Die SPD-Fraktion fordert strenge Regeln & Altersgrenzen für Social Media zum Kinderschutz.
-
Die SPD-Fraktion fordert strenge Regeln & Altersgrenzen für Social Media zum Kinderschutz. Das mag auf den ersten Blick gut gemeint sein, leidet aber unter strukturellen Defiziten. Weder eine flächendeckende Altersverifikation noch Social-Media-Verbote sind die Lösung. Mehr im Blog und in diesem Thread. 1/5
-
Die SPD-Fraktion fordert strenge Regeln & Altersgrenzen für Social Media zum Kinderschutz. Das mag auf den ersten Blick gut gemeint sein, leidet aber unter strukturellen Defiziten. Weder eine flächendeckende Altersverifikation noch Social-Media-Verbote sind die Lösung. Mehr im Blog und in diesem Thread. 1/5
Ein Social-Media-Verbot unter 14 erfordert strikte Altersverifikation. Angesichts der aktuell noch nicht vorhandenen EUDI-Wallet und der vielen ungeklärten Fragen zur technischen Umsetzung besteht die substanzielle Gefahr, dass es Anbietern selbst überlassen bleibt, eine Methode zur Bestimmung des Alters ihrer Nutzenden zu wählen. So drohen fehleranfällige, diskriminierende KI-Gesichtsscans. Folge: Hohe Fehlerquoten, massive Datenschutzrisiken und der Ausschluss berechtigter Personen. 2/5
-
Ein Social-Media-Verbot unter 14 erfordert strikte Altersverifikation. Angesichts der aktuell noch nicht vorhandenen EUDI-Wallet und der vielen ungeklärten Fragen zur technischen Umsetzung besteht die substanzielle Gefahr, dass es Anbietern selbst überlassen bleibt, eine Methode zur Bestimmung des Alters ihrer Nutzenden zu wählen. So drohen fehleranfällige, diskriminierende KI-Gesichtsscans. Folge: Hohe Fehlerquoten, massive Datenschutzrisiken und der Ausschluss berechtigter Personen. 2/5
Für 14- bis 16-Jährige fordert die SPD elterliche Zustimmung und algorithmusfreie Feeds. Das greift tief in die Rechte auf freie Entfaltung ein. Jugendliche, deren Eltern keine digitale Identität nachweisen können (oder wollen), werden ausgeschlossen. Zudem: Nicht jede Kuratierung ist per se schlecht. 3/5
-
Für 14- bis 16-Jährige fordert die SPD elterliche Zustimmung und algorithmusfreie Feeds. Das greift tief in die Rechte auf freie Entfaltung ein. Jugendliche, deren Eltern keine digitale Identität nachweisen können (oder wollen), werden ausgeschlossen. Zudem: Nicht jede Kuratierung ist per se schlecht. 3/5
Ein nationaler Alleingang bei der Regulierung? Unrealistisch. Der EU-Rechtsrahmen (Digital Services Act, DSA) hat Vorrang. Vorgaben müssen zwingend europäisch gelöst werden. Zudem zeigen internationale Beispiele: Jugendliche umgehen solche Sperren leicht und surfen dann komplett ungeschützt. 4/5
-
Ein nationaler Alleingang bei der Regulierung? Unrealistisch. Der EU-Rechtsrahmen (Digital Services Act, DSA) hat Vorrang. Vorgaben müssen zwingend europäisch gelöst werden. Zudem zeigen internationale Beispiele: Jugendliche umgehen solche Sperren leicht und surfen dann komplett ungeschützt. 4/5
Fazit: Verbote erweisen dem Jugendschutz einen Bärendienst. Statt junge Menschen auszusperren, müssen wir Plattformen in die Pflicht nehmen! Der DSA bietet bereits starke Werkzeuge gegen süchtigmachendes Design. Jetzt gilt es, Aufsichtsbehörden zu stärken und das geltende Recht konsequent durchzusetzen. 5/5
-
L luettdeern@plasmatrap.com shared this topic
-
Fazit: Verbote erweisen dem Jugendschutz einen Bärendienst. Statt junge Menschen auszusperren, müssen wir Plattformen in die Pflicht nehmen! Der DSA bietet bereits starke Werkzeuge gegen süchtigmachendes Design. Jetzt gilt es, Aufsichtsbehörden zu stärken und das geltende Recht konsequent durchzusetzen. 5/5
#Reichweite wem #Reichweite gebührt
-
Fazit: Verbote erweisen dem Jugendschutz einen Bärendienst. Statt junge Menschen auszusperren, müssen wir Plattformen in die Pflicht nehmen! Der DSA bietet bereits starke Werkzeuge gegen süchtigmachendes Design. Jetzt gilt es, Aufsichtsbehörden zu stärken und das geltende Recht konsequent durchzusetzen. 5/5
Die SPD leidet derzeit akut unter strukturellen Defiziten.
-
B bjoerne@norden.social shared this topic