Laut UMAW/Luminate wurden 88% aller Songs auf #spotify "demonetized" = haben kein Geld erhalten.
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@ennobunger im prinzip ist das doch schlimmer als raubkopien es jemals waren.
@lino aus sicht derjenigen, die nen song rausbringen, der unter 1.000 streams pro jahr generiert: ja.
aus sicht der plattenfirmen: nein, denn sie halten ja anteile an den streamingdiensten und verdienen an den abogebühren.
aus sicht von mir: jein. man erreicht natürlich via streaming auch zufällig ein sehr viel größeres publikum, das einem dann hoffentlich (zu nem livetermin) oder anderswo folgt, so dass man darüber die produktions- und lebenshaltungskosten (quer)finanziert.
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@lino aus sicht derjenigen, die nen song rausbringen, der unter 1.000 streams pro jahr generiert: ja.
aus sicht der plattenfirmen: nein, denn sie halten ja anteile an den streamingdiensten und verdienen an den abogebühren.
aus sicht von mir: jein. man erreicht natürlich via streaming auch zufällig ein sehr viel größeres publikum, das einem dann hoffentlich (zu nem livetermin) oder anderswo folgt, so dass man darüber die produktions- und lebenshaltungskosten (quer)finanziert.
@ennobunger Ja, für die großen Firmen ist das super, denn es wird ja umverteilt. Für die Künstler:innen und die kleinen Firmen ist es kalte Enteignung.
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@lino aus sicht derjenigen, die nen song rausbringen, der unter 1.000 streams pro jahr generiert: ja.
aus sicht der plattenfirmen: nein, denn sie halten ja anteile an den streamingdiensten und verdienen an den abogebühren.
aus sicht von mir: jein. man erreicht natürlich via streaming auch zufällig ein sehr viel größeres publikum, das einem dann hoffentlich (zu nem livetermin) oder anderswo folgt, so dass man darüber die produktions- und lebenshaltungskosten (quer)finanziert.
@lino über die jahre können sich streams schon summieren. "regen", der erfolgreichste song von mir, hat seit 2012 ca 10 millionen streams (*0,3c) allein auf spotify gesammelt. 30.000$ wurden uns (den rechteinhabern, also geteilt durch künstler, label, vertrieb, mgmt) ausgeschüttet und er läuft ja weiter, d.h., man hat ein passives einkommen. aber: die produktion kostet auch gerne mal 3.000€ pro song oder 30.000€ pro album. ich mach also minus auf spotify. via qobuz würds sich rechnen.
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@lino über die jahre können sich streams schon summieren. "regen", der erfolgreichste song von mir, hat seit 2012 ca 10 millionen streams (*0,3c) allein auf spotify gesammelt. 30.000$ wurden uns (den rechteinhabern, also geteilt durch künstler, label, vertrieb, mgmt) ausgeschüttet und er läuft ja weiter, d.h., man hat ein passives einkommen. aber: die produktion kostet auch gerne mal 3.000€ pro song oder 30.000€ pro album. ich mach also minus auf spotify. via qobuz würds sich rechnen.
@ennobunger ja, aber das ist natürlich ein gewisses privileg, viele kommen ja gar nicht erst dahin
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@ennobunger ja, aber das ist natürlich ein gewisses privileg, viele kommen ja gar nicht erst dahin
@lino ja. ich werd das auch nie wieder schaffen, war damals zur richtigen zeit im richtigen alter am richtigen ort mit dem song.
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Laut UMAW/Luminate wurden 88% aller Songs auf #spotify "demonetized" = haben kein Geld erhalten.
Hier eine Übersicht, was an mich für den selben Song in D pro Stream ausgezahlt wurde:
Spotify: 0,003€ (0,3 Cent)
Apple Music: 0,0069€
Deezer: 0,0076€
Amazon Music: 0,008€
Tidal: 0,010€
Qobuz: 0,012€Fairster & derzeit korrektester Streamingdienst ist Qobuz, zahlt das 4fache u bereits ab 1. Stream. UI auch super. Wenn Euch menschengemachte Musik am Herzen liegt, sagt's weiter.
️@ennobunger kann ich da auch irgendwo (bevor ich da mich anmelde) nachschauen ob ein bestimmter Künstler seine Songs dort anbietet?
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Laut UMAW/Luminate wurden 88% aller Songs auf #spotify "demonetized" = haben kein Geld erhalten.
