immer wieder auf dem Schirm landet. Auf der anderen Seite habe ich tatsächlich das Gefühl, dass es wenig bringt. Ich bin einfach sehr müde. Egal, ob es um Bildbeschreibungen im Fedeverse geht, barrierefreie Haushaltsgeräte oder um die Barrierefreiheit von Apps großer Firmen, ständig gegen Mauern zu rennen kostet unglaublich viel Energie. Klar, ohne diese Energie ändert sich nicht einmal etwas kleines und auch klar: wenn WIR sie nicht aufbringen, wird es niemand für uns tun. Aber... *Seufz!*
@Brailly615 @WestphalDenn
Teile deine Meinung komplett. Es bringt wenig bis gar nichts, egal wo & worum man konkret kämpft, aber was wäre, wenn man damit aufhören würde? Es ist, wie du sagst.Der Umgang mit, viele Kommentare & das Ergebnis der Umfrage sind für mich in mehrfacher Hinsicht leider auch sehr aussagekräftig & komplett ernüchternd.
Welche Konsequenzen ich daraus ziehe, weiß ich noch nicht, auch wenn ich sie sogar erstellt habe, weil mir der Rückzug bereits im Kopf herumgeisterte.
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@Brailly615 @AnyaKarl Da stimme ich zu. Insbesondere, weil in letzter Zeit die interessiert mich nicht Fraktion mehr oder zumindest lauter geworden ist, sage ich kaum noch was. Es macht nämlich einfach müde. Aktuell stimmen acht Prozent der Aussage zu, dass das Thema nur noch nerven würde. Vermutlich bei einem Kreis der Angesprochenen, der recht reflektiert ist. Bei mir führt das dazu, dass ich mich nach und nach zurückziehe. Zumindest beobachte ich bei mir selbst, dass ich mich nahezu gar nicht mehr in Mastodon beteilige. Ob es nur mir so geht, vermag ich nicht zu sagen.
@WestphalDenn @Brailly615 Empfinde es wie du, es ist schlimmer geworden. Insbesondere weil die, die sich ableistisch verhalten haben, jetzt auch noch Verständnis & Unterstützung bekommen, sogar bemitleidet werden, die Opferrolle erfolgreich einnehmen können. Der Stellenwert, den behinderte Menschen in der Gesellschaft haben, wird hier in letzter Zeit schmerzhaft deutlich. Egal, wie verständnisvoll, geduldig & freundlich sie bleiben. Denke da auch an viele deiner Kommentare, die ignoriert wurden.
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@WestphalDenn @AnyaKarl Es ist nicht so, dass ich mich aus Mastodon zurückziehe, es gibt ja viele Themen, nicht nur die Barrierefreiheit. Aber an Diskussionen dazu beteilige ich mich kaum noch. Als neulich der eine CDU-Politiker uns die Nutzung veralteter Software unterstellt hat, war ich mal wieder kurz davor. Aber dann habe ich es doch gelassen. Man muss einfach immer so viel kämpfen, wenn man zu einer Minderheit gehört. Oft um Selbstverständlichkeiten, die aber notwendig sind, um den Alltag/die Arbeit/den Haushalt so selbstbestimmt wie möglich zu organisieren. Ich lebe ausserdem noch mit einem Partner mit einer anderen Behinderung zusammen, der auch meine Unterstützung einfordert mich für seine Bedürfnise mit einzusetzen und gegen das mit vorzugehen, was ihm den Alltag erschwert. (Er hilft mir natürlich auch, meinen zu erleichtern). Meine Energiereserven sind allerdings auch begrenzt. Und wenn ich schon mobil mache, ohne mit großem Erfolg zu rechnen, dann doch am ehesten für die Dinge, die er oder ich am notwendigsten brauchen...
@Brailly615 @WestphalDenn
Erneute Zustimmung zu allem. Insbesondere zu den letzten beiden Sätzen. Es kostet alles viel zu viel Kraft, da muss man priorisieren, um sich nicht komplett aufzureiben.
