Es kotzt mich an, wie sehr auch bei der Teilzeit-Debatte viele die Verwertungslogik reproduzieren.
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Absolut richtig. Jeder sollte so wenig arbeiten dürfen, wie er will.
Aber nur, wenn er akzeptiert:
Das er weniger verdient
Das er weniger Rente beziehen wird
Das er ggf. bei Beförderungen übergangen wird
Das die die mehr haben, ihn nicht alimentieren werden.Und über wie viel Menschen reden wir hier überhaupt? Lohnt die Debatte überhaupt?
@stefanborchertnienwohlde sorry, ich weiß nicht, wovon du redest.
Für alle unter 40 ist die ges. Rente ein gigantisches Minusgeschäft.
Für mich als Akademiker macht es beim Netto kaum einen Unterschied, ob ich 2 oder 4 Tage arbeite.
Und wenn ich mich aus diesen und anderen Gründen irgendwann nicht mehr selbst versorgen kann, möchte ich gerne von einer solidarischen Gesellschaft alimentiert werden -
@stefanborchertnienwohlde sorry, ich weiß nicht, wovon du redest.
Für alle unter 40 ist die ges. Rente ein gigantisches Minusgeschäft.
Für mich als Akademiker macht es beim Netto kaum einen Unterschied, ob ich 2 oder 4 Tage arbeite.
Und wenn ich mich aus diesen und anderen Gründen irgendwann nicht mehr selbst versorgen kann, möchte ich gerne von einer solidarischen Gesellschaft alimentiert werden@Thore wenn wir alle als Homo Oekonomicus durchgehen wollen, hab ich unter dem Strich ein Problem, ein gewisses Maß an Wohlstand für alle zu finanzieren.
Wir reden hier doch uber eine wirklich geringe Menge an Menschen, die einfach weniger arbeiten, um wirkliche alimentiere Freizeit haben zu wollen. Das ist eine Merz Nebelkerze um den Fokus auf die Schwächsten zu lenken. Nicht dass noch jemand auf die Idee kommt, unsere Millionärserben, Fondsbesitzer beim Nichtstun zu stören. -
A angelacarstensen@mastodon.online shared this topic
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@blogwart Ich hab schon öfter von Menschen gehört, die ihr Leben lang gearbeitet haben, um es sich dann in der Rente gut gehen zu lassen (was inzwischen auch privilegiert ist). Und dann sind sie entweder vorher gestorben oder hatten nicht mehr viel Lebenszeit in der Rente.
Man sollte im hier und jetzt leben. Und wenn man es sich finanziell leisten kann weniger zu arbeiten und mehr zu leben, dann ist das gut.
Und wenn man einfach nicht Vollzeit arbeiten kann, dann sollte es Unterstützung geben.Dann steht auf dem Grabstein "Hat immer hart gearbeitet" 🥹
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"Dank Teilzeit bin ich produktiver als vorher!" - super, du bist ein ganz toller Arbeitnehmer.
"Nur mit Teilzeit kann ich all meine anderen Verpflichtungen erfüllen." - und das hältst du für einen guten Zustand?
Spart euch solche Verwertungsargumente, es geht den Brandstiftern um Brandstiftung, denen sind Argumente sowieso völlig egal.
@blogwart das Wirtschaftswachstum will und will nicht steigen, 'trotz' unseres Wirtschaftskompetenzkanzler! Und damit ihm das nicht auf die Füße fällt, muss es einen Schuldigen geben - in diesem Fall sind es Menschen in Teilzeit!
