Bei den heutigen #Phantastikprompts geht es um die Zielgruppe(n) für unsere Bücher
-
Bei den heutigen #Phantastikprompts geht es um die Zielgruppe(n) für unsere Bücher.
Ich habe jetzt mehrere Antworten dazu gelesen und muss mal wieder an mein Grafikdesignstudium denken, in dem ich auch einiges über Werbung gelernt habe.
Da ging es dann auch um Zielgruppen und das wird nun ein längerer Thread mit einigen Tipps in Sachen Zielgruppen:1/x
-
Bei den heutigen #Phantastikprompts geht es um die Zielgruppe(n) für unsere Bücher.
Ich habe jetzt mehrere Antworten dazu gelesen und muss mal wieder an mein Grafikdesignstudium denken, in dem ich auch einiges über Werbung gelernt habe.
Da ging es dann auch um Zielgruppen und das wird nun ein längerer Thread mit einigen Tipps in Sachen Zielgruppen:1/x
Viele Autor*innen hier scheinen überhaupt keinen Plan zu haben, wie ihre Zielgruppe aussehen könnte. Oder sie sagen, sie wollen sich nicht durch Zielgruppen einengen lassen.
Gehen wir das Ganze dann doch mal etwas anders an:
Stellt euch vor, ihr veröffentlicht ein neues Buch und ihr möchtet, dass es gelesen wird. Über welche*n Leser*in würdet ihr euch besonders freuen?2/x
-
Viele Autor*innen hier scheinen überhaupt keinen Plan zu haben, wie ihre Zielgruppe aussehen könnte. Oder sie sagen, sie wollen sich nicht durch Zielgruppen einengen lassen.
Gehen wir das Ganze dann doch mal etwas anders an:
Stellt euch vor, ihr veröffentlicht ein neues Buch und ihr möchtet, dass es gelesen wird. Über welche*n Leser*in würdet ihr euch besonders freuen?2/x
Ihr könnt euch auch vorstellen, dass ihr potenzielle Leser*innen auf einer Buchmesse trefft und mit ihnen ins Gespräch kommt. Über welche Themen würdet ihr, abgesehen von eurem Buch, besonders gern mit diesen Menschen sprechen, wenn ihr mehr Zeit hättet als nur für ein kurzes Messe-Gespräch?
3/x
-
Ihr könnt euch auch vorstellen, dass ihr potenzielle Leser*innen auf einer Buchmesse trefft und mit ihnen ins Gespräch kommt. Über welche Themen würdet ihr, abgesehen von eurem Buch, besonders gern mit diesen Menschen sprechen, wenn ihr mehr Zeit hättet als nur für ein kurzes Messe-Gespräch?
3/x
Was ich damit sagen möchte: Lasst euch nicht einschüchtern von diesem kampfartigen Begriff „Zielgruppe“. Das ist einfach Marketing-Sprech, aber dahinter stehen richtige Menschen.
Stellt euch eure*n ideale*n Leser*in vor. Was für Eigenschaften und Werte haben sie? Was für Interessen und Hobbys? Wie alt sind sie, falls das eine Rolle spielt?
4/x
-
Was ich damit sagen möchte: Lasst euch nicht einschüchtern von diesem kampfartigen Begriff „Zielgruppe“. Das ist einfach Marketing-Sprech, aber dahinter stehen richtige Menschen.
Stellt euch eure*n ideale*n Leser*in vor. Was für Eigenschaften und Werte haben sie? Was für Interessen und Hobbys? Wie alt sind sie, falls das eine Rolle spielt?
4/x
Für diese Menschen schreibt ihr eure Bücher (und natürlich auch für euch selbst, aber das ist nun hier gerade zweitrangig). Vielleicht lesen sie nur ein einziges Buch von euch, aber vielleicht werden sie ein treuer Teil eurer Leserschaft und lesen auch noch weitere Bücher. Das ist eure Zielgruppe, nicht irgendeine anonyme Masse, sondern individuelle Menschen mit vielen Interessen, Lesevorlieben, Bedürfnissen und so weiter.
Ich hoffe, das hilft euch ein bisschen weiter.
5/5
-
Viele Autor*innen hier scheinen überhaupt keinen Plan zu haben, wie ihre Zielgruppe aussehen könnte. Oder sie sagen, sie wollen sich nicht durch Zielgruppen einengen lassen.
Gehen wir das Ganze dann doch mal etwas anders an:
Stellt euch vor, ihr veröffentlicht ein neues Buch und ihr möchtet, dass es gelesen wird. Über welche*n Leser*in würdet ihr euch besonders freuen?2/x
@amalia12 Oder das Gegenteil: Mein absoluter Alptraum wär sone Fight-Club-Situation, wo der Regisseur versucht toxische Männlichkeit zu kritisieren aber die Bros den Film alle mega geil finden, weil sie zu bratzig sind um die Kritik zu sehen. Ich kenn jetzt Fight Club nich genug um zu urteilen ob Fincher(?) vlt hätte offensichtlicher mit seiner Kritik sein müssen aber wenn die CDU meinen Kram gut findet, das wär halt echt übel. Is aber auch extrem unwahrscheinlich ^__^
-
@amalia12 Oder das Gegenteil: Mein absoluter Alptraum wär sone Fight-Club-Situation, wo der Regisseur versucht toxische Männlichkeit zu kritisieren aber die Bros den Film alle mega geil finden, weil sie zu bratzig sind um die Kritik zu sehen. Ich kenn jetzt Fight Club nich genug um zu urteilen ob Fincher(?) vlt hätte offensichtlicher mit seiner Kritik sein müssen aber wenn die CDU meinen Kram gut findet, das wär halt echt übel. Is aber auch extrem unwahrscheinlich ^__^
@jfml
Ja, genau, das Ganze lässt sich natürlich auch umdrehen - wen würde man auf gar keinen Fall als Leser*in haben wollen?
Das mit Fight Club ist ein gutes Beispiel (ich kenne den Film auch nicht so gut, aber ich habe neulich das Sachbuch "Boys don't cry" von Jack Urwin gelesen, da geht er u.a. auch auf diesen Film ein und dass manche Männer offenbar die Message des Films nicht verstanden haben.) -
Für diese Menschen schreibt ihr eure Bücher (und natürlich auch für euch selbst, aber das ist nun hier gerade zweitrangig). Vielleicht lesen sie nur ein einziges Buch von euch, aber vielleicht werden sie ein treuer Teil eurer Leserschaft und lesen auch noch weitere Bücher. Das ist eure Zielgruppe, nicht irgendeine anonyme Masse, sondern individuelle Menschen mit vielen Interessen, Lesevorlieben, Bedürfnissen und so weiter.
Ich hoffe, das hilft euch ein bisschen weiter.
5/5
@amalia12
Ich sehe das ganze vllt. zu sehr aus der Perspektive des unbekannten Selfpublishers.
Fakt ist doch, dass kaum eine Chance besteht, als Neuautor in der Belletristik wahrgenommen zu werden, selbst wenn man einen Verlag im Rücken hat - man geht schlicht in der Flut von Neuerscheinungen unter. Bemerkt zu werden ist Glücksache.
Deswegen wählte ich als "Zielgruppe" von Beginn an mich selbst aus, damit wenigstens einem mein Buch gefällt. Jeder weitere Leser ist dann ein Bonus.
-
S svenja@mstdn.games shared this topic