Wie es sich hier in letzter Zeit entwickelt hat, ist nicht gut und tut nicht gut. Die Ereignisse rund um den blumigen Herren betrachte ich als eine Art Kipppunkt. Dabei geht es gar nicht mal um sein Verhalten, sondern die Folge dessen. Ihn kann man ignorieren, blocken, nicht aber die Gesamtstimmung. -
Die Umfrage ist geschlossen. Eine allgemeine Aussage über das Ergebnis samt Diskussion wäre angesichts der Anzahl der Abstimmenden meiner Meinung nach unpassend.
Repräsentative Ergebnisse waren natürlich nicht zu erwarten, das ist klar, mehr Stimmen hätten jedoch das Potential gehabt, die Gesamtstimmung besser einschätzen zu können.
Für mich persönlich war die Umfrage wie der Umgang mit dem Thema sehr wichtig. Danke an alle, die sich mittels Teilen, Abstimmen & Kommentieren beteiligt haben.
@AnyaKarl Repräsentativ können Umfragen hier nie sein, das liegt schon an der dezentralen Konstruktion, und anderen Faktoren. Aber das ist ja auch klar.
Ich finde die Tendenz dennoch ziemlich eindeutig und auch ermutigend.

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@expertenkommision_cyberunfall @AnyaKarl Belehrungsorgien. Aha.
Ich sag's mal so: wer halt trotz Hinweisen keine Bildbeschreibungen macht, wird halt auch immer wieder drauf hingewiesen. Das ist auch keine Belehrung, das fühlt sich nur so an weil 'ich wär gern perfekt & jetzt erzählt die mir, dass ich es nicht bin's
Mach einfach Bildbeschreibungen und gut is
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In den letzten Wochen gab es viele Diskussionen zum Thema Barrierefreiheit, insbesondere bezüglich fehlender Bildbeschreibungen & (vieler) Hashtags innerhalb von Beiträgen.
Die Betroffenen & die, die sich für deren Teilhabe einsetzen, werden trotz ihrer größtenteils freundlichen Bitten & Bemühungen um Inklusion nun gehäuft kritisiert, leider nicht immer sachlich.
Wie empfindet ihr die Thematisierung von Ableismus & die Erinnerungen an z. B. fehlende Alttexte?
Bitte teilen!
@AnyaKarl Ich merk meistens dass Alt-Text fehlt wenn ich nicht blicke, was auf dem Foto ist und im Alt-Text nachschau. Und da steht das dann nicht. Dann antworte ich mit Bildbeschreibung und frage meine Frage im Bezug darauf. Wird aber meistens ignoriert.
Idk, wer einen alten weißen Mann im Anzug postet ohne den Namen zu nennen, als ob alle wissen müssten wer das ist und Gesichtsblindheit nicht existierte, der antwortet wohl auch nicht, wer das ist?Ich find sowas nerviger als die Diskussionen.
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@expertenkommision_cyberunfall @AnyaKarl ist es. Wenn du das nicht selbst schaffst gibt's einen Bot und auch immer Menschen, die das schreiben übernehmen, so dass du es nur einfügen musst
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@AnyaKarl Repräsentativ können Umfragen hier nie sein, das liegt schon an der dezentralen Konstruktion, und anderen Faktoren. Aber das ist ja auch klar.
Ich finde die Tendenz dennoch ziemlich eindeutig und auch ermutigend.

@hope_n_beauty
Es ist interessant, wie verschieden das eingeschätzt werden kann. Es gibt jetzt zwei Kommentare hier im Thread direkt zum Ergebnis, die gegensätzlicher nicht sein könnten.
Dass die Tendenz ermutigend ist, kann ich so nicht sehen. Auch wenn 92% das Thema für wichtig halten, 8% sind innerhalb der Bubble und in diesem Umfeld nicht wenig.