Die Schuld für bankrotte Kommunen liegt bei Flüchtlinge und die Schuld für leere Sozialkassen sind Menschen, die Bürgergeld bekommen! Es sind immer die anderen, es liegt niemals an der Regierung! -
Es kotzt mich an, wie sehr auch bei der Teilzeit-Debatte viele die Verwertungslogik reproduzieren. Es ist scheißegal, warum jemand Teilzeit macht. Es ist scheißegal, ob die Person dadurch produktiver ist oder nicht. Lasst euch mit den Brandstiftern doch gar nicht erst auf solche Diskussionen ein
@Pommes Jefferson wer diskutiert denn mit denen? -
Es kotzt mich an, wie sehr auch bei der Teilzeit-Debatte viele die Verwertungslogik reproduzieren. Es ist scheißegal, warum jemand Teilzeit macht. Es ist scheißegal, ob die Person dadurch produktiver ist oder nicht. Lasst euch mit den Brandstiftern doch gar nicht erst auf solche Diskussionen ein

@blogwart was auch schlimm ist: dieser Fetisch auf " hat arbeitende" Leute. Es scheint es l gar so wer nicht bis zum umfallen arbeitet, darf hat keine Ansprüche stellen. Und so ist das ja auch immer gemeint.
Klar es gibt Leute die reißen krass was weg, will sie keine Wahl haben. Aber die meisten würden dich lieber "normal" arbeiten.
Und wenn ich meine Arbeit schaffe ohne daran kaputt zu gehen, ist es dann nix wert?
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@blogwart mein Gedanke bei der Thematik ist, warum jemand anderes als ich entscheiden soll, wie viel Geld ich verdienen/Stunden ich arbeiten will. Übergriffig af.
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@Thore wenn wir alle als Homo Oekonomicus durchgehen wollen, hab ich unter dem Strich ein Problem, ein gewisses Maß an Wohlstand für alle zu finanzieren.
Wir reden hier doch uber eine wirklich geringe Menge an Menschen, die einfach weniger arbeiten, um wirkliche alimentiere Freizeit haben zu wollen. Das ist eine Merz Nebelkerze um den Fokus auf die Schwächsten zu lenken. Nicht dass noch jemand auf die Idee kommt, unsere Millionärserben, Fondsbesitzer beim Nichtstun zu stören.@stefanborchertnienwohlde bin mir nicht sicher, ob ich dich richtig verstehe, aber ich denke, du übersiehst, dass es Umverteilungseffekte in alle möglichen Richtungen gibt, und wir uns alle irgendwie gegenseitig alimentieren.
Die Grundsicherung geht von oben nach unten, aber Rente und Gesundheit verteilen eindeutig von unten nach oben um.
Wir leben ja nicht allein auf einer einsamen Insel, und wollen eine solidarische Gesellschaft sein1/3
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@stefanborchertnienwohlde bin mir nicht sicher, ob ich dich richtig verstehe, aber ich denke, du übersiehst, dass es Umverteilungseffekte in alle möglichen Richtungen gibt, und wir uns alle irgendwie gegenseitig alimentieren.
Die Grundsicherung geht von oben nach unten, aber Rente und Gesundheit verteilen eindeutig von unten nach oben um.
Wir leben ja nicht allein auf einer einsamen Insel, und wollen eine solidarische Gesellschaft sein1/3
@stefanborchertnienwohlde
Wenn (plakativ) Thore sich unter völliger Missachtung seiner Rechte als Arbeitnehmer zu unmöglichsten Tageszeiten für 13,50 den Buckel krumm ackert, finanziert er damit auch Stefans Dienstwagenprivileg, Pendlerpauschale, Steuerabsetzungen, Gesundheitssystem, usw.
Privilegien, zu denen er selbst keinen Zugang hat.
Ohne seine billige Arbeitskraft wären auch für Stefan Hotel, Restaurant etc. zu teuer2/3
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@stefanborchertnienwohlde
Wenn (plakativ) Thore sich unter völliger Missachtung seiner Rechte als Arbeitnehmer zu unmöglichsten Tageszeiten für 13,50 den Buckel krumm ackert, finanziert er damit auch Stefans Dienstwagenprivileg, Pendlerpauschale, Steuerabsetzungen, Gesundheitssystem, usw.
Privilegien, zu denen er selbst keinen Zugang hat.