Hier eine Übersicht, was an mich für den selben Song in D pro Stream ausgezahlt wurde:
Spotify: 0,003€ (0,3 Cent)
Apple Music: 0,0069€
Deezer: 0,0076€
Amazon Music: 0,008€
Tidal: 0,010€
Qobuz: 0,012€Fairster & derzeit korrektester Streamingdienst ist Qobuz, zahlt das 4fache u bereits ab 1. Stream. UI auch super. Wenn Euch menschengemachte Musik am Herzen liegt, sagt's weiter.
️@ennobunger@mastodon.social
Neulich erst gewechselt. Die UI ist okay.
Die App hingegen könnte noch ein wenig übersichtlicher werden. Aber letztendlich gehts für mich eh nur um eine fairere Bezahlung, wenn ich schon streame und etwas nicht direkt als CD haben möchte. -
N necrosis@chaos.social shared this topic
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@ennobunger@mastodon.social
Neulich erst gewechselt. Die UI ist okay.
Die App hingegen könnte noch ein wenig übersichtlicher werden. Aber letztendlich gehts für mich eh nur um eine fairere Bezahlung, wenn ich schon streame und etwas nicht direkt als CD haben möchte.@nocci ja ich hoffe auch, dass sie sich weiterentwickeln. was sie gut machen: musikredaktion, outputauswahl, offlinekatalog inkl kaufbare songs/downloads
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@nocci ja ich hoffe auch, dass sie sich weiterentwickeln. was sie gut machen: musikredaktion, outputauswahl, offlinekatalog inkl kaufbare songs/downloads
@ennobunger@mastodon.social
Das auf jeden Fall. Ich fand es nur wahnsinnig witzig, weil ich da vor längerer Zeit Songs gekauft hatte... und mich dann erst wieder erinnerte, das ich den Dienst schon öfter verwendet hab. -
@ennobunger kann ich da auch irgendwo (bevor ich da mich anmelde) nachschauen ob ein bestimmter Künstler seine Songs dort anbietet?
@teetassemitsprung weiß ich nicht, aber ich kann nachher nach meiner wintersturmwanderung hier gern mal was für dich suchen?

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Laut UMAW/Luminate wurden 88% aller Songs auf #spotify "demonetized" = haben kein Geld erhalten.
Hier eine Übersicht, was an mich für den selben Song in D pro Stream ausgezahlt wurde:
Spotify: 0,003€ (0,3 Cent)
Apple Music: 0,0069€
Deezer: 0,0076€
Amazon Music: 0,008€
Tidal: 0,010€
Qobuz: 0,012€Fairster & derzeit korrektester Streamingdienst ist Qobuz, zahlt das 4fache u bereits ab 1. Stream. UI auch super. Wenn Euch menschengemachte Musik am Herzen liegt, sagt's weiter.
️@ennobunger wie sieht es bei Bandcamp aus? Selber nutze ich (als Kunde) Bandcamp und Qobuz. Bei Qobuz ist allerdings die Sortier- und Suchfunktion im Downloadshop mehr als Ausbaufähig. -
Laut UMAW/Luminate wurden 88% aller Songs auf #spotify "demonetized" = haben kein Geld erhalten.
Hier eine Übersicht, was an mich für den selben Song in D pro Stream ausgezahlt wurde:
Spotify: 0,003€ (0,3 Cent)
Apple Music: 0,0069€
Deezer: 0,0076€
Amazon Music: 0,008€
Tidal: 0,010€
Qobuz: 0,012€Fairster & derzeit korrektester Streamingdienst ist Qobuz, zahlt das 4fache u bereits ab 1. Stream. UI auch super. Wenn Euch menschengemachte Musik am Herzen liegt, sagt's weiter.
️@ennobunger Qobuz nutze ich jetzt schon seit einer Weile, einfach grandios, auch wegen High-Res und so.
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Laut UMAW/Luminate wurden 88% aller Songs auf #spotify "demonetized" = haben kein Geld erhalten.
Hier eine Übersicht, was an mich für den selben Song in D pro Stream ausgezahlt wurde:
Spotify: 0,003€ (0,3 Cent)
Apple Music: 0,0069€
Deezer: 0,0076€
Amazon Music: 0,008€
Tidal: 0,010€
Qobuz: 0,012€Fairster & derzeit korrektester Streamingdienst ist Qobuz, zahlt das 4fache u bereits ab 1. Stream. UI auch super. Wenn Euch menschengemachte Musik am Herzen liegt, sagt's weiter.