Ich wünschte, ich wäre mutig genug gewesen, die erste Option noch in zwei aufzuteilen, hatte wohl unbewusst "Angst" vor dem "Mir-egal"-Effekt. -
@hope_n_beauty
Es ist interessant, wie verschieden das eingeschätzt werden kann. Es gibt jetzt zwei Kommentare hier im Thread direkt zum Ergebnis, die gegensätzlicher nicht sein könnten.
Dass die Tendenz ermutigend ist, kann ich so nicht sehen. Auch wenn 92% das Thema für wichtig halten, 8% sind innerhalb der Bubble und in diesem Umfeld nicht wenig.
Ich wünschte, ich wäre mutig genug gewesen, die erste Option noch in zwei aufzuteilen, hatte wohl unbewusst "Angst" vor dem "Mir-egal"-Effekt.@AnyaKarl Ich bin jetzt zu müde um nach diesen Kommentaren zu suchen.
Es sind 88+4% vs 8%. Ich kenn mich mit Umfragen nicht aus, siehst du, ob die 8% Ablehnung aus deiner bubble aka deinen Followys kommt?
Vielleicht bin ich auch zu müde deinen Kommentar zu erfassen...Ob das Aufsplitten der ersten Frage mehr Klarheit gebracht hätte? Sehe es so, dass es insgesamt eine Minderheit ist, die sich ablehnend geäußert haben.

Hab eine Gute Nacht, das wünsch ich dir
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@AnyaKarl Ich bin jetzt zu müde um nach diesen Kommentaren zu suchen.
Es sind 88+4% vs 8%. Ich kenn mich mit Umfragen nicht aus, siehst du, ob die 8% Ablehnung aus deiner bubble aka deinen Followys kommt?
Vielleicht bin ich auch zu müde deinen Kommentar zu erfassen...Ob das Aufsplitten der ersten Frage mehr Klarheit gebracht hätte? Sehe es so, dass es insgesamt eine Minderheit ist, die sich ablehnend geäußert haben.

Hab eine Gute Nacht, das wünsch ich dir
@hope_n_beauty
Bin selbst auch zu müde für eine detaillierte Antwort.
Danke und auch dir eine gute Nacht und schöne Träume
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@AnyaKarl Ich bin jetzt zu müde um nach diesen Kommentaren zu suchen.
Es sind 88+4% vs 8%. Ich kenn mich mit Umfragen nicht aus, siehst du, ob die 8% Ablehnung aus deiner bubble aka deinen Followys kommt?
Vielleicht bin ich auch zu müde deinen Kommentar zu erfassen...Ob das Aufsplitten der ersten Frage mehr Klarheit gebracht hätte? Sehe es so, dass es insgesamt eine Minderheit ist, die sich ablehnend geäußert haben.

Hab eine Gute Nacht, das wünsch ich dir
Habe mich an einer Erklärung meiner Einschätzung versucht. Da abseits von Mastodon getippt, ist sie viel zu lang geworden, aber ich lasse das jetzt so, sonst wird es gar nichts. Ich erwarte nicht, dass es komplett gelesen oder gar beantwortet wird. Loswerden will ich es jetzt dennoch. Daher:
Wenn man nur die reinen Zahlen sieht, ist es eine Minderheit, natürlich. Aber es sind in meinen Augen dennoch nicht wenig. Erst recht nicht in einem eher linken & antifaschistischen Umfeld.
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Habe mich an einer Erklärung meiner Einschätzung versucht. Da abseits von Mastodon getippt, ist sie viel zu lang geworden, aber ich lasse das jetzt so, sonst wird es gar nichts. Ich erwarte nicht, dass es komplett gelesen oder gar beantwortet wird. Loswerden will ich es jetzt dennoch. Daher:
Wenn man nur die reinen Zahlen sieht, ist es eine Minderheit, natürlich. Aber es sind in meinen Augen dennoch nicht wenig. Erst recht nicht in einem eher linken & antifaschistischen Umfeld.