Ohne seine billige Arbeitskraft wären auch für Stefan Hotel, Restaurant etc. zu teuer2/3
@stefanborchertnienwohlde
Bitte nicht falsch verstehen:
Ich weiß nichts über dich und deine Lebensumstände.
Ich erwähne unsere Namen nur zur Veranschaulichung.Beste Grüße!
3/3
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Absolut richtig. Jeder sollte so wenig arbeiten dürfen, wie er will.
Aber nur, wenn er akzeptiert:
Das er weniger verdient
Das er weniger Rente beziehen wird
Das er ggf. bei Beförderungen übergangen wird
Das die die mehr haben, ihn nicht alimentieren werden.Und über wie viel Menschen reden wir hier überhaupt? Lohnt die Debatte überhaupt?
@stefanborchertnienwohlde Wer ist "er" und warum sollte er das akzeptieren?
Vollzeitarbeit ist ein Relikt aus den 70ern des letzten Jahrhunderts. Seitdem gab es eine krasse Steigerung der Produktivität, die nicht bei den Arbeitenden angekommen ist.
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@stefanborchertnienwohlde Wer ist "er" und warum sollte er das akzeptieren?
Vollzeitarbeit ist ein Relikt aus den 70ern des letzten Jahrhunderts. Seitdem gab es eine krasse Steigerung der Produktivität, die nicht bei den Arbeitenden angekommen ist.
@nusse
Wer "er" ist?
Vielleicht der, dessen Wohlstand, Gesundheitsversorgung, Möglichkeiten und Sicherheit seit den 70ern erheblich gewachsen ist.
Aber ja, der Wohlstand ist ohne Zweifel ungerecht zugunsten der Besitzenden verschoben worden. Aber das ist ein anderes Thema. -
@stefanborchertnienwohlde
Bitte nicht falsch verstehen:
Ich weiß nichts über dich und deine Lebensumstände.
Ich erwähne unsere Namen nur zur Veranschaulichung.Beste Grüße!
3/3
@Thore alles im Ordnung.
Ich denke aber, wir sind grundsätzlich nicht weit auseinander.Ich bin der Meinung, dass Probleme nicht gelöst werden, wenn man immer auf andere zeigt, weil die das ja genauso machen. Diebstahl an der Allgemeinheit wird nicht legal, weil es alle tun. Man sollte jeden Diebstahl einzeln betrachten.
Aber Deutschland hat Black Rock Merz gewählt, weil es Scholz nicht mehr wollte, und es nun bereut.
Viele Grüße -
Es kotzt mich an, wie sehr auch bei der Teilzeit-Debatte viele die Verwertungslogik reproduzieren. Es ist scheißegal, warum jemand Teilzeit macht. Es ist scheißegal, ob die Person dadurch produktiver ist oder nicht. Lasst euch mit den Brandstiftern doch gar nicht erst auf solche Diskussionen ein

@blogwart Sie wollen Spalten UND von eigentlichen Problemen ablenken. Mehr ist es nicht. Die ganze Bande schädigt D mit ihrer Art der Staatsführung.
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@blogwart Wenn jemand sagt "Ich arbeite Teilzeit, weil ich lieber faul auf der Couch rumlümmle als zu schaffen", dann ist das völlig OK. Wir leben doch nicht in einem Zwangsarbeitssystem. Zumindest sollte es nicht so sein, die Wirklichkeit hat schon solche Elemente.
Wenn Jemand lieber was Anderes macht, dann ist sogar Teilzeit schon Zwang.
So lange die "Grundsicherung" nicht zu leben reicht, wird das auch so bleiben.
Menschen werden immer gezwungen, etwas zu machen, allein, um ueberleben zu koennen.Das ist halt nun mal die Sklaverei vom Kapitalismus. Wer ja zum Kapitalismus sagt, sagt auch ja zur Sklaverei.
Aber das Grundgesetz ist ja in dieser Hinsicht nicht so wichtig. -
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