️@ennobunger
Und man kann auch mp3s kaufen. Ich mag Qobuz sehr
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@ennobunger
Und man kann auch mp3s kaufen. Ich mag Qobuz sehr
@Kaeser @ennobunger nicht nur MP3s... Gibt ja den Fokus auf HiRes (FLAC, WAV & Co.) und mit Sublime auch Rabatte auf Käufe bei gleichzeitigem Abo.
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@ennobunger kann ich da auch irgendwo (bevor ich da mich anmelde) nachschauen ob ein bestimmter Künstler seine Songs dort anbietet?
@teetassemitsprung @ennobunger Zum Kauf auf jeden Fall, da lässt sich ohne Account durch den Store stöbern:
https://www.qobuz.com/de-de/shop
Streaming-Katalog kann glaub ich nur mit Account durchsucht werden.
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Laut UMAW/Luminate wurden 88% aller Songs auf #spotify "demonetized" = haben kein Geld erhalten.
Hier eine Übersicht, was an mich für den selben Song in D pro Stream ausgezahlt wurde:
Spotify: 0,003€ (0,3 Cent)
Apple Music: 0,0069€
Deezer: 0,0076€
Amazon Music: 0,008€
Tidal: 0,010€
Qobuz: 0,012€Fairster & derzeit korrektester Streamingdienst ist Qobuz, zahlt das 4fache u bereits ab 1. Stream. UI auch super. Wenn Euch menschengemachte Musik am Herzen liegt, sagt's weiter.
️@ennobunger
Danke für die Übersicht.
Hast du vergleichbare Zahlen auch für den Kauf?
Also welcher Anteil am Preis sackt sich die Plattform ein?
Ich schätze für kleinere Künstler ist das kaufen besser, richtig? -
@ennobunger kann ich da auch irgendwo (bevor ich da mich anmelde) nachschauen ob ein bestimmter Künstler seine Songs dort anbietet?
@teetassemitsprung @ennobunger
bandcamp is geil und fair zu den Künstlern; echte Alternative und auch mit Potenzial, größer zu werden... -
@teetassemitsprung @ennobunger Zum Kauf auf jeden Fall, da lässt sich ohne Account durch den Store stöbern:
https://www.qobuz.com/de-de/shop
Streaming-Katalog kann glaub ich nur mit Account durchsucht werden.
@DJRNDM @ennobunger Danke. Über den Link im Shop gefunden. Ich gehe mal davon aus, dass die Songs dann auch beim Streaming sind.
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Laut UMAW/Luminate wurden 88% aller Songs auf #spotify "demonetized" = haben kein Geld erhalten.
Hier eine Übersicht, was an mich für den selben Song in D pro Stream ausgezahlt wurde:
Spotify: 0,003€ (0,3 Cent)
Apple Music: 0,0069€
Deezer: 0,0076€
Amazon Music: 0,008€
Tidal: 0,010€
Qobuz: 0,012€Fairster & derzeit korrektester Streamingdienst ist Qobuz, zahlt das 4fache u bereits ab 1. Stream. UI auch super. Wenn Euch menschengemachte Musik am Herzen liegt, sagt's weiter.
️@ennobunger wie sieht's mit YouTube Music aus?
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Laut UMAW/Luminate wurden 88% aller Songs auf #spotify "demonetized" = haben kein Geld erhalten.
Hier eine Übersicht, was an mich für den selben Song in D pro Stream ausgezahlt wurde:
Spotify: 0,003€ (0,3 Cent)
Apple Music: 0,0069€
Deezer: 0,0076€
Amazon Music: 0,008€
Tidal: 0,010€
Qobuz: 0,012€Fairster & derzeit korrektester Streamingdienst ist Qobuz, zahlt das 4fache u bereits ab 1. Stream. UI auch super. Wenn Euch menschengemachte Musik am Herzen liegt, sagt's weiter.
️Ich werde mir mit meiner Aussage jetzt keine Freunde mache, und ich bin mir bewusst, daß Spotify bei der Auszahlung der Gelder nicht ganz fair ist.
Trotzdem gibt es nunmal kein Anrecht darauf, von Musik, oder einer anderen Kunstform zu leben.
Künstler sind denselben Gesetzen von Angebot und Nachfrage unterworfen wie andere Unternehmer (und Arbeitnehmer). Wenn es mehr Produkte gibt als Abnehmer, dann ist der Preis niedrig, und das Unternehmen stellt irgendwann die Produktion ein.