Die Umfrage hat sich zudem, soweit ich das überblicken kann, auch nicht in weniger inklusive Bubbles verteilt, daher gehe ich davon aus, dass es sonst nicht bei 8% geblieben wäre. Auch so gab es schon einen Sprung von 4% auf 8%, als mir "Unbekannte sie teilten.
Ermutigend hätte ich einen Wert von unter 5% bei einer deutlich höheren Anzahl Abstimmender empfunden. Denn natürlich ist klar, dass es immer auch nicht Interessierte & Genervte gibt, egal um welches Thema es geht.
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Die Umfrage hat sich zudem, soweit ich das überblicken kann, auch nicht in weniger inklusive Bubbles verteilt, daher gehe ich davon aus, dass es sonst nicht bei 8% geblieben wäre. Auch so gab es schon einen Sprung von 4% auf 8%, als mir "Unbekannte sie teilten.
Ermutigend hätte ich einen Wert von unter 5% bei einer deutlich höheren Anzahl Abstimmender empfunden. Denn natürlich ist klar, dass es immer auch nicht Interessierte & Genervte gibt, egal um welches Thema es geht.
Dazu kommt, dass ich nicht nur die reinen Zahlen sehe, sondern eben auch, wofür sie stehen. Wenn im Fediverse schon 8% so reagieren, wie viele wären es dann erst bei Twitter & wie viele sind es insgesamt, die es nicht interessieren wird, wenn es irgendwann (und vielleicht sogar schon bald) um mehr geht als um Bildbeschreibungen? Das mag übertrieben erscheinen, sind aber Dinge, die man sich fragt, wenn man sieht, wie sich die politische und gesellschaftliche Situation entwickelt.
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Dazu kommt, dass ich nicht nur die reinen Zahlen sehe, sondern eben auch, wofür sie stehen. Wenn im Fediverse schon 8% so reagieren, wie viele wären es dann erst bei Twitter & wie viele sind es insgesamt, die es nicht interessieren wird, wenn es irgendwann (und vielleicht sogar schon bald) um mehr geht als um Bildbeschreibungen? Das mag übertrieben erscheinen, sind aber Dinge, die man sich fragt, wenn man sieht, wie sich die politische und gesellschaftliche Situation entwickelt.
2 Beispiele möchte ich zeigen, die veranschaulichen, was ich meine:
*Link sollte kein Pranger sein*
Das landete gestern in meiner Timeline. Es war bereits um Bildbeschreibung gebeten worden. Die Reaktionen fallen heftig aus, z. B. ist die Rede vom "Winken mit der Inklusionskeule".
Eine Person hat "für soziale Gerechtigkeit" im Profil stehen, die andere einen Link zu DieLinke. Wenn schon Menschen mit dieser Selbsteinschätzung auf eine Bitte so reagieren, ist das erschreckend.
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2 Beispiele möchte ich zeigen, die veranschaulichen, was ich meine:
*Link sollte kein Pranger sein*
Das landete gestern in meiner Timeline. Es war bereits um Bildbeschreibung gebeten worden. Die Reaktionen fallen heftig aus, z. B. ist die Rede vom "Winken mit der Inklusionskeule".
Eine Person hat "für soziale Gerechtigkeit" im Profil stehen, die andere einen Link zu DieLinke. Wenn schon Menschen mit dieser Selbsteinschätzung auf eine Bitte so reagieren, ist das erschreckend.
*Link sollte kein Pranger sein*
Das landete letzte Woche in meiner Timeline und macht mich jetzt noch fassungslos. Allein schon, weil diese Aussagen völlig unvermittelt bei einem ganz anderen Thema getroffen wurden.
Neben dem Unverständnis, dass auch Nichtbetroffene sich für andere einsetzen, frage ich mich, wie man, selbst wenn man gerade in Rage ist, äußern kann, dass es daher kein Wunder sei, dass keiner bei Mastodon bleibe, obwohl Twitter eine rechte Jauchegrube sei.